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Computertomographien können Krebs verursachen – die Strahlungsdosis ist NICHT harmlos!

22. Januar 2019 | Gesundheit | Ernährung | Medizin | connectiv.events

Computertomographie-Scans (CT-Scans) sind ein unschätzbares Diagnosewerkzeug in der modernen Medizin. Dieses bildgebende Verfahren ermöglicht tatsächlich, sich den ganzen Körper bis in denletzten Wimnkel anzusehen und selbst kleine Details, tef drinnen im Körper anzuschauen, ohne den Menschen auch nur im Geringsten zu verletzen.

Wirklich? Nicht im Geringsten? Das scheint eben doch nicht ganz so zu sein. Die ionisierende Strahlung eines Coputertomographen ist eben doch nicht vollkommen ungefährlich. Leider erzeugen diese potenziell lebensrettenden Tests auch eine starke Strahlendosis – in einigen Fällen entspricht dies der Menge, der die meisten Menschen über sieben Jahre aus natürlichen Quellen ausgesetzt wären. Durch Strahlenbelastung entstehen freie Radikale, die die zelluläre DNA verändern, gesunde Zellen schädigen und oft zu Malignomen führen. Je mehr Strahlung den Menschen ausgesetzt ist, desto höher ist das Krebsrisiko und junge Körper sind besonders anfällig für Strahlenschäden.

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Die Ärzte und andere medizinische Berufe sind sich wahrscheinlich gar nicht im Klaren darüber, welche der Auswirkungen ein CT-Scans auf das Krebsrisiko im Laufe des Lebens haben. Eine neue Studie, die im Journal of Medical Imaging and Radiation Sciences erschienen ist, befragte Ärzte, Radiologen und Imaging-Technologen dazu, was sie von der Strahlenbelastung durch Computertomoraphien halten. Die Umfrage ergab, dass die meisten Befragten zwar wissen, dass CTs ein erhöhtes Krebsrisiko verursachen, die meisten unterschätzten die tatsächliche Strahlendosis aber deutlich. In Deutschland haben sich119 Ärzte aus Chirurgie, Innerer Medizin, Anästhesie und Neurologie des Universitätsklinikums an der Befragung beteiligt. 39,5 Prozent der Befragten schätzten die Strahlendosis einer konventionellen Röntgenaufnahme des Brustraums mit 0,01 bis 0,1 Milli-Sievert (mSv) richtig ein; nur 33,6 Prozent der Ärzte wussten,wie hoch die Strahlenbelastung einer Computertomographie ist. Eine Umfrage des US-Amerikanischen Consumer Reports mit 1.019 Erwachsenen in den USA ergab, dass die Patienten nur selten von den behandelnden Ärzten über das Krebsrisiko durch die Strahlung von Computertomographen informiert werden.

Die tatsächliche, individuell angewandte Strahlendosis hängt von verschiedenen Faktoren ab, vom untersuchten Gewebe, von der Anzahl und der Dicke der Schichtaufnahmen oder dem Umfang des zu untersuchenden Bereichs. Daher ist es schwer, eine allgemeine Aussage über die Strahlenbelastung für den einzelnen Patienten zu treffen. Die normale und natürliche Strahlenbelastung durch Erdstrahlung oder kosmische Strahlung in Deutschland pro Jahr liegt bei 2,1 Millisievert (mSv). Einme Schädeluntersuchung belastet mit 1-3 mSv, eine Untersuchung der unteren Wirbelsäule  liegt bei 4-9 mSv, also dem vierfachen der normalen Jahresdosis, der Bauchraum erfordert eine Strahlendosis bis zu 20 mSv, also das Zehnfache der normalen Jahresdosis. Die Höhe der Strahlendosis bei einer Herz-CT und einer CT-Untersuchung beim Säugling (je 10 bis 100 mSv) liegt noch höher. Nun bleibt es bei ernsthaften Erkrankungen meistens nicht bei einer CT. Bei einer Herzdiagnostik plus Operation und Nachsorge, wielleich noch mit ein paar Komplikationen, können mehrere CTs fällig werden – und damit eine heftige Strahlenbelastung. Da der Körper nicht über längere Zeit mit den Strahlungen fertig werden kann und die Schäden laufend reparieren, haben diese hohen Strahlenbelastungen auf einmal noch eine wesentlich durchschlagendere Wirkung.
Genaue und umfangreiche Zahlen und Informationen bietet die Webseite des Bundesamtes für Strahlungsschutz.

 

 

Computertomographen sollen angeblich in den USA für 15.000 Krebsfälle pro Jahr verantwortlich sein. Die Anzahl der CTs nimmt ständig weltweit zu und die Mediziner gehen davon aus, dass mindestens 2% aller zukünftigen Krebserkrankungen in den USA, das sind 29.000 pro Jahr, nur durch CTs verursacht werden. Ein Computertomograph bedeutet  die 100- bis 1000fache Strahlenbelastung einer normalen Röntgenaufnahme. Und da heißt die Regel, nicht öfter als eine oder zwei Röntgenaufnahmen pro Jahr.

Die Verwendung von CT-Scans hat sich in den letzten 15 Jahren verdreifacht. Dies bedeutet, dass der durchschnittliche Amerikaner doppelt so viel Strahlung durch medizinische Bildgebung ausgesetzt ist wie Mitte der 1990er Jahre, wie eine im Journal der American Medical Association ( 2012) veröffentlichte Studie aus dem Jahr 2012 zeigt Die kürzlich veröffentlichte Ausgabe von Consumer Reports vom März 2015 bestätigte diese Ergebnisse. Ihre Untersuchungen haben nicht nur gezeigt, dass das CT-Scanning das Krebsrisiko definitiv erhöht, sondern auch, dass ein Drittel der mehr als 80 Millionen Scans, die jährlich durchgeführt werden, wenig oder gar keinen medizinischen Zweck haben.

Denn fast 35% solcher CTs oder Röntgenbilder werden hauptsächlich als Vorsichtsmaßnahme von Ärzten angeordnet, um sich vor möglichen Gerichtsverfahren (Fehldiagnose, schwere des Falls, falsche Behandlung) zu schützen und nicht aufgrund eines echten medizinischen Bedarfs. Dies geht aus einer Studie hervor, die auf dem Treffen der American Academy of Orthopaedic Surgeons 2011 präsentiert wurde. Außerdem muss sich ein so teures Gerät auch ammortisieren und wird deshalb auch lieber einmal zu oft eingesetzt, damit man die teure Investition wieder hereinholt.

 

 

Eine Übersicht der Zahlen und Fakten:

  • Bei einem CT-Scan nehmen Sie so viel Strahlung wie bei 200 Röntgenaufnahmen der Brust auf.
  • Forscher schätzen, dass mindestens 2% aller zukünftigen Krebserkrankungen in den USA – etwa 29.000 Fälle pro Jahr – allein von CT-Scans stammen werden.
  • Es wird geschätzt, dass (in den USA) jedes Jahr 15.000 Menschen an Krebs sterben, der durch die Strahlung in CT-Scans verursacht wird.
  • Eine CT-Untersuchung des Abdomens oder Beckens bringt mehr Strahlung mit sich, als die meisten Einwohner von Fukushima 2011 nach dem Reaktorunfall des Atomkraftwerks absorbierten.
  • Fast 35% der Bildgebungstests werden hauptsächlich als Selbstschutzmaßnahme von Ärzten angeordnet oder um die Investitionen in das Gerät wieder hereinzuholen.
  • Krebserkrankungen durch medizinische Bestrahlung können je nach Alter und Lebensstil fünf bis 60 Jahre dauern.
  • Eine australische Studie aus dem Jahr 2013, in der mehr als 680.000 Menschen, die CT-Scans als Kinder hatten, mit 10 Millionen ohne CT-Scan verglichen wurde, zeigte, dass das die gescannte Gruppe ein um 24% erhöhtes Krebsrisiko aufwies und jeder hinzugefügte Scan das Risiko um weitere 16% erhöhte.
  • Kinder, die vor dem fünften Lebensjahr einen CT-Scan hatten, hatten ein um 35% erhöhtes Krebsrisiko.
  • In einer Studie aus dem Jahr 2012, an der sich fast 180.000 britische Kinder beteiligten, wurden Verbindungen zwischen CT-Scans und höheren Leukämie- und Hirntumorraten festgestellt.
  • Die Magnetresonanztomographie (MRI) emittiert keine Strahlung!

 

Was kann man tun?

  • Fragen Sie, warum der Test notwendig ist und ob stattdessen auch eine strahlungsfreie Alternative wie MRI oder Ultraschall eingesetzt werden kann.
  • Fordern Sie die richtige Dosis für Ihre Größe an. Je kleiner oder dünner Sie sind, desto niedriger ist die Strahlendosis, die Sie benötigen. Bevor Sie gescannt werden, fragen Sie den Techniker, ob diese in die Scan-Dosis einbezogen wurde.
  • Fragen Sie nach der niedrigsten wirksamen Dosis. Die Stärke der Strahlungsdosis, die während eines CT-Scans verwendet wird, kann enorm variieren, selbst wenn sie in derselben Einrichtung und für denselben medizinischen Zweck durchgeführt wird.
  • Begrenzen Sie die Häufigkeit der empfohlenen Nachuntersuchungen und praktizieren Sie sich eine gesunden Lebensweise.
  • Vermeiden Sie unnötige Wiederholungsscans, indem Sie Kopien Ihrer Scans anfordern, um sie neuen Ärzten anzuzeigen.
  • Holen Sie sich eine zweite Meinung, wenn Ihr Arzt einen CT-Scanner besitzt oder ein finanzielles Interesse hat. Untersuchungen haben ergeben, dass Ärzte, die in radiologische Geräte investiert haben, weit mehr Scans als andere Ärzte vornehmen.
  • Ganzkörper-CT-Scans vermeiden. Im Gegensatz zu gezielten CT-Scans für symptomatische Patienten wurde für das präventive Ganzkörper-Screening kein hoher Nutzen-Risiko-Verhältnis festgestellt.

 

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