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Chinas Bonitätssystem belohnt „brave“ und bestraft „unbequeme“ Bürger – Blueprint für die NWO? – Daniel Prinz

11. Juni 2019 | Allgemein | Autarkie | Freies Leben | Politik | Geo-Politik | Psychologie | Gesellschaft | connectiv.events

von Daniel Prinz

Die Regierung der Kommunistischen Partei Chinas ist für ihre harten Zensurmaßnahmen und ihre diktatorische Gängelung der Bevölkerung berühmt und berüchtigt. Fast still und heimlich vollziehen sich aktuell aber im Eiltempo gewisse Entwicklungen, die selbst George Orwell erblassen lassen würden.

Es sieht aus wie ein Blueprint für die NWO, die Neue Weltordnung unter kommunistischer Herrschaft. Es handelt sich konkret um ein „soziales“ Bonitäts- und Bewertungssystem, das schon in einigen Regionen Chinas im Einsatz ist und bis 2020 komplett eingeführt sein soll, wie der britische Independent schreibt.

Nach diesem System sollen das Verhalten und sämtliche Aktivitäten von chinesischen Bürgern und Unternehmen detailliert überwacht werden. So soll die „Vertrauenswürdigkeit“ aller Bürger und Unternehmen auch öffentlich zugänglich gemacht werden, damit alle wissen, wer ein „guter“ Bürger ist und wer „schlecht“. Wer zu wenig Punkte hat, kommt auf eine schwarze Liste und wer dort landet, dem werden etliche Freiheiten und Privilegien gestrichen. Laut dem Plan der chinesischen Regierung ist es das Ziel, die Bewegungsfreiheit von „vertrauensunwürdigen“ Leuten erheblich einzuschränken.

Nach Aussagen von Zhi Zhenfeng, einem Rechtsexperten der Chinesischen Akademie für Sozialwissenschaften in Peking, soll der Grad der Einschränkungen für öffentliche Dienste und Geschäftsmöglichkeiten sich am Grad des „Glaubwürdigkeitsverlusts“ orientieren. Unglaubwürdige Leute verdienen nach seinen Aussagen rechtliche Konsequenzen. Die Strafe sollte den Taten gegenüber angemessen sein, zitiert ihn die regierungsnahe chinesische Global Times.

Was sich erst einmal „gerecht“ anhören mag, sieht in der Realität aber sehr bitter und drakonisch aus. Denn bis Ende April 2018 hat laut demselben Bericht der Global Times Chinas neues Bonitätssystem 11,14 Millionen Leuten das Fliegen und 4,25 Millionen Leuten Fahrten mit Hochgeschwindigkeitszügen untersagt! Drei Millionen Leute durften sich gemäß Channel News Asia zudem keine Zugtickets in der Business Class kaufen. Ein chinesischer Regierungsbeamter wurde dahingehend zitiert, dass das verbesserte soziale Bonitätssystem notwendig sei, damit „in Verruf geratene Leute bankrott gehen“. Einfach unglaublich.

 

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Bestrafung bei „Fake News“ und Spielen von Videospielen

Die Leute kriegen Bonuspunkte beispielsweise für freiwillige Arbeit und Blutspenden. Andere Leute, so der Independent-Bericht, würden bestraft, wenn sie die Verkehrsregeln missachten oder „unter der Hand“ Geschäfte machen. Das Rauchen in Nichtraucherzonen sowie das Spielen von „zu vielen“ Videospielen, das Posten von „Fake News“ im Internet sowie das Kritisieren der Regierung zählen zu den Vergehen, die man unbedingt meiden sollte.

Während die Bestrafungen noch nicht klar ersichtlich seien, so wird vermutet, dass neben den Reiseeinschränkungen auch das Verlangsamen der Internetleitung, der Zugang zu guten Schulen und bestimmten Jobs, das Buchen bestimmter Hotels und sogar das Recht auf Besitz von Haustieren als mögliche Maßnahmen eingesetzt werden könnten.

In einem Interview mit dem Spiegel lüftete Politikwissenschaftlerin Katika Kühnreich weitere pikante Details zum chinesischen Scoring-System. Laut ihren Aussagen soll jeder Chinese in der Lage sein, anhand des Punktekontos einer Person sofort zu sehen, wie „vertrauenswürdig“ diese Person ist. Punktabzüge könne es z.B. geben, wenn jemand bei Rot über die Ampel geht oder seinen Müll nicht richtig entsorgt. Chinesische Bürger müssten anhand ihres Punktestands belegen, ob sie für eine Beförderung bei der Arbeit geeignet seien. Gekoppelt werden soll dieses Punktesystem zudem mit einer staatlichen Kryptowährung, was die Dimension der Überwachung und Kontrolle erheblich erweitere.

 

Gravierende Folgen für die Gesellschaft

Diverse chinesische Großunternehmen wie Alibaba (Chinas Amazon) oder Tencent (App WeChat) haben schon eigene Bewertungssysteme, mit denen sie riesige Mengen an Konsumentendaten sammeln. Alibabas Punktesystem heißt „Sesame Credit“. So belohnt Alibaba Nutzer für die Nutzung der firmeneigenen Bezahl-App oder wenn man Produkte auf dem Alibaba-Portal einkauft. Doch das Sesame-Punktekonto wird mit staatlichen Informationen angereichert. So fließen in den Sesame-Punktestand auch Daten aus Schuldnerregistern und von Gerichten ein.

Jetzt wird es aber eine Stufe interessanter. Alibabas Bewertungssystem ist zudem mit Baihe, dem größten chinesischen Datingportal verknüpft. Frau Kühnreich fand heraus, dass es bei den Chinesen sehr beliebt sei, in ihren Datingprofilen den Sesame-Punktestand zu offenbaren. Ein hoher Punktestand suggeriert hohes Ansehen. Dementsprechend haben Männer mit zu niedrigem Punktestand keine Chancen, eine Frau auf dem eh schon hart umkämpften chinesischen Heiratsmarkt abzubekommen.

 

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Lässt sich dieses System austricksen?

Frau Kühnreich antwortet darauf: „Das könnte schwer werden, denn der Mensch weiss gar nicht, welche Regeln in dem System gelten. Niemand kann sagen, welches Verhalten demnächst sanktioniert wird und welches belohnt – zumal niemand genau weiss, auf welche Daten das System zugreift und wie die Bewertungsskala konkret ist.“

Ein schreckliches Zukunftsszenario offenbart sich da, denn wir wären naiv zu glauben, dass solch ein Bewertungssystem nicht global eingeführt werden könne. In Wahrheit spielt sich das aktuell Stück für Stück vor unseren Augen ab. Denn die Infrastruktur ist dazu in fast jedem Land dieser Erde schon vorhanden. Amazon, Ebay, Paypal, Facebook und Twitter sowie Mobilfunkanbieter allein haben mehr Informationen über uns, als uns lieb und bewusst ist.

Schuldnerregister und Bonitätsauskunfteien wie die Schufa sammeln wiederum Daten zu unserer „Kreditwürdigkeit“. Payback und alle anderen Rabattkarten geben Punkte und wissen im Gegenzug bestens darüber Bescheid, wo wir was und wann für wieviel Geld eingekauft haben. All diese Daten werden gesammelt und gespeichert und können in zentrale Datenbanken zum Abruf zusammengeführt werden. Über unser Konsumverhalten kann unser Charakterprofil erstellt werden.

Für sogenannte „Reichsbürger“ (ein Kampfbegriff zur Diffamierung) wird bereits jetzt schon Führerscheinentzug, der Verbot zur Haltung von Kampfhunden und Waffen gefordert (Quelle). So fängt es langsam und schleichend an, und dehnt sich allmählich auf alle anderen Lebensbereiche aus.

Anfangs trifft es tatsächlich erst einmal nur echte Verbrecher und dann wird der Personenkreis Stück für Stück erweitert. Auf eine spielerische Weise wird uns dieses „Belohnungssystem“ schmackhaft gemacht und Kühnreich nennt hier den passenden Ausdruck „Gamification“. Wir können überall eifrig Punkte sammeln und erhalten im Gegenzug Rabatte und Vorzüge im Alltag. Ist das nicht toll?!

 

Dystopische Neue Weltordnung – wenn wir nicht schnell aufwachen

Dabei sehen die Befürworter solcher Punktesysteme nicht, welche fatalen Folgen ihre Leichtgläubigkeit und Leichtfertigkeit für die Zukunft haben wird. China ist dabei als Vorreiter unser bestes Beispiel, wohin die Reise gehen soll.

Um die Ernsthaftigkeit aufzuzeigen, in was für eine gefährliche Lage wir uns hinein manövrieren, sei an dieser Stelle erwähnt, dass solch ein globales Bewertungssystem mit elektronischen Währungen inkl. Bargeldabschaffung, 5G und der Künstlichen Intelligenz gekoppelt werden würde. Interessant in diesem Kontext ist der jüngste Huawei-Skandal, wonach Huawei mit seiner 5G-Technologie anscheinend vorhatte, den Westen technologisch weiter zu unterwandern.

Dieser Grad der Kontrolle, Überwachung und anerzogener Selbstzensur und Selbstgängelung (man will ja „brav“ sein) könnte jedenfalls zu folgenden Resultaten führen:

  • Das Ruinieren von zahlreichen Existenzen
  • Ausschluss aus dem sozial-gesellschaftlichen Leben (Freizeit, Liebesbeziehungen usw.)
  • Ausschluss von „unliebsamen“ Bürgern aus dem Versicherungs- und Rentensystem
  • Kein Zugang zu Bankkonten oder Arbeitsstellen bei zu niedrigem Punktestand bzw. für regierungskritische Bürger, die man jederzeit vom System ausschließen kann
  • Rasante Verarmung der Bevölkerungen
  • Extreme Einschränkung der persönlichen Bewegungsfreiheit (man denke hier auch an Tempolimits auf Straßen und verbaut in Neuwagen, Diesel- und Benzinfahrverbote ab 2030, siehe Artikel dazu hier). Als Folge entstehen „Mega-Städte“, in denen alle leben und arbeiten sollen.
  • Rasanter Anstieg von Krankheiten
  • Rasanter Anstieg der Selbstmordrate

Und die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Wenn es nach den feuchten Träumen der Herrschenden ginge, hätten wir zwischen 2030 und 2050 eine „Hunger Games Society“, wie sie in der Hollywood-Filmreihe „Die Tribute von Panem“ treffend in Szene gesetzt und deren Pläne uns allen schon vorab mitgeteilt wurden.

 

http://www.goldgrammy.de

Wir sind selbst verantwortlich und wir selbst haben den Schlüssel

Wenn wir solche Belohnungs- und Bestrafungsmodelle „toll“ finden, dann geben wir kollektiv unsere Erlaubnis zur weiteren Überwachung und Einschränkung unserer Freiheiten! Ja, wir und unser freier Wille entscheidet sich somit für eine härtere Versklavung, denn wir geben unsere Eigenverantwortung in fast allen Bereichen unseres Lebens immer mehr an Dritte ab, d.h. an Politiker, Ärzte, Pharma, Medien, Religionen, Konzerne usw., und diese bedanken sich für unser „Mandat“ und setzen ihre düsteren Pläne dann in die Tat um, während wir in hypnotischer Trance dabei noch zuschauen (mehr zum Thema „Freier Wille“ und „Eigenverantwortung“ in diesem Beitrag).

Weitere Pläne der Eliten zur Umsetzung einer Weltdiktatur mit der Agenda 2030 und Vision 2050 kann man in meinem zweiten Buch nachlesen. Die Lösung bei alledem ist: Zurück in die Eigenverantwortung gehen und Dinge selbst in die Hand nehmen. Das Ubuntu-Prinzip soll an dieser Stelle als inspirierender und auszubauender Lösungsansatz dienen.

https://www.amazon.de/gp/product/3938656891/ref=dbs_a_def_rwt_bibl_vppi_i0

 

Vom Autor Daniel Prinz sind bisher zwei Bücher erschienen, 2014 der Bestseller „Wenn das die Deutschen wüssten…“ und Ende 2017 Wenn das die Menschheit wüsste… wir stehen vor den größten Enthüllungen aller Zeiten! (drei Bände in einem). Beide Bücher – vor allem sein neueres Werk – sorgen ordentlich für Kontroversen und haben auch Stimmen aus bestimmten Kreisen auf den Plan gerufen, die die Verbreitung dieser Art von Enthüllungen am liebsten verhindern wollen.

 

 

 

 

https://baden.jungbrunnen.tips

 

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https://www.epochtimes.de/meinung/gastkommentar/chinas-bonitaetssystem-belohnt-brave-und-bestraft-unbequeme-buerger-von-daniel-prinz-a2907505.html
Bildredakteur:

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Textredakteur:

Daniel Prinz

Quelle:

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