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Der geheimnisvolle, schwarze Granit-Sarkophag, noch ungeöffnet, Bild: © Ägyptens Antiquitätenmuseum

Archäologen haben schwarzen Sarkophag geöffnet

22. Juli 2018 | Geschichte | Kultur | Kunst | Musik | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

In Ägypten haben Archäologen vor einigen Tagen einen mächtigen Sarkophag aus schwarzem Granit gefunden. Er ist aus einem Stein gehauen und tonnenschwer. Überdies ist Granit ein sehr hartes Gestein und extrem schwer zu bearbeiten. Der monströse Steinsarg ist vermutlich über 2000 Jahre alt und entgegen ihren Ankündigungen soll der Sarkophag jetzt doch an Ort und Stelle geöffnet werden dürfen. Zuvor hatte das ägyptischen Antikenministerium bestimmt, den Sarkophag zunächst bergen und später erst öffnen zu wollen.
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Die Spannung war groß. Angesichts dieses respektgebietenden Sarkophages erwartete man, darin einen hohen Würdenträger zu finden, einbalsamiert und mit Zeugnissen darüber, wer er war und was er im Leben an Großtaten vollbracht hatte. Wahrscheinlich ein sehr berühmter Mann aus dem dritten Jahrhundert v. Chr.. Einige hofften, vielleicht auf das Grab Alexander des Großen gestoßen zu sein.
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Die Archäologen gingen sofort ans Werk. Doch es waren weder Gold noch Grabbeigaben, keine Zeugnisse zur Identität  des Bestatteten und auch keine Mumie darin. Als die Archäologen den Sarkophag einen Spaltbreit öffneten, schlug ihnen ein unerträglicher, fauliger, Gestank entgegen. Er war gefüllt mit einer stinkenden, braunen Flüssigkeit. Erst, als die faulige Brühe teilweise abgelassen werden konnte, wurden die Skelette von drei Personen sichtbar. Es handle sich vermutlich um das Familiengrab pharaonischer Soldaten, berichtete das ägyptischen Antikenministerium.

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„Einer der Schädel weist eine Fraktur auf, die durchaus von einem Pfeil stammen könnte“, vermutete der Generalsekretär des ägyptischen Supreme Council of Antiquities, Dr. Mostafa Waziri. „Die Mumien sind jedoch in einem sehr schlechten Zustand – nur noch einige Knochen sind vorhanden, weil sich im Sarg auch Abwasser einer undichten Drainage angesammelt hatte. Schon als wir den Sargdeckel nur wenige Zentimeter angehoben hatten, kam uns ein entsprechend unerträglicher Geruch entgegen.“

Der erste Blick in den gerade geöffneten Sarkophag (s. Abb. o.) zeigte, dass diese mit einer stinkenden rotbraunen Flüssigkeit gefüllt war. Erst als diese Brühe abgesaugt wurde (s. Abb. u. – Hinweis: Die weißen Pfeile in beiden Fotos verdeutlichen den einstigen Flüssigkeitspegel), entdeckten die Archäologen die stark beschädigten Skelettüberreste dreier Mumien. Copyright: Ministry of Antiquities (Bearb. Grewi.de)

 

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Die rätselhafte „gesichtslose“ Büste  aus Alabaster (links, Copyright: Ministry of Antiquities)  könnte, laut Vermutung der Archäologen könnte das Portrait einer der im Sarkophag bestatteten Personen sein. Dass die Gesichtszüge unkenntlich geworden sind, sei nicht das Ergebnis eines Zerstörungswerkes oder ein unvollendetes Werk, sondern sehr wahrscheinlich Verwitterung, der Zahn der Zeit, nagte daran.

Um mehr über die drei in dem Sarkophag gefundenen Zoten zu erfahren, sollen Untersuchungen der Skelette gemacht werden. Man erhofft sich dadurch Informationen über die Lebensumstände der Beigesetzten, über Gesundheit und mögliche Verletzungen, sehr wahrscheinlich kann man die die Todesursache der drei Bestatteten herausfinden. Zu diesem Zweck sollen die Skelette und der circa 30 Tonnen schweren Sarkophag und die Büste in ein nahe gelegenes Museum transportiert werden,  wo man die Funde sachgemäß konservieren wird.

Es verwundert allerdings, dass drei einfache Soldaten der Pharaonischen Armee einen so aufwendigen, riesigen Sarkophag erhalten haben sollen. So ein riesiges Stück Stein, insbesondere den extrem harten Granit, behauen zu lassen, war auch damals eine kostspielige Sache. Jedenfalls passt es gar nicht dazu, dass dann drei einfache Soldaten dorthinein gelegt wurden, ohne jede Beigaben. Dass einer von ihnen ein Hochgestellter gewesen sein könnte ist möglich, aber dann hätte man wahrscheinlich nicht einfach noch zwei andere Tote dazugelegt. Einfache Soldaten bekommen im Normalfall auch keine Alabasterbüsten gehauen und ein sehr hochgestellter Feldherr oder General wurde sehr wahrscheinlich nicht in ein Sammelgrab gestopft. Man darf also sehr gespannt sein, zu welchen Ergebnissen die näheren Untersuchungen kommen werden.

 

 

 

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