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Der tollkühne Pionier, der das Raketenauto erfand

19. Juli 2021 | Geschichte | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

Man sagt, die Geschichte wiederholt sich oft. Stellen Sie sich Folgendes vor: Einer der reichsten Männer der Welt gründet sein eigenes, privat finanziertes Automobil- und Raketenunternehmen und beabsichtigt, beide Industrien zu verändern. Obwohl dies heute wie ein allgemeiner Überblick über Elon Musk klingt, trifft es auf einen anderen Automobiltycoon namens Fritz von Opel zu, der ein Jahrhundert vor Elon Musk lebte.

Fritz von Opel war grundlegend an der Popularität von Raketen im 20. Jahrhundert beteiligt.

Ein Mann mit einer Autofirma und einem Bedürfnis nach Geschwindigkeit.
Der 1899 geborene Fritz von Opel hatte einige bedeutende Verbindungen in der deutschen Automobilindustrie. Er war der einzige Sohn von Wilhelm von Opel und Enkel von Adam Opel, dem Gründer der Firma Opel. In den 1920er Jahren war die Firma Opel der erste deutsche Automobilhersteller, der ein Fließband für die Massenproduktion seiner Autos einsetzte, was ihm den Spitznamen „der Henry Ford von Deutschland“ einbrachte.

Fritz von Opel wurde zum Versuchsleiter der Opel-Werke ernannt, nachdem er sein Studium an der Technischen Hochschule Darmstadt als Diplomingenieur abgeschlossen hatte. Opel war bereits in ganz Deutschland als Geschwindigkeitsenthusiast bekannt und nahm oft an Schnellboot-, Motorrad- und Autorennen teil (und gewann diese auch).
Wie viele Automobilfirmen seiner Zeit spielte auch die Firma Opel eine Rolle bei frühen Innovationen in der Luftfahrt. Fritz von Opels Geschichte der Raumfahrt begann jedoch erst 1927, als er von Max Valier, einem befreundeten Piloten und Raketenenthusiasten, kontaktiert wurde.

 

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Normale Autos waren für Fritz von Opel nicht genug

Valier suchte jemanden, der seine Raketenexperimente unterstützte und brachte sein Geschäftsvorhaben zu Fritz von Opel. Opel sah in dieser Idee großes Potenzial – vor allem in der Publicity, die er für das Unternehmen seiner Familie gewinnen konnte – und erklärte sich bereit, an Valiers Vision von menschlichen Raketenflügen mitzuarbeiten.

Im März 1928 wurde Geschichte geschrieben, als Fritz von Opel der erste bekannte Mensch war, der in einem Auto mit Raketenantrieb fuhr. Dieses raketenbetriebene Auto, das hauptsächlich als Opel RAK-1 bekannt war, erreichte eine Geschwindigkeit von 47 Meilen pro Stunde (oder etwa 75 km pro Stunde) und bewies damit die Machbarkeit des Raketenantriebs.
Weniger als zwei Monate später testete Opel ein zweites raketenbetriebenes Auto, das als RAK-2 bekannt wurde und eine Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h erreichte. Der RAK-2 war so schnell, weil an ihm 24 Feststoffraketen befestigt waren, die sechs Tonnen Schub erzeugten. Am 23. Mai 1928 stellte Opel selbst mit der RAK-2 vor 3.000 Zuschauern einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf, als er 149 mph (oder 238 km/h) erreichen konnte.

Züge, Flugzeuge und Automobile (alle mit Raketenantrieb)

Angeregt durch den Erfolg des RAK-2 experimentierte Opel weiter mit Raketenmotoren. Im Jahr 1928 stellte Opel einen neuen Rekord für Schienenfahrzeuge auf und erreichte mit dem Opel RAK-3 Raketenhandwagen eine Geschwindigkeit von 159 mph (256 km/h). Allerdings sprang der Zug bei der zweiten Fahrt aus dem Gleis und wurde komplett zerstört.

Opel schuf auch ein Super-Motorrad, bekannt als „The Monster“, an dem er ursprünglich sechs Feststoffraketen befestigte. Nachdem er jedoch feststellte, dass sechs Raketen dem Motorrad nicht genug Auftrieb gaben, erhöhte er das Konzept und brachte die Gesamtzahl der Raketentreibstoffe auf 12. Von Opel erwog ernsthaft, mit „The Monster“ einen Geschwindigkeitsweltrekord für Motorräder aufzustellen, doch dieses Experiment wurde schließlich aus Sicherheitsgründen eingestellt.
Opel und Max Valier hatten auch Pläne, ihre Ziele für den Raketenantrieb in die Höhe zu treiben. Max Valier, der Mitbegründer des legendären Vereins für Raumschiffahrt, hatte das Potenzial für die Raumfahrt bereits 1924 erkannt, als er einen Weg erdachte, um beim Bau eines experimentellen Flüssigtreibstoffs zu helfen. Valiers Idee war es, ein normales Flugzeug mit einem Raketentriebwerk auszustatten, in der Hoffnung, die interkontinentalen Reisezeiten deutlich zu verkürzen.

1928 kaufte Opel ein Segelflugzeug mit dem Namen Ente“ und baute daran Raketenmotoren an, wodurch das erste Raketenflugzeug der Welt entstand. Dieses Flugzeug explodierte jedoch während des zweiten Testfluges, bevor Opel die Chance hatte, es selbst zu fliegen. Opel gab ein neues Flugzeug in Auftrag, das auch als RAK-1 bekannt wurde. Er flog es am 30. September 1929 und erntete damit die Anerkennung der Presse, das erste Raketenflugzeug der Welt geflogen zu haben.
In den frühen 1930er Jahren hatte Opel seine Raketenexperimente scheinbar eingestellt. Als das Unternehmen seiner Familie von General Motors aufgekauft wurde, stieg er schließlich aus dem Automobilgeschäft aus.

Opel zog mit seiner Familie in die Vereinigten Staaten und starb 1971 – er lebte lange genug, um die Mondlandung zu erleben. Obwohl sein Name weitgehend aus der Geschichte verschwunden ist, war Fritz von Opel ein origineller Raketenforscher.

 

http://hvtraenkle.com/

 

 

 

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Natural Sound Systeme

www.idealsound.de

Worin besteht eigentlich der Unterschied zwischen den Natural Sound Systeme der Firma idealsound und herkömmlichen Lautsprechern? Was macht die Natural Sound Systeme so besonders?

Als erstes fällt einem das ungewöhnliche Design auf. Man sieht auf den ersten Blick, dass hier etwas „anders“ ist. Doch worin liegt nun der grundlegende technische Unterschied zu anderen Lautsprechersysteme?

Donner und Vogelgesang

Hier ist es nun wichtig, sich die Funktionsweise einer Lautsprecherbox etwas näher anzuschauen.

Bei herkömmlichen Lautsprechern wird der Schall, in einen konstruktionsbestimmten Abstrahlwinkel, nach vorne in eine Richtung abgegeben. Bei einem Stereosignal (zwei Lautsprecherboxen) sitzt der Zuhörer idealerweise dann im sogenannten Stereodreieck, was bedeutet, dass er mehr oder weniger stark oder laut „etwas“ auf die Ohren bekommt.

Ein Blick in der Natur erklärt den Unterschied

Wirft man einen Stein in ruhiges Gewässer, so wird eine gleichmäßige Wellenausbreitung sichtbar. In der Natur breitet sich zum Beispiel der Gesang eines Vogels „kugelförmig“ aus, wodurch er sehr gut und weit hörbar ist.

Die Natural Sound Systeme von idealsound erreichen nun unter zu Hilfenahme eines Campanoiden, welcher oberhalb des Breitbandlautsprechers – beziehungsweise bei den Zwei und Dreiwegesystemen zwischen dem Mittel- und Hochtöner – platziert ist. Dadurch kommt es zu einer gleichmäßigen, 360 Grad Schallabstrahlung in kugelförmiger Charakteristik.  sind Sie in der Lage, mit nur zwei Lautsprecherboxen ein dreidimensionales Klangbild zu erzeugen.

Aufgrund dieser Konstruktion wird das „natürliche Hören“, also das „Hineinhören“ in eine Klangwelt, gefördert, wodurch sich diese Systeme auch sehr gut für die therapeutische Arbeit eignen. Die Zuhörer nehmen die Musik plötzlich vollkommen anders war, da das Gehör sich zunehmend „öffnet“ und förmlich nach „Informationen“ sucht. Positioniert man sich genau zwischen zwei Natural Sound Lautsprechern, entsteht der Klangeindruck eines Surroundklangsystems. Man fühlt sich mitten drin im Klanggeschehen.

Der wichtigste Informationsanteil einer musikalischen Darbietung liegt im Mitteltonbereich – hier spielt sich im wahrsten Sinne des Wortes die Musik ab. Genau da liegen auch die Stärken der Natural Sound Systeme von idealsound und überzeugen mit transparenter Wiedergabe sowie detailreicher Tiefenstaffelung.

Daher entdeckt man beim mehrmaligen Anhören eines Musikstückes auch immer wieder neue Details, die zuvor anscheinend nicht dagewesen sind. Der Hochtonbereich rundet den hervorragenden Gesamteindruck ab und lässt das Musikmaterial im richtigen Licht erstrahlen.

Mit Natural Sound Systeme von idealsound öffnen sich neue faszinierende Klangwelten.

 

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