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Alte Eichen, heilige Haine … das Geheimnis des hohen Alters der Bäume

24. Juni 2018 | Autarkie | Freies Leben | Geschichte | Natur | Umwelt | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

Alte, große Bäume sind majestätische, wunderschöne Wesen. Sie haben soviel gesehen, soviel überstanden. Vielleicht lächeln sie über uns kleine, wuselnde Wesen, die ein Weilchen unter ihren Ästen herumflitzen, aber doch viel zu kurz leben, als dass man sich mit ihnen befassen müsste. Wenn … ja, wenn sie nicht gerade mit Beilen oder Sägen angerückt kommen.

Anhand einer Eiche im Grunewald bei Berlin nehmen wir Euch mit auf eine Zeitreise durch Berlins Geschichte. Vom Dreißigjährigen- bis zum zweiten Weltkrieg, von Kopernikus bis John F. Kennedy

 

Denn Bäume, diese grandiosen Wesen, können nicht weglaufen. Doch wenn nicht gerade der Mensch oder ein Blitz sie fällt, leben sie oft jahrhunderte- ja, sogar jahrtausendelang. Die riesigen Sequoien in Nordamerika sind zum Teil über 2000 Jahre alt. Die ältesten Bäume der Welt sind bis zu 5000 Jahre alt. diese unglaubliche lange Langlebigkeit hat einen jetzt wissenschaftlich erforschten Grund: Die Bäume haben im Lauf der Entwicklung zusätzliche Gene für Krankheitsresistenzen aus einer Serie von Genverdoppelungen ausgebildet, berichtet eine Studiengruppe um Christophe Plomion von der Université de Bordeaux in »Nature Plants«. Die Wissenschaftler analysierten das Erbgut der Stieleiche (Quercus robur), die leicht mehr als 1000 Jahre alt werden kann. Die Forscher fanden heraus, dass mehr als ein Drittel des Eichengenoms aus DNA-Sequenzen besteht, die wahrscheinlich aus ziemlich neuen Gen-Verdoppelungen hervorgingen – insbesondere bei den Gengruppen, die den Baum widerstandsfähiger gegen Krankheiten machen.

Diese verdoppelten Gesundheitsgene – buchstäblich nach dem Motto „doppelt gemoppelt hält länger“ funktionieren, sind zum Beispiel dafür da, Bakterien und Pilze zu „bemerken“. Diese Doppelgene sind aber etwas, was nur Bäumen zu eigen ist und bei Sträuchern und Büschen nicht zu finden ist, stellt das Forscherteam fest.

Das stellte sich beim Vergleich der Gendaten der Eiche mit den erwähnten Busch- und Strauch-Pflanzen heraus: Der Zusammenhang zwischen Resistenzgenen und Genverdoppelungen war ausschließlich bei Bäumen zu beobachten. Dies lässt sich jedoch nicht auf einen Baum-Urahn zurückführen, dessen – durch eine Mutation zufällig verdoppelten – Gene seitdem seinen Nachkommen langes Leben schenken. Die Eigenschaft, seine passenden Genstränge zu verdoppeln kommt bei den verschiedenen Baumarten ziemlich häufig vor. Überdies unterscheiden sich die Anteile dieser verdoppelten Gene bei den verschiedenen Baumarten: Eukalyptus hat mit 34 Prozent einen ähnlich hohen Anteil Genverdoppelungen wie die Eiche, andere Baumfamilien bleiben dagegen unter 25 Prozent.

 

 

Die beiden tausendjährigen Eiben im französischen La Haye-de-Routot und der „Nagelbaum“ im belgischen Herchies haben seit langer Zeit eine spirituelle Bedeutung. Sie zeugen von jahrhundertealten Traditionen und wurden im Laufe der Zeit mit den unterschiedlichsten Symboliken belegt. Von uralten Ritualen bis zu zeitgenössischer Folklore – in diesen Bäumen vereinen sich die Kräfte der Natur mit dem menschlichen Bedürfnis nach Glauben und Spiritualität. Zu Ehren der beiden normannischen Eiben wird seit Jahrhunderten ein fröhliches Fest ausgerichtet, deren Höhepunkt ein riesiges Feuer ist. Die Geschichte von La Haye-de-Routot ist eng mit den beiden Bäumen verbunden, die schon seit ewigen Zeiten dort zu stehen scheinen. Als einer von ihnen kränkelt, setzt sich das ganze Dorf für seine Rettung ein. Der „Nagelbaum“ vor den Toren des belgischen Herchies dient als heimliche Pilgerstätte für Menschen, die an seine heilenden Kräfte glauben. Sein Stamm ist mit Stofffetzen übersät, die von den Kranken dort angebracht wurden. Dieser Glaube geht auf uralte Zeiten zurück – die Eiche von Herchies ist zwar erst 60 Jahre alt, führt jedoch das Erbe ihrer Vorgängerin fort, die einst am selben Ort stand und für ihre mythischen Kräfte bekannt war.

 

 

Alte Eichen

Alte Wesen, große Seelen / Wächter, Hüter dieses Orts
Boten aus ganz and’ren Zeiten / Bedürfen keines einz’gen Worts

Alte Bäume, hohe Geister /Haus und Herberg‘ vieler Gäst‘
Mutter, Vater vieler Wesen /Laden ein zum Lebensfest

Alte Wege, heil’ge Haine /Wink aus längst vergang’ner Zeit
Friedensorte, Sammlungsplätze / Sind wir heute noch bereit?

(Text, Musik und Gestaltung: Jürgen Wagner)

 

 

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Ein Traum von Baum: Eiben, Eichen und Mythen Doku:

https://www.youtube.com/watch?v=FuS9ja4kyzk
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