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Früher hatte man mit Gold- und Silbermünzen noch echtes Vermögen - was heute noch genauso wertvoll ist, wie damals. Das kann man von PApiervermögen nicht sagen. (Bildmonatge: Niki Vogt aus Pixabay)

Das Gold, das Alter – das Geld und der Wert (Teil 2)

18. Februar 2019 | Autarkie | Freies Leben | Familie | Soziales | Kriege | Revolutionen | Wirtschaft | Finanzen | connectiv.events

Teil 1 dieses Beitrags ist hier zu lesen

Bargeldabschaffung: Das System macht den Sack langsam zu

Noch ein Wort zu den stetigen Bemühungen das Bargeld abzuschaffen. Bargeld bedeutet immer noch in diesem System ein Stückchen Freiheit. Es ist nicht absolut kontrollierbar. Einer der wesentlichen Gründe weshalb die Einschränkungen weiter unter dem Deckmantel des sog. Geldwäschegesetzes immer weiter laufen. Es gibt Länder wie Frankreich, da sind heute schon sämtliche anonymen Bargeldgeschäfte über 1.000,- EUR verboten! Und keiner meckert großartig! Zudem lassen sich auf Bargeld auch keine Negativ(!) Zinsen erheben. Hallo – Negativzinsen! Welch eine abstruse Erfindung sich da ein paar Banker wieder ausgedacht haben. Es gibt in Deutschland bereits Banken, welche das praktizieren. Das muß man sich einfach einmal bewusst machen.

 

 

Mann und Frau verleiht sein sauer erarbeitetes Geld an eine Bank. Diese „arbeitet“ mit diesem Geld und wenn sie es verzockt, dann hat der Schuldner (nämlich Du!) Pech gehabt. Dann ist es weg – nun nicht wirklich weg, eher umverteilt worden. Und dafür „darf“ Mann und Frau dann auch noch Negativzinsen bezahlen! Welch ein Hohn. Ja und wir alle lassen uns das so mir nichts dir nicht einfach so gefallen.

Nun, Bargeld lässt sich nicht kontrollieren und man kann auch nicht mit Negativzinsen belasten und man kann damit auch nicht zocken, wie es einige der Banken zu tun pflegen. (zocken = (jiddisch zschocken ‚spielen‘ im Zusamenhang mit Glücksspiel). Wenn also ein Staat die Möglichkeit hat den Bargeldfluss total zu kontrollieren, kontrolliert er in Folge seine Bürger absolut. Und er kann dann auch bspw. jederzeit unliebsame und kritische Bürger sehr schnell an den Rand ihrer Existenz bringen, wenn sie z.B. aus Sicht des fiskalischen Blickwinkels nicht politisch korrekt agieren. Die Folgen totaler Geldkontrolle kann sich jeder schnell ausmalen. Und ich betone das hier jetzt ganz ausdrücklich: Dazu muss man nicht gleich kriminell oder staatsfeindlich sein, sondern lediglich dazu erklärt werden! Das mag auf ersten Blick zwar nur einen minimalen Unterschied darstellen, der aber in seinen Auswirkungen und Auswüchsen durchaus sehr bedeutend, ja sogar lebensbedrohlich sein oder werden kann.

 

 

Für wie bedrohlich das System das anonyme Bargeld hält, erfahren wir gerade. Um den Leuten die Nutzung von Bargeld zu vergrällen werden Pläne ausgeheckt, ob und wie man das Bargeld um einen gewissen Prozentsatz gegenüber dem digitalen Buchgeld auf der Bank entwerten könnte. Also, es heißt dann zwar anders, aber es ist so etwas ähnliches wie Negativzinsen. Noch ist nicht ganz klar, wie das funktionieren soll. Nur eins ist klar, es ist die nächste Anstrengung, die Vermögen der Bürger unter Kontrolle zu haben und im Zweifelsfall keinen entkommen zu lassen. Die Enteignungen sind geplant, dessen können wir uns sicher sein. Wenn es so weit ist, ist dann nichts mehr zu retten, weil alles bereits erfasst ist. Dann sein Geld von der Bank zu holen ist sinnlos. Wer sein Vermögen noch vor dem Zugriff der EU und des Staates retten will, wird jetzt handeln müssen.

Um hier an diesem Punkt etwas klar zu stellen: Ich verteufle nicht grundsätzlich das Medium „Geld“. Aber ich bin entschiedener Kritiker des derzeitigen Schuldgeldsystems und vor allem darin, wie es gehandhabt wird.

Was bedeutet „Freiheit“? Und was hat das mit dem Alter zu tun?

„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.“
Jean Jaques Rousseau

Da sei doch an dieser Stelle einmal die Frage erlaubt: Sind wir tatsächlich so frei, wie Viele glauben? Und was hat das nun alles mit dem Alter und Altersvorsorge zu tun?

Wer Vorsorge für sein Alter treffen will, handelt sicherlich verantwortungsvoll für seine Zukunft und auch gegenüber der gesellschaftlichen Gemeinschaft. Der Begriff „Altersarmut“ schallt immer lauter durch die Medien und eine wohldurchdachte Vorsorge ist bei der aktuellen Wirtschaftslage mehr als nur sinnvoll, es ist existentiell sehr wichtig. Nach all den „hübsch“ wirksamen Maßnahmen seitens unserer Regierung in den letzten Jahren, tut man sich immer schwerer diese Herausforderung zu bewältigen. Zudem sind Menschen in ihren Fähigkeiten und Talenten sehr unterschiedlich und immer mehr Menschen fühlen sich bei diesem Thema schlichtweg überfordert.

Betrachtet man sich einmal die derzeitige Rentensituation in Deutschland, wird schnell klar, weshalb. Auf den Staat, trotz Zwangsabgaben zur Rentenvorsorge sollte man heutzutage nicht allzu sehr bauen. Die aktuelle Altersarmut (2018) beläuft sich schon jetzt auf ca. mehr als 50% der Rente beziehenden Senioren. Deren Rente liegt zum Teil weit unter 800,- EUR pro Monat vor Steuer (ja – Rente wird dann je nach dem in Deutschland auch noch besteuert!). Die Zahlen kommen nicht von mir, sondern gehen auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion in diesem Jahr an das Bundesarbeitsministerium, hervor.

 

 

Massenphänomen Altersarmut

In Deutschland definiert man laut Wikipedia die sogenannte Armutsgefährdungsgrenze bei einem Betrag von ca. 1.033,00 EUR. Sehr interessant wird es, wenn wir uns die Vergleichszahlen der Renten auf EU Niveau ansehen. In einer Tabelle vom Münchner Merkur aus dem Jahr 2017, werden 30 EU Länder miteinander verglichen. Laut dieser Tabelle wird Deutschland an fünftletzter Stelle aufgelistet. Soviel zu den „reichen Deutschen“. In Deutschland werden demnach 50,5% des letzten Nettolohns ausbezahlt; in den Niederlanden liegt das Auszahlungsniveau bei 100,6% und in Kroatien liegen die Rentenauszahlungen bei 129% (!) Das ist mehr als doppelt soviel wie in der BRD. Bei unseren niederländischen Nachbarn bekommt man gar eine Mindestrente, unabhängig davon ob man überhaupt jemals in die Rentenkasse einbezahlt hat. Der Rentenbezugsberechtige erhält ab dem 66. Lebensjahr 45% seines Durchschnittslohns und mindestens 70 Prozent des Nettolohns zahlt man dort für einen Alleinstehenden. Im Jahr 2018 erhielt ein Alleinstehender 1.138,00 EUR Grundrente. Der EU Durchschnitt wird bei 70,6% des Nettolohnes Auszahlungssumme angegeben. Davon ist das Niveau der BRD immer noch 20% nach unten entfernt!

 

Was übrigbleiben kann von einem Leben …

 

Ich empfinde die Situation hier in Deutschland hoch bedenklich, mehr als erschreckend und höchst beschämend für unsere Gesellschaft, was hier unseren Rentner angetan wird. Die Rentenbeiträge für Arbeitnehmer lagen 2017 bei 18,7% des Bruttogehaltes. Die anteiligen Kosten tragen Arbeitgeber und Arbeitnehmer jeweils hälftig. Alleine aus diesem Fakt kann man sehr viel schlussfolgern, z. B. wie wirklich seitens der Machtausführenden über unser Wohl als (arbeitende) Bürger gedacht und gehandelt wird! Was soll man auch von Politikern und anderen Entscheidungsträgern mit üppigen, fünfstelligen Monatsgehältern halten, die sich dazu legitimieren sich jährlich eine automatische (!) Diätenerhöhung zu gönnen, während Rentner die Müllcontainer durchstöbern auf der Suche nach Essbarem und mittlerweile knapp 50% der deutschen Rentnerinnen und Rentnern weit unterhalb der Armutsgrenze ihr Leben darben müssen. Und lassen sie sich dabei erwischen kann es ihnen blühen, auch noch per richterlichem Erlass abgeurteilt zu werden.

Hier ist aus meiner Sicht, seitens der Regierung vollkommen der Bezug zur Realität verloren gegangen. Hört man die österreichische Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein zu diesem Thema, dann bleibt einem als Erstreaktion ein sperrangelweit geöffneter Mund und dann nur noch ein desillusioniertes Kopfschütteln. Laut der standard.at vom 27. Juli 2018 äußerte sie sich zum Thema „Kürzung der Mindestsicherung“ auf oe24.tv wie folgt: […] Man werde trotz der geplanten Kürzung von der Mindestsicherung „leben können“. Auf die Bemerkung des Interviewers, „Wenn man von 150 EUR leben kann…“ antwortete sie: „Wenn man die Wohnung auch noch bekommt, dann sicher.“ […]

Ich halte solche Aussagen für menschenverachtend, bar jeden Empathiegefühls und weit entfernt jeglicher Realität in Bezug auf die tatsächlichen Lebenshaltungskosten in unseren industrialisierten Ländern. Mittlerweile hört man von Rentnern, die deprimiert, wütend und unzufrieden sind von der angeblichen Tatsache, dass einige Zuwanderer/Flüchtlinge mehr Geld aus der fiskalischen Kasse erhalten sollen, als sie selbst bekommen, obwohl sie ein Leben lang gearbeitet und jahrzehntelang Geld in die Rentenkasse einbezahlt haben. Ein Kommentar erübrigt sich an dieser Stelle.

Wenn wir uns vor Augen halten, dass das Geld in seiner Kaufkraft im Lauf der Jahre stetig weniger wird (Inflation ca. 1-1,5 % p.a. = 40-60% in 40 Jahren!), ist es aus meinem Blickwinkel keine sehr gute Idee bei seiner Altersversorgung nur auf Geld zu bauen. Laut eines Artikel auf washingtonsblog.com liegt die durchschnittliche Haltbarkeitsdauer eines Währungssystem bei ca. 27 Jahren (!). Um zu diesem Ergebnis zu gelangen wurden 3.400 Währungen untersucht. Die älteste Währung dieser Welt ist das britische Pfund. Es wurde 1694 eingeführt und existiert heute noch. Zur Einführung entsprach ein englisches Pfund einem Gegenwert von 12 Feinunzen Silber. Heute beträgt der Gegenwert lediglich noch 0,5% des Einstandswertes von 1694. Rückblickend auf die Entwicklung unserer Währungsgeschichte im Laufe der Zeit bedeutet es, dass kein uns bekanntes Fiat-Money Geldsystem auf diesem Planeten auch nur annähernd an die Haltezeit von Gold und seinem Wert heran gekommen ist!

 

 

Was ist eigentlich mit Immobilien?

Immobilien könnten durchaus einen Teil der Altersabsicherung ausmachen. Auch hier gibt es jedoch einige Nachteile zu beachten. Eine Immobilie bindet, weil sie nicht mobil ist, also an einen festen Ort gebunden. Ist sie frei von Schulden ist das zum jetzigen Zeitpunkt aus meiner Sicht erheblich vorteilhafter, als eine verschuldete Immobilie sein eigen zu nennen. Wie die Vergangenheit es schon öfters unter Beweis gestellt hat, kann sich eine Währungsreform für Schuldner extrem gefährlich auswirken. Auch wenn Einige der Meinung sind, das wäre toll, weil man dann ja auch automatisch entschuldet sei, kann dass ein fataler Trugschluss sein. Es hat sich damals im letzten Jahrhundert gezeigt, dass im Fall einer Währungsreform das Geldvermögen zwar abgewertet wurde, aber die Schulden unter Umständen aufgewertet wurden. Im Jahre 1925 wurden sogar die Schulden aus der Weimarer Republik nachträglich, zwei Jahre später noch aufgewertet. Da hatten sich viele leider zu früh gefreut und dachten sie seien ihre Verbindlichkeiten ein für allemal los … Denkste … sie hatten die Rechnung ohne den Fiskus gemacht.

Auch hat man bei Währungsreformen diejenigen zur Kasse gebeten, welche noch Vermögen hatten und ihnen auf diese Art und Weise Ihr Vermögen massiv geschmälert. Das Gesetz über den Lastenausgleich von 1925 schrieb bspw. vor, die Hälfte des Vermögens nach Stand vom 21. Juni 1948 in 120 vierteljährlichen Raten (also über 30 Jahre verteilt) in einen Ausgleichsfond einzuzahlen. Dieses Gesetz hatte damals überwiegend die Immobilieneigner empfindlich getroffen. Und was schon einmal praktiziert wurde und erfolgreich funktioniert hat, tut das auch ein zweites Mal! Je nachdem wie sich ein Staat, welcher mit dem Rücken an der Wand steht, entscheidet, kann eine Immobilie im Falle eines Finanzcrashs oder einer Währungsreform sich zum finanziellen Verhängnis, wenn nicht gar zum Finanzgrab seines Besitzers entwickeln.

Sehen wir uns also jetzt das Thema Edelmetall, respektive davon das Gold näher an:

„Gold“ laut Wikipedia:

„Bereits althochdeutsch gold, zu einer indogermanischen Wurzel ghel: glänzend, gelb, ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Au (lateinisch Aurum) und der Ordnungszahl 79. Es ist ein Übergangsmetall und steht im Periodensystem in der 1. Nebengruppe (Gruppe 11), die auch als Kupfergruppe bezeichnet wird. Diese Gruppe enthält Kupfer und die Edelmetalle Silber und Gold. Die drei Metalle werden in der Chemie auch als „Münzmetalle“ bezeichnet.“

Gold gibt es nur in begrenzter Menge auf unserem Planeten. Gold ist ein Sammelbegriff. Es gibt qualitativ betrachtet unterschiedliche Gehaltsabstufungen. So beinhaltet bspw. Schmuckgold weniger Gold als Feingold. Das liegt daran, weil Feingold mit einem Mindestgehalt an Gold von 995/1000 für die Schmuckherstellung viel zu weich wäre. Schmuckgold hat in der Regel Goldanteile von 333, 585 und 750 von 1000.

Aus diesem Grund mischt man unterschiedliche Metalle, wie z. B. Kupfer und Silber und weitere Metalle bei.

Der Begriff „Feingold“ definiert sich in Deutschland wie auch in anderen europäischen Ländern, wie z. B. der Schweiz und meines Wissens nach auch in Österreich ab einem Mindestgoldgehalt von 995 pro 1000. Der maximale Feingoldgehalt liegt bei 999.9 – mehr an Goldanteilen geht nicht. Das ist sozusagen pures Gold ohne einen Anteil an anderen Metallen.

In der Qualität Feingold ist es in diesen Ländern von der jeweiligen Mehrwertsteuer befreit,. In Deutschland macht dieser Kostenvorteil 19% aus. Da Gold/Feingold in fast allen Ländern dieser Welt anerkanntes Tauschmittel (Zahlungsmittel) ist, gibt es ähnliche Regelungen. Hier jetzt auf jedes einzelne Land einzeln einzugehen ist nicht meine Aufgabe. Wen es interessiert, der möge bitte bei dem Land seiner Wahl selbst recherchieren. Zuständig hierfür sind die jeweiligen Zollämter. Man kann auch einen international erfahrenen Steuerberater des jeweiligen Ziellandes beauftragen.

 

 

Kommen wir zum Thema „Wert“ – „Sachwert“

Der Wert eines Gramm Feingoldes ist stets ein Gramm. Und daran ändert sich auch nichts. Die Tauschkraft einer Feinunze Gold (31,1 Gramm) wurde vor knapp 3.000 Jahren, auf einen Wert von ca. 320-365 Laib Brot festgelegt. Grundnahrungsmittel für eine Familie für ein ganzes Jahr. Nimmt man den aktuellen Preis für eine Unze Gold und teilt diesen durch einen durchschnittlichen Brotpreis beim Bäcker, so kommt man wieder auf diese Zahlen. Das hat sich in all den Tausenden von Jahren nie wesentlich verändert! Mit einer Ausnahme: in Notzeiten. Denn in solch einem Fall ist die Tauschkraft von Gold meist exorbitant in die Höhe geschossen. So bekam man bspw. bei der letzten offiziellen Währungsreform in Deutschland 1948 für 10.000 Reichsmark (RM) auf seinem Sparkonto im Umtausch 550 D-Mark. Für den Goldwert von 10.000 RM gab es jedoch im Tausch damals knapp 8.000 DM. Das war der damalige durchschnittliche Preis für ein Einfamilienhaus. Die Wertsteigerung gegenüber dem Sparbuch lag beim Gold demnach bei knapp 1.450% (in Worten: Eintausendvierhundertfünzig!).

Lasst Euch deshalb auch bitte nicht so sehr von den Goldpreisen und Zukunftskalkulationen verwirren oder leiten. Ganz entscheidend ist es, persönlich etwas von dem gelben Metall PHYSISCH verfügbar, also in seinem Besitz, bzw. Einwirkungsbereich zu haben. Der Begriff „etwas“ richtet sich natürlich nach den persönlichen finanziellen Verhältnissen und kann nicht pauschaliert werden.

Bitte sein Gold nicht gerade in einem Bankschließfach aufbewahren. Das Gold muss im Fall der Fälle schnell physisch verfügbar sein. Wichtig sind aus meiner Sicht auch kleine Gewichtseinheiten, ab 0,25 Gramm aufwärts. Die sind zwar im Vergleich zu größeren Gewichten etwas teurer, aber spätestens beim Tausch, z. B. in Notzeiten oder Zeiten der Bargeldlosigkeit, relativiert sich der Mehrpreis wieder sehr schnell.

Einer meiner Freunde lebt bereits seit mehr als 20 Jahren in Argentinien. Dort hat die Bevölkerung mit dem Verfall von Währungen und der Geldentwertung reichlich Erfahrungen sammeln dürfen. Es gibt dort bereits seit vielen Jahren regelrechte Tauschringe und es wird in der Praxis mit Gold alles Mögliche zum Bedarf des täglichen Lebens getauscht. Aus diesem Grund haben wir den GOLD-GRAMMY und den SILBER-GRAMMY vor knapp 10 Jahren ins Leben gerufen. In kleinsten Gewichtsstückelungen (von 0,25 Gramm bis 200 Gramm), runder Prägung und höchstmöglicher Qualität (AU 999.9 und AG 999). Die Form und die Gewichtsabstimmung der GRAMMYs kommt nicht von ungefähr. Sie sind DAS praxisgerechte und werthaltige Tauschmittel. Mehr darüber findest Du unter www.goldgrammy.de

Wer nun in diesen Zeiten für sein Alter materielle Vorsorge treffen will, ist sicher gut beraten, dies mit einem Anteil an Feingold zu tun. Ein großer Vorteil ist der intrinsische Wert des Goldes! Das bedeutet, dass das Material als solches einen Wert hat. Ein Geldschein hat keinen intrinsischen Wert, denn das Papier selbst ist nur ein „Pfennigsartikel“. Eine Aktie als solche hat keinen Wert, sie ist nur ein Blatt Papier. Den Wert erhalten solche Papiere nur dadurch, dass jemand das Papier entgegennimmt und es als wertvoll erachtet. Dasgleiche gilt für Sammlerstücke aller Art. Es gibt Sammler, die zahlen hohe Preise für bestimmte Inhalte aus Überraschungseiern. Das Zeug hat keinen intrinsischen Wert, es sind nur Plastikteilchen mit einem Materialwert von einem oder zwei Cent. Ein Diamant hat einen intrinsischen Wert, der sich nach seiner Farbe, Reinheit und Einschlüssen bestimmt. Ein Zirkonia-Stein sieht ganz ähnlich aus, hat jedoch keinen echten Wert, was man mit einer Lupe erkennen kann. Edelsteine, Edelmetalle, Kupfer usw. kann man nicht „herstellen“ in beliebiger Menge. Diese Materialien sind seltenund haben überdies noch besondere Merkmale. Das ist der „intrinsische Wert“, den Gold in hohem Grade hat.

Gold ist ein „Fluchtmetall“

Ein weiterer Vorteil von Gold ist die Mobilität im Gegensatz zur Immobilie. Man nennt Gold auch ein „Fluchtmetall“. Kupfer hat zum Beispiel auch einen intrinsischen Wert. Aber um Kupfer im Wert von 10.000 Euro unterzubringen, brauch man Platz und einen stabilen Untergrund, weil man einen ganzen Haufen von dem schweren Metall lagert. Muss man schnell aus einer Gefahrensituation weg und will sein Vermögen mitnehmen, wären Hunderte Kilo an Kupfer keine Option und alles andere als unauffällig. 10.000 Euro in Gold sind bei den jetzigen Preisen nur eine Handvoll, in Krisenzeiten vielleicht nur eine kleine Münze.

Ein zusätzlicher Pluspunkt liegt im steuerlichen Vorteil bei Gewinnen. Diese und folgende Angaben beziehen sich auf die BRD und sind ohne Gewähr – bitte bei Bedarf direkte Rücksprache mit Deinem Steuerberater halten!

  • Gewinne aus dem Verkauf von Barren und Münzen sind steuerfrei, wenn Du das Edelmetall länger als ein Jahr besessen hast.
  • Verkaufst Du physisches Gold innerhalb von zwölf Monaten, musst Du die Gewinne ab einer Höhe von 600 Euro versteuern.
  • Veräußerungsgewinne aus Gold-Wertpapieren allerdings unterliegen unabhängig von der Haltedauer der Abgeltungssteuer. (Wertpapiere stellen lediglich wieder nur ein Versprechen dar und sind KEIN physisch verfügbares Gold! Also auch kein intrinsischer Wert)

Viele andere Formen der Altervorsorge haben diese Art der steuerlichen Vorteile nicht und können auch nicht den Werterhalt über einen längeren Zeitraum garantieren. Wer bspw. eine Lebensversicherung hat, sollte sich sehr genau überlegen inwiefern diese noch Sinn macht. Experten warnen schon länger davor, dass in diesem Bereich ein massiver Crash ansteht, bei dem einige Versicherer über die Klippe springen werden. Das kann auch durchaus Großversicherer betreffen. Sollte dieser Fall eintreten kann das niemand mehr finanziell auffangen. Und wenn das geschieht, ist das Geld der Versicherten vernichtet. Bitte auch das Versicherungsaufsichtgesetzt § 89 beachten. Wenig oder kaum bekannt ist, dass im Falle finanzieller Schwierigkeiten des Versicherers eine Auszahlungsbe- bzw. Einschränkung oder gar ein Komplettverbot verhängt werden kann und jetzt kommt’s: Die Pflicht der Versicherungsnehmer, die Versicherungsentgelte in der bisherigen Höhe weiterzuzahlen, wird durch die Herabsetzung allerdings nicht berührt. Im Klartext bedeutet das: Die Versicherung zahlt nicht aus, aber Du darfst dann weiterhin Deine Beiträge einzahlen! Das muss man sich einfach einmal auf der Zunge zergehen lassen. Ob Du dann jemals wieder etwas von Deinem einbezahlten Geld zurück bekommst? Das steht wohl eher in den Sternen geschrieben …

 

 

Vieles was bei der letzten Generation in Sache Altersvorsorge möglicherweise noch funktioniert haben mag, ist in der Jetztzeit mehr als bedenklich, wenn nicht sogar völlig ungeeignet um sich ein Polster fürs Alter zu halten oder aufzubauen.

Papier ist Papier und stellt keinen Sachwert in sich dar. Es ist also nichts anderes als ein Versprechen. Die Zeiten werden immer schnelllebiger. Was heute noch Bestand haben mag, kann morgen bereits Schall und Rauch sein. Ich wage im Moment in Bezug auf eine prosperierende Zukunft keine allzu rosigen Prognosen mehr. Deshalb empfehle ich aus meinem Blickwinkel betrachtet, kein Papiergold (ETC) unter dem Aspekt „Altersvorsorge“ zu kaufen. Denn es gibt wesentlich mehr Eigentümer von Papiergold, als es im Gegenzug überhaupt physisches Gold gibt. Mit einem „Wertpapier“handel ist so etwas natürlich möglich. Mein Großvater hatte zwei Weltkriege und zwei Inflationen überlebt, die sein komplettes Erspartes aufgefressen hatten. Für ihn war, nicht ohne Grund, physisches Feingold das Maß aller Dinge. Und auch im Ausland hat man zu physischem Gold ein anderes Verhältnis als mittlerweile bei uns in Deutschland. In der Türkei und Indien bspw. legt man sein Überflüssiges gerne in Gold an und verschenkt es reichlich auf Hochzeiten. Warum wohl? Dort traut man einfach mehr dem was man in der Hand halten kann, was werthaltig und unter normalen Bedingungen nahezu unvergänglich ist. Und seit nahezu 3.000 Jahren seine Tauschkraft stets erhalten hat. Zudem kann man es über Generationen weiter vererben, ohne das es an Wert eingebüßt hat. Wer heute einen Goldschatz hebt, kann sich glücklich schätzen. Stell Dir nur vor es hätte jemand vor 150 Jahren seinen Papiergeldschatz vergraben. Was wäre dieser heute wohl noch wert (wenn er überhaupt noch existiert und nicht verrottet ist)?

 

Der Goldhort von Gessel, Uralt und doch bleibt der Materialwert (abgesehen vom historischen Wert) erhalten. Bild Quelle, Wikipedia, Axel Hindemith, Bildlizenz: Creative Commons CC-by-sa-3.0 de

 

Oder, um ein krasses Beispiel zu wählen: Du buddelst in Deinem Garten eine Kiste aus, die – wie sich herausstellt – insgesamt ein Kilo Gold enthält und aus der Römerzeit stammt. Dein Fund hat natürlich Sammlerwert und der ist hoch. Das Landesmuseum wird ihn Dir wahrscheinlich deutlich über dem Goldwert abkaufen. Du könntest aber auch einfach das Gold als solches verkaufen und bekämst dafür den Metallwert von ca 40.000 Euro, weil es vollkommen wurst ist, wie alt und woher das Metall ist, um den Wert des Metallstücks zu ermitteln. Findest Du in der Kiste aber nur eine Schrifttafel mit einem Testament für den damaligen Römer Lucius Hatnixus von seinem Onkel Julius Stinkreichus, über dieselbe Menge Gold, kannst Du das getrost dem Landesmuseum schenken.

Wie spare ich für mein Alter in Gold?

Wer nun vielleicht nach dem Lesen dieser Zeilen zu der Erkenntnis gekommen sein mag, auf sein Alter hin in Gold zu sparen, oder sich etwas davon zu kaufen, hat sicherlich eine sinnvolle Entscheidung getroffen, um der drohenden Altersarmut ein Schnippchen zu schlagen. Man kann das auf unterschiedliche Art tun. Da der Mensch bekanntlich eine gewisse Bequemlichkeit oder auch Inkonsequenz entwickelt, mag es sinnvoll erscheinen, z.B. einen monatlichen Festbetrag in einen Goldsparplan auf physisches Gold zu investieren.

  • Achte bitte darauf, dass dieser kurzfristig zu kündigen ist, KEINERLEI Gebühren anfallen, auch keine Bearbeitungsgebühren, das Gold direkt physisch in Dein eigenes Metallkonto gebucht und auch physisch gelegt wird. Somit ist es verbucht und direkt Dein Eigentum!
  • Achte auch darauf, es in regelmäßigen Abständen (1-2 Mal p. a.) zu Dir nach Hause schicken zu lassen, damit Du es physisch direkt verfügbar hast. Denke daran – wir leben heute in schwierigen und besonders sehr schnelllebigen Zeiten. Je nach Solvenz ist es natürlich auch machbar, sich direkt für eine höhere Summe mit dem begehrten Metall einzudecken.

Weshalb wohl tun das große Banken und Staaten wie Russland und China bereits seit einigen Jahren? Sie machen es uns vor …

Auf unserer Seite www.goldgrammy.de findest Du Lösungen. Auch ein Goldabosparen ist schon ab einem Betrag von nur 50,00 EUR monatlich und das bei einer Mindestlaufzeit von nur 6 Monaten und komplett ohne Gebühren möglich.

Feinsilber kann auch eine sinnvolle Ergänzung zum Gold sein. Der Nachteil beim Silber ist – es unterliegt leider der Mehrwertsteuerpflicht.

Wo das Edelmetall aufbewahren?

Manche Menschen bevorzugen es ihr Edelmetall im Ausland in einem Bankenschließfach zu deponieren. Das mag unter bestimmten Voraussetzungen sinnvoll sein und wäre im Einzelfall zu klären. Zu bedenken dabei ist stets, im Falle einer Bankenkrise kann es schnell passieren, dass man an sein Gold nicht mehr heran kommt. Das kann auch für ein Zollfrei-Lager in Deutschland oder im Ausland gelten. Ich tendiere im Moment bei unserer desolaten Wirtschaftslage und Hochverschuldung dazu, sein Edelmetall so zu deponieren, dass weder bei einem Bankencrash, einer Währungsreform, drohenden Staatspleite und ähnlichen Szenarien, die uns möglicherweise noch bevorstehen, kein Zugriff von außen möglich ist. Auch bei Zollfrei Lagern kann man, genau wie bei Bankschließfächer, dem Eigner den Zugang verweigern. Was man für sich an stimmigen Aufbewahrungsmöglichkeiten wählen kann, soll aus bestimmten Gründen nicht Gegenstand dieses Artikels sein. Wer hierzu Praxistipps braucht kann mich gerne anrufen. Meine Telefonnummer findest Du im Impressum unter www.goldgrammy.de

Zusammenfassung der Vorteile des Goldes zur Altersvorsorge und gleichzeitig zum Erhalt seiner individuellen Handlungsfreiheit:

  • Gold und Silber haben einen intrinsischen Wert
  • Gewinne mit physischem Gold und Silber sind unter bestimmten Voraussetzungen steuerfrei
  • Gold ist werthaltig und nahezu ewig haltbar
  • Tauschkrafterhalt nachweislich bereits über Jahrtausende
  • Kann überallhin mitgenommen werden – mobil
  • Hervorragend geeignet den Wert seines Ersparten über einen langen Zeitraum zu sichern
  • Ideal als direkte Altervorsorge oder Ergänzung zu bestehenden Konzepten
  • Direkte Verfügbarkeit im Bedarfsfall
  • Entzieht sich der Kontrolle von Dritten
  • Weltweite Akzeptanz
  • Ewige Tauschkraft in fast allen Lebensituationen

Überlegt deshalb nicht zu lange. Das Rad dreht sich immer schneller und der Tag X naht. Wie sagte einst mein guter Freund, Andreas Clauss: „Wenn hätt’ ich da ist, dann ist hab’ ich weg.“

Dem habe ich nichts mehr hinzu zu fügen.
In diesem Sinne, macht es gut und seid achtsam.

Ihr und Euer

Hübert Hüssner

 

Über den Autor:

Hubert Hüssner, Jahrgang 1960, beschäftigt sich seit über 40 Jahren mit holistischen Betrachtungsweisen und Konzepten und bemüht sich um Alternativen zum Bestehenden oder Lösungen in verschiedenen Bereichen. „Gold“ und „Silber“ sind aus seiner Sicht für das derzeitige Geldverfallsystem und zur Altervorsorge eine werthaltige und sinnvolle Alternative.

Wer weiterführendes Interesse an dem Thema hat kann sich gerne mit ihm über seine Seite direkt in Verbindung setzen: www.goldgrammy.de Er steht dann auch gerne telefonisch für Deine Fragen zur Verfügung. Wer gerne Feingold und Feinsilber in kleinen Stückelungen direkt kaufen oder ein Goldsparabonnement abschließen möchte, kann das unter: www.gold-grammy.de tun.

Uns waren zusätzlich auch noch folgende Aspekte sehr wichtig:

Du kaufst direkt beim deutschen Hersteller, mit einer über 100 jährigen Firmentradition. Dadurch werden Arbeitsplätze in Deutschland erhalten. Das bedeutet aber auch gleichzeitig die größtmögliche Sicherheitsstufe in Bezug auf Fälschungssicherheit für Dich! Wir sind bemüht, die GRAMMYs für Dich überwiegend aus recyceltem Gold zu produzieren. Wer beim Barkauf Wert auf Anonymität legt, kann das im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten gerne in Anspruch nehmen. Anonym bedeutet in diesem Zusammenhang eine maximale Obergrenze von 10 tsd. EUR Barkauf pro Person. Bei Offenlegung der Personalien sind nach oben keinerlei Mengengrenzen gesetzt. Der Onlineshop steht 24 Stunden am Tag zur Verfügung: www.gold-grammy.de

Mit diesem GutscheinCode 5 01 E 40 P 00 N 0 L erhältst Du einen direkten Sonderrabatt in Höhe von 3% beim Kauf Deiner GRAMMYs und unterstützt gleichzeitig dieses Projekt connectiv.events.

 

 

 

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