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Ältester ägyptischer Einbalsamierungstext enthüllt, wie die Gesichter der Toten behandelt wurden

11. April 2021 | Geschichte | Medizin | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

Die Gesichter der Toten im Alten Ägypten wurden mit glitschigem rotem Leinen speziell behandelt, bevor sie mumifiziert und bestattet wurden. Eine promovierende Ägyptologin entdeckte im Papyrus Louvre-Carlsberg eine kurze Anleitung, die diese aufwendigen Schritte beschreibt.

Das unvollständige und verfallene Dokument von vor ca. 3.500 Jahren ist der zweitlängste medizinische Papyrus, der jemals gefunden wurde. Es wird geschätzt, dass der Papyrus insgesamt beeindruckende 19 Fuß lang war.

Und jetzt hat es ein geschichtsträchtiges Geheimnis gelüftet! Experten wussten bisher nichts über diesen Teil des Prozesses.

Die Ägyptologin Dr. Sofie Schiødt von der Universität Kopenhagen untersuchte die Perle der antiken Weisheit. Sie wird auf der Website der Universität zitiert und meint, dass sie sich wie eine Erinnerungshilfe“ liest, die dem Gedächtnis des erfahrenen Einbalsamierers auf die Sprünge helfen sollte.

Rotes Leinen wurde in einer Flüssigkeit getränkt, die aus „pflanzlichen Aromastoffen und Bindemitteln“ zubereitet wurde, wie die Daily Mail berichtet. Beim Auftragen auf das Gesicht würde dieses Gebräu „es in einen schützenden Kokon aus duftenden und antibakteriellen Stoffen einhüllen“, so die Universität.

Nicht nur, dass es anscheinend Schwellungen im Gesicht verhinderte, es wurde auch zur Abschreckung von Insekten empfohlen. Außerdem war es keine einmalige Sache. Die altägyptische Gesichtsbehandlung musste alle 4 Tage wiederholt werden und war Teil des gesamten Mumifizierungsrituals.

Sie war nur ein Teil einer langen Reihe von Handlungen und Ritualen, die Berichten zufolge 17 Prozessionen umfassten und es den Menschen ermöglichten, dem Körper in verschiedenen Phasen Respekt zu erweisen. Insgesamt wurden 70 Tage angesetzt, die sich aus einem 35-tägigen Trocknungsprogramm und weiteren 35 Tagen für das Einwickeln zusammensetzten, wie Science Alert beschreibt.

Dr. Schiødts Arbeit, die noch nicht veröffentlicht wurde, wirft ein neues Licht auf ein sehr vertrautes, aber zutiefst mysteriöses Kapitel der Geschichtsbücher.

 

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Der Papyrus Louvre-Carlsberg, der in 2 „Hälften“ existiert, hat seinen Namen von den Orten, an denen er zu finden ist. Der berühmteste davon ist das Louvre-Museum in Paris. Der dortige Abschnitt des Papyrus wurde bereits untersucht, schreibt Science Alert.

Abhandlungen, die sich mit Kräuterbehandlungen und Hautproblemen beschäftigen, bilden einen wesentlichen Teil des Papyrus, der 2018 übersetzt wurde. Eine umfassendere Interpretation ist für das Jahr 2022 geplant.

Am zweiten Standort der Carlsberg-Sammlung (Universität Kopenhagen) ergänzen weitere Details das Bild. Mumien aus dieser Zeit scheinen die Merkmale dessen zu tragen, was der Papyrus beschreibt.

Der Papyrus Louvre-Carlsberg ist über tausend Jahre älter als die beiden Texte, auf die man sich bisher bei der Beschreibung der Mumifizierung verlassen hat. Wie Ancient Origins erwähnt, wurde das Werk des griechischen Historikers Herodot ein wichtiger Bezugspunkt.

Für einen so wichtigen Prozess existiert nicht viel, das detailliert beschreibt, wie er funktionierte. Die Universität von Kopenhagen schreibt, dass die Praktiken „wahrscheinlich mündlich weitergegeben“ wurden.

Ancient Origins schreibt über die wohlbekannte Prozedur der Organentnahme, einschließlich der ekligen, aber essentiellen Angelegenheit, das Gehirn durch die Nase zu erreichen. Anschließend „sterilisierten sie die Brust- und Unterleibshöhlen“.

Der Verstorbene nahm anschließend eine Art Bad, eine „salzige Flüssigkeit, die eine Mischung aus Soda und Natriumbicarbonat enthielt“. Dies entleerte den Körper von Flüssigkeiten und hielt die Verwesung in Schach.

Letztlich ging es darum, den Menschen ins Jenseits zu verabschieden, ausgestattet mit allem, was er für die Reise brauchte.

Die neuesten Anweisungen aus dem Papyrus tragen zu einer augenöffnenden Menge von Informationen bei, die über das Land der Pharaonen ans Licht gekommen sind. Im Saqqara-Grab südlich von Kairo haben zahlreiche Entdeckungen antike Geheimnisse enthüllt wie nie zuvor.

Da Ägyptens Tourismusindustrie unter der Pandemie gelitten hat, haben diese Enthüllungen dazu beigetragen, die Aufmerksamkeit auf das beliebte Reiseziel zu lenken.

Der Papyrus wird eine Rolle dabei spielen, herauszufinden, „welche Krankheiten für das Werk welcher Götter gehalten wurden und wie sie bekämpft werden konnten“, schreibt Science Alert.

Die moderne Medizin hat ihre eigenen großen Herausforderungen. Einen Einblick zu bekommen, wie die Toten vor Tausenden von Jahren behandelt wurden, ist eine Erinnerung daran, dass die Dinge ganz anders waren, aber nicht weniger methodisch…

 

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Worin besteht eigentlich der Unterschied zwischen den Natural Sound Systeme der Firma idealsound und herkömmlichen Lautsprechern? Was macht die Natural Sound Systeme so besonders?

Als erstes fällt einem das ungewöhnliche Design auf. Man sieht auf den ersten Blick, dass hier etwas „anders“ ist. Doch worin liegt nun der grundlegende technische Unterschied zu anderen Lautsprechersysteme?

Donner und Vogelgesang

Hier ist es nun wichtig, sich die Funktionsweise einer Lautsprecherbox etwas näher anzuschauen.

Bei herkömmlichen Lautsprechern wird der Schall, in einen konstruktionsbestimmten Abstrahlwinkel, nach vorne in eine Richtung abgegeben. Bei einem Stereosignal (zwei Lautsprecherboxen) sitzt der Zuhörer idealerweise dann im sogenannten Stereodreieck, was bedeutet, dass er mehr oder weniger stark oder laut „etwas“ auf die Ohren bekommt.

Ein Blick in der Natur erklärt den Unterschied

Wirft man einen Stein in ruhiges Gewässer, so wird eine gleichmäßige Wellenausbreitung sichtbar. In der Natur breitet sich zum Beispiel der Gesang eines Vogels „kugelförmig“ aus, wodurch er sehr gut und weit hörbar ist.

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