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Der Tod der Kinderlieder – Rolf Zuckowski auf dem Gender-Index?

31. März 2018 | Familie | Soziales | Kultur | Psychologie | Gesellschaft | Die Unbestechlichen

Die deutschen Volkslieder und Kinderlieder sind eine stark bedrohte Art. Schon seit Langem sind sie unmodern und sterben aus. Der Popmusik-Titel „Video killed the Radio Star“ hat einen Vorläufer: „Radio killed the Volks- und Kinderlieder“.

Welche Kinder und Jugendlichen kennen es heute noch, an einem Sommerabend bis spät in die Nacht mit Familie, Verwandten und Freunden draußen im Garten zu sitzen, zusammen zu essen und zu trinken, und zuzusehen, wie die Sterne einer nach dem anderen zu blinken beginnen, wie seit Anbeginn der Zeit. Wenn dann einer der kleinen Stropse auf Papas Schoß das Köpfchen an Papas breite Brust geborgen kuschelt und die Äuglein langsam zufallen, und die Frauen leise mehrstimmig ein Schlaflied anstimmen. Oder der Kanon „Abendstille überall“ zwischen den Obstbäumen schwebt und die Glühwürmchen dazu in ihren Hochzeitstanz schwärmen. Am lustigsten wurde es immer, wenn wir „das Konzertlied“ zusammen gesungen haben. „Vadda“ reservierte immer das Horn für sich, weil er da dauernd nur einen Ton halten musste … und selbst das klappte beileibe auch nicht immer …

Kranke, fiebernde Kinder brachte man mit Spaßliedern und ewig neuen Strophen-Einfällen – zum Beispiel mit „Von den blauen Bergen kommen wir, unser Lehrer ist genauso doof wie wir …“ oder das Regenwürmerlied – doch immer wieder zum Lachen, wenn man ganz verwegen die Regenwürmer nicht nur husten, sondern auch kichern, rülpsen, hicksen oder pupsen lässt.

Aber dann gab es nicht nur das Radio und den Kasettenrekorder, der den Kindern zwar die guten, alten Kinderlieder vorspielte, aber ihnen auch das Selbersingen abgewöhnte, sondern es kam der Walkman auf (kennt den noch jemand?) und dann die I-Pods und mp3-Player mit den angesagten Popsongs. Ich dachte, mir fällt der Kitt aus der Brille, als ich bei Schulanfang die I-Dötzchen an der Dorfhaltestelle aus dem Bus krabbeln sah und die kleine Gruppe laut singend die Hauptstraße entlangkrähte „I’m horny, horny, horny …“. Es beruhigte mich ein bisschen, dass sie auf Nachfrage zugaben, gar nicht zu wissen, was das bedeutet.

Nun gut, die Generation meiner Kinder bekam noch ein wunderbares Geschenk. Ein Glücksfall und eine Freude für drei Generationen: Kinder Eltern und Großeltern: Den Musiker und Liederschreiber Rolf Zuckowski. Wer kennt nicht „In der Weihnachtsbäckerei“, „Wie schön, dass Du geboren bist“ oder „Unsre Schule hat keine Segel“. Selbst unser Au-Pair Mädchen lernte mit seinen Liedern genausoviel Deutsch, wie in den Kursen an der Abendschule.

Rolf Zuckowski hat entzückende, heitere, nachdenkliche und besinnliche Lieder geschrieben. Er ist sicher kein reaktionärer Mensch. Seine Lieder sind sprachlich pfiffig, funkeln vor Ideen und fetzigen Reimen und sind für Kinder leicht sing- und lernbar.

Aber auch diese lieben Zuckowski-Kinderlieder sind den Polit-Kommissaren der Political Correctness ein Dorn im Auge. Immer wieder wird er aufgefordert, die Texte doch gendergerechter zu schreiben.

Der arme Mann setzte sich also hin und forstete seine Liedertexte durch, um zu sehen, wie er das denn zuwege bringen könne. Aber auch der Willigste muss vor soviel Ideologenkrampf kapitulieren. Rolf Zuckowski war willig:

„Das Fragezeichen, ob eine „gendergerechte“ Sprache konsequent umsetzbar ist, fordert auch mich heraus, nicht zuletzt als Autor von Kinderliedern. So habe ich mich seit Längerem mit der Möglichkeit einer „gendergerechten“ Überarbeitung meiner Lieder beschäftigt und bin dabei auf unüberwindbare Hindernisse gestoßen. Es will mir einfach nicht gelingen, die Singbarkeit bei einer solchen Umarbeitung zu gewährleisten. Was soll nun geschehen? Werden die Lieder bald als „nicht mehr zeitgemäß“ ins Abseits gedrängt, oder gar auf einen „Gender-Index“ gesetzt? Ein Beispiel ist mein beliebtes Geburtstagslied „Wie schön, dass du geboren bist“. Da heißt es im Originaltext: „Heut ist dein Geburtstag, darum feiern wir, alle deine Freunde freuen sich mit dir.“ „Gendergerecht“ müsste es wohl heißen: „… alle deine Freundinnen und Freunde freuen sich mit dir.“ “

Ach, lieber Rolf Zuckowski, das Herz wird einem schwer dabei, aber ja, genau so ist es. Deine wunderhübschen Kinderlieder werden auf den Müll des rechtsreaktionären Gedankengutes wandern. Die Kommissare der PC haben keinen Sinn für Kinderlieder, für die freundliche Eleganz Deiner Texte, für die unausgesprochene, aber tragende Frequenz der Liebe zum Leben, die in Deinen Texten mitschwingt. Sie wollen vertonte Parteitagsbeschlüsse, deren Wörter peer-reviewed und in politischen Reinräumen zusammengeschraubt werden.

Nicht einmal vor Deiner Kinder-Europa-Hymne würde der Sternchen*Innen-Wahn haltmachen: Kleine Europäer rücken immer näher, immer näher aufeinander zu, wie ich und du.“ Ja, Du hast Recht, auch hier würde die Gendergerechtigkeit ihr scharfes Sprachschwert schwingen und die Reime und das Versmaß solange zer*Innen und zerhackXen, bis nur noch holpernde Versscherben in die Zunge schneiden.

Aber so ist das heute. Alles muss ideologisch lupenrein sein, die Konsequenzen sind wurscht. Ideologen sind die Verkörperung der zerstörerischsten Eigenschaften des Menschen. Durchdrungen von der Gewissheit, „die Guten“ zu sein, reiten sie alles zuschanden und vernichten in ihrer gnadenlosen Besserwisserei das, was sie doch schützen wollen. Seit die Grünen ideologisch geworden sind, zerschnetzeln überall die Windkraftparks die Vögel und Fledermäuse bis zur Ausrottung und die riesigen Betonfundamente dieser Vogelschredderer versiegeln die Böden. Nie war Politik so grün, wie heute, aber nie wurde soviel Pestizid versprüht. NGOs werfen sich für Bienen und Insekten an die Front, und nie waren die Bienen und Insekten so bedroht. Die Gendergerechten und die Feministen wittern überall Frauenunterdrückung, doch noch nie seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden so viele Frauen und Mädchen vergewaltigt, wie heute, und dazu schweigen sie.

Es gibt -zig NGOs, die sich für Kinderrechte stark machen, aber es gibt immer mehr Kindervergewaltiger, Kinderhandel und immer weniger Kinder – und sie werden immer einsamer und neurotischer. Kinder brauchen Liebe und Fröhlichkeit, beschützende Eltern, heißen Kakao, wenn sie vom Schneemannbauen nach Hause kommen und Eiswaffeln und Entenfüttern im Sommer. Leben, Lachen und Singen. Lasst den Kindern wenigstens noch die unverkrampften Kinderlieder.

 

Quelle:

https://dieunbestechlichen.com/2018/03/der-tod-der-kinderlieder-rolf-zuckowski-auf-dem-gender-index/
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