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Stromausfall in Manhattan, New York am 31. Oktober 2012. Der Verkehr rollte noch lange weiter, allerdings sehr vorsichtig. Sie großen Straßen waren belebt, die Bars hatten Kerzenlicht. Doch die Seitenstraßen waren pechschwarz und unheimlich. Es gab deutlich mehr Morde, Plünderung und Raub. Bild: Flickr.com, erin m, Bildlizenz: CC BY-NC 2.0

Blackout: Trotz konkreter Bedrohungen sorgen nur wenige vor

12. März 2019 | Autarkie | Freies Leben | Gesundheit | Ernährung | Natur | Umwelt | Psychologie | Gesellschaft | kurier.at

Gefahren sind drastisch gestiegen. Zivilschutzverband rät, haltbare Lebensmittel daheim zu lagern

Wir sind gewohnt, überall auf einen Schalter zu drücken oder die Fernbedienung zu benutzen – und wie von Zauberhand sind uns alle möglichen Geräte zu Diensten. Aber genau jetzt, wo das Leben ohne Strom kaum noch vorstellbar ist, wird ein richtig großer Blackout oder „Schwarzfall“ wahrscheinlicher, als je zuvor. Denn unser Stromnetz ist chronisch überlastet. War früher dann und wann mal im Jahr ein Noteingriff der Energieversorger erforderlich, ist das heute Alltag geworden. Und wenn noch die Kohlekraftwerke abgeschaltet werden, wird es noch prekärer. Was dann?

 

 

Die hoch technisierte Welt hat unser Leben viel verwundbarer gemacht, als den meisten lieb ist. Ohne Strom geht so gut wie nichts mehr. Kein Smartphone, kein Internet, kein Kühlschrank, kein E-Herd oder kein Licht. Wenn man plötzlich in seinem Haus im Dunkel steht und ist nicht darauf vorbereitet, wird man leicht nervös. Da waren doch irgendwo noch Kerzen? Aber wie sollte man die im Dunkel finden? Ein Königreich für eine Taschenlampe! Ja … eigentlich hat man doch eine … die lag doch immer im Schlüsselschrank. Nach einmal ordentlich den Kopf anhauen tastet man im Schlüsselschrank die Lampe. Hurraa! Rettung! Den Knopf gedrückt … Mist, die Batterien haben vor langer Zeit ihren Geist ausgehaucht. Merke also: Das ist das allererste, was man sich zurecht legen muss. Eine funktionierende Taschenlampe, am besten eine sehr helle LED-Taschenlampe, da reicht eine Batterie ewig lang. Nur dann könnt Ihr alle anderen Vorsorge- und Notfallutensilien überhaupt finden. Die Taschenlampe ist der Schlüssel zum Rest. Ob das die Alten Petroleum-Grubenlampen sind, ob es der Generator, die Kerze und die Streichhölzer sind, ob es der Notvorrat an Briketts im Keller ist, mit dem man via Kamin die Wohnung heizen kann oder die Campingkocher mit den Gaskartuschen …

Wie schwerfällig der Alltag wird, wenn Orte ohne Strom sind, mussten hunderte Bürger im niederösterreichischen Waldviertel erst vor drei Jahren erleben, als die Last durch Blitzeis Dutzende Bäume zum Umstürzen brachte – dadurch wurden mehrere Stromleitungen gekappt. Auch Cyber-Attacken auf das Stromnetz sind keine Seltenheit mehr. Jedes Jahr sind hunderte „kritische Netzeingriffe“ notwendig, um in Österreich einen „Blackout“ abzuwehren. Umso wichtiger ist es, dass nicht nur Energieerzeuger, Krankenhäuser oder Behörden, sondern auch private Haushalte vorsorgen, raten Fachleute.

 

 

Wenigstens Kerzen sollte man im Haus haben und Streichhölzer. Offenes Feuer ist aber nicht ungefährlich. Besser sind Kurbellampen mit LED-Licht.

 

Da die internationale Bedrohungslage alles andere als niedrig ist, rückt der Zivilschutz immer stärker in den Fokus. „Wir sind zwar schon weit weg vom Kalten Krieg – damals waren bei uns noch Strahlenschutzräume gesetzlich vorgeschrieben. Aber das Gefahrenpotenzial hat sich vervielfacht und reicht von Terror bis Cyber-Angriff“, sagt Johann Rädler, Präsident des österreichischen Zivilschutzverbandes. Er will zwar keinesfalls Panik verbreiten, dennoch sollten sich alle mit dem Thema intensiver auseinandersetzen.

In Sachen Vorsorge plant der Zivilschutzverband heuer eine neue Kampagne. Speziell entwickelte Sicherheitsspiele sollen erstmals in allen Kindergärten zum Einsatz kommen, um österreichweit nicht nur rund 220.000 Kinder, sondern auch deren Eltern erreichen zu können. Außerdem sind Sicherheitsolympiaden für Jugendliche und – erstmalig – auch für Senioren geplant.

Ausnahmesituation

Damit die Betroffenen genau wissen, wie man eine stromlose Zeit überbrücken kann, ist auch der 64 Seiten starke Blackout-Ratgeber „Kochen im Katastrophenfall“ neu entstanden, den Peter Straka, mehrfacher Grillstaatsmeister aus dem Waldviertel und selbst Zivilschutzbeauftragter, erarbeitete.

Darin gibt er Ratschläge, wie man Speisen ohne herkömmliche Kochgeräte zubereiten kann. „Prinzipiell hilft jedes Grillgerät. Ohne Garten oder Balkon ist aber ein Gasgriller ratsam“, sagt Straka. In seiner Broschüre beschreibt er die drei wichtigsten Themen: Lebensmittelvorrat, Kochmöglichkeit und alternative Energie. Zudem ist ein zentraler Schwerpunkt das Verwerten verderblicher Lebensmittel aus dem Gefrierschrank. „Da tiefgekühlte Produkte ohne Strom rasch auftauen, muss man sie zügig einkochen, damit sie länger genießbar bleiben“, erklärt Straka.

Es ist sinnvoll, für einige Zeit Nahrungsmittel im Vorrat zu haben. Die meisten Haushalte bevorraten heute nicht mehr, da man ja jederzeit im Supermarkt nachkaufen kann. Die Geschäfte sind aber bei einem großflächigen, längeren Blackout geschlossen.

 

So gut wie er sind in Österreich nur wenige gerüstet. Laut Schätzungen sollen zwei Drittel aller Haushalte auf Ausnahmesituationen unzureichend vorbereitet sein. Dass ein Lebensmittelvorrat für mehr als zehn Tage wichtig ist, belegen Studien: Denen zufolge dauert es rund 30 Minuten, bis in den Märkten die Lebensmittel für den täglichen Bedarf ausverkauft sind. „Vorausgesetzt, sie haben offen“, sagt Straka.

Ehrenamtliche

Dass die Prävention des Zivilschutzverbands inzwischen Früchte trägt, belegen Daten. „Wir zählen schon 2500 Ehrenamtliche“, sagt Rädler. Und: Erst im Dezember kaufte Amstetten, NÖ, Notfallaggregate, um das Pumpwerk nahe der Kläranlage ununterbrochen weiter zu betreiben.

 

 

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Quelle:

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