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Das tragische Leben von Eduard, Albert Einsteins vergessenem Sohn

16. Juni 2021 | Familie | Soziales | Geschichte | connectiv.events

Albert Einstein war einer der brillantesten Köpfe der Welt. Weithin bekannt als der größte Physiker aller Zeiten, gewann er mit seiner Arbeit in der theoretischen Physik und seiner Entdeckung des Gesetzes des photoelektrischen Effekts 1921 den Nobelpreis für Physik. Dies wäre nur eine seiner vielen Leistungen im Laufe seines Lebens.

Während sein ältester Sohn, Hans, relativ bekannt ist, wird sein anderer, Eduard, oft vergessen. Das liegt an dem tragischen Leben, das er in einer psychiatrischen Anstalt in Zürich, Schweiz, führte.

Eduard war ein kränkliches, aber glückliches Kind

Eduard Einstein wurde am 28. Juli 1910 als Sohn von Albert und seiner ersten Frau Mileva Marić geboren. Das Paar lernte sich während des Studiums am Polytechnischen Institut in Zürich kennen und verliebte sich ineinander, obwohl Mileva vier Jahre älter war als er. Aus ihrer Ehe im Jahr 1903 gingen drei Kinder hervor: Lieserl, die außerehelich geboren wurde und vermutlich zur Adoption freigegeben wurde, Hans und Eduard.

Der junge Einstein, der liebevoll „Tete“ genannt wurde, war ein kränkliches Kind und konnte oft nicht an den Ausflügen der Familie teilnehmen. Er interessierte sich für Poesie und Musik und soll ein beeindruckender Schüler gewesen sein.

Die Familie zog nach Berlin, als Eduard und sein Bruder noch klein waren. Hans erinnert sich, dass der Vater sehr liebevoll zu ihnen war und oft Pausen von seiner Arbeit machte, um auf sie aufzupassen, während Mileva die Hausarbeit erledigte.
Mileva und die Kinder kehrten nach ihrer und Alberts Trennung 1914 nach Zürich zurück. Albert hatte eine außereheliche Affäre mit seiner Cousine (und späteren zweiten Frau) Elsa Löwenthal. Die beiden ließen sich 1919 offiziell scheiden.

Eduard entwickelte bald ein Interesse an der Arbeit seines Vaters und eine Bewunderung für Sigmund Freud. In Alberts Fußstapfen tretend, schrieb er sich an der Universität Zürich ein, mit dem Traum, Psychiater zu werden. Seinen Professoren zufolge war er ein vielversprechender Medizinstudent.

 

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Die Diagnose Schizophrenie veränderte sein Leben

Während seines Studiums geriet Eduard in eine Abwärtsspirale, die 1930 in einem Selbstmordversuch endete. Die darauf folgenden psychischen Probleme führten zu einer offiziellen Diagnose von Schizophrenie, als er 21 Jahre alt war. Nur zwei Jahre später erlebte er die erste von vielen Anstaltseinweisungen.
Eduards Diagnose ließ seinen Vater verzweifeln. In einem Brief an einen Kollegen teilte er seine Gefühle mit und schrieb: „Der Zustand meines kleinen Jungen deprimiert mich sehr. Es ist unmöglich, dass er ein voll entwickelter Mensch wird.“ Er glaubte, dass der Zustand von Milevas Seite der Familie vererbt wurde, aber das half ihm wenig, seine Schuldgefühle und seinen Kummer über die Diagnose zu lindern.

Die analytische Seite von Alberts Verstand glaubte, dass es besser wäre, wenn Eduard sterben würde, als mit seiner Diagnose aufzuwachsen, aber seine väterlichen Gefühle gewannen die Oberhand. Dies und sein Glaube an die Vererbbarkeit der Schizophrenie veranlassten ihn, sich einer Psychoanalyse seines Sohnes zu widersetzen. Er hielt sie für unwirksam, wie es sich bei Untersuchungen an anderen Erbkranken gezeigt hatte.

Albert Einstein emigriert nach Amerika

Als die 1930er Jahre anbrachen, spürte Albert, dass er bald nicht mehr in Berlin leben durfte. Mit der Machtübernahme der Nazis wurden antisemitische Gesetze eingeführt. Dies veranlasste ihn, mit Elsa und der Familie nach Amerika auszuwandern.
Ursprünglich hatte er gehofft, dass Eduard nachkommen könnte, aber es wurde klar, dass sich sein geistiger Zustand so weit verschlechtert hatte, dass er zurückbleiben musste. Bevor er abreiste, besuchte Albert seinen Sohn ein letztes Mal.

Obwohl er jenseits des Atlantiks lebte, sorgte Albert dafür, dass er im Leben seines Sohnes stets präsent blieb. Er führte einen regelmäßigen Briefwechsel mit Eduard und schickte Geld, um seine Pflege zu finanzieren.

Eduard starb in den Mauern der Anstalt, in der er lebte

Die Pflege von Eduard wurde von Mileva bis zu ihrem Tod im Jahr 1948 geleitet. Danach wurde er dauerhaft in einer psychiatrischen Anstalt untergebracht, wo er den Rest seines Lebens verbrachte. Er starb im Oktober 1965 im Alter von 55 Jahren, seine Todesursache war ein Schlaganfall. Sein Leichnam wurde auf dem Friedhof Hönggberg in Zürich beigesetzt.
Viele spekulieren, dass die harten Behandlungen, denen Eduard ausgesetzt war, zur Verschlechterung seines Geisteszustandes beitrugen. Insbesondere glaubte Hans, dass die Elektrokrampftherapie-Behandlungen einen negativen Effekt auf sein Gehirn hatten.

 

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