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Der Wunderheiler John of God oder Joao de Deus vor seinem großen Anwesen mit eigenem, tempelartigem Museum. HIntergrundbild: Wikimedia Commons, Joao Carvalho, Bildlizenz: CC BY-SA 3.0

Brasilien: Verhaftung des Geistheilers John of God – gruselige Spukereignisse – massenhafter Missbrauch von Frauen und Babyhandel

3. Februar 2019 | Bewusstsein | Spiritualität | Grenzwissenschaften | Psychologie | Gesellschaft | connectiv.events

 

Er zählt zu den bekanntesten Geistheilern: John of God oder Joao de Deus, ein Brasilianer, der mit „bürgerlichem Namen Joao Teixeira de Faria heißt. Der 77-jährige ist weltweit berühmt und soll Tausende von wunderbaren Heilungen bewirkt haben. Der Wunderheiler behauptet, seine Macht direkt von König Salomon, den berühmten, israelischen König des Altertums, verliehen bekommen zu haben. Gott selbst gebe ihm seine Fähigkeiten, sagt er und seine Wirkungsstätten waren sehr auffallend mit katholischer Ikonographie ausgeschmückt.

Er hatte beste Beziehung zu den Berühmtheiten und Eliten dieser Welt. MIt dabei die Clintons, die Satanistin Marina Abramovic und auch Präsident Trumps Schwiegersohn Jared Kushner.  Die weltbekannte Talkmasterin und Moderatorin Oprah Winfrey reiste sogar zu ihm, um mit ihm ein Gespräch zu führen.

 

 

Von überall kommen die Menschen zu ihm. Das Vertrauen in ihn und der Glaube an ihn  … grenzenlos. Im Dezember wurde er aufgrund von Anzeigen mehrerer Frauen gegen ihn, die er missbraucht haben soll, verhaftet. Die Vorwürfe sind unglaublich und erschreckend.

Zehn Frauen beschuldigten ihn in einer Late Night Show auf dem brasilianischen Fernsehsender Globo TV Network des sexuellen Missbrauchs. Das alles soll – und noch viel mehr – in seiner Residenz Casa de Dom Inacio de Loyola in Abadiania  geschehen sein. EIne der Anklägerinnen ist Sabrina Bittencourt, die ihm sogar vorwirft, dass er Mädchen und Frauen nicht nur missbrauche, sondern mit ihnen sogar eine Art „Babyfarmen“ betreibt. Die Kinder soll er verkauft haben – für Tausende Dollar.  Dazu lockte er mittellose Mädchen im Alter von 14 bis 18 Jahren in seine Farmen in Goias und Minas Gerais, versprach ihnen genug zu essen und ein angenehmes Leben. Als er sie unter seine Gewalt gebracht hatte, machte er sie zu seinen Sexsklavinnen und schwängerte sie.

 

 

Sabrina Bittencourt geht sogar so weit zu behaupten, dass John of God  alias Faria die Mädchen ermordet habe, sobald sie genug Kinder geboren hatten und er die Babys und Kleinkinder für Summen zwischen 15.000 und 40.000 Pfund verkauft habe. Die Mädchen wurden nach spätestens zehn Jahren des Kindergebärens  getötet. Frau Bittencourt behauptet, dafür Zeugenbeweise zu haben.

Nachdem diese Anschuldigungen im Fernsehen gesendet worden waren, meldeten sich 600 weitere Opfer des göttlichen Geistheilers. Seine eigene Tochter war darunter, Dalva Teixeira. Sie sagte in einem Interview mit der Zeitrschrift „Veja“, dass dieses Monster von Vater sie im Alter zwischen 10 und 14 Jahren dauernd misshandelt und vergewaltigt habe, dabei aber den Vorwand einer mystischen Behandlung vorschob. Als sie aber von einem seiner Angestellten schwanger wurde, habe eihr Vater sie nicht mehr angefasst. Er habe sie aber so heftig verprügelt, als er von dieser Schwangerschaft erfuhr, dass sie ihr Baby verlor.

Als die ganzen Anschuldigungen bekannt wurden und die brasilianische Polizei hinter ihm her war, versuchte er noch, fast sieben Millionen Pfund Sterling auf die Seite zu bringen und zu fliehen. Die Polizei fand bei ihm einen Koffer, der mit brasilianischen Real-Banknoten vollgestopft war, sowie ganze Pakete mit Smaragden. Seine Anwaltskanzlei lehnte jede Stellungnahme dazu ab.

 

 

Seine Operationsmethode mutete bizarr an: er führte Metallinstrument in die Nasen und Ohren seiner Patienten ein, bis diese beinahe das Gehirn erreichten – und das Ganze ohne Betäubung. Er soll Skalpelle an den Augäpfeln der Menschen eingesetzt haben und Messer in die Kehlen der Menschen geschoben. Er benutzte ganz übliche, medizinische Instrumente für diese seltsamen Verfahrensweisen und behauptete, damit Tumore zu entfernen. Überdies verkaufte er unglaubliche Mengen Pillen, die aber nichts anderes anthielten, als Passionsblumenextrakt.

Zur Zeit ist John of God inhaftiert und wartet im Gefängniskomplex Aparecida in Goiania auf einen Gerichtsprozess.

Wie die britische Zeitung „The Sun“ berichtet, ereigneten sich bei seinem Verhör sehr ungewöhnliche und gruselige Vorfälle. Die Polizeibeamten, die ihn befragten, berichteten später freimütig von Spuk und übernatürlichen Kräften. Als ein Polizist die Aussage  des Geistheilers in den Amtscomputer eintippen wollte, produzierten alle Tasten für eine kurze Zeit nur noch Nullen und der Schirm war voll davon, berichteten die Polizeibeamten. Das hielten sie ersteinmal für einen technischen Fehler des Gerätes. Dann aber begann der Drucker ohne Druckbefehl wild zu drucken, und dann geriet ein Stromkabel in Brand, brannte bis zum daran angeschlossenen Kühlschrank, der darauf hin spektakulär explodierte.

 

 

Nun wurden die Beamten zwar doch sehr nachdenklich, setzten aber die Befragung fort und ließen sich nicht einschüchtern. Erstaunlicherweise blieb der Geistheiler völlig ruhig, während alles im Polizeibüro bei der Explosion vor Schreck aufschrie. Die Ermittler waren nun so langsam überzeugt, es hier mit übernatürlichen Kräften zu tun zu haben, zumal auch schon vor dem Verhör einige Merkwürdigkeiten geschehen waren: Ein Polizeibeamter, der erste Aussagen des Glaubensheilers auf der Polizeistation bei Annapolis abschreiben sollte, wurde bei einem Autounfall überfahren und brach sich den Arm. Eigentlich sollte „John of God“ in dieser kleinen Polizeiwache verhört werden. Aufgrund des Vorfalls wurde aber dann die Befragzng nach Goiânia, der Hauptstadt des Bundesstaates Goiás, verlegt.

 

 

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