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Begegnungszentrum, Kulturzentrum, Geschäftskonferenzen, Häuptlingstreffen, indianische Musik, Seminare, indigene Künstler und Tänzer, Kunstgalerie - all das vereint "Friends United" unter einem großen Dach.

„Brücken bauen!“ – Die Initiative „Friends United“ feiert die indianische Kultur als Bestandteil kanadischer Identität

21. März 2019 | Bewusstsein | Spiritualität | Geschichte | Kultur | Kultur | Kunst | Musik | connectiv.events

Es ist ein hochmoderner Multifunktionsbau im Herzen von Richmond County in Kanada, Nova Scotia, der südwestlichsten Provinz auf der Halbinsel am Atlantik. Ein wunderschönes Fleckchen Erde. Die, die hinter der Initiative hier in dem lichtdurchfluteten Mehrzweckbau stehen, möchten, dass man ihre Botschaft hört. Es ist eine sehr schöne Botschaft und Rolf Bouman, der Gründer und Präsident der Canadian Pioneer Estates Ltd, und Manager des Friends United Center in der Kempt Road in Richmond Couty, ist gerade mitten in einer PR-Kampagne für diese Einrichtung hier. Die Halle hat auch einiges zu bieten: Einen Konzertraum, Kunstgalerien, einen großen Gemeinschaftsraum und Tagungsräume, eine Cafeteria, Räume, in denen Künstler arbeiten können, und Dutzende kleinerer Räume für diverse Zwecke.

 

Im großen Ausstellungsraum des Friends United Kulturzentrum. Nancy Reagan, der Künstler Jay Bell Redbird und der Manager des Zentrums, Rolf Bouman. (Foto Jake Boudrot)

 

Ein Aspekt dieser Werbekampagne ist das Engagement der ehemaligen ATV News-Anchor-Frau Nancy Reagan. Vor fünf Monaten kam sie zum ersten Mal hier in das Zentrum. In Zusammenarbeit mit Mirror Image Media interviewte Nancy Reagan die wichtigsten Unterstützer von Friends United. Die Gespräche waren auf ihrer Website und in den sozialen Medien zu sehen. Nancy Reagan steht hinter diesem Projekt. Nicht nur, weil es eine schöne Aufgabe ist, sie ist auch eine begeisterte Unterstützerin dieses Zentrums und seines Ziels, Brücken zu und zwischen den First Nations Kanadas und der modernen kanadischen Gesellschaft zu bauen. Ihrer Meinung nach sollte diese Einrichtung ein Vorbild für andere Provinzen Kanadas sein.

 

 

„Es geht um Verbindungen“, sagte Reagan zu der Kanadischen Zeitung The Reporter. „Es geht um die Verbindung von First Nation-Künstlern mit der Natur, es geht um die Verbindung von First Nations-Künstlern untereinander, darum, diese zu verbessern und um ein Netzwerk aufzubauen. Es geht um Verbindung der First Nations mit dem Rest von Kanada.“  Nancy Reagan erinnert sich, welche Gefühle sie bei ihrem ersten Besuch hier ergriffen, das Potenzial, das sie hier als Bildungsressource erkannte, und sie ist stolz darauf, diese Geschichte erzählen zu können:

„Ich freue mich, dass ich dabei sein darf, diese Geschichte zu erzählen, weil ich glaube, dass diese Geschichte verbreitet und gehört werden muss„, sagte sie. „Ich denke, sie ist inspirierend, wichtig und sehr überzeugend. Ich finde, dass die Kanadier über diese Initiative Bescheid wissen müssen, damit sie wissen und verstehen, warum das hier alles passiert.“

 

Das Friends United Kulturzentrum bietet Räume wie diesen für Geschäftstreffen, Gruppenveranstaltungen, Konferenzen oder Seminare an. Er wird von den Stammeshäuptlingen der First Nations gern als Konferenzraum genutzt.

 

Auch der ehemalige Premierminister und derzeitige Gaelic College-Präsident Rodney MacDonald und Senator Mary Coyle engagieren sich für das Projekt. „Rodney war vom ersten Tag an dabei“, erinnert sich Bouman und merkt an, dass MacDonald vor ungefähr neun Jahren zum ersten Mal die Anlage besuchte. „Er hat das Projekt geliebt, er hat sich sofort angeschlossen. Rodney MacDonald war der erste Premierminister in ganz Kanada, der sein Kabinett mit den First Nations Chiefs zusammenbrachte, außerdem lehrte er in Potlotek … “ Potlotek ist eine relativ große Community der kanadischen Ureinwohner in der Nähe, nur etwa 20 Autominuten entfernt.

Nach ihrem Ausscheiden aus dem Coady International Institute und vor ihrer Ernennung zur Senatorin arbeitete Mary Coyle als Berater für das Zentrum und interviewte zwischen 40 und 50 Personen.
„Im Moment ist sie sehr glücklich in Ottawa, und dort erzählt sie die Geschichte der First Nations in Neuschottland“, lächelt Rolf Bouman. Später wurden auch der Häuptling des dortigen Stammes, Morley Googoo und Steven Augustine, ein „Hereditary Chief“ (also ein Erbe-Häuptling, dessen Aufgabe es ist, sich um das kulturelle Erbe zu kümmern und die Traditionen zu schützen) und Vizepräsident der Cape Breton University, interviewt.

 

Das Friends United Kulturzentrum bietet Dutzende Räume in verschiedenen Größen. Hier ist die Galerie, mit Aussicht hinunter, auf den Hauptraum durch eine große Glaswand. Hier sind Gemälde der bekanntesten, indianischen Künstler ausgestellt.

 

Ein Grund für diese PR-Kampagne ist, dem Beitrag der indigenen Bevölkerung zum kanadischen Gesellschaftsgefüge ein Gesicht zu geben, zu zeigen, dass die First Nations ein integraler Bestandteil Kanadas sind, sagte Bouman. „Die First Nations sollten in Nordamerika viel mehr Anerkennung finden, und darum geht es hauptsächlich in diesem Zentrum, ihnen Anerkennung zu zollen und den Raum zu geben, den sie wirklich verdienen“, erklärte Bouman. „Wir versuchen, das, was hier an der Ostküste noch übrig ist, an Kultur, Kunst und Erbe wiederzubeleben, und das funktioniert wirklich gut. Es hat lange gedauert, weil wir bei allen Künstlern, bei den Häuptlingen, bei den nationalen Häuptlingen, bei den Ministerpräsidenten, bei den Premierministern Vertrauen aufbauen mussten. Aber ich denke, nun kommt das alles ganz gut zusammen.“

Abgesehen von der Tatsache, dass die First Nations die am schnellsten wachsenden Gemeinden in Kanada sind, ist eine weiterer Grund für die Bemühungen, die indianische Komponente der kanadischen Identität zu zeigen, das touristische Potenzial. Bouman erklärt, die Einrichtung präsentiere die reiche Geschichte Kanadas: „Warum gehen Nordamerikaner nach Europa? Viele werden antworten: ‚Wir gehen nach Europa, um Kulturen zu sehen, die Tausende von Jahren alt sind, Burgen und Pyramiden‘. Nun, hier ist es genauso“, erläutert Bouman. „In Kanada haben wir außer First Nations nichts, was Tausende von Jahren alt ist. Wenn wir das wiederbeleben können, gibt das viel Kraft, es liegt viel Weisheit darin, das zu tun.“

 

 

Schon seit Bouman 1986 von Deutschland nach Kanada eingewandert ist, arbeitet er daran, Vorurteile abzubauen und die Aufmerksamkeit der Welt auf die Völker der First Nations zu lenken. Nach langjähriger Recherche und mit einer langfristigen Finanzierung gründete Bouman 2009 die Initiative „Friends United“. Nicht lange danach kam die Idee für das Kongresszentrum. Bouman und andere Landentwickler wollten der Gemeinschaft etwas zurückgeben und mit ihren Gewinnen etwas für die Gesellschaft und die Menschen leisten. Die Initiative und der Kongresszentrumkomplex werden von der Bouman-Gruppe finanziert und unterstützt, die aus den kanadischen Pioneer Estates, Canec Land Developments Inc., Kelly Robertson Consulting Inc. und (Ad) Venture Canada Publishing Inc. besteht.

 

Die Vorderseite des Kongresszentrums der Initiative Friends United im Winter

 

Das Kongresszentrum wurde errichtet, um alle indigenen, nordamerikanischen Völker zu ehren und ihre Kultur und ihr Erbe zu feiern und zu zeigen. Bouman sagte, dass der Name „Friends United“ aus dem Wunsch entstanden sei, Feindlichkeiten und gegenseitiges Misstrauen zu beenden und die First Nations, Regierungen, Gemeinden, Unternehmen und Organisationen zur Zusammenarbeit zu bringen. „Wir bezeichnen das gesamte Produkt als ‚Friends United‘, denn vorher gab es einige Leute, die – sagen wir – vielleicht auf einer bestimmten Ebene Konkurrenten waren, doch jetzt arbeiten sie zusammen. Besonders mit den Künstlern. Sie mussten lernen zu verstehen, wie wichtig es ist, zusammenzuarbeiten.“ erklärte Bouman. Rolf Bouman legt Wert darauf, dass dieses Zentrum in Kanada einzigartig ist, weil es nie staatliche Mittel erhalten hat, parteipolitisch neutral ist und bleibt und mit gegenwärtigen und ehemaligen Politikern aller Richtungen weiterhin zusammenarbeitet.

 

 

„Auch wenn es manchmal Politik und Parteien gibt, die unterschiedliche Interessen haben: Das Eine – und das wissen alle, denke ich,  – das ist der wichtige Teil: Die First Nations sind ein Punkt, an dem wir alle zusammenarbeiten können und wir können noch viel mehr“, sagt Bouman. „Es verbindet uns alle und es ist viel weitergehend.“ Dieses Kulturzentrum sei die einzige Einrichtung dieser Art, von dieser Größe und Reichweite in Kanada. „Selbst in Vancouver und Toronto haben sie nichts gleichartiges“, sagte Bouman.

Neben dem Bau des Zentrums gründeten die Landentwickler auch ein Verlagshaus, durch das die Gewinne an die First Nations-Gemeinschaften zurückfließen. Bouman sagte, die Landentwickler hätten auch ein Programm initiiert, bei dem indianische Künstler ihre Arbeiten gegen Land tauschen, das ihnen im Gegenzug für die Kunstwerke von den Landentwicklern übertragen wird. Nancy Reagan setzt hinzu, dass ein weiterer, sehr schöner Teil dieser Geschichte die Business-Mentorenschaft für Künstler umgibt: „Diese Künstler werden zu Unternehmern und Rolf unterstützt sie auf jeder Etappe ihrer Reise“, sagte Reagan. „Und nein, es ist nicht zu gut, um wahr zu sein.“

 

 

 

Rolf Bouman in der Eingangshalle vor der Cafeteria im Friends United Zentrum. Die Initiative und das Kulturzentrum sind sein Lebenswerk und man sieht, er liebt es.

 

 

Kontakt:

(Ad)venture Canada Publishing Inc.
13149 Highway 104 Aulds Cove
Nova Scotia BoH 1Po, Canada

Telefon: 902-747-2750 oder 902-747-2733
Fax: 902-747-2755

Webseite: www.friends-united.ca
E-Mail: info@friends-united.ca

 

 

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