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Etwa 4,4 Millionen Rentner leisten einen großen Beitrag zur Einkommenssteuer. Die Steuerpflicht wird für Rentner aber zum Problem. Kommen sie über 750 Euro im Monat, wird mehr als die Hälfte von allem, was darüber hinausgeht, als Einkommenssteuer abgezogen. (Bild: pixabay, Alexas Fotos)

Deutsche Rentner: Entweder Altersarmut oder hohe Einkommenssteuer – 33 Milliarden Steueraufkommen durch Rentner

25. April 2019 | Autarkie | Freies Leben | Familie | Soziales | Politik | Geo-Politik | Wirtschaft | Finanzen | connectiv.events

In Deutschland macht sich Altersarmut breit. Viele alte Menschen haben das Mindeste nicht zum Leben, denn die Renten sind größtenteils mager. Also arbeiten immer mehr Ältere weiter, wenn sie es noch können. Gerade diejenigen, die selbstständig waren, können am ehesten „einfach weitermachen“ und verfügen schon über ein „eingefahrenes Netzwerk“. Auch alte Leute, die sich ein Vermögenspolster gebildet haben, insbesondere durch Geldanlagen, können sich aus dessen Erträgen – besonders bei Aktien – noch ein Zusatzeinkommen zur Rente generieren. Eigentlich.

Denn obwohl der Staat ständig dazu animiert, man möge doch in seiner berufstätigen Zeit in die private Altersvorsorge investieren, um im Alter nicht an Armut zu leiden, wird im Alter denen, die es getan haben und nun davon profitieren wollen, ein ordentlicher Teil davon weg gesteuert. Wer also mit seinem für’s Alter gespartem Geld Aktien gekauft hat und sogar das Glück hat, dass diese Dividende ausschütten, bekommt das als Gewinnsteuer teilweise wieder weggenommen. Verlieren seine Aktien aber an Wert oder stellen sie sich als Totalverlust heraus, gibt es umgekehrt jedoch keine Finanzhilfe vom Staat. Selbstständige, die mit noch über 70 Jahren Lebensalter arbeiten, um ein würdiges Auskommen zu haben, werden gnadenlos besteuert wie junge Menschen. Wird derjenige dann doch mit Mitte Achtzig zum Pflegefall, bekommt er aber keine Extrahilfe von Staat, weil er so lange Steuern bezahlt hat und die Allgemeinheit unterstützte. Reicht seine Rente dann nicht mehr für ein gutes Pflegeheim, sieht es finster für ihn aus.

Auch die höchst mageren Rentenerhöhungen von zwei Prozent sind mitunter eine Katastrophe für Rentner, denn jedes Jahr rutschen neue Rentner über das steuerfreie Jahreseinkommen von 9000 Euro/Jahr (das sind 750 Euro/Monat) und dann schlägt die Steuer zu. Was dann noch übrigbleibt von dem zusätzlichen Geld, ist den Aufwand nicht wert. Denn seit dem Jahr 2005 steigt der steuerpflichtige Anteil der Renten für Bürger, die Ins Rentenalter eintreten, von seinerzeit 50 Prozent des zusätzlichen Einkommens über 750 Euro/Monat (Steuerfreigrenze) hinaus um zwei Prozentpunkte in jedem Jahr. Wird das so weitergeführt, dann bedeutet dies, dass im Jahr 2040 ganze 100 Prozent des Einkommens über der Steuerfreigrenze weg gesteuert werden.

Das trifft nicht wenige Alte: Bei der nächsten Rentenerhöhung zum 1. Juli werden – laut Bundesregierung – voraussichtlich rund 48.000 Rentner neu und zusätzlich zur Einkommensteuer herangezogen .Die Rentner in Deutschland leisten somit einen stetig wachsenden Beitrag zum Steueraufkommen: 4,4 Millionen Rentner und Rentner-Ehepaare zahlten im Berichtsjahr 2014 rund 33 Milliarden Euro Einkommenssteuer. Das geht aus einer Regierungsantwort vom Dienstag, den 23. April 2019, auf eine parlamentarische Anfrage der FDP hervor. Die durchschnittliche Einkommensteuer-Belastung der Steuerpflichtigen mit Renteneinkommen betrug im Westen 5.430 Euro pro Jahr, im Osten der Bundesrepublik lag sie bei 2.658 Euro. Die FDP kritisierte die Steuerbelastung der Rentner. Die Zahlen stammen aus 2014, denn aktuellere Angaben gibt es aufgrund der Fristen für das Einreichen der Einkommensteuererklärung nicht.

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler analysierte die Regierungsantwort und übte sogleich Kritik an dieser gesellschaftlichen Entwicklung. „Was nützen die ganzen Rentenerhöhungen, wenn dadurch immer mehr Rentner in die Steuerpflicht rutschen?“, fragte er. „Die Steuerpflicht wird für immer mehr Rentner zum Problem.“

MdB Schäffler fordert Verbesserungen ein. Es sei sinnlos, Berufstätige in jüngeren Jahren dazu zu animieren, private Altersvorsorge zu betreiben, indem sie mehr und mehr Ausgaben zur Altersvorsorge von der Steuer absetzen können – wenn sie dann im Alter doch alles weg gesteuert bekommen, was über die Armutsgrenze hinausgeht. Das bedeute nur eine Verschiebung der Steuerlast ins Alter. Außerdem sei das Ansparen von Rückstellungen für das Alter fast unmöglich. Bei Nullzinsen fresse die Inflation das Angesparte im Laufe der Jahre auf: „Die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) enteignet kalt das Sparvermögen der Bürger, daher muss der Staat stärkere Anreize zur Vermögensbildung setzen. Sonst droht künftig Altersarmut in Deutschland.“ Schäffler regte an, an den richtigen Stellen Anreize zu setzen. So sollten Aktiengewinne nach fünf Jahren steuerfrei sein. „Das würde der darniederliegenden Aktienkultur in Deutschland einen riesigen Schub verleihen“, erklärte Schäffler.

Die BILD berichtete, dass unter den steuerpflichtigen Rentnern nur 600.000 „Nur-Rentner“ ohne weitere Einkommen zu finden seien. Alle anderen zahlten ihre Einkommenssteuern aufgrund von Nebeneinkünften, die dem zu versteuernden Einkommen hinzugerechnet werden müssten.

 

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