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Immer wieder stellte sich heraus, dass die Mega-Food-Giganten nicht unsere Freunde sind und nicht, wie in der Werbung, als oberstes Ziel unsere Gesundheit und die unserer Kinder im Sinn haben. Nun zeigt sich: Die Menschen jehren ihnen den Rücken und wollen gesunde Ernährung! (Bild: Pixabay, David Z)

Good bye Fastfood! Die gesunde Food-Revolution siegt langsam, aber stetig: Die großen Marken verlieren

1. April 2019 | Gesundheit | Ernährung | Wirtschaft | Finanzen | connectiv.events

 

Fast Food und Fertigmahlzeiten: Bequem, schnell, mit Geschmacksstoffen aufgepeppt und minderwertig

Noch vor gar nicht langer Zeit beherrschten sie die Märkte, die weltumspannenden Giganten und bestimmten, was wir aßen. Die Menschen waren arglos, sie vertrauten den großen Lebensmittelherstellern und Fast Food Giganten. Doch immer wieder stellte sich heraus, dass sie nicht unsere Freunde sind und nicht, wie in der Werbung, als oberstes Ziel unsere Gesundheit und die unserer Kinder im Sinn haben. Da gabe es den Aspartam-Skandal und dessen höchst negative Wirkung auf die Gesundheit. Daraufhin verschwand Aspartam weitgehend – und heißt nun Aminosweet, tut einen auf gesund, öko und grün und vergiftet uns fröhlich langsam weiter. Nestle pumpt in trockenen Entwicklungslänern Wasser ab und verkauft den Leuten das Wasser, was ihnen vorher gehört hat, gegen Geld. Auf der Pizza liegt kein Echter, sondern Analog-Käse, der noch nie einen Tropfen Kuhmilch gesehen hat, sondern ein rein synthetisches Essen ist. In Yoghurts sorgen billige Melonenstücke, die erst entaromatisiert werden und dann mit künstlichen Geschmackstpffen auf Himbeere oder Erdbeere getrimmt werden. Ananasim Yoghurt ist ebenfalls oft entaromatisiertes Sauerkraut mit Ananasgeschmack. Soja ist zu 85 Prozent schon genmanipuliert. Katchup ist eine Zuckerbombe und die meisten süßen Fertigessen enthalten nicht nur unglaublich viel Zucker, sondern auch noch einen „High Fructose Corn Sirup“ oder „Isoglukose“ genannt. Das ist das Zeug, was so richtig fett und krank macht.

 

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Jetzt kommt die Retourkutsche – die Leute wachen auf

Im März dieses Jahres war die Börsen- und Finanzwelt baff: „Der nicht nur für Ketchup bekannte gigantische Konsumgüterkonzern „Kraft Heinz“ war im Jahr 2017 an der Börse noch über 110 Milliarden Dollar wert. Ein Gigant! Inzwischen ist der Börsenwert auf nur noch 40 Milliarden Dollar gesunken.“

Damit stehen aber die beiden frisch fusionierten Giganten Kraft & Heinz nicht allein da. Die Milliarden-Umsatzeinbuße ist ein Anzeichen dafür, dass die Leute immer öfetr die Fertignahrung im Regal stehen lassen. So schreibt die Webseite detektor.fm: „Fast-Food-Branche in der Imagekrise: Lokale Restaurants und der Trend zu gesünderer Ernährung machen der Fast-Food-Industrie zu schaffen. Branchenriese McDonalds reagiert nun: Bedienung am Tisch und eine große Werbekampagne sollen den Besucherrückgang aufhalten. Aber kann der Imagewechsel wirklich gelingen? Ronald McDonald, der Clown mit den roten Haaren und gelbem Anzug, hat nicht mehr viel zu lachen: Das Image von McDonalds ist angekratzt, Lebensmittelskandale und sinkende Besucherzahlen machen der Fast-Food-Kette zu schaffen. Selbst vor dem Maskottchen Ronald McDonald macht die Imagekrise nicht halt: Im Internet wird er vielfach parodiert.“

Der Backlash kommt also nun. Coca-Cola, Nestlé, Kraft Heinz, Mars, McDonalds, Mondelez, General Mills und viele andere reiben sich die Augen und starren bedöppelt auf die Umsatzzahlen. Auch bei Fertiggerichten, wie Tiefkühlpizza, Ketchup, Mayonnaise und Dosenspaghetti in Fertigsoße schwächelt der Markt. Die ganzen klassischen Fertigsachen scheinen out zu sein. Der Trend geht zum Selberkochen oder zu ganz neuen, kleinen Startups, die sich Mühe geben, frische, gesunde Zutaten verwenden. Für die Großkonzerne ist das eine ganz neue Erfahrung: Auf einmal haben sie es nicht mit einigen wenigen großen Konkurrenten zu tun, sondern mit ganz vielen kleinen Start-ups in verschiedenen Bereichen. Das sei wie bei Piranhas, erklärt Martin Schulte, Partner und Konsumgüterexperte bei der Strategieberatung Oliver Wyman. „Mit einem großen Fisch können Sie leichter fertig werden als mit vielen kleinen, die von allen Seiten angreifen.“

Bioprodukte gehen immer besser weg und fast kein Supermarkt kann es sich noch leisten, nicht in jedem Lebensmittelsegment auch Bioprodukte anzubieten. Selbst die großen Supermarktketten, wie Real oder Kaufland bieten nun schon „demeter“-Produkte an – und sie werden gekauft.

 

Die Mega-Food-Hersteller und ihre Produkte

Mondelez klingt wenig bekannt, ist aber beisielsweise das Unternehmen, das „Milka Schokolade“ herstellt und „Toblerone“, den „Philadelphia-Frischkäse“ macht und die Mayo „Miracel Whip, die Produktlinie „Mirabell“, den „Daim“-Riegel, den „Jacobs“-Kaffee und die „Oreo“-Kekse. Mondelez international ist der sechstgrößte Lebensmittelhersteller weltweit und ein Ableger von „Kraft“. Seine Produktliste ist lang. Dabei ist diese Firma nur eine der neun größten, deren Produktpaletten man euf einer Grafik von Oxfam International sehr schön sehen kann:

 

Bitte auf das Bild kicken, um es in voller Größe zu sehen.

 

Am Beispiel McDonalds …

Die Fastfood-Giganten, wie McDonalds und Burgerking verlieren nennensweerte Marktanteile an neue Restaurants, wie Chipotl Mexican Grill und andere, völlig neue Konzepte, die aber mehr oder weniger alle auch auf frisch, selbstgekocht, individuell und gesund setzen.

Es gibt sogar Länder, in denen man keine einziges McDonalds Restaurant mehr findet. Hier sind sie in alphabetischer Reihenfolge:

Barbados
1996 eröffnete die erste McDonalds-Filiale auf der Karibikinsel unweit der USA. Doch schon ein halbes Jahr später machte sie wegen Erfolgslosigkeit wieder dicht. Das hatte mehrere Gründe. Erstens essen die Einwohner von Barbados kaum Rindfleisch, zweitens erschien ihnen das Fast Food zu ungesund und drittens unterstützte die Inselregierung McDonalds kaum. Das Gebäude der Filiale steht heute noch. Drinnen sitzt jetzt eine Finanzberatung. (McDonald’s Failure in Barbados Hides in Plain Sight)

Bermudas
Die Bermudas verboten schon 1970 sämtliche ausländischen Fast-Food-Ketten auf ihrem Staatsgebiet. McDonalds fand aber eine Lücke im Gesetz und eröffnete seine Filiale 1985 kurzerhand auf einem US-Luftwaffenstützpunkt, dessen Boden technisch gesehen als US-Staatsgebiet zählt. Die Basis wurde aber 1995 dichtgemacht und mit ihr verschwand auch der einzige McDonalds von der Insel. (10 countries where you won’t find a McDonald’s)

 

http://hvtraenkle.com/

 

Bolivien
In dem südamerikanischen Land ist McDonalds seit 2002 nicht mehr vertreten. Zwar ist Fast Food generell hier nicht verboten, die Regierung bekämpft ausländische Ketten aber massiv. Sie argumentiert dabei meist mit den gesundheitlichen Folgen massenhaften Burger-Konsums. Das reflektiert die allgemeine Einstellung der Bolivianer, die deswegen auch kein Interesse an mehr Big Macs im Land haben.

Iran
Wenig verwunderlich finden sich im Iran keine Filialen von McDonalds. Die letzte machte im Jahr der Revolution 1979 dicht. Seitdem ist amerikanisches Fast Food ungern gesehen. Lustigerweise haben die Iraner aber ihre eigene Version von McDonalds: Mash Donalds. Das sieht fast genauso aus wie das Original und bietet ein ähnliches Menü. Es gibt übrigens auch Pizza Hat und Burger House. Seit dem Atomdeal und dem Wegfall der Handelssanktionen wird aber gemunkelt, dass die amerikanischen Originale bald wieder ihr Comeback in Teheran feiern könnten. (Warum einige Iraner Angst vor Burgern haben)

Island
Bis 2009 gab es einen McDonalds in Islands Hauptstadt Reykjavik. Dann traf die Finanzkrise die Insel so hart, dass sich das Geschäft nicht mehr lohnte. Es war auch vorher schon schwierig. Die Isländer gelten als sehr gesundheitsbewusste Esser, bei denen selten Fast-Food-Burger auf dem Teller landen. Ein Isländer kaufte den letzten, auf Island verkauften Burger und stellte ihn bei sich zu Hause hin, um eine Fotoserie zu machen, wie dieser Burger verschimmelt, vergammelt und kompostiert. Allein, der tat das nicht. Er wurde nur trocken und es setzte sich nicht mal eine Fliege darauf. Der Burger wurde später in einer Jugendherberge ausgestellt, um den Leuten, die nach dem nächsten Mäckes-Restaurant fragten, klar zu machen, wie schlecht und künstlich McDonalds Essen ist, wenn noch nicht einmal Fliegen, Maden und Bakterien es mögen.

Jemen
McDonalds ist im Jemen nicht offiziell verboten, extremistische Gruppen in dem Bürgerkriegsland haben aber mehrfach angekündigt, jedes goldene M im Land mit Waffengewalt anzugreifen. Da bleibt der US-Konzern dem Land lieber fern. Selbst ohne diese Drohungen gäbe es aber wahrscheinlich keine Filiale im Jemen, weil McDonalds die Wirtschaft des Landes zu unsicher ist.

Kambodscha
Kambodscha ist ein Land, das sich gerade erst langsam gegenüber westlichen Konzernen öffnet. Burger King hat vergangenes Jahr seine erste Filiale dort eröffnet, die so gut lief, dass wenige Monate später eine zweite in der Hauptstadt Phnom Penh aufmachte. Es dürfte also nur eine Frage der Zeit sein, bis auch McDonalds sich im Land etabliert. (Burger King kommt gut an im Königreich)

Kuba
Nun, Fidel war nie ein Freund Amerikas und die Kubaner halten auch nichts von dem Pappebrötchen. Aber Cadillacs fahren sie schon gern

Mazedonien
Eigentlich gab es schon sieben Filialen in dem kleinen osteuropäischen Land, doch mittlerweile sind sie alle still gelegt. Dahinter steckt ein Streit zwischen dem europäischen Hauptquartier von McDonalds und dem mazedonischen Franchise-Nehmer, der alle Filialen betrieb. Der dauert nun schon einige Jahre an – und so lange er nicht beigelegt ist, müssen die Mazedonier auf Chicken Nuggets verzichten.

Montenegro
Man kann weder McDonalds noch Montenegro vorwerfen, dass sie es nicht versucht hätten. 2004 testet die Kette einen mobilen Stand an einem Strand nahe der Hauptstadt Podgorica. Die Burger kamen an und so wollte McDonalds danach gerne ein richtiges Restaurant eröffnen. Doch die Regierung lehnte ab, aus Angst, ausländische Ketten würden die kleinen, einheimischen Restaurants vertreiben. Seitdem gibt es keinen McDonalds mehr in Montenegro. (Montenegro says no to first McDonald’s)

Nepal
Nepal taucht selten in Listen auf, in denen es um wirtschaftlich schwache Länder geht, aber die Heimat des Mount Everest ist kein reiches Land und macht es McDonalds aus verschiedenen Gründen schwer. Mit Ausnahme der Hauptstadt Kathmandu ist das Land zu dünn besiedelt, damit eine Filiale eine große Reichweite hätte. Da die meisten Nepalesen Hindus sind, dürfte kein Rindfleisch serviert werden. Und die schwache Währung würde die Gewinne von Franchise-Nehmern stark mindern. So hat sich bisher noch niemand gefunden, der eine Filiale eröffnen wollte.

Nordkorea
Nein, natürlich gibt es keinen imperialistischen McDonalds im Kim Jong Uns Reich.

 

http://www.goldgrammy.de

 

Seychellen
Der traumhafte Inselstaat im Indischen Ozean ließ einst eine britische Taxi-Gesellschaft ins Land. Die senkte die Preise so stark, dass die lokalen Taxi-Fahrer nicht mehr mithalten konnten und pleitegingen. Das wiederum erzürnte die Inselregierung so sehr, dass sie fortan alle internationalen Ketten aus dem Land verbannte. Also gibt es bis heute auch keinen McDonalds dort.

Simbabwe
Simbabwe steht bei uns jetzt einmal stellvertretend für viele arme Länder Afrikas, in denen McDonalds bisher keine Filiale eröffnet hat – meist, weil es sich finanziell nicht lohnen würde. Neben Simbabwe zählen dazu zum Beispiel auch der Niger, Tschad, Mali, der Sudan und Eritrea – quasi alle Länder rund um den Äquator sind in Afrika McDonalds-frei.

Syrien
Auch hier ist wohl keine nähere Erläuterung notwendig. In dem Bürgerkriegsland gibt es keine Big Macs. Syrien war auch davor schon nicht erpicht auf die US-Kette, nachdem George W. Bush das Land 2002 zum erweiterten Kreis seiner „Achse des Bösen“ erklärte.

Vatikan
Im Kirchenstaat selber gibt – auch aus Platzmangel – bis heute keine McDonalds-Filiale. Die Fast-Food-Kette eröffnete aber 2016 ein Geschäft gleich außerhalb der Mauern des Vatikan und in Räumlichkeiten, die der Kirchenstaat vermietet. Die Aufregung unter den Gläubigen war groß, aber die Filiale hält sich bis heute.

Es gibt noch einige Länder mehr ohne Mäckes. Wer möchte kann es hier einsehen: Karte aller McDonalds-freien Länder!

 

 

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