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Screenshot Webseite der New York Times

Der grausame Krieg im Jemen hat ein Gesicht: Amal (7) – und sie ist am Donnerstag gestorben

5. November 2018 | Gesundheit | Ernährung | Kriege | Revolutionen | Medizin | Politik | Geo-Politik | connectiv.events

Ein verstörter Blick in Amal Hussains Augen. Sie ist eine abgemagerte 7-jährige, die schweigend auf einem Krankenhausbett im Norden des Jemen lag scheint die grauenhaften Umstände ihres vom Krieg zerrütteten Landes in einem einzigen Anblick auszudrücken.

Ein Porträt eines verhungernden Mädchens, da sich in die Seele brennt, und das letzte Woche in der New York Times veröffentlicht wurde. Es rief starke Reaktionen hervor: Die Leute drückten Herzschmerz aus. Sie boten Geld für ihre Familie an. Sie schriebenLeserpost, und fragten, ob es der Kleinen besser geht. Am Donnerstag gab Amals Familie bekannt, sie sei in einem zerlumpten Flüchtlingslager vier Meilen vom Krankenhaus entfernt gestorben.

„Mein Herz ist gebrochen“, sagte ihre Mutter Mariam Ali, die während eines Telefoninterviews weinte. „Amal lächelte immer. Jetzt mache ich mir Sorgen um meine anderen Kinder. “

 

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Die Tragödie des Saudi-Arabien-Krieges im Jemen

Die Ermordung von Khashoggi hat die saudischen Taktiken im Jemen beleuchtet einen Wirtschaftskrieg, der Millionen Menschen an den Rand des Hungers gebracht hat. Dennoch muss gesagt werden, dass der Krieg in erster Linie die gegenwärtige Regierung an der Macht halten soll, die eine Marionettenregierung des Westens, also der USA ist. Saudi Arabien nimmt hier die Interessen des Westen aus mit wahr, immerhin tobt ein Krieg der „Allianz“ dort. Es geht darum die schiitischen Huthi-Rebellen (oder auch Terroristen) niederzuringen. Der schiitische Iran unterstützt diese Rebellen/Terroristen und ist wiederum der Erzfeind der sunnitisch-wahabitischen Saudis.

Das entsetzliche menschliche Leiden und Sterben in dem von Saudi-Arabien angeführten Krieges im Jemen geht nun schon seit Jahren ist aber erst kürzlich in den Fokus der Weltaufmerksamkeit gerückt. Der globale Aufschrei über die Ermordung des saudischen Dissidenten Jamal Khashoggi lenkte den Blick der Welt auf die weiteren Untaten und Grausamkeiten der Saudis. Die „westlichen Führer“ kamen unter Druck: Sie müssen nun ihre „Unterstützung“ für diesen unmenschlichen Krieg prüfen.

Nun plötzlich forderten die Vereinigten Staaten und Großbritannien – die größten Waffenlieferanten Saudi-Arabiens – einen Waffenstillstand im Jemen. US-Verteidigungsminister Jim Mattis sagte, der Waffenstillstand solle innerhalb von 30 Tagen in Kraft treten. „Wir müssen uns auf Friedensbemühungen hinbewegen, und wir können nicht einfach sagen, dass wir das irgendwann mal tun werden“, sagte Herr Mattis am Dienstag.

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Herzzerreißende Bilder von unterernährten Jemeniten wie Amal – nur einem von 1,8 Millionen stark unterernährten Kindern im Jemen – gaben der furchtbaren Katastrophe ein menschliches Gesicht und zeigten, dass eine vom Menschen verursachte, verheerende Hungersnot das kriegsgequälte Land in den nächsten Monaten überrollen wird. Die Vereinten Nationen warnen davor, dass die Zahl der Jemeniten, die auf UN-Notrationen angewiesen sind, von acht Millionen, bald auf 14 Millionen steigen könnte. Das ist ungefähr die Hälfte der Jemenbevölkerung.

Helfer und jetzt politische Führer fordern jetzt die Einstellung der Feindseligkeiten sowie Sofortmaßnahmen zur Wiederbelebung der zerstörten Wirtschaft im Jemen, wo die horrenden Lebensmittelpreise Millionen Menschen an den Rand des Hungertodes gebracht haben. Um zu sehen, welchen Tribut der Krieg forderte, begab sich ein Team der New York Times auf einer Reise in den Jemen. Sie fanden Amal in einem Gesundheitszentrum in Aslam, 90 Meilen nordwestlich der Hauptstadt Sana. Sie lag mit ihrer Mutter auf einem Bett. Die Krankenschwestern fütterten sie alle zwei Stunden mit Milch, aber sie musste sich regelmäßig übergeben und litt an Durchfall.

 

 

Christina von Dreien

 

Dr. Mekkia Mahdi, die diensthabende Ärztin, setzte sich an ihr Bett und streichelte über ihr Haar. Sie zupfte an der schlaffen Haut von Amals Stückchen-Armen. „Schau“, sagte sie. „Kein Fleisch. Nur Knochen.“

Amals kranke Mutter erholte sich von einem Anfall von Dengue-Fieber, mit dem sie höchstwahrscheinlich von Moskitos infiziert worden war. Die Moskitos vermehren sich in dem stehenden Brackwasser des Lagers, in dem sie leben.

Luftangriffe der saudischen Luftwaffe hatten die Familie von Amal vor drei Jahren gezwungen, ihre Heimat in den Bergen zu verlassen. Die Familie stammte ursprünglich aus Saada, einer Provinz an der Grenze zu Saudi-Arabien, die seit 2015 im Jemen die Hauptopfer der mindestens 18.000 von Saudis angeführten Luftangriffengeworden sind. Saada ist auch die Heimat der Houthi-Rebellen, die den nördlichen Jemen kontrollieren. Der saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman sieht diese Rebellen als Stellvertreter des Erzrivalen Iran.

Ja, … die Geopolitik des Krieges. Sie schien auf den stillen Hungerstationen in Aslam so weit entfernt zu sein.

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Amal ist arabisch für „Hoffnung“, und einige Leser der New York Times äußerten die Hoffnung, dass das Bild von Amals herzzerreißendem Leiden dazu beitragen könnte, die Aufmerksamkeit auf einen Krieg zu lenken, in dem Zehntausende Zivilisten an Gewalt, Hunger oder Krankheiten gestorben sind. Im vergangenen Jahr litt der Jemen mit über einer Million Fällen an der größten Cholera-Epidemie der Neuzeit.

Amal wurde letzte Woche – immer noch krank – aus dem Krankenhaus in Aslam entlassen. Aber Ärzte müssten Platz für neue Patienten schaffen, sagte Dr. Mahdi. „Dies war ein Kind von Vertriebenen, das an Krankheit und Vertreibung litt“, sagte sie. „Wir haben viel mehr Fälle wie sie.“ Die Familie brachte Amal mit nach Hause zu einer Hütt aus Stroh und Plastikfolien. Sie steht in einem Lager, in dem Hilfsorganisationen ein wenig Hilfe leisteten, einschließlich Zucker und Reis. Aber es war nicht genug, um Amal zu retten.

 

 

 

Ihr Zustand verschlechterte sich mit häufigem Erbrechen und Durchfall, sagte ihre Mutter. Am 26. Oktober, drei Tage nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus, starb sie. Dr. Mahdi hatte Amals Mutter gedrängt, das Kind in ein etwa 15 Kilometer entferntes Krankenhaus in Abs zu bringen, das von Ärzte ohne Grenzen geführt wird.

Aber die Familie war mittellos. Die Benzinpreise sind im vergangenen Jahr um etwa 50 Prozent gestiegen, eine der Auswirkungen eines wirtschaftlichen Komplett-Zusammenbruchs. Das übersteigt die Möglichkeiten vieler Familien sogar, wenn es nur um kurze Distanzen für möglicherweise lebensrettende Reisen geht.

„Ich hatte kein Geld, um sie ins Krankenhaus zu bringen“, sagte Frau Ali. „Also nahm ich sie mit nach Hause.“

 

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