Der Unheilige Stuhl – der unersättliche sexuelle Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche

Wenn es um das Thema Pädophilie und rituellen Kindesmissbrauch geht, so sticht die katholische Kirche besonders hervor und landete gerade in den letzten Jahren oft auf Prämienplätzen in der medialen Berichterstattung. Unter den pädokriminellen Tätern tauchen weltweit immer wieder die Kuttenträger und Kuttenträgerinnen auf, die sogenannten „Diener Gottes“. Nur wird zumindest bei einem Teil von ihnen der „Gott“ mitnichten die liebenswerte und positive göttliche Schöpferquelle sein, wenn schon sieben Prozent aller katholischen Priester allein in Australien bisher beschuldigt wurden, sich an Kindern sexuell vergangen zu haben, wie das investigative Portal The Event Chronicle für ihren Bericht herausfand. Darin heißt es weiter: Eine Untersuchungskommission der australischen Regierung wertete Daten zwischen 1950 und 2010 aus. In einem Zeitraum von sechzig Jahren sammelten sich Beschuldigungen gegen insgesamt 1.265 Priester und Nonnen des Landes. Zwischen 1980 und 2015 gab es 4.444 gemeldete Fälle von sexuellem Missbrauch durch katholische Priester, von denen nur ein Bruchteil tatsächlich juristisch verfolgt wurde. Die schlimmsten Institutionen seien jene, wo katholische Orden oft Schulen und Heime führen.