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Als weltweit größtes Darm-Studien-Forschungsprojekt wurde es 2012 gestartet, um einen großen Datensatz rund um das Darmklima zu sammeln. Es betrifft die Sammlung von Bakterien, Pilzen und Vieren, die im und am menschlichen Körper vorkommen. (Bild: pixabay, Bildmontage: Niki Vogt)

Die größte Darm-Studie aller Zeiten! Ist an der veganen Ernährung doch etwas dran?

23. April 2019 | Bewusstsein | Spiritualität | Gesundheit | Ernährung | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

PhD Rob Knight, PhD Jeff Leach und PhD Jack Gilbert gründeten 2012 das „American Gut Project“, um mehr über den menschlichen Darm zu erfahren.

Als weltweit größtes Darm-Studien-Forschungsprojekt wurde es 2012 gestartet, um einen großen Datensatz rund um das Darmklima zu sammeln. Es betrifft die Sammlung von Bakterien, Pilzen und Vieren, die im und am menschlichen Körper vorkommen.

Durch die Finanzierung mit Crowd-Funding-Mitteln zum Aufbau dieser großen, anonymisierten Open-Access-Datensätze, konnte jeder daran teilnehmen und zur wissenschaftlichen Forschung beitragen. Die Teilnehmer bezahlten ihre Analyse selbst mit 99 Dollar. Sie schickten Stuhlproben, orale Abstriche und Hautproben an die Forscher ein und beantworteten auch Fragen zu ihrer Ernährung und ihrem Lebensstil.

Bürgerliche Wissenschaftsprojekte begrüßen die Teilnahme von jedermann an der Entdeckung und dem Austausch von wissenschaftlichen Erkenntnissen – so kann die Forschung in einem bestimmten Wissenschaftsbereich auf Daten zurückgreifen, die aus der breiten Öffentlichkeit stammen!

Alle vom „American Gut Project“ gesammelten Daten werden de-identifiziert (d.h. es werden keine Informationen gespeichert, die eine Probe auf einen Teilnehmer zurückführen können) und anschließend in offenen Archiven und Datenbanken bereitgestellt. Da jedem Teilnehmer ein Fragebogen über seine Lebensgewohnheiten zur Verfügung gestellt wird (die Beantwortung dieser Fragen ist optional, wird aber dringend empfohlen, da dies dazu beiträgt, mehr Daten bereitzustellen), sind die von ihm bereitgestellten Informationen mit den Daten aus seiner Stichprobe verknüpft. Auf diese Weise können andere Forscher auf der ganzen Welt amerikanische Darmdaten nutzen, um eigene Entdeckungen zu machen, indem sie Mikrobiom-Trends identifizieren und faszinierende Fragen über den Zusammenhang zwischen Mikroben und der menschlichen Gesundheit beantworten.

 

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Warum sind Erkenntnisse aus der Darmflora so wichtig?

Wir haben mehr Mikroben im Darm als im ganzen Körper zusammen. Es gibt ungefähr 37 Billionen menschliche Zellen und ca. 50 Billionen bakterieller Zellen im Darm. Sie sind teilweise nützlich und zum Teil auch schädlich für den Organismus. Alle Bakterien bilden eine mikroskopische Aktivitätswelt, die entweder die Immunabwehr stärken und innere Organe unterstützen. Ein unausgeglichenes Darmmilieu kann jedoch auch vielen Krankheiten die perfekte Atmosphäre zum Gedeihen geben.

Mit etwa 5.000 Bakterienarten auf der Haut und einer spezifischen Untergruppe im menschlichen Darm soll mehr darüber in Erfahrung gebracht werden, wie diese Arten mit den verschiedenen Lebensstilen untereinander interagieren und den allgemeinen Gesundheitszustand beeinflussen.

Die menschlichen Genome sind fast identisch, die Darmflora nicht. Auch wenn der Darmtrakt jedes Einzelnen ähnliche Funktionen erfüllt, können die Mikroben, die diese Funktionen erfüllen, je nach Person unterschiedlicher Spezies sein. Das Darmmilieu einer Person kann also völlig anders aussehen als das eines anderen, ohne es als „gut“ oder „schlecht“ zu bewerten. Indem eine Massenmenge an Daten aus der Öffentlichkeit gesammelt wird, kann hoffentlich eine Basis für ein „normales“ Darmmilieu erkannt werden.

Es sollen Zusammenhänge zwischen der Darmflora und der menschlichen Gesundheit hergestellt werden, um diese zu verstehen und zu heilen. Mit einem komplexen Set von Mikroben, wird dieses möglich.

Es gibt immer noch begrenzte Hinweise auf den Zusammenhang zwischen Mikroben und bestimmten Krankheiten beim Menschen, so dass durch die Erhebung dieser Daten Rückschlüsse darauf gezogen werden können, ob ein bestimmter Satz von Mikroben in einem bestimmten Lebensstil häufiger vorkommt. Es gibt faszinierende Studien, die das Darmmilieu mit der Art und Weise assoziieren, welche Nahrung konsumiert wird, welche Schlafgewohnheiten sich daraus ergeben und sogar Krankheiten, wie Depressionen und Parkinson damit auftreten. Durch das Verständnis dieser Zusammenhänge kann die Darmflora-Forschung hoffentlich ihren Weg in ein klinisches Umfeld finden, das die Aussicht auf neue und innovative Therapien oder Diagnostika für diverse Krankheiten eröffnet.

Viele Gesundheitsprobleme wurden bereits mit bestimmten Arten von Bakterien in unserem Darm in Verbindung gebracht. Dabei können diese Keime entweder von außen mit der Nahrung oral aufgenommen werden und sich dann im Darm einnisten. Auf der anderen Seite können auch körpereigne Bakterien durch übermäßige Vermehrung in einem ungünstiges Darmmilieu das mikrobiologische Gleichgewicht zerstören und damit großen Schaden anrichten.

 

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Bisher wurden im amerikanischen Darmprojekt folgende Entdeckungen veröffentlicht:

  1. Menschen, die sich überwiegend pflanzlich ernähren, haben auch eine größere Vielfalt an Bakterien in ihrem Verdauungstrakt. Das führt nicht zwangsläufig zu der Aussage, daß eine komplexere Darmflora besser ist. Es wurde jedoch festgestellt, dass durch eine vegane Ernährung weniger Antibiotikaresistenzen aufgefallen sind. Allein das ist schon sehr bemerkenswert. Eine Erklärung dafür könnte sein, daß durch die vegane Ernährung weniger verpackte und verarbeitete Lebensmittel von Tieren gegessen wurden und in den Darm gelangen, die mit Antibiotika aufgezogen wurden.
  2. Die Wissenschaftler haben ebenfalls entdeckt, dass Menschen mit ähnlichen bakteriellen Profilen auch zu ähnlich gleichen Gesundheitsproblemen neigen. Dies wurde durch eine Abstimmung mit einer anderen Probandengruppe bestimmt, die gleiche Alters-, Geschlechts- und Körpermassenwerte hatten und die nicht an der Erkrankung litten.

Einige der dieser gemeinsamen Gesundheitsprobleme bei ähnlichen gemeinsamen bakteriellen Profilen waren psychische Gesundheitsprobleme, wie zum Beispiel (PTBS), Schizophrenie, Depressionen oder bipolare Störung. Alle diese Erkrankungen zeichneten sich bisher in der Studie durch einen sehr starken Zusammenhang mit der Zusammensetzung der Darmflora aus.

Mit anderen Worten, Probanden mit Posttraumatischen Belastungsstörungen, neigen dazu, auch die gleichen Bakterienstämme in ihrem Verdauungstrakt zu haben. Das Gleiche gilt ebenso für Depressionen und bipolare Störungen.

Ein Artikel im „Medical News Today“ weist darauf hin, dass eine bestimmte aktuelle Studie einen Zusammenhang zwischen Angst und einem Mangel an gesunden Darmmikroben fand.

Im Wesentlichen geht es bei dieser größten Darm-Studie darum, den Menschen schlussendlich sagen zu können:

„In Ordnung, du leidest an dieser Erkrankung und das fehlt in deiner Darmflora, oder es ist anders als normal. Daraus sollten sich deine Essgewohnheiten wie folgt ändern, um gesund zu werden.“

Wenn man bedenkt, wie viele psychische und physische Gesundheitssymptome mit Ernährungsfehlern zusammenhängen und wie wichtig die Rolle des Darm bei der Aufnahme und Nutzung von Nährstoffen spielt, ergibt das alles sehr viel Sinn.

 

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