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Déjà vu ist ein neurologisches Phänomen – behaupten Wissenschaftler

3. April 2021 | Bewusstsein | Spiritualität | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

Wissenschaftler in Großbritannien haben sogar vier Fälle von „chronischem Déjà vu“ identifiziert.

Haben Sie jemals ein Déjà vu erlebt? Wenn ja, dann gehören Sie zu den 60-70% der Bevölkerung, die es erlebt haben. Die Mehrheit derjenigen, die von Déjà-vu berichten, sind zwischen 15 und 25 Jahre alt. Ich bin ein absoluter Rationalist, der glaubt, dass jedes Phänomen, egal wie seltsam oder übernatürlich es erscheint, einen wissenschaftlichen Grund hat. Trotzdem habe ich mehrere Menschen getroffen und bin in einige Situationen hineingegangen, in denen ich mich plötzlich von einer bizarren Vertrautheit überflutet fühlte, obwohl ich nie zuvor dort war oder die Person zuvor getroffen hatte. Dieses transzendentale Gefühl kann Glaubenssätze wie die meinen bis ins Mark erschüttern.

Aber ich war noch nicht bereit, die Wissenschaft zu denunzieren. Und ich bin froh darüber. Denn es stellt sich heraus, dass es eine rationale Erklärung gibt. Obwohl in der Vergangenheit einige radikale Vorstellungen mit diesem seltsamen Gefühl in Verbindung gebracht wurden, wie z.B., dass Déjà-vu eine momentane Übereinstimmung mit einem vergangenen Leben oder einem anderen Du in einem Paralleluniversum ist, oder – wie mein Redakteur vorschlägt – eine Störung in der Matrix, glauben Wissenschaftler jetzt, dass es eine neurologische Grundlage hat.

Leider ist das Gefühl in der einen Minute da und in der nächsten wieder weg, was es schwierig macht, es zu untersuchen. Dennoch gibt es eine ganze Reihe von Theorien über die Ursachen. Eine traditionelle Hypothese, die von Psychiatern aufgestellt wurde, ist, dass die Signale des Gehirns nicht übereinstimmen. Für eine Sekunde fühlt es sich so an, als ob wir in einen Moment in der Vergangenheit versetzt werden und diesen mit der Gegenwart verwechseln. Das mag der Grund sein, warum es mit der Idee der Reinkarnation in Verbindung gebracht wird.

 

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Eine andere Theorie besagt, dass das Déjà-vu darauf zurückzuführen ist, dass unser Gehirn versucht, eine Situation auf der Grundlage begrenzter Informationen zusammenzusetzen. Eine dritte besagt, dass es eine Fehlzündung in den Teilen des Gehirns ist, die Erinnerungen abrufen und Sinneseindrücke entschlüsseln. Die sensorischen Informationen sickern aus dem Kurzzeitgedächtnis in das Langzeitgedächtnis, anstatt die richtigen Kanäle zu nehmen. Auf diese Weise scheinen aktuelle Erfahrungen mit der Vergangenheit verbunden zu sein. Einige Studien legen sogar nahe, dass vertraute geometrische Formen uns das Gefühl geben, etwas über einen Ort zu wissen, der uns in Wirklichkeit völlig fremd ist.

Statt eines Fehlers in der Matrix ist das Déjà-vu vielleicht nur eine Störung in unserem Gedächtnis.

Da wir uns bei einem Déjà-vu völlig bewusst sind, was vor sich geht, deutet dies darauf hin, dass nicht jeder Teil des Gehirns beteiligt sein muss, damit die Empfindung eintritt. Die Psychologin Anne M. Cleary von der Colorado State University fand in einer Studie aus dem Jahr 2008 heraus, dass Déjà-vu-Erlebnisse Mustern folgen, die wir mit dem Gedächtnis assoziieren, insbesondere dem Wiedererkennungsgedächtnis. Das ist die Art, die uns zu verstehen gibt, dass wir mit etwas konfrontiert sind, das wir schon einmal gesehen oder erlebt haben. Wenn Sie jemals ein Wahrzeichen, einen Freund von der anderen Seite des Raumes oder ein Lied aus der Stereoanlage wiedererkannt haben, haben Sie ein Wiedererkennungsgedächtnis erlebt.

Damit verbunden ist ein auf Vertrautheit basierendes Wiedererkennen. Hier haben wir das Gefühl von Vertrautheit, aber wir können nicht genau sagen, wo wir diese Person, diesen Ort oder diese Sache gesehen haben. Zum Beispiel erkennen Sie jemanden auf der anderen Straßenseite, können sich aber nicht an seinen Namen erinnern oder woher Sie ihn kennen. Prof. Cleary führte mehrere Studien durch, die herausfanden, dass das Déjà-vu eine Form der auf Vertrautheit basierenden Wiedererkennung ist. Ihre Arbeit legt nahe, dass unser Gedächtnis Gegenstände in Fragmenten speichert. Wenn es eine gewisse Überschneidung zwischen alten und neuen Erfahrungen gibt, haben wir starke Gefühle über die Verbindung, die wir als Déjà vu interpretieren.

 

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Jüngste Studien, die sich mit Epilepsiepatienten beschäftigten, brachten beeindruckende Durchbrüche in unserem Verständnis des Phänomens. Bei Epileptikern mit bestimmten hartnäckigen Erkrankungen müssen Elektroden in ihrem Gehirn platziert werden, um die Quelle ihrer Anfälle zu lokalisieren. Während dieser Prozedur hatten einige Neurologen bei ihren Patienten ein Déjà-vu-Erlebnis. Sie fanden bald heraus, dass das Phänomen im medialen Temporallappen auftritt, der für das Gedächtnis zuständig ist. Die Elektroden werden in der Regel im rhinalen Kortex platziert, dessen wichtigster Teil der Hippocampus ist, die Struktur, die für die Bildung des Langzeitgedächtnisses verantwortlich ist. Französische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das Abfeuern von Strom in diesen Kortex eine Episode von Déjà-vu auslösen kann.

Die französische Studie, die in der Zeitschrift Clinical Neurophysiology veröffentlicht wurde, maß die EEG-Wellenmuster von Patienten mit Epilepsie, die durch elektrische Stimulation ein Déjà-vu erlebten. Zu den untersuchten Hirnregionen gehörten die Amygdala, die für Emotionen zuständig ist, und der Hippocampus. Die Forscher fanden heraus, dass elektrische Muster, die von den rhinalen Kortices und der Amygdala oder dem Hippocampus ausgingen, das Auftreten von Déjà-vu verursachten. Diese Neurowissenschaftler glauben, dass eine Art elektrisches Phänomen im medialen Temporallappen das Gedächtnis so aktiviert, dass es das Auftreten von Déjà vu verursacht.

Noch merkwürdiger ist, dass Wissenschaftler in Großbritannien tatsächlich Patienten gefunden haben, die ein „chronisches Déjà-vu“ erleben. In diesem Fall identifizierten die Experten vier Senioren, die das Gefühl regelmäßig erleben. Was ist die Auswirkung eines solchen Phänomens? Es gab ihnen das Gefühl, hellsehen zu können. Alle vier weigerten sich, zum Arzt zu gehen, weil sie glaubten, sie wüssten bereits, was der Arzt sagen würde. Sie vermieden es auch, die Nachrichten zu sehen, weil sie glaubten, das Ergebnis bereits zu kennen. Denn jedes Mal, wenn sie an einer der beiden Aktivitäten teilnahmen, war dies das Ergebnis, zu dem sie kamen.

Jedes Individuum hatte irgendeine Art von Problem mit dem Schläfenlappen seines Gehirns. Die Schaltkreise in diesem Bereich waren gewissermaßen in der „Ein“-Position stecken geblieben. Das zeigt nur, dass, wenn wir den Grund für ein Phänomen oder eine Empfindung nicht kennen, unser Verstand ihm eine Bedeutung zuweist. Aber das ist nicht unbedingt die richtige. Und auch wenn das Wissen um die neurologische Basis des Déjà-vu die übernatürliche Ehrfurcht, die es umgibt, verdampfen lässt, so beruhigt das bessere Verständnis des Phänomens einen wissenschaftlichen Verstand wie den meinen.

 

 

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Worin besteht eigentlich der Unterschied zwischen den Natural Sound Systeme der Firma idealsound und herkömmlichen Lautsprechern? Was macht die Natural Sound Systeme so besonders?

Als erstes fällt einem das ungewöhnliche Design auf. Man sieht auf den ersten Blick, dass hier etwas „anders“ ist. Doch worin liegt nun der grundlegende technische Unterschied zu anderen Lautsprechersysteme?

Donner und Vogelgesang

Hier ist es nun wichtig, sich die Funktionsweise einer Lautsprecherbox etwas näher anzuschauen.

Bei herkömmlichen Lautsprechern wird der Schall, in einen konstruktionsbestimmten Abstrahlwinkel, nach vorne in eine Richtung abgegeben. Bei einem Stereosignal (zwei Lautsprecherboxen) sitzt der Zuhörer idealerweise dann im sogenannten Stereodreieck, was bedeutet, dass er mehr oder weniger stark oder laut „etwas“ auf die Ohren bekommt.

Ein Blick in der Natur erklärt den Unterschied

Wirft man einen Stein in ruhiges Gewässer, so wird eine gleichmäßige Wellenausbreitung sichtbar. In der Natur breitet sich zum Beispiel der Gesang eines Vogels „kugelförmig“ aus, wodurch er sehr gut und weit hörbar ist.

Die Natural Sound Systeme von idealsound erreichen nun unter zu Hilfenahme eines Campanoiden, welcher oberhalb des Breitbandlautsprechers – beziehungsweise bei den Zwei und Dreiwegesystemen zwischen dem Mittel- und Hochtöner – platziert ist. Dadurch kommt es zu einer gleichmäßigen, 360 Grad Schallabstrahlung in kugelförmiger Charakteristik.  sind Sie in der Lage, mit nur zwei Lautsprecherboxen ein dreidimensionales Klangbild zu erzeugen.

Aufgrund dieser Konstruktion wird das „natürliche Hören“, also das „Hineinhören“ in eine Klangwelt, gefördert, wodurch sich diese Systeme auch sehr gut für die therapeutische Arbeit eignen. Die Zuhörer nehmen die Musik plötzlich vollkommen anders war, da das Gehör sich zunehmend „öffnet“ und förmlich nach „Informationen“ sucht. Positioniert man sich genau zwischen zwei Natural Sound Lautsprechern, entsteht der Klangeindruck eines Surroundklangsystems. Man fühlt sich mitten drin im Klanggeschehen.

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Daher entdeckt man beim mehrmaligen Anhören eines Musikstückes auch immer wieder neue Details, die zuvor anscheinend nicht dagewesen sind. Der Hochtonbereich rundet den hervorragenden Gesamteindruck ab und lässt das Musikmaterial im richtigen Licht erstrahlen.

Mit Natural Sound Systeme von idealsound öffnen sich neue faszinierende Klangwelten.

 

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