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Darmbakterien in unserem Gehirn? Keine Sorge, die waren schon immer da!

5. Dezember 2018 | Gesundheit | Ernährung | Medizin | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

Seit einiger Zeit weiß man, dass der Darm von einem dichten Geflecht von Nervenzellen umgeben ist. Diese Nervenzellen sind genau die gleichen, wie wir sie im Gehirn auch haben und sie funktionieren auch so. Wenn wir also von unserem Bauchgefühl reden oder einer Entscheidung aus dem Bauch heraus, dann ist das wieder so eine alte Redewendung, die absolut ins Schwarze trifft: Genau so ist es. Im Bauch, das weiß man eigentlich schon lange, denkt das Gefühl. Und wenn wir Angst bekommen, wenn es uns schlecht geht oder wenn etwas uns so ganz und gar gegen das „Bauchgefühl“ geht, dann macht uns eine Sache „Bauchweh“.

 

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Nun hat die Wissenschaft, die bisweilen auch wirklich „Wissen schafft“, schon vor einiger Zeit herausgefunden, dass wir nicht nur dieselben Nervenzellen im Gehirn und im Bauch haben, sondern – Oh Schreck! – auch noch dieselben Bakterien in Darm und Gehirn. Vor allem die Ärzteschaft war völlig baff. Vor einigen Jahren fiel es nämlich Neurobiologen auf, dass im Gehirn von Verstorbenen Darmbakterien zu finden waren. Das war aber keine Verunreinigung und auch nicht die Todesursache, sondern die Verstorbenen waren bester Gesundheit und auch geistig voll da. Noch kurz davor hätten alle Experten ein solche Behauptung für restlos unsinnig und dummes Zeug gehalten, ja, allein den Gedanken als unmöglich erklärt.Schließlich hat das Gehirn ja gerade deshalb eine Blut-Hirn-Schranke, um zu verhindern, dass Keime und Schadstoffe in das Hirn eindringen können. Kommen Erreger doch durch diese Barriere, wird es schnell lebensgefährlich.

Die Wissenschaftler fanden die Darmbakterien zufällig, als sie feine Schnitte von Hirngewebe zum Mikroskopieren anfertigten und und unter das Mikroskop legten. Die Forscher wollten eigentlich herausfinden, ob es physische (neuroanatomische) Unterschiede zwischen dem Hirngewebe und den Nervenzellen von gesunden Menschen und Schizophreniekranken Menschen gibt. Auf Darmbakterien waren die Forscher nicht gefasst, aber die waren unzweifelhaft da. Da es sich nicht nur um ein paar wenige Hirnschnitte handelte, sondern um Proben von 34 verschiedenen Menschen, die allesamt Darmbakterien im Gehirn hatten, konnte das kein Zufall sein. Die Schnitte wurden auch unter einem Elektronenmikroskop betrachtet. Eine höhere Auflösung geht nicht – und Darmbakterien sind unter einem Elektronenmikroskop wahre Monster.

 

 

Die vorhandenen Bakterien wurden dann von Bakteriologen identifiziert und es stellte sich heraus, dass es sich um drei für den menschlichen Darm typische Stämme handelte. Um dies Bakteriengruppen herum war keinerlei Anzeichen dafür zu finden, dass es sich um ein krankhaftes Geschehen handelte, es gab keine Entzündungen. Den Bakterien ging es offensichtlich gut, da im Gehirn und dieses schien auch recht gut mit den überraschenden Mitbewohnern auszukommen. Übrigens wurde dasselbe bei Tieren festgestellt. Auch alle Tiere haben Darmbakterien im Gehirn.

Im Gegenteil: Weitere Forschungen ergaben, dass möglicherweise die Darmbakterien im Gehirn eine wichtige Aufgaben verrichten, wahrscheinlich dienen sie einer funktionierenden Immunabwehr, die bösartigen und schädlichen Bakterien den Garaus machen. Das könnte aber auch bedeuten, dass schädliche Bakterien, die ins Gehirn gelangen, möglicherweise Psychiatrische Erkrankungen hervorrufen können. Das wäre ein vollkommen neues Feld der Medizin.

Bisher wusste man schon, dass bei Auftreten bestimmter Erreger auch psychische Einflüsse auftraten, auch Krankheiten. Aber die Ärzte gingen immer davon aus, dass die Schadbakterien das Gehirn durch Stoffwechselprodukte oder andere von ihnen ausgestoßenen Gifte oder Botenstoffe in Mitleidenschaft ziehen. Dass sich im Gehirn auch Bakterien aufhalten können, war undenkbar. Es wäre auch möglich, dass die schädlichen Bakterien gar nicht ins Gehirn kommen, aber deren Gifte schon und die Darmbakterien im Gehirn diese Stoffe neutralisieren können.

 

 

Bis heute ist den Forschern aber nicht klar, wie es die Darmbakterien überhaupt geschafft haben, in die Gehirne zu kommen. Sie scheinen allerdings dort Lieblingsplätze zu besiedeln: die Schützende Myelinschicht um die Nervenzellen scheinen der gemütlichste Ort für die netten Darmbakterien zu sein.

Dass das Gehirn ein eigenes Mikrobiom hat, ist eine völlig neue Erkenntnis und Anlass, darüber nachzudenken, wie wir eigentlich funktionieren. Mehr und mehr kommen die Wissenschaftler zu der Erkenntnis, dass wir Menschen und Tiere eigentlich nur zusammen mit unserem Mikrobiom ein funktionierendes Wesen bilden, sozusagen eine Wohngemeinschaft in unserem Körper bilden, der allein möglicherweise nicht lebensfähig wäre. Sogar die Mitochondrien in unseren Zellen, die ja die Reparaturwerkstatt und die Energieversorgung jeder Körperzelle sind, haben eine eigene DNA und „Organellen“. Viele Wissenschaftler vertreten die Auffassung, dass Mitochondrien ursprünglich Bakterien waren, die mit unseren menschlichen und tierischen Körpern in grauer Urzeit eine Symbiose eingegangen sind und sich vollständig in unsere Zellen und Körper integriert haben

Einer der Vorreiter und Spezialisten für Mikrobiome, deren Wechselwirkungen im Körper und der Frage der Langlebigkeit eines Wesens, die anscheinend eng mit dem Mikrobiom verbunden ist, ist Dr. Marco Ruggiero. Er forscht intensiv daran, wie die Gesundheit und die Lebensspanne von Lebewesen – und auch Menschen von dem darin lebenden Mikrobiom bestimmt ist. Ein ungemein spannender Film:

 

 

Dr. Marco Ruggiero ist Doktor der Medizin und Molekularbiologe von Weltrang. Seit über 30 Jahren konzentriert er sich auf Faktoren, die Krankheit und Verfall im menschlichen Körper verursachen und darauf, wie man sie auf natürliche Weise „in den Griff“ bekommen kann. Er hatte den Lehrstuhl für molekulare Biologie an der Universität von Florenz inne und veröffentlichte über 200 Beiträge in vielen der führenden medizinischen und wissenschaftlichen Journale.

Die Entdeckung bahnbrechender Behandlungen bei fortgeschrittenem Krebs, Lyme-Borreliose, Autismus, Alzheimer und vielen neuro-degenerativen Erkrankungen ist sein Verdienst. Kürzlich kontaktierte er die Instutution „Humanitad“ wegen seines gerade erfolgten wissenschaftlichen Durchbruchs. Eine Entdeckung von epochaler Wichtigkeit. Sacha Stone reiste nach Sedona in Arizona, um Dr. Ruggiero und seinen Partner, Dr. Pacini zu treffen. Was das Team von ihm erfuhr, änderte seine Wahrnehmung der Realität von Grund auf.

 

 

Dr. Ruggiero hat den Weg für eine nicht-synthetische, mikrobielle Formel bereitet, die der heilige Gral der medizinischen Wissenschaft sein könnte, eine Art Quelle der ewigen Jugend. Dr. Marco Ruggiero, der Autor des Buches „Dein Drittes Gehirn“ erläutert in diesem Film, welche Rolle das menschliche Mikrobiom für Gesundheit und Altern – und Jungerhaltung des menschlichen Körpers und Geistes spielt.

Die Mikroorganismen, von denen jeder Mensch ca. 1 – 2 Kilogramm in seinem Körper beherbergt, sind wie die Arbeiter in einer großen Fabrik. Ohne sie stünden alle Räder still. Und wer gute Arbeiter hat, die die Maschinen und Geräte pflegen und in Ordnung halten sowie die Arbeiten und Abläufe gekonnt und sorgsam ausführen, der wird lange Freude an seiner Fabrik haben und gute Ergebnisse. Ein ungemein spannender Film, der vollkommen neue Einblicke in unseren Körper ermöglicht und auch, welche Möglichkeiten buchstäblich noch in uns stecken.

Film mit deutschen Untertiteln
Übersetzung: Niki Vogt

 

 

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