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Deutschsprachige Medien im Kampf gegen Daniele Ganser

4. November 2018 | Politik | Geo-Politik | rwkl

Wie unbeholfen die Medien versuchen, den Historiker zu verleumden.

Der unerbittliche Kampf der Medien gegen Dr. Daniele Ganser ist aktueller denn je. Weshalb steht der Schweizer Historiker dermaßen unter Beschuss? Liegt es an seinen Nicht-NATO-konformen Thesen oder eher an dem ständigen Hinterfragen gewisser historischer Ereignisse, die längst in Vergessenheit geraten waren? Die Medien können über Daniele Ganser schreiben was sie wollen, doch er ist intelligent genug, um mit der Verurteilung seiner Person fertig zu werden und zwar aus einem einfachen Grund. Er kann seinen Kritikern mit seinem Fachwissen problemlos die Stirn bieten. Seine Bücher und seine Beobachtungen sind belegt und seine Hauptaussagen lassen sich von vielen Quellen verifizieren. Trotzdem hat die Medienwelt von all den detaillierten Beobachtungen genug und so stoßen wir auf eine lange Liste seiner vermeintlichen Medienfeinde. 

 

 

Die Aargauer Zeitung, die Basler Zeitung, Die Welt, die Berner Zeitung und unzählige mehr. Sie alle haben vor dem vermeintlich größten Schweizer Superstar unter den Verschwörungstheoretikern gewarnt. Der gesamte deutschsprachige Raum wurde von ihm gewarnt. Muss man die Menschen davor warnen, nicht zu hinterfragen? Nicht zu lesen und nicht offen und differenziert zu denken?

Ehrlich gesagt, ich weiß nicht was Herrn Ganser, der immerzu für den Frieden appelliert und den Krieg verurteilt, als Individuum so gefährlich macht. Wenn die vierte Gewalt ihre Macht, die Bevölkerung von tatsächlich gefährlichen Menschen, ausgenützt hätte, wären wir jetzt weiter gewesen. Weshalb hat man in diesen Zeitungen nie einen warnenden Content über Benjamin Netanyahu abgedruckt? Denkt die Redaktion tatsächlich, dass Bibi eine kleinere Gefahr für den Weltfrieden darstellt als Daniele Ganser und deshalb muss doppelt und dreifach über seine Person geurteilt werden?

 

 

Man kann nicht leugnen, dass die Medienportale unter immensem Einfluss stehen und nun mal nicht alles abdrucken können, doch immer dasselbe zu bringen, macht keinen Spaß mehr.

Ich habe als Protest dieser einseitigen und haltlosen Argumentation gegen Daniele Gansers Arbeiten eine E-Mail an die Berner Zeitung geschrieben. Anlass für meine Reaktion war ein Artikel [1], der einen Ausschnitt aus Roger Schawinskis Buch „Verschwörung-Die fanatische Jagd nach dem Bösen in der Welt“ markiert. Ich konnte nicht glauben, dass nach all den Artikeln gegen Gansers Arbeiten, so weit ausgeholt werden musste.

Nachdem skandalösen Arena-Auftritt, übergab man ausgerechnet Roger Schawinski das Wort. Eine Person, die heiß darauf war, Daniele Ganser zu diffamieren. Nicht dass er sich bereits im Live-Fernsehen aggressiv gegen ihn ausgesprochen hat, nein jetzt soll es Schwarz auf Weiß sein.

 

 

Erstens sollte ganz schnell klargestellt werden, dass Herr Schawinski über keinerlei Grundwissen im Bereich der internationalen Politik verfügt. Er versucht trotzdem, die Thesen von Ganser unbeholfen zu widerlegen. Wir sind uns hoffentlich darüber einig, dass man die Arbeit eines Doktors nicht von einem Gymnasiasten korrigieren lässt. Noam Chomsky, eine der berühmtesten und intelligentesten Intellektuellen der Zeit, ist nur einer der Großen, die Gansers Doktorarbeit NATO-Geheimarmeen in Europa gelobt hat.

Gansers Arbeiten sind äußerst detailliert recherchiert und überzeugen viele Kritiker. Doch ausgerechnet Roger Schawinski, der zuvor im Artikel Ganser richtigerweise als unqualifiziert dafür bezeichnet, die Sprengung oder Nicht-Sprengung des WTC7 zu beurteilen, möchte nun eine Doktorarbeit über verdeckte Kriegsführung widerlegen und den Syrien-Krieg erklären. Das hört sich sehr absurd an, wenn man abermals bedenkt, dass Herr Schawinski keine Ahnung über diese Themen hat.

 

 

 

Die Konditionen für einen differenzierten und fairen Artikel stimmen somit bereits im Voraus nicht. Doch weder die Berner Zeitung noch die anderen Zeitungen scheint das, zu interessieren. Nachdem die BZ-Redaktion mich mehr als drei Wochen warten ließ, erhielt ich eine Stellungnahme. Auf die Frage, weshalb man sich für Roger Schawinski als Gastautor entschied, um dieses Thema den Lesern näher zu bringen und weshalb sich die BZ für die kommentarlose Akzeptanz der Argumente Schawsinkis entschied, erhielt ich schließlich diese Antwort:

«Der Auszug erschien nicht nur bei der BZ, sondern bei allen Bezahlzeitungen der Tamedia, also unter anderem auch beim Tages-Anzeiger und beim Bund. Seit Januar 2018 produziert nämlich die sogenannte „Redaktion Tamedia“ Inhalte mit nationaler und internationaler Tragweite für mehrere Titel. Wie das genau funktioniert, können Sie hier nachlesen. Schawinskis Buchauszug wurde von jener Redaktion Tamedia veröffentlicht. Der Text ist klar als Buchauszug deklariert und hat deshalb keinen Anspruch auf Neutralität. Er zeigt die Sichtweise von Roger Schawinski auf.»

Sehr intelligent gemacht, das muss ich zugeben. Man lässt Gastautoren sprechen und stellt sich weder hinter noch gegen die Aussagen. Das Ziel wird nämlich auch so erreicht. Der Leser kriegt einen spannenden Artikel und die Redaktion freut sich über ihr «breites und vielfältiges» Medium. Schön und gut. Dann fordere ich höflichst auf einen Ausschnitt von anderen Büchern abzudrucken, wie beispielsweise aus Gansers Büchern, um den Lesern eine noch breitere Auswahl zu ermöglichen.

Sie wissen hoffentlich, auf was ich hinaus will. Die Medien verharmlosen mit derartigen Antworten ihre Macht. Es wird anschließend darauf plädiert, man solle offen und kritikfreudig sein, wenn immerzu nur dasselbe abgedruckt wird. Die neoliberale, transatlantischen und anti-russischen Tendenzen nehmen somit nicht nur zu, sondern genau solche Berichterstattung macht die Bevölkerung misstrauisch. Weshalb sind gegenwärtig denn die Alternative Medien und Leute wie Daniele Ganser so beliebt?

 

 

 

Es macht misstrauisch wenn immer dasselbe behauptet wird, ohne die meisten Geschehnisse sauber zu recherchieren. Solcher Journalismus ist schnell, faktenlos und haltlos. Seien sie kritisch mit den Arbeiten von Ganser, bitte nur zu. Menschen wie Roger Schawinski dann das Zepter zu übergeben, statt selbst zu forschen und monatelang Gegen-Argumente zu finden, scheint aber bequemer zu sein.

Aus der ganzen Diskussion kann man eins lernen. Egal wieviel Kritik, Verurteilung und Neid auf die Friedensforscher hageln wird. Egal mit welchen Begriffen, ob Verschwörungstheoretiker oder sonst was, er betitelt wird, die Bevölkerung muss interessiert und aufmerksam am Weltgeschehen teilhaben haben.

Die Friedensbewegung in Deutschland, Österreich und der Schweiz muss trotz diesem negativen und nichtssagenden Kampf gegen Daniele Ganser, weiterhin bestehen bleiben und wachsen. Gansers Hauptbotschaft ist und bleibt, für den Frieden zu kämpfen. Wir sind uns hoffentlich darüber einig, dass schon viel schlimmere Botschaften, in Büchern und Hörsälen verbreitet wurden.

Quellen:
[1] Verfasser: Roger Schawinski, Was treibt Daniele Ganser an, https://www.bernerzeitung.ch/leben/gesellschaft/was-treibt-daniele-ganser-an/story/15537394, [Letzter Zugriff am: 08.09.2018]

 

 

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