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COVID-19 (Coronavirus) – Schwere behördliche Fehleinschätzung des Übertragungsweges?

22. Februar 2020 | Allgemein | Familie | Soziales | Gesundheit | Ernährung | Medizin | Politik | Geo-Politik | Psychologie | Gesellschaft | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

von  Rainer Taufertshöfer

Auf meine Anfrage, zu einer möglichen fäkal-oralen Übertragungsmöglichkeit des COVID-19 (Coronavirus) und ob ein solcher vollständig auszuschließen sei, antwortete heute das Robert Koch-Institut folgendes:

„Das internationale Ausbreitungsmuster von Covid-19 entspricht dem einer respiratorisch von Mensch-zu-Mensch übertragenden Erkrankung. Auch die Erkenntnisse aus den Untersuchungen von Erkrankungscluster weisen klar darauf hin. Fäkal-orale Übertragungen sind sehr offensichtlich nicht die epidemiologischen Treiber bei Covid-19 und stehen daher international nicht im Mittelpunkt der Betrachtung.“

Diese Betrachtungsweise eines so bedeutungsvollen Bundesinstitutes im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit, halte ich persönlich für sehr fahrlässig, da sich hierauf zukünftige Vorsorgemaßnahmen und öffentliche Ratschläge an die Bevölkerung stützen. Denn entgegen dieser Darstellung, einer alleinigen epidemiologischen respiratorischen Übertragung, gehe ich nach wie vor auch von einer fäkal-oralen Übertragungsmöglichkeit aus. Da auch SARS- und MERS-Coronaviren im Stuhl nachgewiesen wurden. Auch ist bekannt, dass das alleinige Händewaschen nicht alle Viren von den Händen beseitigt, sondern eine antivirale Desinfektion hierfür notwendig ist. Da zudem diese Viren bis zu neun Tagen an Oberflächen nachweisbar sind, und nach Expertenaussagen auch über feinste Aerosole über die Schleimhäute der Augen aufgenommen werden könnte, somit auch über den fäkal-oralen Weg über die Mundschleimhäute möglich erscheint. Dennoch steht dieser Übertragungsweg „[…] international nicht im Mittelpunkt der Betrachtung.“, so das RKI.

The Lancet veröffentlichte vor zwei Tagen Fakten, welche meine seit Wochen dargestellten Thesen deutlich unterstreichen:

• „In frühen Berichten aus Wuhan wiesen 2-10% der Patienten mit COVID-19 gastrointestinale Symptome wie Durchfall, Bauchschmerzen und Erbrechen auf.“ (1)

• „Die Lebensfähigkeit von SARS-CoV und MERS-CoV unter verschiedenen Bedingungen und ihr längeres Vorkommen in der Umwelt lassen vermuten, dass Coronaviren über Kontakt oder Keimlinge übertragen werden können. SARS-CoV und MERS-CoV sind beide unter Bedingungen mit niedrigen Temperaturen und Feuchtigkeit lebensfähig.“ (1)

• „Obwohl die direkte Tröpfchenübertragung ein wichtiger Übertragungsweg ist, könnten Fäkalausscheidungen, Umweltkontamination und Keimlinge zur Virusübertragung beitragen. In Anbetracht der Hinweise auf fäkale Ausscheidungen sowohl für SARS-CoV als auch für MERS-CoV und deren Fähigkeit, unter Bedingungen, die die fäkal-orale Übertragung erleichtern könnten, lebensfähig zu bleiben, ist es möglich, dass SARS-CoV-2 auch über diesen Weg übertragen werden könnte.“ (1)

• „Künftige Forschungen über die Möglichkeit einer fäkal-oralen Übertragung von SARS-CoV-2 sollten Umweltstudien umfassen, um zu ermitteln, ob das Virus unter Bedingungen, die eine solche Übertragung begünstigen würden, weiterhin lebensfähig ist. Die Untersuchung der enteralen Beteiligung und der viralen Ausscheidung von SARS-CoV-2 im Stuhl ist erforderlich, um zu untersuchen, ob die fäkalen Konzentrationen der SARS-CoV-2-RNA mit dem Schweregrad der Krankheit und dem Vorhandensein oder Fehlen gastrointestinaler Symptome korrelieren und ob fäkale SARS-CoV-2-RNA auch in der Inkubations- oder Rekonvaleszenzphase von COVID-19 nachgewiesen werden kann.“ (1)

 

https://tina-knabe.de/

 

Insofern erscheinen mir persönlich die behördlichen Empfehlungen weiterhin als völlig unzureichend und chaotisch, so auch die Veröffentlichung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): „Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen gute Händehygiene, Husten- und Nies-Etikette sowie Abstand zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter) vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus.“. (2) Diese Veröffentlichung der BZgA bringt klar zum Ausdruck, dass diese wenigen Vorsichtsmaßnahmen vor einer Infektion schützen sollen, von Flächendekontamination ist hier nicht die Rede.
Daher organisiere auch ich meine persönlichen Vorsorgemaßnahmen lieber selbst.

 

https://www.adcell.de/click.php?bid=180421-87310&param0=https%3A%2F%2Fbiocbd.de%2Fproduct-category%2Fcbd-oele%2F

 

Verweis
(1) https://www.thelancet.com/journals/langas/article/PIIS2468-1253(20)30048-0/fulltext

(2) https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

 

 

 

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