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Bidenleaks: Neue Veröffentlichungen über Joe Bidens Korruption und andere Machenschaften in der Ukraine

19. September 2020 | Allgemein | Geschichte | Kriege | Revolutionen | Politik | Geo-Politik | Wirtschaft | Finanzen | Anti Spiegel

von Thomas Röper 

Nach über zwei Monaten Pause hat der ukrainische Abgeordnete Andrej Derkatsch wieder Unterlagen und mit geschnittene Telefongespräche von Poroschenko und Joe Biden veröffentlicht.

Andrej Derkatsch veröffentlicht seit letztem Jahr Kontoauszüge und andere offizielle Unterlagen, die belegen, wie Joe Biden illegal Millionen Dollar aus der Ukraine bekommen hat. Seit Mai diesen Jahres hat er auch mit geschnittene Telefongespräche veröffentlicht, die der damalige US-Vizepräsident Joe Biden und der damalige ukrainische Präsident Poroschenko geführt haben.

Im Gegensatz zu früheren Pressekonferenzen von Derkatsch werde ich die Pressekonferenz vom Mittwoch nicht komplett, sondern nur teilweise übersetzen, da sie sich sehr stark und detailliert mit inner-ukrainischen Themen beschäftigt hat und für den deutschen Leser kaum verständlich sein würde.

Derkatsch begann seine Pressekonferenz mit einer Zusammenfassung dessen, was er erzählen würde:

  1. Beweise für den Abfluss von Millionen von Dollar, die dem ukrainischen Volk gestohlen wurden, gewaschen mit Hilfe von Banken und deren anschließende Überweisung auf die Konten der Familie Biden.
  2. Neue Aufzeichnungen von Gesprächen des fünften Präsidenten der Ukraine, Petro Poroschenko, und des ehemaligen Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten, Joe Biden, die die ausländische Herrschaft über die Ukraine bezeugen.
  3. Wir werden auch kolossale Korruptionsschemata für den Kauf von Kohle und Gas enthüllen, derentwegen die Ukrainer um ein Drittel überhöhte Tarife für Strom, Gas und Heizung zahlen. An diesen Schemata waren damalige Spitzenbeamte der Ukraine und der Vereinigten Staaten beteiligt.
  4. Wir werden Fakten über die Aneignung Hunderttausender von Dollar Finanzhilfe, die von der USA an die Ukraine geschickt wurden, sowie Beweise für die Zerstörung der Struktur der ukrainischen Generalstaatsanwaltschaft aufzeigen.

 

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Kontoauszüge belegen Millionenzahlungen an Biden

Im ersten Teil der Pressekonferenz ging Derkatsch sehr detailliert auf Bidens Korruption ein. Joe Biden hatte nach dem Maidan seinen Sohn Hunter Biden im Verwaltungsrat der ukrainischen Gasfirma Burisma des ukrainischen Oligarchen Slotschewski platziert, wo auch der Stiefsohn des damaligen US-Außenministers Kerry und der ehemalige polnische Präsident Aleksander Kwaśniewski saßen, und jeder bekam für den Job 50.000 Dollar monatlich. Burisma hatte damals Probleme wegen Ermittlungen wegen Geldwäsche, Korruption und Steuerhinterziehung. Joe Biden sorgte in der Folge dafür, dass der ermittelnde ukrainische Generalstaatsanwalt Schokin abgesetzt und dann die Ermittlungen gegen Burisma eingestellt wurden. Die Details finden Sie hier.

In der Pressekonferenz wurde ein Interview mit einem Whistleblower gezeigt, der noch anonym bleiben möchte, weil er erst einen garantierten Zeugenschutz-Status haben möchte. Aber er hat im Detail erzählt, wie Burisma jeden Monat mehrmals 83.333 Dollar an die New Yorker Firma Rosemont Seneca bezahlt hat, die den oben genannten Söhnen von Joe Biden und John Kerry gehört. Insgesamt waren das 3,4 Millionen Dollar. Es war de facto Schutzgeld und im Gegenzug hat der US-Vizepräsident Joe Biden dafür gesorgt, dass die Ermittlungen gegen Burisma eingestellt wurden.

Derkatsch hat die Kontoauszüge auf eine sehr anschauliche Weise gezeigt, indem er sie kurzerhand auf dem Boden des Raumes für die Presse ausgerollt hat.

 

 

In der Sache gab es nicht viel Neues, es gab aber eine ganze Reihe neuer Details zu den Zahlungen, die von Burisma über verdeckte Kanäle über die ukrainische Skandalbank „Privatbank“ (die später verstaatlicht wurde) über das Baltikum und Zypern nach New York zu Morgan Stanley geflossen sind. Außerdem zeigen die Kontoauszüge, dass auch der ehemalige Präsident Kwaśniewski auf diese Weise in 2014 und 2015 von Burisma zusätzlich zu den 50.000 Dollar Monatsgehalt insgesamt eine Million Euro auf sein Konto bei der РКО ВANK POLSKI überwiesen bekommen hat.

Ein weiterer Profiteur war Alan Apter, Direktor von Eaglestone Capital und auch Verwaltungsrat bei Burisma, dem zusätzlich zum Gehalt 242.885 Euro bei einem Konto der Citibank überwiesen wurden.

Konstantin Kulik, ehemaliger ukrainischer Staatsanwalt, der in diesen Angelegenheiten ermittelt hat, bevor er unter einem Vorwand kalt gestellt wurde, fasste das so zusammen:

„Das war nur die Bezahlung für den politischen Schutz, den Biden geleistet hat.
Das ist nur ein Bruchteil der Zahlungen aus einem kurzen Zeitraum, der dokumentiert ist und von diesen Zeugen bestätigt wurde. Ich möchte darauf hinweisen, dass all dies auch durch die Berichte der Finanzaufsicht von Lettland, Zypern und der Ukraine bestätigt wird, die für die Untersuchung zur Verfügung standen und auf der Website von Nabu Leaks veröffentlicht wurden.
Wie lange dauerten diese Zahlungen an?
Und wie viel wurde an die Sicherheitskräfte, Steuerbeamten, Lobbyisten gezahlt und den Bürgern der Ukraine gestohlen? Ich denke, der Betrag liegt im zweistelligen Millionenbereich.
Was haben wir also? Die Familie Biden stellte den politischen Schutz für Slotschewski im Gegenzug für mindestens 4,3 Millionen Dollar sicher, die den Ukrainern gestohlen wurden.
Hier sehen Sie, wie das Schema des Diebstahls und das Abführen von Geld über Offshore-Konten für Bidens Firma aussah.
Es ist seltsam, dass diese Fakten der Finanzüberwachung des US-Finanzministeriums – OFAC – zur Verfügung stehen, aber dort werden die Daten nicht zur weiteren Untersuchung durch die zuständigen Behörden weitergeleitet.“

 

 

Anschießend fügte Derkatsch hinzu (und veröffentlichte das erwähnte Gerichtsurteil):

„Übrigens, falls Burisma Biden vor Gericht wieder weißwaschen will, möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich letzte Woche ein Gerichtsverfahren wegen der Zahlungen von Burisma an Biden gewonnen habe.
Dabei wollten Burismas Anwält Biden weißwaschen und haben nicht bestritten, dass die Zahlungen erfolgt sind. Sie haben sich nur an den Summen und Details der Zahlungen an Biden gestört.“

Anschließend wurden mehrere aufgezeichnete Telefonate zwischen Biden und Poroschenko veröffentlicht, die nach dem Wahlsieg Trumps stattgefunden haben. In der Sache enthalten sie nicht viel Neues, sie zeigen aber, wie die beiden sich gegenseitig ihre Freundschaft versprechen und vor allem, wie sie besprechen, ihre Beziehungen auch nach dem Einzug Trumps ins Weiße Haus aufrecht zu erhalten. Immerhin geht es um viel Geld, das die beiden verbindet. Darüber habe ich bereits mehrmals berichtet, Sie finden detaillierte Informationen zum Beispiel hier und hier.

 

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Bereicherung auf Kosten der einfachen Ukrainer

Das System der Bereicherung war denkbar einfach. Da gab es zum einen den „Gas-Revers“, an dem Biden verdient hat. Das lief so: Poroschenko hat verkündet, dass die Ukraine kein russisches Gas mehr kaufen würde, sondern Gas aus der EU. In Wahrheit wurde jedoch russisches Gas, das aus der Ukraine in die EU gehen sollte, vor der slowakischen Grenze in die Ukraine zurückgeleitet und über Scheinfirmen gegen einen Aufpreis von bis zu 100 Dollar pro tausend Kubikmeter zu „europäischem Gas“ umdeklariert. Diese Scheinfirmen waren unter Bidens Kontrolle, genauer gesagt hat sich Bidens Berater Amos Hochstein darum gekümmert und der ukrainische staatliche Gasversorger Naftogas hat das Gas dann entsprechend verteuert an die Verbraucher in der Ukraine geliefert. Das ist bekannt, ich habe darüber schon oft berichtet.

Ganz ähnlich lief es auch bei der Kohle, die ukrainischen Kohlekraftwerken verheizt wird. Da die Ukraine offiziell keine russische Kohle, oder Kohle aus dem Dobass kaufen wollte, hat Poroschenko Lieferverträge mit den USA und Südafrika geschlossen und die erste Lieferung amerikanischer Kohle sogar medienwirksam selbst im Hafen in Empfang genommen. Tatsächlich aber wurde auch hier russische Kohle gekauft, über Scheinfirmen umdeklariert und den Preisaufschlag haben sich Poroschenko und seine Leute in die Tasche gesteckt. Da die Ukraine auf Anweisung des IWF auch noch die Subventionen für Gas, Wasser und Heizung abschaffen musste, sind die Preise dafür seit dem Maidan um tausend Prozent gestiegen, während die Löhne in dem Land gleichzeitig um die Hälfte gefallen sind.

Diese Dinge hat Derkatsch bis ins kleinste Detail präsentiert. Er hat die Namen der Verantwortlichen genannt, die beteiligten Firmen, er hat alles mit Dokumenten belegt. Das ist in der Ukraine ein großes Thema, da die Menschen bei Durchschnittslöhnen von weniger als 200 Euro genauso viel für die Wohnnebenkosten zahlen müssen, wie in Deutschland. Da bleibt zum Leben (oder auch nur zum Essen) nicht viel übrig.

Aber all die Details, all die für Deutsche unbekannten Firmen, Politiker und Geschäftsleute, die Derkatsch nennt, sind für deutsche Leser einschläfernd. Die Schemata sind auch für Ukrainer kompliziert und schwer zu verstehen, aber da das für sie eines der wichtigsten Themen ist, ist es für sie interessant genug, genau zuzuhören. Da dieser Teil der Pressekonferenz einen sehr großen Teil eingenommen hat, habe ich diese Pressekonferenz nicht komplett übersetzt, für deutsche Leser wäre es wegen die vielen komplizierten Namen und der verschachtelten Verbindungen zwischen ihnen langatmig, einschläfernd und unverständlich gewesen.

 

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Wie die Staatsanwaltschaft der Ukraine zerstört wurde

Darüber habe ich immer wieder berichtet, aber meist nur „nebenbei“. Am Mittwoch ist der ehemalige Staatsanwalt Kulik darauf im Detail eingegangen und hat auch alles mit Dokumenten belegt. Der Teil ist in meinen Augen so interessant, dass ich ihn komplett übersetzt habe.

Beginn der Übersetzung:

Der nächste Teil unserer Pressekonferenz betrifft die ausländische Herrschaft über die Ukraine.

Es geht um die so genannte „Reform“ zur Optimierung der Generalstaatsanwaltschaft und die Rezertifizierung ihrer Mitarbeiter, die unter Ruslan Rjaboschapka aktiv umgesetzt wurde. (Anm. d. Übers.: Rjaboschapka war von September 2019 bis Februar 2020 Generalstaatsanwalt der Ukraine und ist sehr aktiv gegen laufende Korruptionsermittlungen vorgegangen. Unter dem Vorwand, die Qualifikation der Staatsanwälte zu überprüfen, musste jeder Staatsanwalt einen Test ablegen, wer ihn nicht bestanden hat, wurde gefeuert. Das hat bemerkenswerter Weise nur Staatsanwälte betroffen, die in politisch brisanten Fällen allzu eifrig ermittelt haben)

Die Hauptaufgabe der Reform war die Erlangung der vollen Kontrolle über die Staatsanwaltschaft und die Loyalität ihrer Mitarbeiter.

Die sekundäre Aufgabe – wie immer – sich das Geld entweder der ukrainischen oder der amerikanischen Bürger einzuverleiben.

Im Fall der Generalstaatsanwaltschaft wurden die Mittel der internationalen Finanzhilfe aus den Vereinigten Staaten von Amerika gewaschen und sich einverleibt.

Und so sah der Plan der „Demokorruptionäre“, die ukrainische Staatsanwaltschaft zu zerstören, aus.

ALSO, WER, WIE VIEL UND WESSEN GELD WURDE GESTOHLEN?

Nach dem Beschaffungsplan für die Reform der ukrainischen Staatsanwaltschaft wurden dem Projekt Mittel in Höhe von etwas mehr als 7.380.000 Dollar aus dem Programm zur „Unterstützung der Reform der Strafjustiz der Ukraine“ zugewiesen.

744.000 US-Dollar davon haben die „Reformer“ für Hotels, Essen, Stellenanzeigen für neue Staatsanwälte und andere wichtige Dinge ausgegeben. Wir haben Ihnen die Details bereits auf einer früheren Pressekonferenzen erzählt und wollen das heute nicht wiederholen.

Es ist belegt, dass fast eine der über sieben Millionen von den Reformern – ich will nicht sagen gestohlen – sagen wir, einverleibt wurden.

WER WAR DENN VERANTWORTLICH FÜR DIE SOGENANNTE REFORM DER GENERALSTAATSANWALTSCHAFT?

Der erste ist der stellvertretende Generalstaatsanwalt Witali Kasko. Er hatte sich schon bei der Vergabe von Dienstwohnungen ordentlich „reformiert“ und war dabei in eine Betrugsaffäre verwickelt.

Der zweite Reformer ist die Leiterin der Abteilung für internationale Zusammenarbeit der Generalstaatsanwalt, Polina Chizh, die aus dem NABU importiert wurde. Wir alle erinnern uns, wie Polina als Mitarbeiterin des NABU Informationen über persönliche Daten des Generalstaatsanwalts und von Abgeordneten, die als Ermittlungsgeheimnisse galten, an ausländische Geheimdienste, durchgestochen hat. (Anm. d. Übers.: Das war ein großer Skandal in der Ukraine, als er ans Licht gekommen ist. Das NABU ist die „Anti-Korruptionsbehörde“, die nach dem Maidan auf Druck von Joe Biden geschaffen wurde und die von einem wegen Korruption verurteilten, aber dafür sehr treuen Gefolgsmann von Poroschenko und Biden geleitet wird und ihre Anweisungen direkt aus der US-Botschaft in Kiew erhält. Darüber habe ich ebenfalls schon oft berichtet)

So entscheiden ein potenzieller Betrüger und ein Spion, wie man sich die Millionen von Dollar einverleiben kann, die an die Ukrainer geschickt wurden.

Sie haben entschieden, dass das Rezertifizierungsprogramm unter der Leitung von Levan Duchidze durch die ukrainische Sektion der International Development Law Organization (IDLO) durchgeführt wird.

 

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Die Organisation ist bezaubernd. Registriert ist sie in Rom, eine Niederlassung ist in Den Haag und Skandale hatte sie auf der ganzen Welt.

Jedes Mal gab es drei Vorwürfe an die IDLO:

  1. ineffektive Verwendung der Mittel;
  2. Mangel an echten Ergebnissen, nur „schöne“ Präsentationen;
  3. Parteilichkeit.

Ein auffälliges Beispiel für einen solchen Skandal war der Fall in Afghanistan, der mit einer abschließenden negativen Bewertung des IDLO-Projekts endete. Es geht um eine Untersuchung des JTTP-Projekts in Afghanistan. So hat das Büro des Sonderinspektors für den Wiederaufbau Afghanistans (SIGAR) der US-Regierung auf Ersuchen der US-Senatorin Claire McCaskill eine Untersuchung über die Zuteilung von 47,8 Millionen US-Dollar an das US-Außenministerium für JTTP eingeleitet.

Wie Sie auf der Leinwand sehen können, sandte das Büro des Sonderinspektors für den Wiederaufbau Afghanistans im Jahr 2013 einen vernichtenden Brief an Außenminister John Kerry bezüglich des JTTP-Projekts. Das Büro des Inspektors stellte zahlreiche Verstöße der IDLO fest. (Anm. d. Übers.: Alles wurde mit Dokumenten belegt, aber wer möchte, kann das auch googeln und findet auf Englisch reichlich Informationen über die IDLO-Skandale)

Und diese Struktur wurde zur Umsetzung von Programmen erwählt, um die Staatsanwaltschaft in der Ukraine zu „reformieren“.

Die Hauptaufgabe besteht darin, die Staatsanwälte so zu testen, dass nur die Leute, die sie brauchen, übrig bleiben.

Die Abgebrühtheit unserer Reformer scheint sogar die IDLO selbst erschreckt zu haben, die erfolgreich Mittel in Afghanistan verbraten hat.

Daher hat IDLO einen Subunternehmer eingestellt, SELBST HAT IDLO DIE REFORM NICHT DURCHGEFÜHRT.

Mit dem Geld der internationalen Finanzhilfe für die Ukraine hat IDLO einen Vertrag mit der ukrainischen Firma Symetrix unterzeichnet.

Gegenstand des Vertrages war die anonyme Prüfung der Staatsanwälte. Angeblich war es ein Test für deren berufliche Eignung.

Logischerweise hätte eine solche Prüfung nur einer maßgeblich zertifizierten wissenschaftlichen Struktur mit viel Erfahrung anvertraut werden können.

Schließlich würde die Qualität des Personals der Generalstaatsanwaltschaft, der wichtigsten Strafverfolgungsbehörde des Landes, davon abhängen.

„Symetrix“ war natürlich nicht so eine Struktur. Gegründet wurde sie im Jahr 2018, hatte keine Erfahrung mit solchen Aktivitäten, aber sie wurde als das Unternehmen ausgewählt, das den Personalstand der Generalstaatsanwalt zerstören sollte.

Sobald die Tests durchgeführt waren, vernichtete Generalstaatsanwalt Rjaboschapka alle Unterlagen – ich werde Ihnen später mehr darüber erzählen -, und die Firma änderte ihre Geschäftstätigkeit und ist heute als: „Einzelhandel außerhalb von Geschäften“ registriert: Sie handelt auf Marktständen.

NOCHMAL: DIE REFORM DER GENERALSTAATSANWALTSCHAFT WURDE VON EINER FIRMA DURCHGEFÜHRT, DIE HEUTE BANANEN AUF MÄRKTEN IM KIEWER UMLAND VERKAUFT

Es gibt allen Grund, die Firma „Symetrix“ als ein Unternehmen zu betrachten, das für eine einzige Aufgabe gegründet und in der Praxis als Werkzeug zum Abzweigen der Finanzhilfe der USA verwendet wurde.

Im Oktober 2019 hatte „Symetrix“ keine offiziellen Arbeitsbeziehungen mit Psychologen. Das heißt, das Unternehmen konnte kein Zertifikat für die Verfügbarkeit von Spezialisten der entsprechenden Qualifikationen vorweisen, die ausreichende Kenntnisse und Erfahrung haben, um Tests von Staatsanwälten durchzuführen. IDLO hat jedoch dieses Unternehmen ausgewählt, um Staatsanwälte zu testen.

Dafür hat „Symetrix“ eilig Arbeitsverträge mit Einzelpersonen abgeschlossen. Viele von ihnen waren unter 20 Jahre alt.

Das heißt, auf dem Papier wurde die Überprüfung der Generalstaatsanwaltschaft von einer Gruppe von Studenten durchgeführt.

Gleichzeitig ging die Lohnsumme für die Arbeitsbeziehungen in die Hunderttausende, aber die Tests für die Rezertifizierung der Staatsanwälte hat „Symetrix“ nicht entwickelt. Sie haben sie gekauft.

 

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WER HAT WIE UND WOMIT UKRAINISCHE STAATSANWÄLTE GETESTET?

Sergey Schmalenjy, Mitglied des Auswahlausschusses für die Positionen beim Anti-Korruptionsgericht, organisierte unmittelbar nach Testbeginn im Oktober 2019 den Kauf des Online-Tests für „Symetrix“ von der Beratungsfirma „META-Consulting“. (Anm. d. Übers.: Das Anti-Korruptionsgericht ist eine „Schwester“ des NABU und steht ebenfalls unter der Kontrolle der US-Botschaft in Kiew)

So haben die „notwendigen“ Personen die Tests bestanden. Alle, die nicht in die Kohorte der den westlichen Partnern gegenüber Loyalen aufgenommen wurden, sowie diejenigen, die nicht in die Schemata verwickelt waren, sind ohne Unterstützung in die Tests gegangen.

Und natürlich haben sie den Test nicht bestanden, weil er so gemacht ist, dass eine Person mit einer gesunder Logik ihn unmöglich bestehen kann.

So wurde die Generalstaatsanwaltschaft aus dem Ausland zerschlagen.

Ende der Übersetzung

Andrej Derkatsch hat dem danach folgendes hinzugefügt:

„Ich möchte Ihre Aufmerksamkeit auf die Tatsache lenken, dass vor kurzem ein Brief von der Direktorin der Strafverfolgungsabteilung der US-Botschaft, Stephanie Holmes, an die Generalstaatsanwältin Irina Venediktova im Internet aufgetaucht ist, in dem sie eine Liste von „unabhängigen Experten“ zur Verfügung stellt, die in die Personalabteilung der ukrainischen Staatsanwälte aufgenommen werden sollen. Außerdem wurden Anweisungen der Beauftragten für US-Angelegenheiten in der Ukraine, Christina Queen, öffentlich, die Richtlinien der von jenseits des Ozeans vorgegebenen sogenannten Reform der ukrainischen Staatsanwaltschaft einzuhalten.“

 

 

Weiter erzählte Derkatsch (wieder unter Vorlage der offiziellen Dokumente), dass seine Strafanzeige gegen „Symetrix“ auf Anweisung von Christina Queen umgehend eingestellt worden ist, ohne auch nur ihn selbst – den Ersteller der Anzeige – in der Sache zu befragen. Dagegen hat Derkatsch wiederum Beschwerde eingelegt. Dann fügte Derkatsch hinzu:

„Leider sehen solche Fälle von Druck auf ukrainische Strafverfolgungsbehörden durch US-Beauftragte in der Ukraine nicht zum ersten Mal!
So hat der Generalstaatsanwalt der Ukraine, Viktor Schokin, ein Strafverfahren wegen Diebstahls von internationalen Hilfsgeldern eingeleitet.
Doch George Kent, der US-Beauftragte in der Ukraine, stellte die Ermittlungen ein.
Wie Sie auf der Leinwand sehen können, wird dies durch George Kents offizielles Schreiben belegt, das de facto in die Aktivitäten der Strafverfolgungsbehörden eingriff, die den Diebstahl von amerikanischem Steuergeldern untersuchten.
Ich zitiere: „Wir sind voll und ganz davon überzeugt, dass diese Hilfe ausschließlich für diese Zwecke verwendet wurde, und wie oben dargelegt, sehen wir in unserer Position als Geldgeber keine Grundlage, um bei der Untersuchung Hilfe zu leisten.
Eine Untersuchung der Maßnahmen des Anti-Korruptionszentrums in Bezug auf die Finanzhilfen, die sie von uns erhalten haben, ist ebenfalls unangemessen.“ Zitat Ende.“

 

Der US-Beauftragte für die Ukraine in der US-Botschaft in Kiew, George Kent, hat also seine Position genutzt, um die Untersuchung der Unterschlagung von US-Geldern in der Ukraine zu verhindern.

George Kent spielte früher eine wichtige Rolle an der US-Botschaft in Kiew und war auch Zeuge beim Amtsenthebungsverfahren gegen Trump. Leser des Anti-Spiegel haben seinen Namen schon oft gehört, denn er war eine der ausführenden Schlüsselfiguren bei allen mit der Ukraine verbunden Skandalen. Und auch bei der Verbrennung der Gelder der IDLO (immerhin über sieben Millionen Dollar) war Kent als zuständiger Mann in der US-Botschaft an entscheidender Position beteiligt.

Da die Arbeit des IDLO, das Verbrennen der US-Gelder und die Tests für die Staatsanwälte so plump konstruiert waren, hat der verantwortliche Generalstaatsanwalt Rjaboschapka vor seiner Entlassung im Februar 2020 alle Unterlagen dazu vernichten lassen. Die Dokumente, die diese Aktion bestätigen, hat Derkatsch ebenfalls präsentiert. Nun kann kein betroffener Staatsanwalt mehr gegen seine Kündigung klagen, weil alle damit verbundenen Unterlagen nicht mehr existieren. Eine Überprüfung der „Revision der ukrainischen Generalstaatsanwaltschaft“ ist nicht mehr möglich und damit wird auch eine Untersuchung darüber erschwert, wie denn die über sieben Millionen, die dafür aus den USA bereit gestellt worden sind, tatsächlich verwendet wurden.

 

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Die Bombe platzt kaum bemerkbar ganz zum Schluss

Die interessanteste Erklärung kam aber ganz am Ende der Pressekonferenz, als Derkatsch und Kulik mitteilten, welche juristischen Schritte sie nun einleiten wollen. Kulik sagte zum zweiten Schritt auf der Liste:

„Die zweite Klage, die wir einreichen, betrifft 13 Milliarden Dollar, die den ukrainischen Bürgern gestohlen wurden.
Die Klage wird Forderungen enthalten, die ukrainischen Behörden zu verpflichten, die Umstände der Legalisierung von Geld in Höhe von 6 Milliarden Dollar zu untersuchen, die in den Jahren 2013 und 2014 illegal aus der Ukraine an den amerikanischen Investmentfonds Franklin Templeton geflossen sind.“

Was diese Aussage so brisant macht, sind die Verbindungen, die Barrack Obama zu Franklin Templeton hat. Der Fond war ein wichtiger Wahlkampfspender von Obama. Obamas Verbindungen zu Franklin Templeton werden weithin als Verschwörungstheorie bezeichnet, aber es ist auffällig, dass Joe Biden nachweislich sehr viel illegales Geld in der Ukraine verdient hat, sein damaliger Chef aber leer ausgegangen sein soll. Das kann man glauben, aber es gibt gute Gründe, das zu hinterfragen.

https://www.j-k-fischer-verlag.de/J-K-Fischer-Verlag/SPIEGLEIN-SPIEGLEIN-in-der-Hand-wer-luegt-am-meisten-im-ganzen-Land--9700.htmlImmerhin wird in der Ukraine behauptet, die Vor-Maidan-Regierung habe bis zu 40 Milliarden Dollar geklaut. Das Geld ist nach dem Maidan aber nicht wieder aufgetaucht. Gleichzeitig wird Franklin Templeton im Zusammenhang mit großen Geldflüssen in der Zeit genannt. Für diese Verdachtsmomente wurden bisher keine Belege vorgelegt, aber es bleibt spannend, ob dieses Thema eine der Bomben ist, die Trump in der Endphase des Wahlkampfes zünden will.

Spekulationen in diese Richtung gibt es, Andeutungen aus der Ukraine auch, aber eben bisher keine Belege.

Es dürfte uns ein heißer Herbst bevorstehen.


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