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(Foto: GreWi)

-76 Prozent: Dramatischer Insektenschwund in Deutschland

20. Oktober 2017 | Grenzwissenschaften | Wissenschaft | Forschung | grenzwissenschaft-aktuell

Nijmegen (Niederlande) – Im Rahmen einer Langzeitstudie haben Wissenschaftler einen dramatischen Rückgang der Insekten in Deutschland festgestellt. Selbst in Naturschutzgebieten sei demnach die Biomasse an Insekten in den vergangenen 27 Jahren um 76 Prozent zurückgegangen. In landwirtschaftlich genutzten Gebieten könnte die Zahl sogar noch deutlich höher sein. In welchem Umfang dieser Rückgang uns alle betrifft zeigt hingegen eine andere Zahl…

Bei dieser Zahl handelt es sich um jene Pflanzen, und damit auch unsere pflanzlichen Grundnahrungs- und Lebensmittel, die für ihre Bestäubung auf Insekten angewiesen sind und die bei rund 80 Prozent liegt.

Wie die Agrarwissenschaftler um Caspar Hallmann von der niederländischen Radboud Universitet aktuell im Fachjournal “PLoS One” (DOI: 10.1371/journal.pone.0185809) berichten, seien nicht nur Schmetterlinge, Käfer und Wildbienen betroffen, sondern auch Hummeln und Honigbienen.

Die Studie selbst basiert auf Daten aus 63 bundesdeutschen Naturschutzgebieten, die während der vergangenen 27 Jahre (1989-2016) gesammelt wurden, sowie Wetter- und Landnutzungsdaten aus dem Umfeld der untersuchten Gebiete.

Während der durchschnittliche Schwund bei 76 Prozent liegt, erreichte er im Hochsommer sogar Werte von bis zu 82 Prozent und bezieht sich nicht nur auf einzelne Insektenarten und –Gruppen sondern auf alle fliegenden Insekten. In landwirtschaftlichen genutzten Gebieten dürfte der Wert noch deutlich höher liegen.

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Quelle:

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