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Das Geld haben wir Menschen erfunden, um einen praktischen Stellvertreter für Gold und Güter mit uns zu tragen, mit dem wir Dinge "kaufen". Aber das Geld wurde von einem guten Diener zu einem bösen Herrn.

Das Gold, das Alter – das Geld und der Wert (Teil 1)

9. Februar 2019 | Allgemein | Geschichte | Politik | Geo-Politik | Psychologie | Gesellschaft | Wirtschaft | Finanzen | connectiv.events

Vorweg. Ich kann den Text hier leider nicht so ausführlich gestalten, wie ich es gerne möchte. Das würde den Rahmen sprengen. Nichtsdestotrotz wünsche ich mir, dass es mir gelingt, Euer Bewusstsein und Eure darauf basierende Wahrnehmung etwas zu decodieren, so dass die Konditionierung, derer die meisten Menschen in diesem Bereich unterliegen, ein Stück weit aufbricht und ein Licht am Ende des Tunnels erkennbar wird.

Um das Thema „Gold“ und seine Bedeutung in unserem Finanzsystem besser verstehen zu können muss ich ein wenig ausholen und dabei auch über Geld reden. Denn die Wenigsten überblicken das Thema „Geld“ in seiner Tiefe und können nicht unbedingt nachvollziehen, weshalb gerade das Gold gerade jetzt solch eine wichtige Rolle als einzige werthaltige Alternative zum Geld spielt.

 

 

Fangen wir deshalb bei der Entwicklung des Geldes an.

Definition Geld:
Geld ist das allgemein anerkannte Tausch- und Zahlungsmittel, auf das sich eine Gesellschaft verständigt hat.

Wortursprung Geld:
Der Ausdruck lässt sich auf germanisch geld–a– „Vergeltung“ zurückführen, einer Ableitung von geld–a– „entgelten“; auch in altenglisch gild „Bußgeld“ und altfranzösisch . jeld „Kaufpreis“

Wortursprung Bank:
Die Bezeichnung geht auf das italienische „Banchi“ zurück. Das waren die Tische oder eben Bänke, auf denen die Geldwechsler im Italien des Mittelalters ihre Geschäfte abwickelten. Im mittelalterlichen Italien hat das uns bekannte Bankwesen seinen Ursprung.

Ursprünglich wurde in der kleinen Sippe/Lebensgemeinschaft eigentlich gar nicht „getauscht“. Jeder brachte seine Talente zum Wohl seiner Sippe ein und bezog aus seiner Sippe wiederum das, was zum täglichen Leben gebraucht wurde. Jeder half Jedem. Kooperation stand hier an oberster Stelle und alles stand allen zur Verfügung. Nahezu paradiesische Zustände aus heutiger Sicht. Ohne Kooperation war und ist das Individuum nicht überlebensfähig, auch wenn man uns heute etwas anderes eintrichtert. Später entwickelte sich dann bei Begegnungen mit Mitgliedern anderer Sippen eine Form von Tausch. Da wurde dann meist direkt Ware gegen Ware getauscht. Aber das zeigte sich auf Dauer nicht immer als die optimale Lösung. So wurde sich auf ein Tauschmittel geeinigt, was jeder nutzen konnte, selten war, und welches man dann einsetzen konnte um die unterschiedlichen Waren zu tauschen. Das war zu Beginn in den Tropischen Breiten die Kauri-Muschel, hier waren es Bernstein-Perlen und ähnliche kleine Kostbarkeiten. Auch Gold, das man in Reinform meist in Bächen und an Flußufern fand, hämmerte man zu einer langen Schlange. die man dann als Spiralförmige Armreifen trug. Und wenn man Gold gegen etwas anderes tauschte, so brach man ein Stückchen von der Armreif- oder Halsreif-Spirale im Gegenwert zum Tauschgut ab. DAraus entstanden die verschiedensten Formen von Spiralarmreifen, oft mit Schlangen- oder Drachenköpfen. Man trug sein Goldvermögen mit sich.

 

Ein Spiralförmiger Armreif aus Dakien, 4. Jh. v. Chr. Es ist immer noch die alte Form der Goldspirale zum Bezahlen, nur ausgearbeitet und verziert. Bild: Wikimedia Commons, Cristian Chirita, Bildlizenz: CC BY 3.0, Nationalmuseum der Rumänischen Geschichte

 

Später wählte man das Edelmetall Gold als geprägte Münzen, deren Herstellung dem jeweils herrschenden System oder Machthaber unterstellt war. Das Zahlungsmittel Gold stellt in sich selbst einen eigenen Wert dar. Das nennt man den „intrinsischen Wert“ des Goldes. Setzte man es nicht zum Tausch ein, konnte man davon bspw. alternativ auch Schmuck herstellen. Gold war selten und ist in seiner reinen Form von Umwelteinflüssen praktisch unzerstörbar. Es hat seinen Tauschwert von Generation zu Generation stets erhalten und man konnte es überall mit hin nehmen. Außerdem sieht es optisch sehr schön aus, lässt sich relativ leicht bearbeiten und glänzt auch sehr schön, wenn man es poliert.

Als es zu umständlich und auch gefährlich wurde ständig das Gold mit sich herum zu tragen, erfand man das Papiergeld. Das erste Papiergeld wurde in China, in der frühen Nördlichen Song-Dynastie (960-1127) zum Einsatz gebracht. In Europa war es der Orden der Tempelritter (1118-1312 a.D.), der das europäische Bank- und Scheckwesen sozusagen erfand. Dies verschaffte dem Orden ungeheuren Reichtum, welcher ihm später dann zum Verhängnis wurde. Sie erhoben Zinsen, und obwohl es zu der Zeit verboten war, wurde das dennoch geduldet. Und sie machten es möglich, dass die Reisenden, welche die gefährliche Reise ins heilige Land antraten, bargeldlos reisen konnten. Gegen Vorlage einer entsprechenden Quittung konnte dann der einbezahlte Betrag (z. B. in Gold) an jeder beliebigen Besitzung (Bsp. Komturei) der Templer wieder abgehoben werden. Mit der Zeit gewannen die Templer immer mehr Macht und Besitztum was einigen „Herren“ der damaligen Zeit nicht gefallen hat. Mit Beginn von Freitag den 13. Oktober 1307, wurde der Templerorden vom französischen König Philipp IV und Papst Clemens V verboten und in den Folgejahren aufgebracht, was mit der Verbrennung auf dem Scheiterhaufen in Paris, am 18. März 1314 vom damaligen Templeroberhaupt, dem Großmeister Jacques de Molays, seinen unrühmlichen Abschluss fand.

 

Tempelritter, Bildquelle: Flickr.com, one lucky guy, Bildlizenz: CC BY-NC-SA 2.0

 

Als weitere Form des Geldes entstand immaterielles Geld im 14. Jahrhundert in Italien. Dabei wurde Geld bei Bankiers deponiert. Die Anfänge des internationalen Bankwesens gehen auf die Messen der Champagne zurück. Dort wurden zum ersten Mal bargeldlose Schuldverschreibungen von italienischen Händlern ausgehändigt, welche dann später wieder eingetauscht werden konnten. Eines der bekanntesten Familienunternehmen zur damaligen Zeit war die florentinische Familie der Medici. Sie besaßen Niederlassungen in vielen bedeutenden Städten Italiens und Europas. Diese wurden ausschließlich von Familienmitgliedern geführt.

Die italienischen Banken vergaben Kredite und vermehrten ihren Wohlstand mit der Berechnung von Zinsen. Obwohl das offiziell verboten war, war man hier sehr kreativ, trickreich wie auch erfolgreich. Und das wurde letztendlich stillschweigend geduldet.

Papiergeld war bis 1971 an den Goldstandard, also an einer physischen Golddeckung des angegebenen Geldwertes gebunden. Bei einem sogenannten Goldstandard entspricht die Menge an Geld eines Landes dem finanziellen Gold-genutzten (monetären) Wert dieses Landes. Im August 1971 hob der damalige US Präsident Richard Nixon diese Goldbindung auf (Nixonschock). Die USA hatte sich durch die Kriege in Korea und Vietnam finanziell übernommen und zu viele Dollar zur Kriegsfinanzierung in Umlauf gebracht. Langfristig drohte der Ausverkauf der US Goldreserven. Nachdem die Goldbindung aufgehoben war, konnte Geld in unbegrenzten Mengen gedruckt werden und der ungebremsten Geldvermehrung über Zins und Zinseszins waren von nun an keine Grenzen mehr gesetzt. Den Abschluss der Entwicklung bildeten dann über die Computerrevolution die rein virtuellen Buchungszahlen (Fiat-Money), deren „Wert“ noch um ein X-faches den des tatsächlich vorhandenen und verfügbaren Bargeldes übersteigt. Lediglich Zahlen auf einem elektronischen Bildschirm stellen den Großteil unseres derzeitigen „Geldes“ dar. Letztlich nicht mehr, als eine reine Illusion.

 

Heute sind unsere Kontostände nur noch flüsternde Zahlen irgendwo in einer Daten-Leitung unterwegs auf dieser Welt.

 

Laut Deutscher Bundesbank war Ende Mai 2017 das Gesamtvolumen der Sichteinlagen im Euroraum mit 6.384 Milliarden Euro fast sechsmal so groß wie der Bargeldumlauf mit 1.092 Milliarden Euro. Auf deren Seiten findet man auch die sehr interessante und aufschlussreiche Aussage, dass im Unterschied zu Banknoten und Münzen das Buchgeld kein gesetzliches Zahlungsmittel ist! Dennoch wird es im Wirtschaftsleben allgemein akzeptiert.

Seit einiger Zeit gibt es nun noch die Kryptowährungen, die ebenfalls in den überwiegenden Fällen nichts anderes als Illussionsgeld darstellen. Das Bargeld befindet sich derzeit in der Abschaffungsphase. Weshalb das so ist, dürfte Euch nach diesem Artikel ein Stück klarer geworden sein.

 

Was bedeutet „Schuldgeldsystem“?

Unser Geldsystem ist ein sogenanntes Schuldgeldsystem, welches ausschließlich aus Krediten generiert wird und das sich über Zins und Zinseszins mittlerweile exponentiell in einer atemberaubenden Geschwindigkeit, sozusagen explosionsartig „vermehrt“.

John Pierpont Morgan (1837-1913), Gründer der gleichnamigen J. P. Morgan Bank, soll einmal gesagt haben: „Gold ist Geld, alles andere ist Kredit!“

Ich werde später nochmals auf diesen Punkt eingehen.

Da wir also ein Schuld(en)geldsystem haben und die Schulden stetig steigen, sind natürlich diejenigen, welche das System beeinflussen und viele Schuldner haben, daran interessiert, dass das vorhandene Geld seinen „Wert“ schleichend verliert (Inflation), damit diejenigen welche das System nicht verstehen, ständig an der Nadel der Banken kleben und kleben bleiben. Inflation kann jeder schnell nachvollziehen, der noch die gute alte Deutsche Mark (DM) kennt und den Eurowechsel mit vollzogen hat. Am 01. Januar 2002 wurde der Euro als Bargeld eingeführt und die damalige Währung „Deutsche Mark“ (DM), abgeschafft. Die Umstellung betrug 1:2. Es gab im Tausch einen Euro für 2 DM. In nun mal gerade 16 Jahren hat sich dadurch bis heute die Kaufkraft im Vergleich zur ehemaligen DM mehr als halbiert. Denn viele Preise von Dienstleistungen und Produkten kosten heute in Euro mehr, als damals in DM.

Aufgrund der Tatsache, dass wir gezwungenermaßen in einem Schuldgeldsystem leben müssen, wird uns von den Erschaffern mehr oder weniger stetig unsere Lebensarbeitskraft abgezapft. Zinsen und Zinseszinsen sind in allen Produkten und Dienstleistungen versteckt, die wir dann alle unfreiwillig bezahlen müssen. Die Kaufkraft des Geldes verringert sich stetig (Inflation). Wir müssen also mehr leisten um die ursprüngliche Tauschkraft zu erhalten (Hamsterrad). Die Herrschenden „Elite“ lebt davon wunderbar in Saus und Braus, während die arbeitende Bevölkerung immer nur soviel hat, dass ihr Lebenshamsterrad sich gerade noch so weiter dreht. Ja – es besteht deshalb auch gar kein Grund Schulden abzubauen. Solange Schulden vorhanden sind, müssen Menschen für diese Schulden arbeiten und Zinsen erwirtschaften. Das Geld „erarbeitet“ niemals aus sich heraus Gewinne. Das tun IMMER Menschen! Deshalb hat Geld auch ein sozusagen eingebautes „Loch im Faß“ wodurch sich der „Wert“ stetig vermindert. Zumal der reale Geldschein keinen intrinsischen Wert aufweist. Der Kontoauszug ist auch mit keinem realen Wert hinterlegt. Und es gibt keine Verbindung mehr vom Geld zur Realität, bzw. einem realen Wert! Alles ist lediglich nicht mehr als nur noch ein Versprechen, auf das sich alle wissentlich oder unwissentlich geeinigt haben. Inflation ist demnach nichts anderes als die Verdünnung einer Währung auf Kosten der beteiligten Bevölkerung. So regiert man mit Geld die Welt …

 

 

Und dann sind da noch die Zinsen

Wenn man die Zins- und Zinseszinsentwicklung über kurze Zeitspannen betrachtet, dann ist die Abschöpfung der menschlichen Arbeitskraft nicht so offensichtlich. Wie wir aber als Kollektiv an der Nadel der Bank hängen wird in dem sehr eindrucksvollen Beispiel des „Josephs- oder Jesuspfennig“ sehr schnell klar. Das Beispiel zeigt auch wunderbar, weshalb uns das ewige Mantra vom Wirtschaftswachstum permanent vorgeleiert wird. Hier also nun das Beispiel. Ich zitiere direkt aus Wikipedia:

[…] Das Gedankenexperiment vom „Josephspfennig“ geht zurück auf den britischen Moralphilosophen, Geistlichen und Ökonom Richard Price und illustriert in der Zinsrechnung das im englischen Sprachraum als miracle of compound interest bekannte Wachstum eines über einen langen Zeitraum angelegten Vermögens durch Zinseszinsen.

Ursprung
Richard Price berechnete in seiner Schrift „An Appeal to the Public on the Subject of National Debt“ im Jahr 1772 die schwer vorstellbaren Beträge, welche durch die Annahme von über lange Zeit gleichbleibendem schrittweise exponentiellen Wachstum aufgrund von Zinseszinseffekten rechnerisch erhalten werden, anhand eines zu Christi Geburt angelegten Pennys:

Money bearing compound interest increases at first slowly. But, the rate of increase being continually accelerated, it becomes in some time so rapid, as to mock all the powers of the imagination. – One penny, put out at our Saviour’s birth to 5 per cent, compound interest, would, before this time, have increased to a greater sum, than would be contained in a hundred and fifty millions of earths, all solid gold. But if put out to simple interest, it would, in the same time, have amounted to no more than seven shillings and four pence half-penny.”

„Geld, das Zinseszinsen trägt, wächst anfangs langsam; da aber die Rate des Wachstums sich fortwährend beschleunigt, wird sie nach einiger Zeit so rasch, dass sie jeder Einbildung spottet. Ein Penny, ausgeliehen bei der Geburt unsers Erlösers auf Zinseszinsen zu 5%, würde schon jetzt zu einer größeren Summe herangewachsen sein, als enthalten wäre in 150 Millionen Erden, alle von gediegenem Gold. Aber ausgelegt auf einfache Zinsen, würde er in derselben Zeit nur angewachsen sein auf 7 sh. 4 ½ d. [7 Shilling, 4 ½ Pence].“

– Richard Pric e–

Im Anschluss schlug Price vor, die Regierung solle diesen Effekt nutzen, um ihre Finanzen zu verbessern. Die von Price angewandte Zinsrechnung selbst war bereits den Babyloniern bekannt, ein mathematisch verwandtes Beispiel zur Illustration der Auswirkungen exponentiellen Wachstums ist die Weizenkornlegende Sissa ibn Dahirs.

Beispielhafte Berechnung

Eine beispielhafte Rechnung für das Jahr 2000 zeigt die Größenordnung des exponentiellen Wachstums, wie Price sie beschrieben hat. Für die Berechnung geht man von folgenden Annahmen aus:

  • Josef von Nazaret legt den Betrag von 1 Euro-Cent am 25. Dezember im Jahre 0 an.
  • Das Geld wird für genau 2000 Jahre angelegt.
  • Die Geldanlage und die Zinsgewinne bleiben bis zum Ende des Zeitraums auf einem Sparkonto und werden mit 5% verzinst.
  • Eine Feinunze Gold wiegt 31,1034768 g, die Erdmasse beträgt ungefähr 5,972 × 10^24 kg, die der Sonne ungefähr 1,989 × 10^30 kg.
  • Es wird der Goldpreis vom 25. Dezember 2000 den Berechnungen zugrunde gelegt (Schlusskurs): 295,63 € für die Feinunze Gold.

Die Berechnung erfolgt mit der allgemeinen Formel für Zinseszins.
Ausgeschrieben ergibt das ungefähr 23.911.022.046.135.520.000.000.000.000.000.000.000.000 €.

Bei genanntem Goldkurs kostet 1kg Gold ca. 9.504,73 €. Somit hätte das angesparte Kapital einen Gegenwert von ungefähr 2,52 × 10^36 kg Gold, was 1,26 Millionen Sonnen aus purem Gold entspricht bzw. ungefähr 421,25 Milliarden Erden aus Gold. Die Werte beinhalten Ungenauigkeiten durch Rundungsfehler.
Eine Verzinsung ohne Zinseszins bei gleichem Zinssatz erbringt lediglich ein Endkapital von 1,01 €, also einen Zinsgewinn von 1 €. […]
Hier wurde noch mit einem Goldpreis von ca. 9.500,- EUR/Kg gerechnet. Aktuell liegt der bei roundabout 35.000,- EUR, also das ca. Vierfache!

Um es nochmals in Form eines Bildes besser anschaulich zu machen (Denn wer hat schon eine greifbare Vorstellung von einer Zahl mit so vielen Nullen?):
Aus 1 Pfennig mit lediglich 5% Verzinsung ergibt sich in Summe durch das „Wunder“ der Zinseszinsrechnung, jetzt haltet Euch bitte fest, sage und schreibe:

!!! 421 MILLIARDEN mal der Planet Erde in massivem Gold !!!

Das ist doch der pure Wahnsinn. Eine unvorstellbare, wie auch in der Praxis völlig irreale Summe.

 

 

Was bei der ganzen existentiellen und fundamentalen Angelegenheit ein wirkliches Hauptproblem darstellt ist die Tatsache, dass unser Gehirn nicht für diese Art von modernem Geldsystem geschaffen ist. Das kann ich Dir anhand eines kleinen Beispiels schnell erklären. Ich kann in meiner menschlichen Vorstellungswelt nur dann etwas besitzen und darüber real verfügen, wenn ich es in meinen Händen halten oder berühren kann. Etwas rein Fiktives in meiner Vorstellung kann ich nicht wirklich besitzen, da es sachlich faktisch nicht vorhanden ist. Genau genommen ist es eine Illusion meiner Vorstellungswelt.

Definition von Illusion:
Beschönigende, dem Wunschdenken entsprechende Selbsttäuschung über einen in Wirklichkeit weniger positiven Sachverhalt.

Und was ich nicht halten kann, kann ich logischerweise auch nicht verteilen. Also habe ich es nun oder nicht? So oder ähnlich denkt fast jeder wenn es z. B. um das Geld verleihen, dem Kredit vergeben, geht; also dass man nur dann etwas tatsächlich hergeben kann, was man vorher verfügbar hat. Sie können Ihrem Freund kein Geld verleihen, wenn Sie dieses Geld nicht irgendwo faktisch verfügbar haben – oder? Bei der Bank sieht das jedoch alles etwas anders aus.

Lassen wir in diesem Zusammenhang Sir Josiah Stamp, den ehemaligen Chef der Bank of England und damals zweitreichsten Mann Großbritanniens, zu Wort kommen. Der muss es ja schließlich wissen. Bei einer Rede an der University of Texas ließ er 1927 diese „Bombe“ platzen.

Zitat:

  • […] Das moderne Bankensystem erzeugt Geld aus dem Nichts. Dieser Prozess ist vielleicht der erstaunlichste Taschenspielertrick, der jemals erfunden wurde. Bankgeschäfte wurden immer als ungerecht und sündhaft empfunden …
  • Die Bankiers besitzen die Erde. Wenn Sie ihnen diese wegnehmen, ihnen aber die Macht zur Geldschöpfung lassen, dann werden sie mit einem Federstrich genug Geld schöpfen, um die Erde wieder zurückzukaufen … Wenn Sie ihnen diese große Macht nehmen, dann werden alle großen Vermögen, wie z.B. meines, verschwinden; und dann wäre dies eine bessere Welt, in der man glücklicher leben könnte …
  • Aber, wenn Sie weiterhin die Sklaven der Bankiers sein und die Kosten Ihrer eigenen Sklaverei bezahlen wollen, dann lassen Sie es zu, dass die Bankiers weiterhin Geld schöpfen und die Kreditvergabe kontrollieren. […]

So, jetzt ist es raus und das schon seit 1927!
Auch die Südtiroler Volksbank hat bereits 2016 vor dem Landgericht Bozen zugegeben, Geld aus dem Nichts zu generieren.

Wer ist sich dessen heute wirklich bewusst? Wäre dem so, müsste ein Aufschrei durch die Bevölkerung gehen. Und mal Hand aufs Herz. Seien wir doch ehrlich – hättest Du es gewusst, dass das Geld für einen Kredit erst in dem Augenblick in Form eines Buchungsvorganges neu entsteht, wenn der Kredit vergeben wird und nicht von dem großen Geldhaufen, der angeblich bei der Bank im Keller liegt, weg genommen wird? Siehst Du … mir war das früher auch nicht bewusst, weil sich mein Gehirn damals so etwas Perfides hätte gar nicht ausdenken können.

 

 

 

Und jetzt kommt aus meiner Sicht noch ein nicht ganz unerheblicher Aspekt ins Spiel:

Jedes Mal wenn wir Geld nutzen, verlieren wir davon einen Teil. Es fallen Gebühren an, Gewinne anderer minimieren den eigenen Geldbestand, usf. Zudem ist das derzeitige Geldsystem ein künstlich geschaffenes und am Leben erhaltenes Mangelsystem. Da fällt mir spontan das Beispiel ein, dass bspw. Lebensmittel gezielt vernichtet werden, um den Markt damit preislich stabil zu halten, oder sie vergammeln gleich auf den Feldern, weil sie nicht in irgendwelche Handelsnormen passen. Udgl. mehr. Anderorts verhungern dagegen Menschen!

Ein weiterer Mangel, über den sich kaum jemand Gedanken macht: Wenn ich heute 100 Euro aus meinem Portemonnaie nehme und ausgebe, ist es in meinem Geldbeutel weg und in der Geldbörse eines anderen gelandet. Hierbei entsteht also einseitiger Mangel. Energetisch aus dem Blickwinkel eines Quantenbewusstseins betrachtet, schafft das prinzipiell noch mehr Mangel, weil unterbewusst die wenigsten Menschen gerne Geld ausgeben. Es tendiert bei den meisten Menschen der Gedanke ans Horten, denn sein Geld auszugeben fühlt sich für eine Vielzahl von Menschen eher unangenehm an (unbewußt), weil ja in dem Moment ein Mangel an Geld beim Ausgebenden entsteht. Das wiederum erzeugt einen Mangeleffekt bei den Meisten, den sie in Folge dann wieder in ihr Leben zurück projizieren. Das liegt u. a. auch daran, dass für den Großteil der Menschen das tägliche Leben ein Kampf ums Überleben darstellt und dabei hält unser derzeitiges Geldsystem einen maßgeblichen Anteil. Dass alleine für sich wäre schon einen eigenen Artikel wert. Nochmals zur Verinnerlichung: Wenn wir Geld nutzen, verlieren wir es. Was sagt uns das? Wir können kein „Spiel“ gewinnen, dessen Regeln wir (noch) nicht verstanden haben, bzw., noch nicht einmal davon auch nur den Hauch einer Ahnung haben, geschweige denn etwas davon wissen und diese Regeln auch nicht mit gestalten!

Wirklich reiche Menschen setzen deshalb, weil sie die Regeln (besser als wir) kennen, ihren Fokus auf Wert und nicht auf Geld. Liebe Menschen, die Ihr das gerade lest. Bitte verinnerlicht Euch dieses Prinzip! Setzt bitte ab sofort Euren Fokus auf Wert und nicht auf Geld!!! Sonst gehört Ihr auf Dauer zu den vielen Millionen Geldverlierern, die da draußen herum laufen.

So, jetzt haben wir ein paar Grundlagen geklärt, und im Teil 2 geht es um Bargeld und Freiheit, Kaufkraft, Alter und Vorsorge, Immobilien, die Rolle des Goldes und was überhaupt „Wert“ bedeutet.

 

 

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