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Aktion gegen Glyphosat in Berlin, am Brandenburger Tor. Bild: Flickr.com, Campact, Bildlizenz: CC BY-NC 2.0

Bayer mit 75% Gewinneinbruch! Der Kampf gegen Glyphosat wirkt! Bereits 11.200 Kläger

3. März 2019 | Gesundheit | Ernährung | Wirtschaft | Finanzen | connectiv.events

Denen, die die Schultern zucken und meinen, man könne ja eh nichts ändern, „die da oben“ würden ja doch machen was sie wollen, sei gesagt: Doch. Man kann! Der zähe Kampf gegen das Krebsgift und den Insekten-Massentod namens Glyphosat dauert zwar lang, aber wir gewinnen Stück für Stück an Boden. Bayer hatte wieder nur Dollarzeichen in den Augen, als es sich Monsanto einverleibte, aber trotz steigender Umsätz liegt ihnen der fette Braten schwer im Magen.

 

 

Bayer mit 75% Gewinneinbruch konfontiert

Denn die Gewinne von Bayer sind seitdem um 75% eingebrochen. Das ist eine veritable Katastrophe für den Konzern. Der Kampf um das Glyphosat hat das Potenzial, Bayer auf die Knie zu bringen. Denn die Klagewelle in den USA gegen Bayer türmt sich immer weiter auf: 11.200 Klagen sind wegen Glyphosat anhängig, das in dem Herbizid Roundup von Monsanto enthalten ist. Seit ein Gericht in den Staaten der Klage des Hausmeisters Dewayne Johnson stattgab, der durch den ständigen Gebrauch von Glyphosat an Krebs erkrankte und auch daran starb, wird eine Klage nach der anderen erhoben. Hausmeister Johnson hatte mit dem Unkrautvernichter Roundup® zu tun, um die Grünflächen um die Schule herum unkrautfrei zu halten. Nach einem Arbeitsunfall, bei dem er mit Roundoup® überschüttet worden war, entwickelte er einen aggressiven Krebs. Leider kam die Entschädigungssumme für ihn zu spät und wurde an seine Erben ausgezahlt. Monsanto zahlte insgesamt für Entschädigung und Strafe umgerechnet 253 Millionen Euro. Der eine FAll tut Bayer/Monsanto nicht weh. 11.200 und mehr Fälle aber schon.

Nun ist unter den 11.200 neuen Klagen einer besonders brisant. Ein 70jähriger Amerikaner namens Hardeman wirft Monsanto – und damit Bayer – nicht nur vor, von dem Unkrautvernichter Roundup Lymphdrüsenkrbes bekommen zu haben. Er beschuldigt das Agrartech-Unternehmen auch Vertuschung vor. Der Konzern habe die Gesundheitsgefahren, die von dem Wirkstoff Glyphosat ausgehen, nicht benannt. Im Gegenteil, Monsanto/Bayer habe wissentlich die Auswirkungen verschleiert und abgestritten. Diese Beschuldigung ist in der Tat brandgefährlich für den Bayer-Monsanto-Konzern, denn die Beweislage sieht sehr gut aus für den Kläger.

 

 

Belastende Papiere: Monsanto wusste um die Giftigkeit

Dewyne Johnsons Anwalt Anwalt Brent Wisner konnte gerichtlich durchsetzen, schlußendlich doch die höchst belastenden und aufschlussreichen Monsanto-Papiere in die Hände zu bekommen, die – so Wisner –  ein geradewegs „böswilliges Verhalten des Unternehmens“ sowie „absolute Manipulation von Wissenschaft“ dokumentieren. In diesen Papieren fand Anwalt Wisner sehr erstaunliche Informationen über Monsanto. Die „Politik“ dieser Firma reicht von Betrug und Verschleierung bis zu skrupellosen, wissenschaftlichen Manipulationen, die dazu dienen, bei den amerikanischen Aufsichtsbehörden CDC / FDA / USDA / EPA die Genehmigungen und Lizenzen erteilt zu bekommen, die sie bei Darstellung des wahren Sachverhaltes niemals bekommen hätten.

Im Jahr 1999 wurden für Monsanto höchst negative, wissenschaftliche Studien über Glyphosat veröffentlicht. Darin wurde dargelegt, dass der Wirkstoff Glyphosat (der in Monsantos „Roundup®“  in hoher Konzentration enthalten ist), in der menschlichen DNA Mutationen verursacht, wodurch in direkter Folge Krebs entsteht. Daraufhin beauftragte das Unternehmen in offensichtlicher Verzweiflung einen renommierten, englischen Toxikologen namens Dr. James Parry, die wissenschaftlichen Grundlagen dieser veröffentlichten Studien „auseinanderzunehmen“.

Nachdem Dr. Parry die betreffenden Studien durchgesehen und geprüft hatte, bestätigte er gegenüber Monsanto deren Ergebnisse und sagte: „das Zeug IST genotoxisch!“ Ganz zu schweigen davon, dass die Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen (WHO), der IARC, im Jahr 2015 den Wirkstoff Glyphosat offiziell zu einem potenziellen Karzinogen der Klasse 2A erklärte! Doch Monsanto wollte nicht aufgeben und gab Dr. Parry alle eigenen, für Glyphosat positiven Studien zur weiteren Durchsicht, aber auch der zweite Bericht von Parry bestätigte erneut die Genotoxizität!

Monsanto weist ständig darauf hin, dass ein wissenschaftlicher Fakt zu Mitteln, deren Zusammensetzung verschiedene chemische Verbindungen enthalten, darin besteht, dass die biochemischen Wechselwirkungen nicht nur „Eins plus Eins“ sind, sondern in zahlreichen, unbekannten Reaktionen der chemischen Bestandteile untereinander bestehen (um damit zu behaupten, dass eventuelle Gesundheitsschäden vielleicht gar nicht durch Glyphosat entstehen, sondern irgendeine seltsame Reaktion verschiedener, eigentlich harmloser Ingredienzien sein können, also nicht nachweisbar an Glyphosat festgemacht werden können). Tatsächlich weiß niemand, welche oder wie viele chemische Interaktionen in einer Mischung aus Chemikalien untereinander und überdies mit der Körperchemie stattfinden können.

 

 

Ein Musterfall für Tausende weitere

Diese Argumentation kann aber nicht darüber hinweghelfen, dass das Gesamtrezept von Roundup® genotoxisch ist. Spätestens nach den Untersuchungen und dem Gutachten von Dr. James Parry WEISS Monsanto und damit auch Bayer, was sie da für eine Giftbrühe verkaufen. Wenn Sie also die Verbraucher davon nicht informieren, haben sie tatsächlich böswillig und bösgläubig vertuscht. Doch Bayer weist jede Anschuldigung, Roundup® sei krebserregend vehement zurück.

Daher ist der jüngste Rechtsstreit in Sachen Hardeman vs. Bayer/Monsanto höchst kritisch. Der Kläger Hardeman stützt sich überdies auch noch auf die Studien, die die Internationale Krebsforschungsagentur der WHO durchgeführt hat. Diese stufte den Unkrautvernichter im Jahr 2015 als „Wahrscheinlich krebserregend“ für Menschen ein. Nun werden Experten gehört. In den nächsten Wochen sollen im Fall Hardeman an vier Tagen in der Woche sechs Stunden und das fünf Wochen lang Verhandlungen und Expertengutachten vor Gericht absolviert werden. Sollte der Kläger hier obsiegen, wird dieser Fall als Musterfall für alle anderen herbeigezogen werden. Im angelsächsischen Rechtssystem nennt man das einen Bellwether-Fall. Bellwether (aus dem Mittelenglischen „bellewether“ für die Glocke um den Hals des Leithammels, von bell= Glocke und altenglisch „wether“=Widder, also der „Glockenwidder“) ist ein alter englische Ausdruck für „Leithammel“ und besagt, dass der „Bellwether“ eine Richtung vorgibt, der dann alle anderen folgen.

Sollte Hardemans Klage also stattgegeben werden, steht Bayer erst am Anfang eines langen Leidensweges. Schon die erste, verhängte Strafzahlung an Herr Johnson von umgerechnet 253 Millionen Euro lässt erahnen, dass das für Bayer ein schwerer Gang werden wird. Selbst, wenn jeder Fall nur mit einer Million Strafzahlung bewehrt würde und nur die Hälfte der Fälle gegen Bayer/Monsanto gewönne … Fünf Milliarden Euro kommen da leicht zusammen. Immer vorausgesetzt, es kommen nicht noch weitere Klagen.

 

 

Warum gibt Bayer das Mittel Roundup® nicht einfach auf?

Falls das US-Gericht dem Kläger Hardeman Recht geben sollte, kann Bayer eigentlich nur eine Entscheidung treffen: Die Produktion und den Verkauf des Herbizids Roundup® sofort einzustellen, alle Bestände in den Geschäften sofort zurückzuholen, den Aderlass von Milliarden Dollar wegzustecken, aber auch eine überzeugende PR-Kampagne zu fahren, dass Bayer von nun an unschädliche Mittel auf den Markt bringt und sich der Gesundheit der Menschen, der Tiere und der Umwelt verpflichtet fühlt – und das auch tatsächlich ernst nimmt und umsetzt. Hilfreich könnte dabei sein, den Verkäufer auf den Ersatz des Schadens zu verklagen. Bei einer Kaufsumme von 66 Milliarden Dollar, sollte das wohl möglich sein.

Kämpfen wir weiter! Für die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt. Und gegen das Insektensterben. Es lohnt sich!
Und zum Aufgeben ist es nie zu spät.

 

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