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Bild: Sri-Padmanabhaswamy Tempel, Manu Jha, Wikipedia, Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

Die mysteriöse Kammer B im Sri-Padmanabhaswamy Tempel. Aktueller Stand.

8. März 2018 | Bewusstsein | Spiritualität | Geschichte | Grenzwissenschaften | Mysteryblog

Der Goldtempel Sri-Padmanabhaswamy in Thiruvananthapuram, der Haupstadt im Unionsstaat Kerala, birgt mit der bis heute ungeöffneten Kammer B ein Geheimnis und Priester warnen davor, überhaupt eine Öffnung der versiegelten Tür zu wagen. Die gewaltigen Schätze aus Gold, Silber, Juwelen und Edelsteinen der bisher geöffneten fünf Kammern wurden von erfahrenen Experten auf einen Wert von 15 Milliarden Euro geschätzt. Die indische Regierung plant das Geld vor allem in die Bildung zu investieren, doch die königliche Herrscherfamilie hat sich gegen eine Verwendung der Goldschätze des Sri-Padmanabhaswamy Tempels ausgesprochen. Im Jahr 2011 hatte das Oberste Gericht die Erfassung aller Funde angeordnet, die gefilmt und dokumentiert werden sollten. Die Eisentür der mysteriösen Kammer B im Goldtempel zeigt das Abbild zweier Kobras, die als Warnzeichen gelten und Menschen davon abhalten sollen das Gewölbe zu öffnen.

Goldtempel Sri-Padmanabhaswamy – Wertvollster Tempel der Welt

Der Sri-Padmanabhaswamy Goldtempel gilt als der wertvollste Tempel der Welt und wurde der Hindu-Göttin Vishnu gewidmet. Vishnu ist eine blauhäutige Gottheit, die mythologisch meist auf dem König der Schlangen, Sheshnag, sitzend künstlerisch gezeigt wird. Die gesamte Oberfläche des Heiligtums ist mit Gold überzogen und selbst aus großer Entfernung ist der goldene Tempel sichtbar. Unter dem Tempel soll laut Erzählungen der größte Schatz der Erde liegen. Alle bislang gefundenen Aufzeichnungen, die den Goldtempel Sri-Padmanabhaswamy erwähnen, reichen in das Jahr 500 vor bis 500 nach Christi Geburt. Zahlreiche Schriften bezeichnen das Bauwerk als goldenen Tempel. Zutritt zu dem Heiligtum haben ausschließlich Hindus. Im welchem Jahr der Goldtempel gebaut wurde, bleibt unbekannt.

Im Jahr 2011 wurden im Auftrag des Obersten Gerichts die sechs Gewölbe unterhalb des goldenen Tempels Sri-Padmanabhaswamy erforscht. Nach Öffnung der Türen offenbarte sich ein Schatz gigantischer Größe. Entdeckt wurden Gold, Silber, Edelsteine, Smaragde, Rubine, antike Artefakte und wertvolle Edelmetalle. Vor allem Gold fand sich in den Kammern.

Was liegt sich in Kammer B?

Die Tür der Kammer B führt zu einer weiteren Kammer und sollte an einem Wochenende Anfang Juli 2011 geöffnet werden. Auf der Eisentür prangen zwei riesige Kobras und gelten als Warnung an jene Menschen, die versuchen, die Kammer B im Sri-Padmanabhaswamy Goldtempel zu öffnen. Die mächtige versiegelte Tür hat weder Schrauben noch Verriegelungen. Auf einen Türknauf und Schlüsselloch haben die Erbauer verzichtet, um einen natürlichen Zugang in die Kammer B zu verhindern.

Zur Öffnung sei ein bestimmtes Ritual erforderlich, das von einem Hindumönch durchgeführt werden muss, der große Macht besitzt und das Gahudra-Mantra beherrscht. In unserer Zeit gibt es nach aktuellen Stand keinen Menschen, der die genannten Voraussetzungen erfüllt. Das Heiligtum hinter der Eisentür im Sri-Padmanabhaswamy Goldtempel ist aus diesem Grund seit Jahrhunderten verschlossen. Niemand kennt das Geheimnis, was sich in dem Gewölbe verbirgt. Zahlreiche Informationen zu dem goldenen Tempel sind verschwunden.

Basierend auf den milliardenschweren Kostbarkeiten in den fünf geöffneten Gewölben könnte die versiegelte Kammer B ebenfalls Goldschätze beinhalten. Die Türen der fünf Kammern zeigten keine Warnungen auf der Oberfläche. Im Jahr 1908 wurden die Gewölbe erstmals erforscht und eine weitere Forschung wegen einer Kobraplage eingestellt. Erst 1931 konnte die erste Kammer geöffnet werden und offenbarte wertvolle Schätze. Die anderen vier Räume zu öffnen dauerte 80 Jahre, einzig Kammer B im Sri-Padmanabhaswamy Goldtempel bleibt verschlossen. Die indische Regierung zeigt nach wie vor starkes Interesse an dem mysteriösen versiegelten Raum. Gegen das Begehren spricht sich die königliche Familie Indiens zusammen mit religiösen Vertretern aus. Beide sind strikt gegen eine Öffnung und verweigern Regierungsleuten den Zugang zu dem streng bewachten Heiligtum.

Es soll ein Ritual stattgefunden haben bei dem sich die indische Hindu-Göttin Vishnu nicht erfreut darüber zeigte, wie die Schätze des Tempels behandelt würden. Wenn die versiegelte Kammer B trotz aller Warnungen geöffnet werden sollte, drohe eine globale Katastrophe mit zerstörerischen Auswirkungen überall auf der Welt. Zwischen der Regierung und den religiösen Anhängern herrscht seit Jahrzehnten Uneinigkeit über die richtige Verwendung der Reichtümer des Sri-Padmanabhaswamy Tempels. Der Staat will das Geld aus dem Verkauf der Schätze zum Beispiel in das Bildungssystem investieren. Die Kirchenvertreter Indiens verbieten sich einen Einsatz des Milliardenschatzes zur Finanzierung staatlicher Investitionen.

Wir werden das Geheimnis der verschlossenen Kammer B im Sri-Padmanabhaswamy Goldtempel nur erfahren, wenn die Tür geöffnet werden sollte.

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