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Das verborgene Volk – Islands Sagen und Mythenwelt

5. Juni 2018 | Bewusstsein | Spiritualität | Grenzwissenschaften | Kultur | Natur | Umwelt | connectiv.events

Was ist dran an Erzählungen über ein verborgenes Volk auf Island und über Elfenwesen, die zwischen Geysiren, Gletschern und Lavagestein die Insel weit im Norden bevölkern sollen? Auf der Suche nach sagenhaften Orten und rätselhaften Vorkommnissen zeigt der Film, was es mit dem verborgenen Volk auf Island auf sich hat.

Staatliche Feen- und Elfenschule und Elfenberater für Bauprojekte

Auf Island gibt es die einzige staatliche Feen- und Elfenschule der Welt. Hier lernt man alles über die naturgeister und wie mit ihnen umzugehen ist. Viele Isländer würden kein Haus einfach irgendwohin bauen und keine Straße, ohne nicht vorher einen Feenkundigen zu Rate zu ziehen. Der Flughafen Keflavik bei der Hauptstadt Reykjavik (Was Raucbucht heißt) liegt ein ganzes Stück außerhalb. Dabei wäre genug Platz um die Stadt herum gewesen. Und der Flughafen liegt auf relativ frischen, aus der Lava geborenem Land. Dort wächst kaum etwas und es gibt fast nur das scharfkantige Lavagestein. Kein sehr anheimelnder erster Anblick des Landes für Touristen.

Doch diese Stelle wurde  genau aus dem Grund gewählt: Das Land war so jung, hier hatten sich noch keine Elfen und andere Naturgeister niedergelassen. Hier konnte man ohne Probleme kliometerlange Start- und Landebahnen bauen, ohne sich den Zorn oder gar den Fluch solcher Wesen auf sein Schicksal zu laden. Die ISländer respektieren das „verorgene Volk“. Das isländische Bauministerium von Island geht sehr umsichtig vor, wenn eine neue Straße oder ein Haus oder irgendwo ein größerer Umbau in Planung ist. Geschichten, die sich um eine Respektlosigkeit gegenüber dem verborgenen Volk ranken, gibt es zuhauf. Da lag ein dicker Felsbrocken einer Erweiterung einer Hühnerfarm im Weg. er sollte wegggesprengt werden. Daraufhin sollen alle Hühner der Farm aufgehört haben, Eier zu legen und der Betrieb ging bankrott und musste verkauft werden. Der neue Besitzer cancelte alle Sprengungspläne und die Hühner legten wie die Weltmeister die besten Eier, erzählt man sich auf Island.
Der besagte Fels, bei dem es sich um ein Elfenhaus handeln soll, ist heute nationales Kulturgut des staatlichen Museums.

Als man mitten in den isländischen Bergen einen Stausee aus Gletscherwasser errichten wollte, fand sich kein isländischer Arbeiter, der da sprengen und mit dem Presslufthammer arbeiten oder einen Gletscherbach aufstauen wollte. Jeder fürchtete, sich und seiner Familie Unglück aufzuladen. Das Stauseeprojekt musste die Firma mit Gastarbeitern durchführen. Angeblich gab es dabei aber große Probleme und viele Unfälle, die die Isländer auf ihre Weise erklären.

Seltsamerweise gibt es überall auf der Welt Sagen und Legenden vom „kleinen Volk“

Märchen und Legenden, die von Zwergen, Elfen, Feen und anderen Trollen handeln, gibt es überall. Auf Island aber sind sie für fast die Hälfte der Einwohner Realität, 90% der Isländer glauben daran oder halten es für möglich. Und daher sind sie ein Faktor, mit der man rechnen muss. Einer Studie zufolge bestätigen fünf Prozent der Isländer, solche Wesen selbst schon gesehen zu haben. 55 Prozent sind von deren Existenz überzeugt oder halten sie zumindest für sehr wahrscheinlich. Und tatsächlich: Wenn man die Isländer über Naturwesen befragt, bekommt man sofort viele Geschichten zu hören, die von besonderen Begebenheiten im Familien- oder Bekanntenkreis erzählen: Die Großmutter erinnert sich daran, welche Elfen sie in den Blumen flattern sah; das kleine Mädchen fragt seinen Vater, wer wohl die Männchen seien, die sich überall im Garten betätigen; der Junge, der an einer schweren Infektionskrankheit beinahe gestorben wäre, erinnert sich an eine „Gruppe von Ärzten“, die ihn nachts besucht hatte, um zu helfen – geheimnisvolle Ärzte, von denen niemand im Krankenhaus etwas gesehen hatte.

Ein sehr schönes Kinderbuch über einen solchen guten Hausgeist oder Gnom ist das berühmte, wunderhübsche Kinderbuch „Tomte Tummetott“ der schwedischen Autorin Astrid Lindgren. Wer von Euch kinder hat, kann ja zusammen diesen kleinen Film anschaun:

Solche für den Durchschnittsmenschen nicht sichtbaren Wesen bezeichnen die Isländer als „verborgenes Volk“, und sie gehen davon aus, daß sie sich um die Natur kümmern, aber eben auch auf diskrete Weise am Leben der Menschen teilnehmen, sei es in den Wohnungen, Gärten oder Ställen. Für die Isländer besteht dieses verborgene Volk aus verschiedensten Wesen, die wichtigsten davon sind die Elfen, Zwerge, Nixen und Trolle. Dabei geht es nicht nur um einen gut verwurzelten Glauben. In der Überzeugung, daß es Naturwesen tatsächlich gibt, gestehen ihnen die Isländer auch ihren eigenen Lebensraum zu, der unberührt bleiben soll. Deshalb findet man da und dort Straßen, die unerwartet Kurven bilden, plötzlich ihre Richtung oder den Spurverlauf ändern, ohne daß es dafür eine „realistische“ Ursache gibt. Der Grund kann vielmehr einfach sein, daß im Straßenbau auf einen Felsblock oder einen Hügel Rücksicht genommen wurde, den ein Elf oder ein Gnom bewohnt.

Zum Beispiel macht die Straße, die zum Fuß des Bergmassivs Kerlingarfjöll im Zentrum Islands führt, kurz vor dem Parkplatz einen überraschenden Umweg um einen großen Felsblock. Üblicherweise hätte man ein solches Hindernis versetzt oder gesprengt – hier aber haben sich die Ingenieure entschlossen, das nicht zu tun. Denn der Fels galt als von einem Troll bewohnt.

Oder: Eine Straße, die von der Hauptstadt Reykjavik in einen Vorort führt, verengt sich plötzlich von zwei Spuren auf eine. Sie würde an dieser Stelle sonst zu nahe an einen Felshügel führen, in dem Elfen wohnen. Deshalb hat man die Straßenbreite reduziert.

Im Distrikt Hegranes sollte für den Straßenbau ein Felshindernis durch Sprengung beseitigt werden. Auch hier kam es nicht dazu. Der dafür verantwortliche Bauleiter träumte eines Nachts davon, daß hier Elfen wohnen, die sich mächtig gegen sein Vorhaben auflehnten. Nachdem auch andere mit dem Bau befasste Personen ähnliche Warnungen erhielten, respektierte man den Willen der Elfen. Es wurde nicht gesprengt, um einen ebenen Straßenverlauf zu ermöglichen, sondern die Trasse wurde so geplant, daß sie den Grat nun in steilem Anstieg überquert.

Auch bei der Errichtung von Häusern und Gebäuden nimmt man auf das verborgene Volk Rücksicht. Bestimmte Stellen sind deshalb als Bauland tabu. In der Stadt Grundarfjördur gibt es zum Beispiel in der Hauptstraße keine Nummer 84. Die Häuser mit den Nummern 82 und 86 sind durch ein Stück Land getrennt, das bewußt als Naturland bewahrt wurde: Diese Parzelle bewohnt ein Elf.

Auch in einer Vorortstraße von Reykjavik wurde von der Gemeindeverwaltung eine Parzelle zunächst für den Bau eines Hauses freigegeben. Doch die Hausnummer 102 sollte es in dieser Straße dann doch nicht geben. Man zog die Baubewilligung zurück, „um Ärger zu vermeiden“. Der Gemeindeverwaltung war nämlich mitgeteilt worden, daß eine Gruppe Elfen diese Parzelle bewohne.

Solche Informationen werden von hellsehenden Menschen vermittelt, die mit den Naturwesen kommunizieren können und so entsprechende Botschaften erhalten. Oder bestimmte Menschen werden durch Intuitionen, Vorahnungen oder Träume von den Wünschen des verborgenen Volkes in Kenntnis gesetzt.

 

Es geht darum, „Ärger zu vermeiden“

Daß man solche Informationen ernst nimmt und Maßnahmen setzt, um etwa „Elfenhügel“ zu schonen, könnte als Ausdruck eines veralteten Glaubens betrachtet werden. Aber die Isländer haben offenbar gute Gründe, auf Naturwesen Rücksicht zu nehmen. Denn durch zahlreiche Erlebnisse haben sie gelernt, daß man gut daran tut, Warnungen zu befolgen, weil sonst größerer „Ärger“ folgen kann.

Das haben beispielsweise jene Bauunternehmer erlebt, die mitten in einem Zentrum des verborgenen Volkes ein Feriendorf errichten wollten: Die Baustelle war seit Wochen eröffnet, Arbeiter und Maschinen waren aktiv, eigenartigerweise aber gingen die Arbeiten nicht voran. Nichts war wie gewöhnlich, eine nicht enden wollende Reihe von Schwierigkeiten, Hindernissen und Mißgeschicken verlangsamte die Verwirklichung des Projektes. So stürzte zum Beispiel ein 50 Tonnen schwerer Bagger in einen Graben … zweimal nacheinander! Der Bauleiter hatte Ähnliches in seiner dreißigjährigen Berufserfahrung noch nie erlebt und stand vor einem Rätsel.

Daraufhin wurde jemand, der die Fähigkeit besitzt, Naturwesen zu sehen und mit ihnen in Kontakt zu treten, eingeladen, sich das Gelände anzusehen. Dabei kam tatsächlich zutage, daß das Gebiet, auf dem das Feriendorf errichtet werden sollte, dicht von Gnomen, Nixen und Trollen bewohnt war, die sich nun kraftvoll gegen den Bau auflehnten und auf subtile Art die Probleme und Verzögerungen förderten.

Ähnliche Erfahrungen gibt es in großer Zahl und liegen deshalb der Meinung zugrunde, daß man gut daran tut, den Lebensraum der Naturwesen bei allen Bauprojekten zu berücksichtigen. Viele Isländer lassen zum Beispiel einen hellsehenden Menschen kommen, bevor sie mit dem Bau eines Hauses beginnen. Aber eben auch bei öffentlichen Bauten versucht man Rücksicht auf das verborgene Volk zu nehmen, um spätere Unannehmlichkeiten von vornherein zu vermeiden.

 

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