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Da solche Bilder nicht frei gegeben werden, ist dies ein Beispielbild aus dem dem Film "Splice" aus dem Jahre 2009

Es gibt sie längst: Mensch-Tier Chimären – Schweinmensch im Labor bereits erzeugt!

22. November 2018 | Bewusstsein | Spiritualität | Medizin | Natur | Umwelt | Psychologie | Gesellschaft | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

Die BBC berichtete schon im Februar des letzten Jahres in einem Beitrag „The uneasy Truth about Human Animal Hybrids“ (Die unangenehme Wahrheit über Mensch-Tier-Hybriden) darüber, dass es ohne weiteres möglich ist, Mensch-Tier-Hybriden zu züchten und dass es schon ein Mischwesen zwischen Mensch und Schwein gibt. Bereits im Januar 2017 hat auch die seriöse und angesehen National Geographics darüber berichtet:

„In einer bemerkenswerten – wenn auch wahrscheinlich umstrittenen – Leistung haben Wissenschaftler heute bekannt gegeben, dass sie die ersten erfolgreichen Mensch-Tier-Hybriden geschaffen haben. Das Projekt beweist, dass menschliche Zellen in einen nicht-menschlichen Organismus eingeführt werden können, überleben und sogar in einem Wirtstier wachsen können, in diesem Fall in Schweinen. Dieser biomedizinische Fortschritt war lange Zeit ein Traum und ein Dilemma für Wissenschaftler, die auf einen kritischen Mangel an Spenderorganen hoffen wollten.“ schreibt die National Geographics. Man ist jetzt ein Schritt näher an der Realität echter „Chimären“, berichtet ein internationales Forscherteam unter Leitung des Salk Institute in der Zeitschrift Cell . Das Team hat das geschaffen, was wissenschaftlich als Chimäre bekannt ist: ein Organismus, der Zellen aus zwei verschiedenen Spezies enthält.

 

 

 

Anderen Quellen zufolge soll es schon viele Versuche und etwa 150 verschiedene Mischwesen zwischen Mensch und Tier geben, die allerdings in den Laboren vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben. Eine durchaus beängstigende Vorstellung. Nicht nur, weil – wie im Beitrag der BBC weiter unten – die Vorstellung irgendwie gruselig ist, sondern auch, weil man dann sehr bald auch anfangen wird, Menschen genetisch für bestimmte Aufgaben zu verändern und zu maßgeschneiderten Wesen zu mutieren, die die herrschenden Eliten für jede nur denkbare Aufgabe einsetzen werden. Die US-Armee Sonderdivision von etwa 1000 echten Hulks, die gegen Biowaffen resistent sind, sie daher im „Feindesland“ unbeschadet einsetzen können wäre genauso denkbar, wie Jagdspezialisten mit der feinen Nase eines Bären, die einen gesuchten Menschen auf einen Kilometer erschnüffeln und dann mit einer Giftinjektion aus Skorpiondrüsen am Handgelenk töten. Ein erschreckendes Thema, mit dem wir uns nie wirklich beschäftigt haben, was aber schon Realität ist!

 

Könnte so ein Hybridbaby aussehen? Was hier wahrscheinlich ein Künstler antizipiert hat, wäre wahrscheinlich wirklich möglich.

 

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Ein Beitrag bei der BBC betrachtet das Ganze aus einer sehr nüchternen, sehr wissenschafts-affinen Perspektive, die man nicht teilen muss, die aber interessant ist, zu lesen:

Von Brock Bastian, Melbourne University

In der griechischen Mythologie ist die  Chimäre eine monströse, feueratmende Kreatur, die typischerweise als Löwenkopf beschrieben wird, mit einer Schlange als Schwanz und dem Kopf einer Ziege, die aus dem Rücken des Mischwesens herauswächst. Diese Vision hat den Geist der Griechen in Schrecken versetzt, und sie ist auch Anlass zu großer Bestürzung darüber, dass die erfolgreich den ersten  Mensch-Schwein-Hybridembryonen am Salk Institute in Kalifornien erschaffen hat. In der Tat werden solche Mensch-Tier-Hybriden oft als „Chimären“ bezeichnet.

Einerseits bietet dieser wissenschaftliche Fortschritt die Möglichkeit, menschliche Organe in Tieren zur Verwendung als Transplantate zu züchten, kann so etwas andererseits bei manchen Menschen auch ein schlechtes Gefühl verursachen. Es war genau dieses Bauchweh, das zu einem Moratorium für die Finanzierung  dieses Forschungsprogramms führte. Die Menschen, so scheint es, können die Vorstellung, menschliche Nieren in Schweinen wachsen zu lassen, einfach nicht ertragen.

In Anbetracht derpotenziellen Fortschritte, die diese Forschung möglich macht, sollten unsere Bedenken wohl bessere Gründe als nur irgendwie Bauchweh haben. Es gibt jedoch einige sehr tiefsitzende Aspekte in unserer Wahrnehmung von Mensch-Tier-Hybriden, die es schwer machen, klar darüber nachzudenken.

 

 

Da solche Bilder nicht frei gegeben werden, ist dies ein Beispielbild aus dem dem Film „Splice“ aus dem Jahre 2009

 

Gegen die Natur?

Viele von uns sind wie Sechsjährige, die bei der Vorstellung, ihren Brokkoli mit dem Kartoffelpüree zu verrühren, die Nase rümpfen. Wir möchten die Dinge rein halten. Egal, ob es sich um gekreuzte Tiere oder um rassisch gemischte Kinder handelt, Menschen, die die Welt als aus „zugrundeliegende Essenzen“ definieren, neigen dazu, diese „Unreinheit“ abzulehnen. Was ist eine „zugrundeliegende Essenz“? Es ist die Idee, dass Dinge bestimmte notwendige Eigenschaften haben, die für sie das sind, was sie sind. Es gibt also eine Art „Schweinsein“, das nur für Schweine gilt, und ein „Menschsein“, das für uns exklusiv ist.

Aber zumindest in der Biologie gibt es in diesem Sinne nichts wirklich essentielles im engen Sinne. Wir bestehen alle aus verschiedenen Kombinationen derselben Art von Material, wie Proteinen und Aminosäuren. Sogar ein Großteil des Bauplans – unsere Gene und unsere DNA – ist auf verschiedene Arten verteilt, so dass Menschen und Mäuse etwa 90% ihrer DNAund sogar etwa 35% unserer Gene  mit dem einfachen Spulwurm teilen. Dies heißt aber nicht, dass wir uns nicht oft auf diese Denkweise verlassen, um zu verstehen, was einen Tiger denn so natürlich macht, einen Stuhl aber nicht. Es ist auch diese Intuition, die uns bei dem Gedanken an eine Tigerziege schaudert, aber wir fasziniert sind von der Idee eines Stuhltisches.

Die Vermischung von Mensch und Tier wird als unnatürlich und zu heftig wahrgenommen (ähnlich wie ein Laksa-Risotto, das ich einst bestellt habe), und weckt eine irrationale Angst, dass Menschen-Schweine aus dem Labor entkommen und die Welt erobern könnten (so wie ich den kometenhaften Aufstieg der italienisch-malaiischen Küche fürchte).

 

 

 

Während die Möglichkeit, dass sich eine Mensch-Schwein-Chimäre über den Planeten verbreitet, vollkommen unrealistisch ist, erzeugt unsere Angst vor Hybriden, genau wie bei den Griechen, das Gefühl, solche Wesen würden wahre Monster sein. Hybride wecken im Allgemeinen bisweilen eine unangenehme Mischung aus Angst und Ekel. Obwohl, das ist nicht immer der Fall. Nehmen Sie zum Beispiel die Boysenbeere (eine Kreuzung zwischen Himbeere, Brombeere, Kratzbeere und Loganbeere) oder die Clementine (eine Kreuzung zwischen Mandarine und Orange). Solche Hybriden als Mittagessen zu konsumieren, macht und dagegen wenig aus. Pflanzliche Hybriden sind nicht die Einzigen Hybriden, mit denen wir kein Problem haben. Maultiere waren nie ein Stein des Anstoßes, Obwohl sie die Nachkommen eines männlichen Esels und eines weiblichen Pferdes sind. Und was ist mit dem Liger, Tigon, Zonkey, Geep oder Beefalo? (Interessante Bilder!)

Obwohl Hybride im Allgemeinen ein Gefühl düsterer Vorahnung wecken können, ist das also nicht bei allen Hybriden so. Wahrscheinlich ist das Mischen von Biologie psychologisch dann besonders problematisch, wenn es um unsere eigene, menschliche DNA geht – und ganz besonders, wenn es darum geht, sie mit Tieren zu vermischen.

 

 

 

 

Wir sind keine Tiere

Ein Grund dafür, dass Mensch-Schwein-Hybride Angst auslösen, ist, dass sie die Angst vor unserem eigenen Tod heraufbeschwören können. Die Möglichkeit, dass ein Schwein Ihre nächste Bauchspeicheldrüse wachsen lässt, ist eine schlagende Erinnerung daran, dass Menschen eben auch Tiere sind, und diese“ biologische Mahnung“ kann existenzielle Angstgefühlehervorrufen.

Die Vorstellung, dass Menschen Seelen haben, Tiere aber nicht, war (und ist für einige immer noch) ein allgemeiner Glaube. Das gibt uns das Gefühl, über oder außerhalb der biologischen Ordnung zu stehen und dieser überlegen zu sein. Menschenherzen von Ziegen zu „ernten“, kann diesen schützenden Glauben zerstören, und wir sind angewidert und bestürzt. Mensch-Tier-Hybriden richten die Gedanken auf die unvermeidliche Tatsache, dass wir alle eines Tages die „Gänseblümchen von unten anschauen“ werden. Indem wir den Gedanken an unsere tierische Natur in Schach halten, vergessen wir bequemerweise, dass wir nichts anderes, als sterbliche biologische Organismen sind, die darauf warten, die Felder zu befruchten.

Ein anderer Grund, warum der „Anbau“ einer Ersatzleber im Schwein auf dem Bauernhof Ihres Onkels – während Sie Ihrer eigenen Leber eine schlimme Zirrhose antun –  Unbehagen verursachen kann, ist, dass es die Geschmacksnerven verwirrt. Wir essen Schweine, keine Menschen. Würden Sie immer noch mit Genuss Speck essen, wenn der von dem Schwein stammt, das Ihre Leber in den letzten sechs Monaten gepflegt und genährt hat? Die Möglichkeit von Schwein-Menschen verwirrt auch den moralischen Kompass. Die biologische Verschmelzung von Schweinen mit Menschen erinnert uns an die Gemeinsamkeiten, die wir teilen, aber die wir vor allem vergessen wollen,  wenn wir den Duft von gebratenem Speck genießen.

 

 

 

 

Wir neigen dazu, klare Grenzen zwischen den Tieren, die wir essen, und denen, die wir nicht essen, beizubehalten. Das besänftigt das Unbehagen, das wir empfinden könnten, wenn wir Tiere als Nahrung benutzen. Es war genau diese Auflösung dieser Grenze, die beim Pferdefleisch-Skandal 2013 Empörung über Pferdefleisch in Burgern auslöste. Pferde werden als Haustiere oder Gefährten wahrgenommen, nicht als Nahrung. Wenn die Vermischung von Haustieren (als Familienmitgliedern) mit Tieren, die wir essen, uns so sehr stört, dann führt die Vermischung derselben Fleischtiere mit unserer eigenen Art sicher zu moralischen Hemmungen und hält uns davon ab, solche Wesen zu essen.

Abgesehen von der Verwirrung unseres Gaumens verunsichert es auch unsere Verständnis davon ob es sich jetzt um ein Tier handelt, von dem wir die Organe der nächsten Generation „ernten“, oder eher eine Art „untermenschliche“ Wesenheit. Der Organraub an Menschen beschwört tatsächlich Visionen einer dystopischen Zukunft (https://en.wikipedia.org/wiki/The_Island_(2005_film).

Mythische Hybriden sorgten bei den Griechen für Bestürzung. Also scheint es doch so zu sein, als hätten unsere Bedenken dagegen, dass unser nächstes Herzens im Brustkasten eines Schweins heranwächst, mehr mit existenziellen Ängsten und einer Störung der moralischen Ordnung zu tun.

Ob wir nun Tiere zu solchen Zwecken oder allgemein zur Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse einsetzen sollten oder nicht, ist ein ganz anderes Thema. Man kann jedoch mit Sicherheit sagen, dass unsere persönliche Angst vor diesem wissenschaftlichen Fortschritt – das Unwohlsein im Bauch – hauptsächlich damit zu tun hat, wie so etwas unsere von uns so wahrgenommene menschliche Einzigartigkeit destabilisiert und unsere eigene moralische Überlegenheit untergräbt. Es geht offenbar weniger um grundsätzliche Bedenken gegen Hybriden selbst.

Dieser Artikel erschien ursprünglich  bei The Conversation und wird unter einer Creative Commons-Lizenz erneut veröffentlicht.
(Übersetzung: NIki Vogt)

 

 

 

 

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