0 Börsianer in Angst: Ein Kurseinbruch wird immer wahrscheinlicher | connectiv.events
Seite auswählen

Symbolbild: Börsenkurse, Pixabay

Börsianer in Angst: Ein Kurseinbruch wird immer wahrscheinlicher

21. April 2018 | Psychologie | Gesellschaft | Wirtschaft | Finanzen | Focus

Seit neun Jahren bewegen sich die Kurse an den Aktienmärkten nur in eine Richtung – nach oben. Börsianer haben in diesem „Bullenmarkt“ mit Aktien viel Geld verdient. Doch die rosaroten Zeiten könnten bald vorbei sein. Denn der Treibstoff, der den Aufschwung an der Börse befeuerte, wird nun abgestellt.

Billiges Geld, tiefe Ölpreise und politische Stabilität – viele Experten und immer mehr Anleger haben Angst, dass Aktienkurse und Konjunktur einbrechen, wenn diese Faktoren wegfallen.

Die Aktienmärkte greifen den konjunkturellen Entwicklungen häufig vor, weil Anleger spekulieren. An der Börse geht es um konkrete Unternehmenszahlen, aber die Kurse sind auch von der „Stimmung der Anleger“ abhängig. Sind sie optimistisch oder pessimistisch? Aktuell werden die pessimistischen Anleger zahlreicher und sie haben gute Argumente.

„Bullenmärkte sterben nicht an Altersschwäche“, sagte Hans-Jörg Naumer, Leiter der Kapitalmarktanalyse bei Allianz Global Investors, der „Welt“. Alle Aufschwünge der Vergangenheit seien durch zwei Faktoren beendet worden: zu schnell steigende Zinsen oder zu stark steigende Ölpreise. Beide Szenarien drohen jetzt.

1.) Steigende Zinsen

Experten und Anleger sind sich hier einig: Ein Grund für die steigenden Aktienkurse in den letzten Jahren war die Geldpolitik der Zentralbanken. Unternehmen konnten sich Geld beschaffen ohne dafür Zinsen zahlen zu müssen und Anleger haben Sicherheit, dass es weniger Insolvenzen geben würde.

Die Zentralbanken pumpten das Geld in den Markt, was Finanzexperten als „das größte geldpolitsche Experiment aller Zeiten“ beschreiben. Dieses Experiment geht nun zu Ende und die Anleger müssen sich den Ergebnissen stellen.

Die niedrigen Zinsen haben weltweit sogenannte Zombie-Firmen hochgezüchtet. Firmen, die stark verschuldet sind und ihre alten Kredite nur mit neuen Krediten bedienen können. Die Unternehmen denken kurzfristig und locken Investoren mit einer hohen Rendite. Eine Art Schneeballsystem, das zusammenfällt, wenn die Zinsen steigen und Investoren ihr Geld abziehen, um es zum Beispiel in wieder renditeträchtige Anleihen umzuschichten.

Wenn diese Unternehmen dann auch noch zahlungsunfähig werden, weil sie keine Geldgeber mehr finden, gehen Arbeitsplätze verloren und die Kaufkraft sinkt – der mögliche Auslöser für eine Rezession. Und das zieht auch die Börse in den Keller.

2.) Steigende Ölpreise

Wenn die Wirtschaft von einer Sache abhängig ist, dann ist es günstige Energie. In den letzten zwölf Monaten ist der Ölpreis von 50 auf knapp 75 Dollar gestiegen. Bislang blieben Börse und Konjunktur davon unberührt, aber die Preissteigerungen beim Öl gehen weiter und sie könnten sich sogar noch beschleunigen, wenn die USA das Iran-Abkommen aufkündigen.

3.) Handelskrieg

Wer hat Angst vor Donald Trump? „Niemand“, ist hier die falsche Antwort. Der US-Präsident und seine „America First“-Doktrin verunsichern die ganze Welt, weil sie für Protektionismus und Abschottung stehen. Globale Wertschöpfungsketten sind empfindlich, wenn eine Blockade entsteht, dann können die Kosten für Unternehmer und Verbraucher weltweit steigen. Trump spielt also mit dem Feuer. Sollte der US-Präsident wirklich einen Handelskrieg anzetteln, der über vereinzelte Zölle hinausgeht, dann würden Aktienkurse und Konjunktur darunter leiden. Gerade die deutschen Dax-Unternehmen sind vom US-Markt abhängig, sie leben vom Freihandel.

4.) Die Pessimisten könnten Recht behalten

Noch sind das alles nur Vorzeichen und die Aktienmärkte fahren weiterhin Gewinne ein. Es gibt jedoch gute Gründe daran zu glauben, dass die Kurve bald abknickt. Viele strategische Anleger versuchen umzusteuern und kaufen keine neuen Aktien mehr. Stattdessen werden Rohstoffe wie Gold wieder interessant, weil sie Sicherheit in unsicheren Zeiten versprechen.

Anleger sollten ihre Portfolios darauf abklopfen, ob sei zu einseitig auf Aktien ausgerichtet sind oder ob sie niedrig verzinste Anleihen halten, deren Kurse bei einem Zinsanstieg als erste fallen.

 

Weiter lesen auf:

https://www.focus.de/finanzen/boerse/drei-moegliche-ausloeser-fuer-den-crash-boersianer-in-angst-ein-kurseinbruch-wird-immer-wahrscheinlicher_id_8802071.html
Bildredakteur:

YouTube Unser Planet Qi-Technologies Niki Vogt Guido Grandt Eva Maria Griese connectiv.event Anti Spiegel

Textredakteur:

Zentrum für neuroregenerative Medizin Zentrum der Gesundheit YouTube Wolfgang H. Meyer Uta Faerber Unsere Kur Unser Planet Thomas Röper Tagesdosis sternenlichterblog2 Selbstheilung Online Russia Beyond RT Rainer Taufertshöfer Qi Technologies Pravda TV Pierre Kranz Peter Andres Oliver Janich Niki Vogt NachdenkSeiten Martin Strübin Kopp Jasinna Jakob Brand Impfen nein Danke HeilKräuterInfos Guido Grandt Gottfried Glöckner Giuseppe Nardi genesis pro life Freie Medien Eva Maria Griese Erich Hambach Eric Epenberger Dr. Reinhard Kobelt Dr. med. Maria Iliadou-Maubach Dr. Marcel Polte DAS HANFBLATT Daniel Prinz connectiv.events caltech ARTE Anna Maria August Airnergy

Quelle:

Focus

WP Twitter Auto Publish Powered By : XYZScripts.com

Pin It on Pinterest

Share This