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Algen: In Asien gehören sie zu einem gesunden Ernährungsstil und das Meer schenkt sie in großen Mengen. Bild: public domain via pxhere

Algen – das vergessene Lebenselixier

6. März 2019 | Allgemein | Gesundheit | Ernährung | Natur | Umwelt | connectiv.events

Gastautorin: Dr. Heidi Wichmann

Algen gehören zu den ältesten Lebewesen auf dieser Erde und werden im Wesentlichen in Makro- und Mikroalgen, sowie Cyanobakterien unterteilt. Durch ihre extreme Anpassungsfähigkeit trotzen sie Eiszeiten und Dürreperioden und halten jeder Sturmflut stand. Als Ahnen der Landpflanzen konnten sie sich seit Urzeiten gegenüber Bakterien, Viren und Pilzen erfolgreich durchsetzen. Bereits die Kelten und Wikinger wussten sie sehr zu schätzen, nicht zuletzt wegen ihres hohen Vitamin C- Gehalts. Auch heutzutage gehören sie in Asien zum täglichen Brot, in anderen Ländern wie Frankreich oder Irland zählen sie zu den Delikatessen.

Algen haben eine außergewöhnlich hohe Nährstoffdichte, in einem Kilo Meeresalgen stecken die wertvollsten Elemente aus ungefähr 10000 Litern Meerwasser. Darunter zu finden sind die Mineralstoffe Kalium, Magnesium, Calcium, aber auch Spurenelemente wie Eisen, Zink und Jod. Ob essentielle Aminosäuren wie Arginin, Omega-3 Fettsäuren oder zahlreiche Vitamine, all das und noch viel mehr beinhalten Algen. Hippokrates sagte bereits vor 2500 Jahren: „Alles Leben stammt aus dem Meer“. Unser Körper kennt und benötigt jedes dieser Mineralien oder Spurenelemente, die das Meer in sich trägt. Die Mineralstoffzusammensetzung des menschlichen Blutplasmas ist interessanterweise mit der des Meerwassers nahezu identisch.

 

 

In den Fokus der Forschung ist diese Schatztruhe schon länger gerückt. Ob Krebs, neurodegenerative Erkrankungen, Diabetes, Lern– und Erinnerungsvermögen, positive Wirkungen auf das Immunsystem, Arthritis und noch vieles mehr, zahlreiche vorklinische Studien untermauern das unglaubliche Potenzial dieser Multitalente. Immer mehr Forscher widmen sich der von ihnen beinhalteten und produzierten Substanzen (Sekundärmetabolite). Ergänzend dazu sind Algen sehr gute Entgifter und beinhalten Stoffe, wie z.B. Alginate und Jod, die den Körper darin unterstützen die Toxine freizusetzen, zu binden und auszuleiten.

Algen, insbesondere Makroalgen aus dem Meer, sind eine der wenigen Quellen urtümlicher und reichhaltiger Nahrung. Sie sind ein wahres Lebenselixier und bekommen noch lange nicht die Aufmerksamkeit die sie verdienen.

 

Kelp – oder auch Braunalge – es sind noch ganz wild wachsende Pflanzen. Bild: Kelp, Channel Islands National Park service, public domain.

 

Sind Algen giftig?

Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass ein Großteil der besagten Studien mit Algenextrakten durchgeführt wurde, die Wissenschaftler aus wilden Makroalgen hergestellt haben. Dennoch wird des Öfteren behauptet, dass Algen aus dem Meer gefährlich und nicht zum Verzehr geeignet seien. Dabei kommt häufig der Einwand, dass die Ozeane miteinander verbunden sind und z.B. Pestizide überall vorhanden sind. Allerdings ist dies irreführend, denn interessanterweise wird oft vergessen, dass die Luft an Land das alles miteinander verbindende Medium ist wie das Wasser im Meer. Die Luft kommt überall hin und ist mit allem verbunden, dementsprechend auch alles was sich in ihr befindet. Dies gilt ebenfalls für die in der Landwirtschaft eingesetzten Stoffe. Der Gedanke, dass etwas völlig frei von Giften sei ist ein Trugschluss und mittlerweile ist wohl jedem klar, dass die Luft auch nicht mehr so sauber ist wie sie mal war. Zunächst einmal müssen wir uns von dem Gedanken verabschieden, dass es überhaupt noch absolut unbelastete Lebensmittel gibt. Dennoch wird dies zumeist verdrängt und die Negativpropaganda gegenüber Makroalgen aus dem Meer nimmt ihren Lauf, dabei gibt es Qualitäten, die bedenkenlos gegessen werden können.

Genauso wie wir uns den veränderten Lebensbedingungen anpassen müssen es Algen auch, denn sonst würden sie ebenfalls sterben. Die Umwelteinflüsse denen sie ausgesetzt werden, zu ihnen gehören auch Umwelttoxine, sind epigenetische Faktoren, die einen großen Einfluss auf die Stoffe haben, welche sie bilden und ihre Wirkungsweise in den Zellen modifizieren. Algen passen ihre Schutzstoffe den neuen Herausforderungen viel schneller an und können diese an uns weitergeben.

 

 

Der Vorteil wilder Algen

Die Brennnessel und der Löwenzahn gehören zu den bekanntesten essbaren Wildpflanzen an Land. Im Vergleich zum Kulturgemüse enthalten sie wesentlich mehr Nährstoffe und wachsen von allein. Makroalgen gehören zu den essbaren Wildpflanzen des Meeres. Genauso wie die Sammelstelle und die Umgebung maßgeblich Auswirkung auf die Qualität der Brennnessel hat, verhält es sich mit Meeresalgen. Natürlich gibt es enorme Qualitätsunterschiede, die Qualität der Brennnessel hängt auch davon ab, ob sie im Wald oder an einer regelmäßig mit Gülle gedüngten Weide oder stark befahrenen Straße gepflückt wird. Es gibt Makroalgen, inkl. Biozertifizierung, die bedenkenlos gegessen werden können und eine große Vielfalt an Nähr- und Naturstoffen in ihrer ursprünglichsten Form vereinen. Algen aus der Aquakultur hingegen werden zumeist in künstlichen Nährstoffmedien gezüchtet und sind nicht mehr „wild und frei“. Wir sind auch dabei Algen zu kultivieren und „domestizieren“. Natürlich gibt es – wie bei allen Lebensmitteln – enorme Qualitätsunterschiede, das gilt aber für alle Nahrungsmittel sowie für die energieintensive Aquakultur. Wie bei allen Dingen hat eine hohe Qualität und der dementsprechende Aufwand diese zur Verfügung zu stellen seinen Preis. Die ausgiebige Fürsorge, Kultivierung usw. kann hier mit dem Bauern, der seine Pflanzen hegt und pflegt, guten biologischen Dünger verwendet im Vergleich zur Massenware im Supermarkt am Besten verglichen werden.

Eines ist definitiv klar: Meeresalgen sind noch echt wilde Lebensmittel.

Optimale Einnahmemenge

Hauptsächlich drehen sich die Fragen, welche mir gestellt werden, um die Einnahmemenge. Dazu möchte ich Ihnen Folgendes sagen: Jeder Mensch ist einzigartig, war unterschiedlichen Toxinen ausgesetzt, ernährt sich anders, hat einen individuellen Nährstoffstatus und Lebenswandel. Da gibt es keine allgemeine Lösung, nur Empfehlungen. Lernen Sie wieder sich selbst und Ihrem Körper zu vertrauen. Aufgrund der entgiftenden Eigenschaften von Algen kann es – muss aber nicht – zu Entgiftungsreaktionen, wie bspw. Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit etc. kommen, diese klingen normalerweise nach ein paar Tagen ab. Ähnlich wie bei der Homöopathie kann es in seltenen Fällen auch zu Erstreaktionen kommen.

Bei dem Einen reicht eine Kapsel, bei dem Anderen sind es mehr. Üblicherweise ist bei der Einnahme von hochqualitativen Algen ein rascher Energiegewinn zu vernehmen. Wenn Sie sich unsicher sind gibt es mittlerweile viele Therapeuten und auch Ärzte, die diesem Thema gegenüber sehr offen sind und diese individuell austesten können.

 

Dr. Heidi Wichmann

 

 

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