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Bild: Abora.eu

ABORA Präsentation endet mit großer Begeisterung in Berlin

5. Dezember 2017 | Geschichte | Wissenschaft | Forschung | YouTube | connectiv.events

Nach langen Vorbereitungen der IHK Russland sowie des Deutsch-Russischen Forums e.V. fand heute in der Russischen Landesvertretung in Berlin die erste Infoveranstaltung für die neue ABORA IV Expedition statt. Auf Einladung der IHK Russlands reisten auch hochrangige Vertreter und sogar Botschafter der Republik Bolivien, Armenien und der Türkei sowie von der Teilrepublik Abchasien an, um sich über die wissenschaftlichen Hintergründe und Ziele der Expedition informieren zu lassen. Des Weiteren kamen viele hochrangige Gäste – auch aus dem Ausland, wie der Geschäftsführer der Filmproduktionsfirma SEBRA FILM aus Schweden Stefan Degerlund, der viele Jahrzehnte mit Thor Heyerdahl mit der Kamera begleitete!

Die Zuhörer folgten gespannt meinen Ausführungen über die antiken und noch viel älteren bronzezeitlichen Handelsunternehmungen der Völker des Schwarzen Meeres. Es ist immer noch umstritten, ob Herodots (500 v.Chr.) Überlieferungen stimmen, dass selbst altägyptische Seefahrer den Weg in Schwarze Meer fanden und im heutigen Georgien die Stadt Poti vor mehr als 4.000 Jahren gründeten.
Wesentlich beweiskräftiger sind die Hinterlassenschaften der bulgarischen Donaukultur von Varna. Sie spielte eine wesentliche Rolle als Drehkreuz zwischen den innereuropäischen und überseeischen Kulturen im Norden, Osten und Süden des Schwarzen Meeres. Nachweislich wurden über Varna schon vor 8.000 Jahren die aus dem Mittelmeer stammende Spondylus-Muschel im Austausch mit Bernstein bis an die nördlichen Grenzen Deutschlands exportiert. Später folgten Zinn bzw. Zinnbronzen aus dem Erzgebirge, welche eine große Rolle bei der Entstehung der Bronzekulturen in der Ägäis spielte.

Das Schwarze Meer war gestern wie heute eine High-Way und ein Drehkreuz für Waren, aber auch technische Innovation, die in beide Richtungen ausgetauscht worden sind. Die Handelswege wurden später durch die Wikinger, aber auch Byzantiner und teilweise sogar durch die Hanse weiter ausgebaut. Hier treffen sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auf engstem Raum.

 

Aus diesem Grund ist es so wichtig, dass sich die Völker und Nationen des Schwarzen Meeres auf ihre gemeinsamen Wurzeln besinnen und im friedlichen Wettstreit ihre unterschiedlichen Intensionen und Belange austragen. Die griechischen Argonauten haben im Kielwasser jener prähistorischen Händler nicht nur die schöne Medea und das „Goldene Vlies“ nach Europa zurückgebracht, sondern auch durch ihre Heldentaten die olympischen Spiele auf griechischen Boden mitbegründet.

Jener olympische Geist – im friedlichen Wettstreit und im kulturellen Austausch – die Völker miteinander zu verbinden, soll das tragende Symbol der neuen ABORA IV Mission sein: Sailing for Peace and international understanding; soll also nicht nur eine Floskel, sondern auch eine Brücken bauende Funktion der neuen ABORA IV Expedition sein. Dies hat auch der Hauptorganisator der IHK Russland Dr. Sergey Nikitin mehrfach zum Ausdruck gebracht!

Das Ziel ist gesetzt! Nun braucht es auch Eure Hilfe, uns den nötigen Wind in die Segel zu blasen. Bitte helft, dass aus unserer Vision auch eine richtige Mission am Fuße des Kaukasus wird! Wie immer, jede Hilfe kommt uns zu pass, auch eine DVD oder eine kleine Spende wird am Ende der ABORA zum Erfolg verhelfen …

Mehr Infos unter: www.abora.eu

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