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Die moderne Kommunikationstechnologie eröffnet wunderbare Möglichkeiten, ganz besonders für Geheimdienste. Mit der Bestellbüchse "Alexa" soll bald jeder deutsche Geheimdienst mitlauschen können, was wir so miteinander reden.(Bild: Alexa Echo, Bildquelle: Flickr.com, Stock Catalog, CC BY 2.0) https://www.flickr.com/photos/stockcatalog/40770465691/in/dateposted/ www.quotecatalog.com

Amazons „Alexa“: Der Verräter im eigenen Haus im Dienste des Innenministeriums

24. April 2019 | Autarkie | Freies Leben | Familie | Soziales | Politik | Geo-Politik | connectiv.events

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Amazons Lauschbüchse „Alexa“ schneidet alles mit

Die supersmarten Kommunikationsbüchsen namens Amazon Echo („Alexa“) reagieren auf Ansprache – auch auf zufällig aufgeschnappte Satzfetzen, um Bestellungen herauszulesen – und prüfen zu diesem Zweck alles, was in ihrer Umgebung gesagt wird. Das führt nicht nur bisweilen zu ungewollten Bestellungen, sondern auch regelmäßig zu ungewollten Mitschnitten der Gespräche der Bewohner. Es wurde nämlich bekannt, dass der Online-Versandhändler Amazon tausende Mitarbeiter dafür einsetzt, diese Alexa-Mitschnitte abzuhören, abzutippen und auszuwerten. Das soll die Effektivität verbessern und dem Kunden (und Amazon) besseren Service und eine noch bessere Kommunikation ermöglichen. Das Brisante daran: Die aufgezeichneten Gespräche werden als Audio- und Textdateien nicht sofort gelöscht, sondern unbegrenzt gespeichert.

Die Vorsitzende der Verbraucherschutzministerkonferenz forderte daraufhin einen Stopp der Abhörpraxis. Damit wird sie wohl nicht sehr weit kommen, denn die Regierung misstraut dem Bürger und hat an jeder Form der Überwachung reges Interesse.

 

Das Innenministerium will neue, umfangreiche Abhörbefugnisse für deutsche Nachrichtendienste

Und tatsächlich will ja auch Innenminister Horst Seehofer wesentlich weiterreichende Befugnisse, um die Bürger auszuspionieren und zu Überwachen. Der deutsche Inlandsgeheimdienst, aka Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) und der Auslandsgeheimdienst, der Bundesnachrichtendienst (BND) sollen zu diesem Zweck wesentlich weitreichendere Rechte bekommen. Sie sollen in Wohnungen einbrechen und sich in alle möglichen elektronischen Kommunikationswege einhacken dürfen.

Die Liste der interessierten Dienste ist länger, als man denkt: Dieser Gesetzesentwurf des Innenministeriums ist – genau genommen – ein „Referentenentwurf zur Harmonisierung des Verfassungsschutzrechtes“ und gilt für alle deutschen Geheimdienste, als da wären: Der Bundesnachrichtendienst (BND), Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV), Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) und der Militärische Abschirmdienst (MAD).

Horst Seehofer und seine Leute wollen, dass Ermittler die „Bestellwanze Alexa“ bald für Abhörtätigkeiten all dieser Dienste benutzen können. Amazon (neben anderen Telekommunikationssystemen) soll sogar verpflichtet werden, zur Nutzung durch deutsche Nachrichtendienste automatisierte, technische Zugänge zu ihren Geräten einzurichten. Das bedeutet, dass die oben genannten Dienste nach Belieben und von sich aus auf die Mitschnitte von Gesprächen aller Art zugreifen können. So steht es jedenfalls im „Entwurf des Innenministeriums zur Reform des BND- und Verfassungsschutz-Gesetzes“. Dieser Entwurf ist komplett auf Netzpolitik.org veröffentlicht worden und man kann alles dort nachlesen.

 

https://qi-technologies.com

Alexa ist heute schon eine Geheimdienstwanze

Nicht, dass „Alexa“ bisher sicher gewesen wäre. Wie das ARD-Magazin Kontraste aufdeckte, können deutsche Nachrichtendienste jetzt schon dank der guten Partnerschaft mit den USA mittelbar auf die mitgeschnittenen Daten von Alexa zugreifen. Die NSA darf nach US-Rechtslage diese Daten abfangen und speichern und Deutschland hat mit den USA entsprechende Zusammenarbeitsvereinbarungen im Bereich der Rechtshilfe: Die Daten dürfen ganz legal an deutsche Behörden ausgeliefert werden.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz kommentierte Bedenken und Proteste der Datenschützer kühl damit, dass es bereits jetzt gesetzlich ganz legal das „Recht zur Wohnraumüberwachung“ habe.

Was aber in Zukunft auf uns zukommen könnte, sollte dieser Referentenentwurf auch durchkommen, ist drastisch und es sieht ganz so aus, dass die Pessimisten, die eine DDR 2.0 kommen sehen, noch untertrieben haben.

 

Die wichtigsten Maßnahmen im Überblick:

  • BND und BfV sollen in Zukunft auch ganz offiziell Handys hacken und Email-Verkehr und Messenger-Kommunikation wie WhatsApp überwachen können. Auch sollen Speaker Services wie Alexa oder Autos gehackt werden dürfen. Um Schadsoftware aufzuspielen, sollen die Geheimdienstler auch in Wohnungen einbrechen dürfen.
  • Der Bundesnachrichtendienst soll in Zukunft auch Staatstrojaner gegen deutsche Staatsangehörige einsetzen und diese an ausländische Stellen wie die NSA übergeben dürfen. Dies soll bei „Sachverhalten mit besonderen Gefahren für die Bundesrepublik oder ihre Bevölkerung“ möglich sein.
  • Der BND soll in Zukunft von anderen deutschen Behörden für Hacking-Dienste angefragt werden können, wenn sie es selbst auch dürften. Das gilt also auch für das BKA. Damit wird der BND zur Hacker-Zentrale ausgebaut und die Trennung zwischen Polizei und Geheimdiensten weiter ausgehöhlt.
  • Der Verfassungsschutz soll in Zukunft Menschen von ihrer Geburt an überwachen dürfen. Bisher gilt eine Altersgrenze von 14 Jahren.
  • Auch das Mindestalter von „Quellen“, die der BND anwirbt, soll von 18 auf 16 Jahre herabgesetzt werden. Damit sollen in Zukunft auch Minderjährige als Spitzel eingesetzt werden können.
  • Außerdem sollen die gewonnen Informationen unten den verschiedenen Geheimdiensten besser ausgetauscht werden. Dazu soll eine „gemeinsame Datei“ eingerichtet werden.

(Quelle der Aufzählung: perspektive-online.net)

 

https://baden.jungbrunnen.tips

 

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