0 Chinas Präsident Xi besucht Südchinesisches Militär-Kommando: „Bereitet Euch auf den Krieg vor!“ | connectiv.events
Seite auswählen

Die chinesischen Zerstörer "Haribing" (DDG 112), links und "Zhuhai" (DDG 166), rechts, im Hafen von San Diego, Kalifornien, während ihrer historischen Besuchsfahrt über den Pazifik.

Chinas Präsident Xi besucht Südchinesisches Militär-Kommando: „Bereitet Euch auf den Krieg vor!“

29. Oktober 2018 | Kriege | Revolutionen | Politik | Geo-Politik | connectiv.events

Der Präsident der Volksrepublik China,  Xi Jinping, besuchte das zuständige Militär für den Süden Chinas. Das ist an sich nichts besonderes, doch wie die South China Morning Post berichtete, befahl der chinesische Präsident ausdrücklich den Militärs, die für die Überwachung des Südchinesischen Meeres und Taiwans verantwortlich sind, die gegenwärtige Lage eingehend zu prüfen und zu beurteilen – und entspechend die Fähigkeiten der Armee zu verbessern, um für jeden Einsatz oder Notfall bereit zu sein.

 

 

 

Das „Southern Theatre Command“ (Kommando für das Einsatzgebiet Süd) habe in den letzten Jahren eine „schwere militärische Verantwortung“ zu tragen gehabt, zitierte der staatliche Fernsehsender CCTV den Präsidenten während seiner Inspektionsreise am Donnerstag im Rahmen seines Besuchs in der Provinz Guangdong.

„Es ist notwendig, die Mission zu stärken … und die Vorbereitungen für den Krieg zu konzentrieren“, sagte Xi laut der China Morning Post. „Wir müssen alle möglichen und komplexen Szenarios bedenken und entsprechende Notfallpläne  erstellen. Wir müssen die Kampfbereitschaftsübungen, gemeinsame, übergreifende Übungen und Konfrontationsübungen intensivieren, um die Fähigkeiten der Soldaten und die Kriegsvorbereitung zu optimieren.“

Das ist eine sehr deutliche Sprache, insbesondere aus China, wo man es vermeidet, allzu unhöflich und deutlich zu werden. Doch diese Äußerungen lassen keinen Zweifel daran zu, dass die Kriegsgefahr enorm gewachsen ist. Insbesondere, wenn solche Äußerungen auch noch vom Präsidenten selbst kommen. Einzelheiten seiner Rede wurden von den staatlichen Medien erst am Freitag veröffentlicht.

 

Angehörige der Chinesischen Volksbefreiungsarmee gehen am Tienanmen (Platz des himmlischen Friedens) Tor in Peking vorbei. Bildquelle: Flickr.com, Times Asi, Bildlizenz, CC-BY-2.0, Fotograf: Tomohiro Ohsumi/Bloomberg

 

 

 

Xi’s Besuch beim Militärkommando war einer von mehreren, die er während einer viertägigen Reise in die südchinesische Provinz unternommen hatte. Sein Anliegen war, Mut zu machen und das Selbstvertrauen angesichts eines wirtschaftlichen Abschwungs und wachsender Handels- und strategischer Streitigkeiten mit den Vereinigten Staaten zu stärken. Militärbeobachter sagten, dass Xi’s Aussagen höchstwahrscheinlich die Moral stärken und Pekings territoriale Ansprüche im Südchinesischen Meer bekräftigen sollten. Stein des Anstoßes  der Spannungen in diesem Teil des Südchinesischen Meeres ist das rohstoffreiche Seegebiet um die dort liegenden Spratly-Inseln, das von China, aber auch von Vietnam, den Philippinen und weiteren Staaten beansprucht wird. Die USA ignorieren Chinas Anspruch auf die Region demonstrativ und schicken immer wieder Kriegsschiffe, um ihr Recht auf eine freie Durchfahrt zu manifestieren.

Details der Rede Xis erschienen einen Tag, nachdem Chinas Staatsrat, General und Verteidigungsminister Wei Fenghe gesagt hatte, das Land werde niemals auch nur „ein einziges Stück“ seines Territoriums aufgeben und warnte, „wiederholte Herausforderungen“ für Chinas Souveränität über Taiwan seien äußerst gefährlich und würden zu militärischen Aktionen führen.

Eine der Hauptaufgaben des chinesischen Kommandos Einsatzgebiet Süd besteht in der Überwachung des Südchinesischen Meeres, einer der Haupt-Handelssschiffahrtstraßen der Welt, ein Gebiet, in dem naturgemäß global hohes Interesse besteht und in letzter Zeit Spannungen und militärische Aktivitäten, an denen China, die USA und andere Mächte beteiligt sind, sich zunehmend verschärft haben.

 

 

Anfang dieses Monats kollidierte in den umstrittenen Gewässern beispielsweise ein chinesischer Zerstörer fast mit einem US-Kriegsschiff. Der chinesische Zerstörer fuhr das gefährliche Manöver, um die Amerikaner zu warnen und ihnen klar zu machen, dass sie die Gewässer zu verlassen haben. Der chinesische Zerstörer hielt voll auf das US-Kriegsschiff zu und hatte Stoßfänger über die Bordwände gehängt, ein deutliches Warnzeichen, dass man bereit war, den Gegner zu rammen.

„When a chinese ship starts putting bumpers over the side of it, you don’t do that out in the middle of the ocean, unless you’re intending to run into something“ (James Mattis, US secretary of Defence)

„Wenn ein Chinesisches Schiff anfängt, Stoßfänger über seine Seiten zu hängen, das macht man nicht mitten im Ozean, außer man hat vor, in etwas reinzubrettern“ (James Mattis, US-Verteidigungsminister)
Nach dem Vorfall bezeichneten die Amerikaner die Aktion als „unsicheres und unprofessionelles“ Manöver.

„Präsident Xi’s bedrohliche Ansagen sind wahrscheinlich als Signal an die USA im Besonderen und überdies an alle Parteien gedacht, die Peking als Provokation [in den umstrittenen Gewässern] auffasst“, sagte Collin Koh, ein Forschungsstipendiat an der S. Rajaratnam School of International Studies an der Nanyang Technological University in Singapur. Der in Peking ansässige Militär-Analyst Zhou Chenming vertrat eine ähnliche Ansicht: „Von den Vereinigten Staaten wird erwartet, dass sie sich in der Region des Südchinesischen Meeres mehr Bewegungsfreiheit verschaffen werden. Weil sie [Pekings] Rechte auf künstliche Inseln (Militärbasen) wie das Mischief-Riff nicht anerkennt, wird es wahrscheinlich mehr militärische Spannungen zwischen den beiden Ländern geben .“

Koh Vermutet, dass Präsident Xi’s Ansprache an das Kommando Einsatzgebiet Süd auch eine klare Warnung an die Pro-Unabhängigkeits-Kräfte Taiwans war. Das Kommando Einsatzgebiet Ost teilt sich die Verantwortung für die Überwachung  der selbstverwalteten chinesischen Insel Taiwan mit dem Kommando Einsatzgebiet Süd.Die Beziehungen zwischen Peking und Taipei haben sich verschlechtert, seit Tsai Ing-wen von der unabhängigen demokratischen Fortschrittspartei 2016 zum taiwanesischen Präsidenten gewählt wurde.

_______________________________________________________________________________

Die Plattform von connectiv.events bietet Dir vielfältige und effektive Möglichkeiten, Dich, Deine Arbeit und/oder Dein Unternehmen bei einem thematisch breitgefächerten Publikum vorzustellen. Die Bekanntheit und auch die Beliebtheit von connectiv.events wächst von Tag zu Tag.

Im digitalen Zeitalter ist es besonders wichtig, einander real zu begegnen. Die Gelegenheit dazu hast Du bei unseren Events. Eine Termin-Übersicht findest Du im Event-Kalender.
Abonniere doch gleich unsere
Youtube-Kanal. Damit unterstützt Du unseren Bekanntheitsgrad und verpasst keine neuen Produktionen mit spannenden Themen und Gästen.
Verpasse auch keine Informationen über kommende Events, sowie interessante Artikel, Beiträge und Menschen und melde Dich ebenfalls für unseren
 Newsletter an.
Wir entwickeln unsere Plattform ständig weiter und wünschen Dir viel Freude beim Stöbern auf
 connectiv.events.

___________________________________________________________________________________

Weiter lesen auf:

https://www.scmp.com/news/china/military/article/2170452/prepare-war-xi-jinping-tells-military-region-monitors-south
Bildredakteur:

YouTube Unser Planet Qi-Technologies Niki Vogt Guido Grandt Eva Maria Griese connectiv.event Anti Spiegel

Textredakteur:

Zentrum für neuroregenerative Medizin Zentrum der Gesundheit YouTube Unsere Kur Unser Planet Thomas Röper Tagesdosis sternenlichterblog2 Russia Beyond RT Rainer Taufertshöfer Qi Technologies Pravda TV Pierre Kranz Peter Andres Oliver Janich Niki Vogt NachdenkSeiten Martin Strübin Kopp Jasinna Jakob Brand Impfen nein Danke HeilKräuterInfos Guido Grandt Gottfried Glöckner Giuseppe Nardi genesis pro life Eva Maria Griese Dr. Reinhard Kobelt Dr. med. Maria Iliadou-Maubach Dr. Marcel Polte DAS HANFBLATT Daniel Prinz connectiv.events caltech ARTE Anna Maria August Airnergy

Quelle:

connectiv.events

Pin It on Pinterest

Share This