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Bild: Die Bahn, Screenshot Werbefoto

Die sexuelle Kreuzigung der Frau im 21. Jahrhundert

3. Januar 2018 | Familie | Soziales | Politik | Geo-Politik | Psychologie | Gesellschaft | connectiv.events

von Ellen Michels

Kleidungs-Moden und ihr Wandel sind eine Begleiterscheinung freier Gesellschaften. Sie sind der allgemeine Ausdruck eines Zeitgeistes innerhalb einer Kultur, individuell variiert und ein persönliches Statement ihres Trägers bzw. ihrer Trägerin. Je persönlicher und eigenwilliger ein individueller Kleidungsstil sein darf, umso mehr signalisiert er das Selbstbewußtsein und Selbstverständnis, Stil und wirtschaftliche und soziale Stellung der Trägerin oder des Trägers und ist damit ein Zeichen von persönlicher Freiheit. Je höher die Stellung der Frau, umso freier kann sie die Mode als Selbstausdruck wählen und mit ihren Reizen spielen. Selbst im Mittelalter, zur Zeit der hohen Minne, durfte der ergebene Bewunderer einer Dame ihre Körperformen hinter einem halbtransparenten Gewand aus feinstem Nesselstoff unter der prachtvollen Tunika durch die Seitenschlitze erahnen. Keinesfalls durfte er die Angebetete belästigen, die „Hohe Minne“ steigerte das Verlangen der Liebenden zueinander ins Unerträgliche, doch der wahre Held und Mann wußte die Grenze in seinem Verhalten und seinen Liedertexten für die Herzensdame zu respektieren. Die einfache Bauersfrau hatte selbstverständlich ein derbes Kleid, das der rauhen Feldarbeit gewachsen war.

Je mehr die Freiheit des Einzelnen sich dem Ganzen unterordnen muß, umso uniformer wird die Kleidung und ein Ausbrechen aus dieser Norm geahndet. Egal, ob es sich um religiöse, politische Zwänge oder schlicht funktionale Erfordernisse handelt. Sie erlauben keinen Individualismus. In einer modernen Armee, zum Beispiel, ist ebenfalls kein persönlicher Kleidungsstil möglich. Hier geht es ausschließlich um Funktionalität, Zweck, klare Übersichtlichkeit und Zuordnung und den Geist, als eine Einheit zu agieren. In seiner Freizeit kann dagegen jeder tragen, was er möchte.

Religiöse Kleidungsvorschriften finden wir meistens in Klöstern quer durch die ganze Welt. Ob es die das schwarzweiße Habit der Nonnen mit riesigen Flügelhauben oder das leuchtend orange, toga-artige Gewand buddhistischer Mönche ist, es demonstriert die Zugehörigkeit zu einer erleuchteten Gemeinschaft, die man freiwillig eingeht, ja, die man sich sogar verdienen muß. So ein Habit soll die Auserwählten auch vom normalen Volk abgrenzen und eine Sonderstellung, ja Unantastbarkeit signalisieren.

Im maoistischen China hatte jeder den blauen Arbeiter-Anzug zu tragen, niemand hätte gewagt, aus der Reihe zu tanzen – wenn er nicht als konterrevolutionär verdächtigt und zu den -zig Millionen Toten gehören wollte, die das Mao-System an Blutzoll gefordert hat.

Ähnlich verhält es sich mit der Kleidung im Islam. Je nachdem, wie radikal diese Religion, die gleichzeitig auch alternativlos Gesetz, Ideologie und Glaube vereint, in einem Land verankert ist, umso einheitlicher die Kleidung. Insbesondere die Frau, die im Islam weit weniger wert ist, als der Mann, hat sich den Vorschriften und dem Mann zu unterwerfen. Läßt sie sich auch nur die kleinste Frivolität zuschulden kommen, wie zum Beispiel, einem Mann direkt in die Augen zu blicken, hat sie ihre Ehre verloren.
Für uns freie, selbstbewußte Frauen in Europa undenkbar? Nun, wie wir im Film erörtern, hält diese Kultur der verhüllten, demütigen Frau Einzug in Europa.

Doch noch ein anderer Aspekt der sexuellen Erniedrigung der Frau hat in diesem Umfeld Einzug gehalten: Der Keuschheitsgürtel ist wieder da. Im Mittelalter war er zur Zeit der Kreuzzüge nicht selten in den Adelsfamilien. Zog das Oberhaupt eines Adelshauses im Kreuzzug nach Jerusalem mußte er bisweilen während seiner langen Abwesenheit die Übernahme seiner Stellung durch einen Rivalen fürchten. Heute feiert der Keuschheitsgürtel ein Comeback. Nur diesmal kommt die Nachfrage von den Frauen. Der Wunsch entspringt einem tiefen Gefühl des Ausgeliefertseins und der Wehrlosigkeit. Wer hätte vor zehn Jahren gedacht, daß Frauen zu Zehntausenden eine solche Schutzhose bestellen, um nicht in der nächsten Grünanlage oder im Hausflur vergewaltigt zu werden? Und diese Schutzhose ist relativ neu auf dem Markt. Da ist noch Raum nach oben.

Hätten wir uns vor drei oder vier Jahren vorstellen können, dass man zu den ausgelassenen Silvesterfeiern in den Städten als Frau nicht mehr so einfach hingehen kann? Dass man besser zu Hause bleibt, wenn man sicher sein will. Oder sich zumindest in der Nähe der bewachten Zelte aufhält, in die Frauen vor dem Begrapschtwerden, Gedemütigtwerden oder sogar Vergewaltigtwerden fliehen können? Was für eine Bankrotterklärung sind allein diese Zelte? Hätten wir uns vorstellen können, dass wir – bekanntermaßen und in aller Öffentlichkeit! – von Männern wie Beutetiere gejagt werden und in von der Polizei bereitgestellte, bewachte Zelte fliehen müssen? Medienberichten zufolge waren deutlich weniger Frauen bei den Silvesterfeiern als früher. Auf dem Jungfernstieg in Hamburg waren so gut wie überhaupt keine Frauen mehr zu sehen. Desgleichen in der Stuttgarter Innenstadt. Es ist schon geradezu zynisch, wenn die Medien geradezu erleichtert schreiben, es habe kaum sexuelle Übergriffe gegeben. Was Wunder, wenn sich keine Frauen mehr auf die Straße trauen?

Freiwild Frau. Das Schlimme daran ist, dass uns das System Mädchen und Frauen auch noch als Lockvogel benutzt. Hier ein Screenshot:

 

Dass die politisch korrekte, antirassistische, Linksgutmenschgesellschaft die Frauen der Gewalt völlig fremder Männer mit einem oft sehr fragwürdigen Verständnis der Frau regelrecht ausliefert, wird an einem Beispiel deutlich: Die Deutsche Bahn zusammen mit der Caritas hat vor etwas mehr als einem Jahr das Projekt „+1“ gestartet, das sich vornehmlich an junge Frauen wendet, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. „TicketinhaberInnen“ können und sollen Flüchtlinge auf ihrem Ticket mitfahren lassen: „Unsere Aktion richtet sich an junge TicketinhaberInnen …“ Um sich als ‚Mitmachende‘ zu erkennen zu geben, gibt es einen Button, den man sich an die Jacke heftet. Damit ist das liebe „+1“ Mädel für Flüchtlinge gleich zu erkennen, und der fremde Mann darf, ja er soll sich ihr nähern. Eine bessere Einladung kann es gar nicht geben. Schaut man sich das Foto an, mit dem für die Aktion geworben wird, verfestigt sich der Eindruck. Während sonst bei jeder Gelegenheit und in jedem Katalog, Kleiderprospekt, Sonderangebotsblättchen peinlich darauf geachtet wird, daß es nicht „zu weiß“ ist von den abgebildeten Personen, ist hier keine farbige Frau, kein Pärchen, kein dunkelhaariger Student abgebildet. Das junge Mädchen auf dem Foto ist zart, sehr jung, fast noch kindlich, sehr wehrlos, sehr deutsch, sehr weiß, rotblondes, langes Haar, hübsch, scheues Lächeln, blaue Augen – der perfekte Lockvogel.

Mit sympathischen Bildern wird den jungen Frauen nahegebracht, wie gut und schön dieses Projekt doch ist. Auffälligerweise sind es weiße, hübsche, blonde junge, arglose Mädchen, die hier gezeigt und angesprochen werden. Fröhlich, lachend, lieb und unbeschwert. Kennen wir nicht alle die Ermahnungen unserer Eltern, nur ja nicht mit Fremden – egal welcher Couleur – mitzugehen? Wie kann es sein, daß süße, blutjunge Mädchen, die absolute Ziel- und Beutegruppe für Männer, die auf Frauenfang gehen, in ihrer Arglosigkeit dazu ermuntert wird, sich ausgerechnet einer Gruppe von Männern, unter denen nachweislich ein überdurchschnittlich hoher Anteil von Gefährdern lauert, geradezu anzubieten?

Hübsche, blutjunge, blonde, weiße, gutmeinende Mädchen. Screenshot einer PR-Webseite für die Aktion „einen Flüchtling mitnehmen“: https://studistory.com/2015/12/22/initiative-fluechtlinge-mitnehmen-im-interview/

 

Ist das Zufall? Seit Menschengedenken sind die jungen Frauen in jeder Kultur, jeder Gesellschaft oder Volk das kostbarste Gut. Sie sind die Schönheit, die Unschuld und die Zukunft. Sie werden die Kinder zur Welt bringen, die das Fortbestehen des Volkes sichern. Generation um Generation. Wissenschaftlich ausgedrückt: Die Demographen bemessen die „Nettoreproduktionsrate“ einer Bevölkerung nach der Anzahl der Töchter pro Frau. Mittels dieser Nettoreproduktionsrate kann man das zukünftige Wachstum oder Aussterben eines Volkes prognostizieren.

Das ist die Intelligenz der Natur, der Schöpfung, die in jedem Lebewesen steckt. Büffelherden, die angegriffen werden, formieren sich so, daß die Bullen den äußeren Verteidigungsring mit gesenkten Hörnern bilden und die Kühe und Kälber im Innenring schützen. Zebras, Antilopen, Wale … sie alle haben dieses Wissen. Auch der Mensch. Wenn es um Rettung in der Not geht, hieß es z. B.  immer „Frauen und Kinder zuerst in die Rettungsboote“.

Daher waren Jungfrauen und Kinder schon immer das Höchste, was Völker den Göttern darbrachten, um deren Zorn zu besänftigen. Nur ein so großes, schmerzvolles Opfer konnte die Schuld den Göttern gegenüber tilgen. Baal ist bekanntermaßen einer der großen, alten, dunklen Götter, dem Kinder und Jungfrauen geopfert wurden. Ist es Dummheit oder Absicht, daß diese Aktion der Bahn zusammen mit der katholischen Caritas unsere jungen Mädchen einer solchen Gefahr aussetzt? Ist die Gefährdung dieser jungen Frauen ein verkapptes, vielleicht unbewußtes Jungfrauenopfer? Eine Auswirkung des tiefsitzenden Schuldkomplexes der Deutschen? Der Weißen überhaupt?

„Schuld“ ist die wahre Sklavenkette der Seele. Die Tatsache, daß die Aktion und der Button „+1“ rege nachgefragt wird, und zwar tatsächlich von der Zielgruppe, der jungen, weißen Mädchen, läßt ahnen, daß die Triebfeder dieser jungen Frauen das Bestreben ist, etwas „gutzumachen“. Sie haben das vage General-Schuldgefühl „Rassismus“ den farbigen Menschen gegenüber aufgesogen. Sie wollen Vergebung, sie wollen „gut“ sein. Sie haben sicherlich von den vielen Übergriffen auf Frauen allen Alters gelesen und gehört und ahnen wohl, daß sie sich in große Gefahr begeben. Und trotzdem treibt sie dieser Drang, etwas gutzumachen, was sie gar nicht verbrochen haben. 80% der Flüchtlingshelfer sind Frauen. Nicht einmal die Frauenrechtlerinnen, Femen und Emanzen begehren auf und protestieren gegen die massenhaften, sexistischen, demütigenden Übergriffe und brutalsten Vergewaltigungen, im Gegenteil, das Phänomen wird geleugnet. Der Massenangriff auf die Frauen in der Kölner Silvesternacht sollte genauso unter den Tisch gekehrt und vertuscht werden, wie der jahrelange Massenmißbrauch von Kindern und Jugendlichen in Rotherham durch pakistanische Banden und viele andere sexuelle Unterwerfungen und Verbrechen an Frauen und Kindern. Warum?

Weil sich Schuldgefühle, Sühne, Sehnsucht nach Frieden und Harmonie und Selbstvergebung der westlichen, weißen Gesellschaften in den Frauen manifestieren. Werden sie geopfert und gekreuzigt, um die „Schuld“ auf sich zu nehmen?

Website:
www.ellen-michels.de

Kontakt:
Ellen Michels Akademie
Kanzlerstrasse 12a
D-40472 Düsseldorf
Deutschland
Telefon: +49 (0)211 – 92 33 140
Email: akademie@ellen-michels.de
seelenklar@ellen-michels.de

 

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Bildredakteur:

Niki Vogt

Textredakteur:

Niki Vogt

Quelle:

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