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Ab Januar 2019 wird WhatsApp weltweit mit Werbung bestückt, was bedeutet, dass die Verschlüsselung aufgeweicht wird. Dritte können die Kommunikation auslesen - und Interessenten dafür gibt es massenweise.

Australien zwingt WhatsApp & Co dazu, Deine Nachrichten für die Geheimdienste auszuspionieren – Sehr bald auch bei uns!

9. Dezember 2018 | Autarkie | Freies Leben | Familie | Soziales | Politik | Geo-Politik | Psychologie | Gesellschaft | connectiv.events

Die britische Daily Mail berichtet, dass der Lauschangriff auf die Bürger in aller Welt wieder ein Stück weiter geht. Australien ist Vorreiter, und was da gemacht wird, das kommt sehr bald auch bei uns.

Die europäischen Regierungen werden in Kürze auch Deine Kommunikation ausspionieren, mit neuen, weltweit ersten nationalen Sicherheitsgesetzen, die sich mit verschlüsselter Kommunikation befassen, die voraussichtlich diese Woche durch das australische Parlament gewunken werden.  Messaging-Apps wie WhatsApp und Facebook Messenger sind bisher durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt. Dies bedeutet, dass die App und Dritte den Inhalt nicht lesen oder anhören können – aber das ändert sich gerade.

 

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In Australien hört der Staat bald mit

Die Ausschnüffelungsbefugnisse beschränken sich in Australien angeblich nur auf „schwere Straftaten“ wie die Verhinderung des Terrorismus und die Bekämpfung der organisierten Kriminalität. Im Rahmen dieser, zur Entschidung Anstehenden Befugnisse müssten Unternehmen wie WhatsApp und andere Messenger eine neue Funktion einbauen, die der Polizei den Zugriff auf die Daten der Verdächtigen ermöglicht. Wahrscheinlich werden diese Unternehmen aufgefordert, eine bestimmte Software oder einen „Änderungsdienst“ auf dem Gerät der Verdächtigen zu installieren und technische Informationen wie den Quellcode bereitzustellen. Wollen die Unternehmen das nicht, droht eine empfindliche Geldstrafe. Der Verdächtige würde nicht einmal wissen, ob und dass er ausspioniert wird, weil das Unternehmen niemandem davon erzählen kann.

 

 

 

Am letzten Dienstag einigten sich die australische Labourpartei und die Regierung auf ein grundsätzliches Papier über wichtige Teile des Gesetzesentwurfs, nachdem die ALP einige Änderung gefordert hatte. „Diese Änderungen sind Einschränkungen der Befugnisse aus diesem Gesetzentwurf. Sie dürfen nur bei schwerwiegenden Verstößen angewendet werden“, sagte der Generalstaatsanwalt Mark Dreyfus.

„Es wird wahrscheinlich erhebliche, offene Fragen geben, aber dieser Kompromiss gibt den Sicherheits- und Vollstreckungsbehörden die Möglichkeiten, die sie für die Weihnachtszeit benötigen um für angemessene Aufsicht und Schutzmechanismen zu sorgen.“ Das vorgeschlagene Gesetz muss aber erst noch vom Geheimdienst- und Sicherheitsausschuss des Parlaments unterzeichnet werden.

 

 

Die Unternehmen können sich nicht wehren

Damit die vorgeschlagenen Änderungen rasch durch das Parlament gehen können, muss die Labourpartei die Gesetze unterstützen. Die Gesetzesvorlage umfasst fast 200 Seiten, und drei der wichtigsten Berechtigungen, die australische Regierungsbehörden ausstellen können, wurden heftig kritisiert:

  • Die Polizei erhält die Befugnis, ein Unternehmen aufzufordern, „freiwillig“ bei der Erstellung eines Programms mitzuhelfen, damit die Verdächtigen durch die Mithilfe des Unternehmens ausspioniert werden können.
  • Das Unternehmen muss allerdings zwingend helfen, wenn es eine bestimmte Kommunikation entschlüsseln kann. Andernfalls riskiert es eine Geldstrafe.
  • Das Unternehmen muss eine neue Funktion einrichten, die der Polizei dabei hilft, an die Daten eines Verdächtigen zu gelangen. Weigert das Unternehmen sich, setzt es Geldstrafen.

 

 

 

Das Terrorargument öffnet alle Türen

Die Gesetzesvorlagen waren am Montag Gegenstand einer heftigen, teilweise unfairen Debatte im Parlament. Energieminister Angus Taylor beschuldigte die Labourpartei, die dabei nicht so recht mitziehen wollte, „einen Schutzschild zugunsten von  Terroristen zu errichten“. Finanzminister Mathias Cormann sagte, Labour wollte den Terroristen ermöglichen, über WhatsApp kommunizieren zu können, und Premierminister Scott Morrison beschuldigte Labour-Führer Bill Shorten, er sei „glücklich“, dass Terroristen ihre Angriffe mittels verschlüsselter Nachrichten ungestört aushecken können. Generalstaatsanwalt Christian Porter beschuldigte Herrn Dreyfus, alles zu verschleppen.

„Wie viel konstruktiver könnte der Shadow Attorney-General sein, wenn er seine beträchtlichen juristischen Fähigkeiten darauf verwenden könnte, die eingereichten Unterlagen zu lesen, zu verstehen, was sie sagen, und entsprechend handeln und dieses Gesetz gegen die verschlüsselung verabschieden“, sagte Porter.

WhatsApp wird auch in Europa schon halb „entschlüsselt“

Wie schon im August bekannt wurde, soll in den Whatsapp-Messenger ab Januar 2019 wohl Werbung implementiert werden. Die werbefreie Frist, die Facebook beim Kauf des Messengers den Nutzern eingeräumt hatte, läuft am 31. Dezember aus und Facebook will mit der beliebten Messenger-App ab dann Gewinne durch Werbeeinnahmen erzielen. Die Whatsapp-Gründer Jan Koum und Brian Acton waren damit nicht einverstanden und haben die Firma verlassen. Sie leisteten Facebooks Vorhaben bezüglich der Werbungziemlichen Widerstand. Jetzt hat Facebook freie Bahn, an den geschätzten 1,5 Milliarden Whatsapp-Nutzern kräftig abzukassieren.

 

 

 

Dem Wall Street Journal erklärte ein Whatsapp-Sprecher, dass dazu neue Arten von Werbeanzeigen in Whatsapp implementiert werden sollen. So soll es zum Beispiel möglich sein, das Nutzer auf Firmen aufmerksam gemacht werden und den Kundenservice direkt per Whatsapp kontaktieren können. Pro Anzeige, die einen Kunden erreicht, verlangt Whatsapp einen Werbepreis von 0,5 und neun US-Cent. Rund 100 Unternehmen haben das Werbefeature bereits getestet.

Richtig problematisch wird die Sache im Bereich des Datenschutzes. Vor kurzem rechnete Whatsapp-Mitgründer Brian Acton mit seinem alten Arbeitgeber ab. Im Interview mit Forbes warnte er, dass Facebook Firmen Möglichkeiten eröffnen will, die ihnen tiefere Einblicke über die Whatsapp-Nutzer im verschlüsselten Umfeld ermöglichen. So könnten Firmen die von den Nutzern geführten Unterhaltungen unverschlüsselt aus WhatsApp herausziehen, um im danach daraus Daten zu extrahieren. Das führt zwar „nur“ zu unerwünschten Werbemaßnahmen, aber – und da wird es hässlich – auch andere Institutionen können genau dasselbe machen, nur zu anderen Zwecken, wie zum Beispiel Geheimdienste, Sicherheitsbehörden, Verfassungschutz, Polizei und im schlimmsten Fall kriminelle Organisationen, die mit den Daten Dinge erfahren, mit denen sie Nutzer erpressen können. Sie brauchen sich nur als Firma zu tarnen, die ihre Werbung schalten will – und kommen an Chats der User, aus denen sich Vorteile ziehen lassen. Zum Beispiel zur Erpressung, wenn sich aus den Chats eine eheliche Untreue oder eine Steuerschummelei gegen das Finanzamt herausgelesen werden kann.

 

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