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Das Osterfest ist ein Frühlings- und Fruchtbarkeitsfest und sehr viel älter als das Christentum. Und dennoch darf man in Jesus Christus das Licht der Welt und das neue Leben erblicken, wie es die Menschen seit Zigtausend Jahren tun. ( Bild: Mathis Gothart Grünewald, die Auferstehung Jesu Christi, Öl auf Holz, 1512-1516, gemeinfrei)

Der wahre Ursprung des Osterfestes

21. April 2019 | Bewusstsein | Spiritualität | Geschichte | Kultur | Kultur | Kunst | Musik | Natur | Umwelt | Psychologie | Gesellschaft | connectiv.events

 

An Ostern feiert die christliche Welt die triumphale Auferstehung Jesu Christi nach seinem Kreuzestod. Jesu Tod und Auferstehung sind in der Bibel überliefert. Doch dass das genau an Ostern gewesen sein soll, das steht nicht darin. Warum also feiern wir das also im Frühling?

Die Wurzeln dieses Festes sind so alt, wie die Menschheit selbst. Es ist die Wiederkehr des Lichtes und des Lebens nach der Zeit des Winters. Außer in Äquatornähe, wo die Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter nicht gibt, sind die Winter die dunkle, kalte Jahreszeit, die es zu überleben galt. Je weiter man in Richtung zu den Polen unserer Erde kommt, umso dunkler werden die Winter und um so kälter. Die Sonne geht dort am Winteranfang unter und erst bei Frühlingsanfang wieder auf. Unsere Urahnen sahen darin den Tod des Sonnengottes, mit dem alles Leben vom Erlöschen bedroht ist und die Winterzeit war von Hunger und Kälte geprägt. Man überlebte nur durch Vorräte und etwas Jagdglück – und welche Freude, wenn die Sonne, das Licht, das Leben im Frühling wieder über dem Horizont erstrahlte!

Das Jahrtausendealte Stonehenge in England ist ein monumentales Denkmal der astronomischen Kenntnisse unserer Vorfahren. Ein noch sehr viel älteres befindet sich nicht weit von Koblenz und heißt „Goloring“. Das war etwas ähnliches, wie Stonehenge, nur aus Holz gebaut und viel größer. Und siebentausend Jahre alt. Es gab mehrere solcher „Henges“ in Europa. Alle ihre Geheimnisse sind noch nicht gelüftet, aber sie waren sicher Kalender für Tages- und Nachtgleiche, Winteranfang und Frühlingsbeginn und ein Kalender für Aussaat und Ernte.

Die Menschen hatten erstaunlicherweise überall ein ähnliches Götterpantheon, bevor die monotheistischen Religionen auftauchten. Immer gibt es den großen Vatergott des Lichtes, mit Blitzen und Donner bewaffnet und die große Muttergöttin. Der Lichtgott selbst – oder sein Sohn – stirbt im Winter und feiert im Frühling seine glanzvolle Auferstehung und Wiedergeburt.

Der Frühlingsgott unserer europäischen, germanischen Vorfahren hieß Baldur oder Forsyth (daher heißt der frühblühende, sonnengelbe Strauch „Forsythie“). Er wurde von seinem dunklen Gegenstück, dem Unterweltsgott Högni, mit einem Mistelzweig ins Herz erstochen. Es musste ein Mistelzweig sein, denn Baldurs Vater, der Gott Odin, hatte allem, was unter und auf dem Boden lebt und wächst, was läuft, schwimmt oder fliegt, den heiligen Eid abgenommen, dem Frühlings- und Lichtgott Baldur kein Leid anzutun. Nur die Mistel, die oben auf den Ästen des Baumes wächst, war ihm entgangen, und so nützte der listige Högni die Mistel, um Baldur zu töten und die Welt in Finsternis und Tod zu stoßen.

Um seinen Sohn aus den Klauen der Finsternis der Unterwelt zu befreien und das Leben auf der Erde zu retten, ging Odin zu Hel, der Wächterin der Unterwelt um die Freigabe seines Sohnes Baldur zu erbitten. (Aus dem Wort „Hel“ wurde später „Hölle“ und die Hel ist dieselbe Figur der späteren Frau Holle. Deshalb gelangten Goldmarie und Pechmarie auch nur durch einen langen, dunklen Brunnen hinab zu ihr.) Frau Hel wollte wohl dem Göttervater Odin helfen und tat einen Zauberspruch, dass Baldur wieder aus der Unterwelt aufsteigen könne, wenn alles, was lebt, ihn beweint und betrauert. So geschah es, und Baldur konnte aus der Unterwelt des Todes wieder auferstehen und das Licht und das Leben zurückbringen.

Baldur hat aber auch ein weibliches Gegenstück, nämlich die Frühlingsgöttin Eostre (bei den Angelsachsen) oder Ostara (bei den Germanen). Denn Baldur verkörperte das Licht, die Sonne und deren lebensspendende Wärme und Eostre/Ostara die Erde, die das Leben gebiert. Im Norwegischen heißt der Frühling „Eostur“, unser Frühlingsfest heißt Ostern und im Nahen Osten hieß die Frühlings- und Fruchtbarkeitsgöttin Ishtar oder Astarte. Es ist im Prinzip derselbe Name. Und die Himmelsrichtung heißt Osten, weil da die Sonne aufgeht.

Die Auferstehung Jesu Christi passt sich genau in diese Mythologie ein: Jesus, das Licht der Welt, starb, ein Legionär stach ihn mit der Lanze ins Herz (Mistelzweig), er wurde in einer dunklen, verschlossenen Felsenkammer begraben (Unterwelt), die Frauen kamen, um ihn zu beweinen. Darunter auch seine Mutter Maria, die als „Himmelskönigin“ verehrt wird. Und auch Jesus Christus ist auferstanden um uns zum ewigen Leben zu führen.

Im alten Babylon feierte man auch das Frühjahrs- und Fruchtbarkeitsfest und ebenfalls die Auferstehung eines Frühlings- und Lichtgottes: Tammus, der Gott der Weiden und der Viehherden. Seine Schwester und Gattin war Ishtar. Auch sie beweinte ihn, als er starb, die Pflanzen verwelkten und die Welt sich verdunkelte. Ihre Tränen und Trauer brachten ihn zurück aus der Unterwelt und auch sie wurde als „Himmelskönigin“ verehrt. Bei den Griechen gibt es dieselbe Göttersage mit dem jungen Frühlingsgott Adonis, der von Astarte beweint wurde.

Das Frühlingsfest wird immer am Vollmond zur Tag- und Nachtgleiche gefeiert, und die Göttin Eostre/Ostara/Ishtar/Astarte ist gleichzeitig auch die Mondgöttin, die Gefährtin des Sonnengottes. Im Vollmond der Tag- und Nachtgleiche, ist sie die Schwangere, Lebensspendende, das Sinnbild „Ei“, das das neue Leben enthält. Der Hase und das Kaninchen sind schon im alten Ägypten und in Babylon ein Symbol der Fruchtbarkeit gewesen, genauso, wie hier in Europa. Noch heute sagt man: Dies oder jenes vermehrt sich, wie die Karnickel.

Wir feiern also Ostern das Fest des neuen Lebens, des neuen Lichtes, des neuen Jahres. Das sind so unglaublich tiefe Wurzeln, dass selbst Jesus Christus eine fast deckungsgleiche Figur in derselben Mythologie geworden ist. Aber warum sollen Christen ihn nicht gerade an Ostern als das neue Licht der Welt, das Leben und die Auferstehung feiern?

Wir wünschen allen unseren Lesern ein schönes Osterfest und FReude an dem bilderbuchschönen Osterwetter!

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