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Kogi Kinder vor ihrer Hütte, Bild: wikipedia Commons, Thomasdhl,

Bei den Hütern der Erde: Eine Reise zu den Kogi in Kolumbien

18. August 2018 | Autarkie | Freies Leben | Bewusstsein | Spiritualität | Geschichte | Kultur | Kultur | Kunst | Musik | YouTube

Reiseziel Kolumbien: Die Kogi, letzte indianische Hochkultur in Südamerika, die noch so lebt wie vor 400 Jahren. Selten lassen sie Weiße in ihr Gebiet, so gut wie nie Fernsehteams. Zu schlecht sind ihre Erfahrungen. Nur 300 bis 400 Kogi von einigen Hunderttausend haben die Eroberung durch die Spanier, ein schreckliches Gemetzel, überlebt, flohen in die unzugänglichen Höhen der Sierra Nevada de Santa Marta, mit 5700 Metern das höchste Küstengebirge der Welt. Inzwischen sind sie wieder rund 18.000, trotz immer wieder neuen Bedrohungen durch Drogenkartelle, Investoren, Politik.
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Die Majores, die Ältesten der Kogi, haben entschieden, dass wir kommen. Fünf Tage im Dorf Tungueka leben, in Hütten mit Hängematten, ohne fließendes Wasser und ohne Strom. Als wir ankommen, haben sich 70 Familien versammelt, barfuß in weißen, von den Männern gewebten Kleidern. Sie stehen ruhig da, abwartend, aber nicht abweisend. Nach einem Reinigungsritual werden wir zu einer großen Versammlung geführt: neun Mamas, geistige Führer der Kogi, sind extra aus den Bergen herabgekommen, um uns zu treffen.
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Den Kogi geht es um zwei Masken in Berlin

Sie prüfen, ob sie uns vertrauen, Einblicke in ihre Kultur und ihre uralten Rituale geben können. Den Kogi geht es um zwei Masken, die in Berlin sind. Seit mehr als 100 Jahren. Legal erworben, aber für ihre Rituale von großer Bedeutung. Die Indianer wollen sie zurück. Eine Bitte, die mit ihrer Kultur, ihrem Weltbild zu tun hat: Sie fühlen sich als Hüter der Erde, und Masken dienen dazu, das Gleichgewicht in der Natur aufrecht zu erhalten. Ich bin tief berührt von diesen Menschen, ihrer Einfachheit, Klarheit, Verletzlichkeit und ihrem Mut.
Am nächsten Tag führen uns die neun Mamas durch die wunderbare Tropenlandschaft zu einer heiligen Höhle. Wir quetschen uns in eine Ecke, alles Drehen ist improvisiert, keiner weiß, was geschieht. Wir reagieren nur. An Orten wie diesem werden oben in den Bergen zukünftige Mamas die ersten neun Jahre ihres Lebens aufgezogen, um – zumeist ganz allein in der Dunkelheit – eine besondere Verbindung zur Natur aufzubauen und sich mit Aluna, der geistigen Dimension im Schöpfungsmythos der Kogi, zu verbinden.
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Respekt und Bewunderung

Mittags, am dritten Tag, zeigen uns die Mamas heilige Tänze für Regen und Feuer, für Fruchtbarkeit und Gesundung. Fast 40 Grad ist es heiß, 90 Prozent Luftfeuchtigkeit. Wir triefen, haben kaum geschlafen. In den Hütten Kakerlaken und Flöhe. Aber sobald das Ritual beginnt, ist alles vergessen. Mama Luntana, einer der weisesten Mamas, übersetzt die Töne der Rassel: philosophische und hochpoetische Texte. Am letzten Tag begleiten wir die Mamas nach Jaba Taniwashkaka, einen heiligen Ort an der Küste. Die Kogi konnten dieses Gebiet 2013 zurückkaufen. So haben sie zum ersten Mal seit über 400 Jahren wieder eine Verbindung von den Berggipfeln bis ans Meer. Wir spüren, dass etwas Besonderes passiert, wenn sie ihre Pagamientos machen, Gaben an die Natur. Aber bis ins Letzte verstehen können wir ihre Welt nicht. Wir sind westlich geprägt. Es bleiben Respekt und Bewunderung.
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