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Die artgerechte Haltung des Menschen (Teil 3)

14. Februar 2018 | Gesundheit | Ernährung | Medizin | Politik | Geo-Politik | Die Unbestechlichen

Die Bertelsmann-Stiftung hat sich zur Aufgabe gemacht, die heutige Gesellschaft zu modernisieren, reformieren, zu perfektionieren, um Wohlstand, Toleranz, bessere Welt usw. usw. zu fördern. Wer so viele Mittel für so gute Zwecke einsetzen kann, ist natürlich der beste Berater unserer Bundesregierung. Man richtet Kongresse aus, gründet Organisationen und Diskussionsforen, macht breitangelegte Untersuchungen, kann aufgrund der Expertise in allen Gebieten der Kommunikation auch umfassende Statistiken, demographischen Erhebungen und Unmengen von Fakten bieten. So erhebt der „Gesundheitsmonitor“ ständig neue Befragungsdaten unter Patienten und Ärzten und dient so auch als „Frühwarnsystem“ für die Stimmungslage im Gesundheitssektor. Die werden dann von ausgewählten und namhaften Referenten, die den guten Zielen von Bertelsmann zustimmen und verpflichtet sind, ausgewertet und vermittelt.

Das gibt den Politikern das gute Gefühl, umfassend informiert zu werden. Ja, sogar das gute Gewissen, den von Bertelsmann ermittelten Bedürfnissen der Bevölkerung zu entsprechen. Und dann liegt es ja nahe, daß die Lösungen auch gleich mitgeliefert werden.

Dafür gibt es unter anderem und nur als Beispiel das „Centrum für Krankenhaus-Management“, dessen Leiter, Herr Professor von Eiff, die Landesregierungen in Gesundheitsfragen berät. Das Ziel der Arbeit des CKM ist „Wege aufzuzeigen, wie praxisbewährte Management-Methoden aus Industrie, Handel und Dienstleistungsbranche in Krankenhäusern und anderen Institutionen des Gesundheitswesens genutzt werden können.“

Frank Knieps, noch 2003 AOK-Geschäftsführer und ein Gegner der Privatisierung des Gesundheitssystems, betätigt sich mittlerweile als einer der herausragenden Referenten auf Bertelsmann-Stiftungs-Veranstaltungen, als Chef des BKK-Dachverbandes und dazu noch im Bundesgesundheitsministerium an verantwortlicher Stelle für die Umsetzung der Reformen .

Wenn also die Krankenhauskonzerne endlich das leisten können, was ein Haufen ineffizienter, unübersichtlicher, eigenbrötlerischer, fehleranfälliger Hausärzte nicht zuwege bringt, nämlich eine umfassende Gesundheitsversorgung zu einem geringeren Preis, bei garantierten Qualitätsstandards, und das alles aus einer Hand, optimal kontrolliert, organisiert und perfektioniert, was liegt dann näher, als die schöne, neue Welt der industriellen Gesundheitsversorgung?

Und weil der Weg in die schöne neue Weltordnung auch erfordert, als gläserner Patient bis in alle Einzelheiten erfasst und verwaltet zu werden, steht auch die E-Card, die elektronische Gesundheitskarte auf der Wunschliste der Klinikketten. Damit würde die ärztliche Schweigepflicht dann auch noch endgültig zu einem verschrobenen Relikt der Vergangenheit. Der Zugriff Dritter darauf ist möglich und praktisch vorprogrammiert. Wer an solchen Informationen Interesse hat, braucht nicht erläutert zu werden. Und wer bereitet die Einführung dieses Überwachungsinstrumentes emsig wie ein Eichhörnchen vor?

Die Bundesregierung hat mit der Entwicklung und Durchführung der elektronischen Gesundheitskarte die Firma Arvato für 1,9 Milliarden Euro betraut. Jener bereits erwähnte Arvato/Bertelsmann gehört in trauter Eintracht zusammen mit dem Springer-Konzern und Gruner+Jahr das modernste Druckzentrum Europa: Prinovis.

DAS, meine Damen und Herren, sind Synergien!

Die medizinische Versorgung unserer Bürger wandert ganz offenkundig beabsichtigt und gewollt aus den Händen der Ärzte in die Hände von Großkonzernen. Die dadurch entstehenden industriellen Medizin-Monopolisten werden in naher Zukunft die Behandlungsmethoden und Therapien und deren Kosten vorgeben. Eine unabhängige Kontrollinstanz gibt es nicht mehr. Die Patienten haben auch keine Möglichkeit mehr, zu einem anderen Arzt zu gehen oder die Art der Behandlung zu wählen, die sie wünschen.

Gesundheitsversorgung wird ein Industriezweig, in dem das Einzelschicksal und persönliche Bedürfnisse, menschliche Anteilnahme und persönliche Kenntnis der individuellen Gegebenheiten des Patienten keine Rolle mehr spielt – und spielen soll. Profit steht im Vordergrund.

Bei einer Gesellschaft, die überaltert ist und – noch wichtiger – durch die zwingenden Vorschriften des Codex Alimentarius krank gefüttert worden ist, lassen sich utopische Summen verdienen. Wenn sich die Befürchtungen vieler kritischer Ärzte und Fachleute bewahrheiten, kommen in Zukunft die fehlernährten Kinder schon im jungen Alter wegen Allergien, Fettleibigkeit und Vitaminmangelerscheinungen sowie schweren Schäden durch gentechnisch veränderte Lebensmittel in Scharen in die MedizinischenVersorgungszentren. Dort werden sie dann als junge Erwachsene auch ihre Unfruchtbarkeitsbehandlungen über sich ergehen lassen müssen, da Genfood nachweislich die Gefahr der Sterilität signifikant erhöht. Wer die Chance bekommt sich fortzupflanzen, entscheidet das Medizinische Versorgungszentrum. So könnte es denn dahingehen, bis im fortgeschrittenen Alter die schlechten Lebensmittel multimorbide Frühgreise geschaffen haben, die dann reif für die Behandlung der multiplen Tumore sind, die sich bei der ungesunden Lebensweise bilden können. Sollte jemand das ihm vom alleswissenden Staat zugedachte Kontingent an Gesundheitskosten verbraucht haben, stünde ja vielleicht auch bald die Option des „sozialverträglichen Frühablebens“ im Raum.

 

Quellen:

http://f3.webmart.de/f.cfm?id=2614366&r=threadview&t=3436684&pg=1

AG Bertelsmann: Antreiber der Ökonomisierung des Gesundheitswesens

Hermann Werle, Jenny Gullnick: http://209.85.129.132/search?q=cache:EJUB6YwcQtAJ:www.anti-bertelsmann.de/2007/buko/buko-gesundheit.pdf+R%C3%B6hn+Kliniken+Liz+Mohn&hl=de&ct=clnk&cd=2&gl=de

http://www.manager-magazin.de/koepfe/artikel/0,2828,523798,00.html

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,554601,00.html

http://www.ungesundleben.org/privatisierung/index.php/Bertelsmann_Stiftung

http://www.bertelsmannkritik.de/gesundheit.htm

http://www.keine-lobbyisten-in-ministerien.de/index.php/Bertelsmann_Stiftung

http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-0A000F14-BC9AC91D/bst/hs.xsl/18754_32456.htm

http://www.stoppt-die-e-card.de/index.php?/archives/8-Vorratsdatenspeichrung-in-der-Medizin.html

http://www.ippnw.de/soziale-verantwortung.html

Gesellschafter von Prinovis: http://www.prinovis.com/company_associates.php

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/bertelsmann-liz-mohn-bleibt-an-der-macht-14291543.html

http://www.taz.de/!5211532/

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https://dieunbestechlichen.com/2017/07/die-artgerechte-haltung-des-menschen-teil-2/
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Quelle:

Die Unbestechlichen

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