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Fleisch, das seit Menschengedenken als Quelle der Kraft und Stärke galt, das auch über die strengsten Winter und sengendsten Dürren das Überleben sicherte, gilt heute als unmoralisch. Und die Nahrungsmittelindustrie ergreift die Chance mit Hurra. Die neuen Ernährungslehren und -ideologien ermöglichen völlig neue Kreationen und Lebensmittel. (Bild: pixabay, skeeze)

Der Tod der Fleischindustrie – ändern sich unsere Ernährungsgewohnheiten?

7. Mai 2019 | Autarkie | Freies Leben | Gesundheit | Ernährung | Kultur | Kultur | Kunst | Musik | Psychologie | Gesellschaft | connectiv.events

Vor fünfzig Jahren war man als „Vegetarier“ noch eine Art Sonderling. Der Vegetarier oszillierte irgendwo zwischen asketischem Guru, Gesundheitsapostel und „übertriebener Tierliebe“. Dann wurde der Vegetarismus langsam hoffähig und akzeptiert, wenngleich Vegetarier immer noch ein bisschen als Spinner angesehen wurden. Die Veganer waren der nächste Schritt, der nun auch mehr ideologisch inspiriert daherkommt und nicht aus rein gesundheitlichen Erwägungen getan wird. Im Gegenteil, manche Veganer mussten nach einer längeren Zeit feststellen, dass ihnen diese Ernährung doch nicht alles zur Verfügung stellt, was ihr Körper braucht.

Die neueste Spezialisierung sind die Fruktaner, die nur das essen, was die Pflanze ihnen „freiwillig“ gibt, also nur die Früchte, die sie aufsammeln können. Man macht es sich aber zu einfach, das alles zu belächeln. Es ist der Anfang dessen, was sich unter dem Schlagwort „Grüne Revolution“ in vielen Bereichen des Lebens der westlichen Gesellschaften vollzieht.

Die Gesellschaft verändert sich

Die Lebens- und Essgewohnheiten sind ein zentrales Thema der menschlichen Kultur. Das gemeinsame Essen und die Einladung hierzu sind gesellschaftlicher Kitt und unterliegen ebenfalls kulturellen Regeln. Im Barock – nach Zeiten von Pest, Hunger und Tod – war es ein Zeichen der wiedererwachenden, unbändigen Freude am Leben, Baustil, Kleidung, Malerei, Einrichtung und Körperformen genussvoll in ihrer Üppigkeit zu feiern, was sich auch in überbordenden Gastmählern und silbergeschmückten, festlichen Tafeln der Oberschicht widerspiegelte. In der Zeit des Dritten Reiches musste es gesund, bodenständig, bäuerlich und schlicht sein, die Ausschweifungen der Zwanziger Jahre davor galten als „dekadent“.

Im und nach dem zweiten Weltkrieg, war man froh, wenn man überhaupt etwas zu Essen bekam. Fleisch war ein ganz besonderer Leckerbissen und gab Kraft, um mit den Entbehrungen und der Kälte besser zurecht zu kommen. Die Älteren, die das erlebt haben, erzählten noch oft, dass kein Tier an ihnen lebend vorbeikam, wenn sie es erwischen konnten.

Heute leben wir im Überfluss und Überdruss. Die Lebensmittelindustrie kreiert stets neue Esstrends, wir können alles kaufen, aus allen Ecken und Enden der Welt. Es kommt stets frisch mit dem Flugzeug via Kühlkette in den Supermarkt an der Ecke. Ananas und Chiasamen aus den Anden, spezieller, erlesener Kaffee aus einer afrikanischen Öko-Bauernkooperative, Erdbeeren im Winter aus Südamerika und Früchte, Nüsse und Gemüse, aller Art. Gibt es von irgendwoher noch ein Nahrungsmittel, das bisher noch unbekannt war, es wird mit großem Tamtam und Rezeptvorschlägen an die Kunden gebracht. Von biologisch-dynamischem Rohmilchkäse bis zu reinem Kunst-Analogkäse, alles wird geboten. Ab wann gibt es Frischkäse aus Walfischmilch? Aus der an sich ungenießbaren Sojabohne kann man mit viel Aufwand, verschiedenen Prozessen und Energie Schnitzel und Eiscreme machen für die, deren Ernährungsansichten das erfordern.

Und Fleisch, das seit Menschengedenken als Quelle der Kraft und Stärke galt, das auch über die strengsten Winter und sengendsten Dürren das Überleben sicherte, gilt heute als unmoralisch. Und die Nahrungsmittelindustrie ergreift die Chance mit Hurra. Die neuen Ernährungslehren und -ideologien ermöglichen völlig neue Kreationen und Lebensmittel.

 

https://www.lebenskraftpur.de/Bio-Aufwachtee-Gruentee-Plus?produkt=91

„Grüne Revolution“ verändert die Lebensmittelindustrie

Waren es früher nur einige wenige „vegane Spinner“, die jedes Lebensmittel genau prüften, ob es ihren Anforderungen entspricht, sind es nun immer mehr „normale Menschen“, die sehr genau aussuchen, was sie essen wollen und aus welchen Gründen. Die Grundhaltung, sich für eine rein pflanzliche oder abgemildert vegetarische Ernährungsweise zu entscheiden, ist:

  1. Eine neue Betrachtungsweise der Ernährung auf dem Hintergrund der „Verantwortung für den Planeten“, das Tierwohl, das Klima etc …
  2. Das Lebensmittelangebot auf dem vegetarisch/veganen Gebiet ist schmackhaft, abwechslungsreich und attraktiv geworden und hat nicht mehr den Muff des „gut gemeint ist das Gegenteil von gekonnt“ und wird auch optisch ansprechend gestaltet.
  3. Auch der Eiweißbedarf wird von relativ fleisch-ähnlichen, gutschmeckenden Produkten gedeckt.
  4. Das Bewusstsein dafür, dass eine gequälte Kreatur, die voll Antibiotikum gepumpt wird, weder für den Konsumenten gesund ist, noch irgendwas mit vertretbarem Genuss zu tun hat, ist heute weit entwickelt.
  5. Sich vegetarisch zu ernähren ist mittlerweile eine vorbildliche und anerkannte Haltung und gehört zum guten Ton und nicht mehr in die Spinner-Ecke.
  6. Entsprechend innovativ verhält sich die Lebensmittelindustrie und kreiert ständig neue, spannende vegetarisch-vegane Trend-Produkte, die dem Konsumenten schmecken, „Spaß“ machen und ein gutes Gewissen schenken.

 

Pflanzlich basierte Ernährung wird zur Massenbewegung

Die Kernzielgruppe der reinen Pflanzenesser (mit Lacto-Vegetariern) liegt in Deutschland bei etwa 1,3 Mio. Veganern und ca. 8 Mio. Vegetariern und wächst stetig. Bei Umfragen im Jahr 2018 geben 54 % der Befragten an, sich mit dem Gedanken zu tragen, ihre Ernährung auf rein pflanzliche Basis umzustellen. Das geht aus einer Studie von Kantor Emnid hervor.

Forbes sieht einen Ernährungstrend hin zu einem ökologisch motivierten pflanzenbasierten Ecosystem als zweitgrößten, weltweiten „Food Makrotrend“. Der globale Markt für pflanzliche Alternativen für Fleisch wird sich bis 2025 fast verdoppeln, prognostiziert der Planet Market Report.

 

https://www.lebenskraftpur.de/Bio-7-Kraeuter-nach-Bertrand-Heidelberger?produkt=91

Die Fleischindustrie muss reagieren

Selbst „eingefleischte“ Anbieter tierischer Nahrungsmittel müssen reagieren. Ihre Produktpaletten werden konsequent um pflanzlich basierte Alternativen erweitert. So macht die gute, alte „Rügenwalder Mühle“ mittlerweile mehr als 25 Prozent ihres Umsatzes mit Fleischersatzprodukten. Das sehen wir als Verbraucher auch deutlich in den Kühlregalen, wo die vegetarischen Produkte – auch in den Wurstwaren-Regalen einen immer größeren Raum einnehmen.

Viele traditionelle Unternehmen, wie Wiesenhof oder Herta, aber auch brandneue Start-up-Unternehmen forschen, basteln und entwickeln an pflanzliche Alternativen zu herkömmlichen tierischen Produkten, die aber nichts mehr mit den alten, höchst gewöhnungsbedürftigen Tofu-Produkten gemein haben. Beispiele sind hierfür Tofurky, Beyond Meat oder Impossible Burger. Dasselbe auf dem Gebiet für Milchalternativen. Die alte, etwas muffig schmeckende Sojamilch als einzige Alternative hat ausgedient. Heute stürmen Milchalternativen wie etwa Oatly, Alpro, dennree und andere den Markt. Dazu kommen noch Käse-Alternativen, ja, sogar pflanzliche Haustiernahrung für Hund und Katze. Sowohl von der Konsistenz, als auch geschmacklich sind die Fleischersatzprodukte heute eine echte Alternative – und der Markt läuft sich erst warm.

 

https://baden.jungbrunnen.tips

 

 

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