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10 Faszinierende Dinge, die Dein Körper zur Selbstverteidigung tut

6. Oktober 2018 | Medizin | Wissenschaft | Forschung | Die gesunde Wahrheit

Selbstverteidigung des Körpers

Der menschliche Körper ist eine komplexe Struktur, die schwer zu verstehen ist. Der Körper besteht aus verschiedenen biologischen Zyklen und Systemen. Die Mechanismen zur Selbstverteidigung sind nur ein solches System. Selbstverteidigungsmechanismen sind physiologische und psychologische Strategien, die vom Unterbewusstsein als natürliche Überlebensfertigkeit eingebracht werden. Diese Mechanismen schützen uns vor körperlichen Schäden und helfen uns, ein gesundes Leben zu führen. (1)

 

 

Hier sind 10 Faszinierende Dinge, die Dein Körper zur Selbstverteidigung tut

 

1. Fieber

Obwohl es Unbehagen verursachen kann, ist Fieber ein unspezifischer Abwehrmechanismus des Körpers als Reaktion auf zahlreiche Traumata. Es bewirkt einen leichten Anstieg der Körpertemperatur, um die Vermehrung von Viren und anderen Krankheitserregern zu reduzieren. Es wird in der Regel durch eine Infektion wie die Grippe oder eine Harnwegsinfektion verursacht. Wenn die Viren und Bakterien in den Körper eindringen und Verletzungen des Gewebes verursachen, reagiert das Immunsystem mit der Produktion mehrerer zirkulierender Substanzen, die Pyrogene genannt werden.

Diese chemischen Stoffe beeinflussen den Hypothalamus des Gehirns, der die Körpertemperatur reguliert. Sie verändern die Temperatursensoren und verleiten sie dazu, zu denken, dass der Körper kühler ist als normal. Als Reaktion darauf erhöht der Hypothalamus die Körpertemperatur und Du bekommst Fieber. Ein Fieber mit einer unbekannten Ursache oder einer Dauer von mehr als ein paar Tagen sollte von einem Arzt gründlich untersucht werden, um die Möglichkeit einer schweren Erkrankung wie HIV und einigen Krebsarten auszuschließen.

 

 

2. Schorfbildung

Wenn Du an einem Schnitt oder einer Wunde leidest, wird Deine Haut anfällig für den Angriff von Bakterien und anderen Mikroorganismen, die durch die Wunde eindringen können. Zum Schutz vor einer Infektion durch die Krankheitserreger entwickelt der Körper einen Schorf, um die Wunde schnell zu schließen. Grundsätzlich ist ein Schorf ein Netz aus Fibrin-Protein, in dem Blutplättchen stecken. Blutplättchen sind winzige Strukturen im Blut, die bei der Wundheilung helfen.

Eine 2008 in der Zeitschrift Frontiers in Bioscience veröffentlichte Studie stellte fest, dass sich Thrombozyten ansammeln und eine prokoagulierende Oberfläche bilden, die die Thrombinbildung und Fibrinbildung begünstigt, um Blutverlust an der Verletzungsstelle zu verhindern. (2) Thrombozyten helfen auch bei der Bekämpfung von Bakterien und tragen zum Schutz vor Infektionen bei. Während die Wunde heilt, drückt die Geweberegeneration allmählich den Schorf heraus, der schließlich abfällt.

3. Niesen

Niesen ist ein weiterer natürlicher Mechanismus, den der menschliche Körper zur Selbstverteidigung nutzt. Normalerweise niest man, wenn sich die Nasenwege mit zu vielen Allergenen, Mikroben, Staub, Tierhaaren oder anderen Reizstoffen füllen. Durch das Niesen wird der Körper sie los.

Niesen ist ein häufiges Symptom bei Erkältungen und chronischen Allergien. Einige Leute niesen sogar, wenn sie eine wirklich große Mahlzeit essen oder wenn sie dem Sonnenlicht ausgesetzt sind.

Der Prozess des Niesens ist sehr kraftvoll. Die Luft von einem menschlichen Niesen kann mit einer Geschwindigkeit von 160 Kilometern pro Stunde oder mehr reisen. Dies kann Keime über weite Strecken verbreiten und ist der Grund, warum Experten empfehlen, Nase und Mund beim Niesen zu bedecken. Die starke Kraft bewirkt auch, dass sich die Augen unwillkürlich schließen, um sie vor Mikroorganismen und Partikeln zu schützen, die beim Niesen ausgestoßen werden.

 

 

 

4. Schluckauf

Schluckauf ist eine unfreiwillige Handlung, die fast jeder in seinem Leben erlebt. Dieser Vorgang wird auch als Selbstverteidigungsmechanismus angesehen. Sehr schnelles Essen, Verschlucken großer Mengen oder übermäßiges Essen kann zu Schluckauf führen. Denn solche Handlungen können den Nervus pneumogastricus reizen, der eng mit Magen und Zwerchfell verbunden ist. Ein Schluckauf wirkt als natürlicher Mechanismus zum Schutz von Zwerchfell und Magen.

Eine Studie aus dem Jahr 2012, die in Insights & Perspectives veröffentlicht wurde, berichtet, dass Schluckauf durch das Vorhandensein von Luft im Magen bei Säuglingen ausgelöst wird. Bei Erwachsenen spiegeln Schluckauf eine Persistenz eines kindlichen Reflexes und eine Erinnerung daran wider, dass wir möglicherweise zu schnell gegessen haben. (3)

5. Faltige Finger

Überraschenderweise spielen auch die Falten, die auf der Haut der Hände oder der faltigen Finger erscheinen, eine wichtige Rolle im Selbstverteidigungs-Toolkit des Körpers. Wenn der Körper mit einer erhöhten Menge an Feuchtigkeit in Berührung kommt, versteht das Gehirn, dass die Umgebung rutschig sein könnte. Dies führt zu einer Veränderung der Haut an den Händen und lässt sie faltig werden. Faltige Finger können glatte Oberflächen besser greifen, was zu weniger Unfällen und Stürzen führt.

Eine Studie aus dem Jahr 2011, die in der Zeitschrift Brain, Behavior and Evolution veröffentlicht wurde, berichtet, dass faltige Finger und Zehen einen besseren Grip auf nassen Gegenständen haben. (4)

Eine weitere Studie, die 2013 in der Zeitschrift Biology Letters veröffentlicht wurde, vermutete, dass faltige Finger und Zehen unseren Vorfahren geholfen haben könnten, Werkzeuge bei Regen zu handhaben oder bei Nässe einen stabileren Stand zu haben, was einen Vorteil gegenüber anderen Tieren darstellt. (5)

6. Blinzeln

Blinzeln mag nicht so hilfreich erscheinen, aber es ist wichtig für die allgemeine Gesundheit. Es versorgt die Augen mit der notwendigen frischen Feuchtigkeit, die die Augen vor Überlastung und Reizung schützt.

Wenn Du blinzelst, werden Deine Augen mit einer Tränenschicht (die mit Protein und Feuchtigkeit gefüllt ist), Wasser (das Schmutz und Ablagerungen aus Deinen Augen wäscht) und einer äußeren Schicht bedeckt, die eine ölige Substanz enthält, die Deine Augen schmiert und Scheuerstellen an Deinen Augen verhindert. Wenn Du nicht genug blinzelst, kann es zu trockenen, wunden, gereizten Augen und verschwommenem Sehen kommen. Außerdem kann es zu einer Belastung der Augen und möglicherweise zu Schäden an den Augen führen.

 

 

7. Gänsehaut / Zittern

Gänsehaut oder Schüttelfrost an der Wirbelsäule entstehen in verschiedenen Situationen, aber sie sind auch Teil der Selbstverteidigung. Gänsehaut scheint vor allem die Wärmeverluste des Körpers durch die Poren der Haut zu reduzieren. Gleichzeitig werden die Härchen aufgestellt. Das ist eine Reaktion aus Zeiten, in denen wir Menschen noch behaarter waren, und unseren Körper besser vor Kälte isolieren konnten, indem der „Pelz“ sich aufstellte und dadurch ein dickeres Polster bildete, in dem isolierende Luft eingeschlossen wurde. Dies hilft, den Körper in unwirtlichen klimatischen Bedingungen warm zu halten. Du kannst aber auch Gänsehaut bekommen, wenn du Stress oder intensive Emotionen hast. Gänsehaut entsteht durch die Kontraktion der Arrektor-Pili-Muskeln, die sich um die Haare in der Dermis der Haut befinden. Das Gehirn versteht die Gefahr und es betrifft den Hypothalamus, den Teil des Gehirns, der bestimmte Funktionen des Nervensystems steuert. Die gleiche Art von Reaktion tritt auf, wenn du intensive Emotionen wie Liebe, Glück oder Schock empfindest.

Kühlt der Körper aus, wehrt er sich mit Zittern. Dabei fangen die Muskeln unwillkürlich an, schnell abwechselnd zu kontrahieren und entspannen. Die Muskelarbeit erzeugt Wärme und verbraucht dabei Energie. Man sagt ja auch „man zittert sich warm“. Das Zittern aus Angst oder Stress ist allerdings ein anderer Vorgang. Das ist die Gesamtkörperverteidigung.

Wenn das Gehirn durch seine Wahrnehmung eine Alarmsituation ausmacht, meldet es das dem limbischen System, dem Hippocampus und der Zirbeldrüse (Amygdala). Von dort aus gehen die Alarmbefehle an den Körper.Die Nebennieren schütten die Hormone Adrenalin, Noradrenalin, Kortisol und Kortison aus und das sympathische und parasympathische Nervensystem wird aktiviert. Der ganze Körper bereitet sich auf Kampf vor. Herzschlag, Blutdruck Blutgefäße Muskelngehen in Kampfmodus und höhere Energieversorgung. Bronchien erweitern sich zur besseren Sauerstoffversorgung, der Stoffwechsel fährt hoch und stellt Energie bereit. Die Verdauung wird auf Pause geschaltet, Blutzucker und Blutfette steigen: Das Blut liefert damit Brennstoff an die Muskeln. Pupillen erweitern sich für bessere Sicht. Die Körpertemperatur steigt, Man wird hellwach, das Gehirn und alle Sinne sind auf Alarmstufe rot.

Befindet man sich aber noch in der ersten Schockphase und hat sich noch nicht für Kampf oder Flucht entschieden, oder man unterdrückt all diese natürlichen Impulse, kann es sein, dass, weil die Kampf- oder-Flucht-Situation ausbleibt, die den ganzen Alarmzustand erfordert, das Herz zu schnell beschleunigt und die Skelettmuskeln nichts zu tun bekommen, die tiefe Atmung nicht gebraucht wird und ein Sauerstoffüberangebot produziert. Dann fangen wir an zu zittern, weil die Muskeln „durcheinander“ sind, was denn nun passieren soll und es einem übel werden kann, weil die ganzen Systeme völlig übersteuern.

8. Gähnen

Gähnen tritt meist vor und nach dem Schlafengehen, bei mühsamen Aktivitäten und aufgrund seiner ansteckenden Eigenschaft auf. Es ist oft mit Müdigkeit, Stress, Schläfrigkeit, Langeweile und Hunger verbunden. Laut Forschungen ist der Hauptzweck des Gähnen jedoch die Kühlung des Gehirns. (6) Wenn Du gähnst, kommt es zu einer starken Dehnung des Kiefers, die zu einer erhöhten Durchblutung von Hals, Gesicht und Kopf führt. Auch eine tiefe Atmungsaufnahme zwingt einen Abwärtsfluss von Rückenmarksflüssigkeit und Blut aus dem Gehirn. Die kühle Luft, die Du in den Mund nimmst, kühlt diese Flüssigkeiten ab.

Eine Studie aus dem Jahr 2013, die im International Journal of Applied Basic Medical Research veröffentlicht wurde, deutet darauf hin, dass Gähnen helfen kann, die Temperatur des Gehirns zu kühlen. (7) Ein Jahr später berichtete eine weitere Studie, die in der Zeitschrift Physiology & Behavior veröffentlicht wurde, dass laut der Thermoregulationstheorie das Gähnen bei der Gehirnkühlung hilft. Das Gähnen ist auf eine optimale thermische Zone mit Umgebungstemperatur festgelegt. (8)

 

 

9. Entzündungen

Entzündungen sind ein weiterer Abwehrmechanismus, den der Körper einsetzt, um sich vor Infektionen und Verletzungen zu schützen. Wenn es nur für ein paar Tage dauert, wird die Erkrankung als akute Entzündung bezeichnet. Wenn es länger dauert, dann wird sie als chronische Entzündung bezeichnet. Im Falle einer akuten Entzündung verschwindet das Unbehagen in der Regel, sobald die Entzündungsreaktion ihre Arbeit getan hat. Einige der häufigsten Beispiele für akute Entzündungen sind Probleme wie Halsschmerzen, Insektenstiche, Bienenstiche, etc. Die Entzündung kann sich jedoch als schädlich erweisen, wenn die Regulationsmechanismen der Entzündungsreaktion gestört sind. (9)

Außerdem kann es zu einer verlängerten oder schädlichen Entzündungsreaktion aufgrund einer unangemessenen Immunreaktion kommen, wie sie bei allergischen, hypersensiblen und autoimmunen Reaktionen mit chronischer Entzündung auftritt.

10. Gedächtnisverlust

Gedächtnisverlust ist ein natürlicher Abwehrmechanismus, der vor psychologischen Schäden nach einem emotionalen oder psychologischen Trauma schützt. Sexueller Missbrauch, Gewalt, Naturkatastrophen und andere traumatische Ereignisse können zu einer dissoziativen Amnesie führen, die zu einer Störung des Gedächtnisses, des Bewusstseins, der Identität und/oder der Wahrnehmung führt.

Der Gedächtnisverlust ermöglicht es Dir also, damit umzugehen, indem Du die Details eines traumatischen Ereignisses vorübergehend vergisst. Die Erinnerungen sind jedoch immer noch tief im Kopf verborgen, können aber nicht zurückgerufen werden.

 

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Quelle:

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