0 Die heilige Bundeslade – eine neue Theorie | connectiv.events
Seite auswählen

Die Bundeslade ist Symbol für den Bund Gottes mit dem Volk Israel und galt beim Auszug Israels aus Ägypten als Garant für Gottes Gegenwart inmitten seines Volkes. Bild: Die Bundeslade wird durch den Jordan getragen, von James-Jacques Joseph Tissot, Guache auf Karton, gemeinfrei

Die heilige Bundeslade – eine neue Theorie

4. März 2019 | Geschichte | Grenzwissenschaften | Kultur | Kultur | Kunst | Musik | connectiv.events

 

Die Bundeslade. Viele Hinweise deuten darauf hin, dass dieses Objekt weit mehr war als nur eine Transportkiste. Eventuell ein technisches Gerät? Eine antike Wunderwaffe? Doch woher bezog die Bunderslade ihre Kraft und Energie? Dieses Video liefert überraschende neue Antworten.

Die Bundeslade der Israeliten ist eines der mystischsten und geheimnisvollsten Artefakte des Altertums. Sie ist ein tragbarer, goldbeschlagener Holzkasten, in dem die heiligsten Gegenstände des Judentums aufbewahrt wurden. Wo die Bundeslade heute ist, ist unbekannt. Es gilt als sicher, dass sie in einer der uralten Kirchen des christlichen Äthiopiens aufbewahrt ist.

Salomon war der Erbauer des Ersten Tempels in Jerusalem, der in erster Linie als würdiger Aufbewahrungsort der Bundeslade diente. Die Bundeslade trägt diesen Namen, weil sie den Juden von Gott beim Auszug aus Ägypten als Zeichen des Bundes zwischen Gott und dem von ihm auserwählten Volk der Juden gegeben worden war. Die Bundeslade ist Symbol für den Bund Gottes mit dem Volk Israel und galt beim Auszug Israels aus Ägypten als Garant für Gottes Gegenwart inmitten seines Volkes. Sie ist der zentrale Kultgegenstand des Volkes Israel und enthielt die Steintafeln mit den Zehn Geboten, die Moses auf dem Berg Sinai von Gott erhielt. Keine andere Religion hat ein solches, von Gott selbst gegebenes Heiligtum, das einen direkten Bund Gottes mit diesem Volk dokumentiert. Diese Bundeslade führten die Juden auf dem ganzen Weg von Ägypten bis Palästina mit sich, und schlugen überall, wo sie rasteten, ein Zelt auf, in dem die Bundeslade, und damit Gott selbst, einen Wohnsitz mitten unter ihnen hatte.

Der Erste Tempel, den Salomo nach den Plänen seines Vaters David baute, war die Nachbildung des traditionellen Zeltes als prachtvoller Steinbau.

Salomon genoß den Ruf, sehr weise zu sein und sehr gerecht. Noch heute spricht man von „salomonischen Urteilen“. Makeda, die schöne Königin von Saba hörte von diesem großen und weisen König. Mit gewaltigem Gefolge und sagenhaften Schätzen machte sich die Königin von Äthiopien auf den beschwerlichen Weg nach Jerusalem, um Salomon zu begegnen. Sie blieb eine ganze Weile am Hofe Salomons und war auch bei seinen Urteilen zugegen. Sie bewunderte den weisen König, und diesem gefiel ihre Schönheit und Klugheit. Die beiden verbrachten eine Liebesnacht vor der Rückreise der Königin nach Äthiopien.

 

Salomon empfängt Makeda,die Königin von Saba, Gemeinfrei

 

Makeda, die Königin von Saba, gebar, nach Äthiopien zurückgekehrt, einen Sohn, Menelik I. Er wuchs zu einem klugen, stattlichen jungen Mann heran und beschloß, seinen Vater zu besuchen. Salomon hatte große Freude an seinem Sohn, dem jungen Prinzen, und wollte ihn als sein Nachfolger zum König über Israel machen, doch Menelik bestand auf seiner Rückkehr nach Äthiopien. Salomon willigte ein. Er krönte Menelik zum König von Äthiopien und gab ihm als Berater und Freunde die erstgeborenen Söhne der Ältesten seines Reiches mit auf den Weg. Diese wollten dem Bericht nach aber nicht ohne die Bundeslade ziehen und entführten das Heiligtum – ohne Wissen Meneliks – aus dem Tempel und brachten die heilige Lade nach Aksum. Angeblich wird sie dort noch heute in der Kirche Maryam Seyon aufbewahrt.

Es gibt noch eineandere Erklärung, wie die Bundeslade aus dem ersten Tempel Jerusalems verschwunden sein könnte. Des babylonische Herrschers Nebukadnezar hat den Überlieferungen nach den Tempel des Salomons zerstört, und das jüdische Volk ins Exil getrieben, laut dieser Variante ist in diesem Zusammenhang auch die Bundeslade aus Jerusalem verschwunden. Einer Legende nach soll sie in einer Höhle im Tempelberg versteckt sein.

 

 

Axum in Äthiopien ist ein mystischer Ort, eine heilige Stadt. Hier sind die alten Felsenkirchen von Libela, hier ist hautnah zu spüren, wie präsent die biblischen Geschichten sind. Filme wie „Indiana Jones“ werden von dieser Atmosphäre des Mythischen, Uralten, Menschheitsbestimmenden inspiriert. Hier also soll die Bundeslade aufbewahrt sein. Laut Überlieferung soll das die Gesetzestafeln enthaltende Heiligtum eine mit Gold beschlagene Truhe aus Akazienholz gewesen sein und mit zwei Tragebalken für den Transport ausgestattet. Auf dem Deckel thronten zwei Cherubim, knieende Engelswesen mit Menschengesichtern, deren Flügel, zueinandergewandt, wie einen Schirm über der Lade ausgebreitet waren. Laut Bibel war die heilige Truhe 140 Zentimeter lang, 80 Zentimeter hoch und breit. Steven Spielbergs „Indiana Jones – Jäger des verlorenen Schatzes“ vermittelt ein wahrscheinlich recht gutes Bild dieser sagenhaften Truhe.

 

 

Wo die Bundeslade sein sollte und ob es sie überhaupt gab, war lange ein Geheimnis und Stoff für Romane, Sachbücher und Forscher. Bis 2009. Nach seiner Audienz bei Papst Benedikt XVI fragten Journalisten der „Welt“ den Patriarchen Abuna Pauolos, der höchsten Autorität der Kirche von Äthiopien:

„Befindet sich die Bundeslade in Äthiopien?“ fragten wir Abuna Pauolos an diesem Wochenende in Rom. Der 73jährige Patriarch war gerade von seiner Audienz bei Papst Benedikt XVI. zurück zum Hotel Aldrovandi in die Villa Borghese gekommen. Er ist das geistliche Oberhaupt der äthiopischen Kirche und sein Wort hat weltweit größtes Gewicht. In ihm verkörpert sich das ostafrikanische Christentum eines 80-Millionen-Volkes mit einer 2000 Jahre alten Tradition. Doch jetzt schwieg Abuna Pauolos, eine Minute, zwei, drei, eine kleine Ewigkeit. Wir fragten also noch einmal, was Schatzsucher und Archäologen seit Jahrzehnten beschäftigt: „Befindet sich die Bundeslade in Äthiopien?“ Wir sollten doch bitte etwas Geduld haben, bat uns da der Enkel des letzten Kaisers an der Seite des Patriarchen, Prinz Aklile Berhan Makonnen Haile Selassie, und lächelte: „Nach 2000 Jahren Schweigen zu dieser Frage sollten nun fünf Minuten Zeit für die Antwort nicht mehr zu viel sein.“ Doch da ergriff der Patriarch schon selbst das Wort und sagte unmissverständlich: „Ja, die Bundeslade befindet sich bei uns in Axum.“ Daran gebe es überhaupt keinen Zweifel. „Äthiopien ist der Thron der Bundeslade, seit hunderten von Jahren schon. Nach Gottes Willen ist sie zu uns gekommen und nach Gottes Willen wird sie auch bei uns bleiben. Ich bin nicht hier, um Beweise dafür vorzulegen. Ich bin hier, um zu sagen, was ich selbst gesehen habe, was ich weiß und was ich bezeugen kann.“ Die Lade sei keinem Alterungsprozess unterworfen und entspreche genau den Angaben der Bibel. Sie sei allerdings ein Gegenstand des Kultes und nicht der Neugier. Darum würde sie auch in Zukunft keinem Unwürdigen gezeigt. Doch sie sei da, daran gebe es keinen Zweifel: „Das Gesegnete bleibt. Das Heilige bleibt. Die Bundeslade ist nicht von Menschenhand gemacht. Sie ist ein Geheimnis.“

 

Eure Spenden helfen uns, Euch noch bessere Artikel zu bieten.
Unterstützt uns bitte mit einer Spende unter
https://www.paypal.me/connectiv

DANKE!

________________________________________________________________________

Die Plattform von connectiv.events bietet Dir vielfältige und effektive Möglichkeiten, Dich, Deine Arbeit und/oder Dein Unternehmen bei einem thematisch breitgefächerten Publikum vorzustellen. Die Bekanntheit und auch die Beliebtheit von connectiv.events wächst von Tag zu Tag.

Im digitalen Zeitalter ist es besonders wichtig, einander real zu begegnen. Die Gelegenheit dazu hast Du bei unseren Events. Eine Termin-Übersicht findest Du im Event-Kalender.
Abonniere doch gleich unseren Youtube-Kanal. Damit unterstützt Du unseren Bekanntheitsgrad und verpasst keine neuen Produktionen mit spannenden Themen und Gästen.
Verpasse auch keine Informationen über kommende Events, sowie interessante Artikel, Beiträge und Menschen und melde Dich ebenfalls für unseren Newsletter an.
Wir entwickeln unsere Plattform ständig weiter und wünschen Dir viel Freude beim Stöbern auf connectiv.events

_____________________________________________________________________________

 

Weiter lesen auf:

https://youtu.be/RRDE0HEzCao
Bildredakteur:

YouTube Unser Planet Niki Vogt Guido Grandt Eva Maria Griese connectiv.event Anti Spiegel

Textredakteur:

Zentrum für neuroregenerative Medizin Zentrum der Gesundheit YouTube Unser Planet Thomas Röper Tagesdosis sternenlichterblog2 RT Rainer Taufertshöfer Qi Technologies Pravda TV Pierre Kranz Peter Andres Oliver Janich Niki Vogt NachdenkSeiten Martin Strübin Kopp Jasinna Jakob Brand Impfen nein Danke HeilKräuterInfos Guido Grandt Gottfried Glöckner Giuseppe Nardi genesis pro life Eva Maria Griese Dr. Reinhard Kobelt Dr. med. Maria Iliadou-Maubach Dr. Marcel Polte Daniel Prinz connectiv.events ARTE Anna Maria August Airnergy

Quelle:

connectiv.events

Pin It on Pinterest

Share This