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Cannabidiol (CBD) ist ein kaum psychoaktives Cannabinoid aus dem weiblichen Hanf. Medizinisch wirkt es entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und gegen Übelkeit.

Die Verbots-EU in Aktion: Handel mit CBD-Extrakten soll verhindert werden

24. Februar 2019 | Autarkie | Freies Leben | Gesundheit | Ernährung | Politik | Geo-Politik | Wirtschaft | Finanzen | connectiv.events

Cannabidiol (CBD) ist ein kaum psychoaktives Cannabinoid aus dem weiblichen Hanf. Medizinisch wirkt es entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und gegen Übelkeit. Weitere pharmakologische Effekte wie z. B. eine antipsychotische Wirkung werden erforscht.

Der CBD-Markt in Europa ist ein Erfolg. Der nicht-psychoaktive Inhaltsstoff Cannabidiol dockt an verschiedene Rezeptorsysteme an. CBD gilt daher als effektive, gut verträgliche und vor allem als sichere Komponente der Hanfpflanze und ist für die Selbstmedikation besonders deshalb interessant, weil es seine anti-entzündlichen, anti-epileptischen und anti-schizophrenen Eigenschaften, ohne dämpfende Nebenwirkungen, zur Geltung bringt. Der Einsatz von Cannabidiol erfreut sich im alternativ-naturheilkundlich komplementären Bereich aufgrund der positiven Erfahrungsberichte einer zunehmenden Beliebtheit. Doch das CBD ist in großer Gefahr wieder vom Markt verdrängt zu werden, nachdem die europäischen Lebensmittelbehörden Cannabidiol als sogenanntes „Novel Food“ einstufen und damit seinen Verkauf in der gesamten Europäischen Union zu verhindern beabsichtigen.

 

 

Laut der Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit sollen die CBD-Produkte vor ihrer Zulassung erst weitere Tests durchlaufen müssen. Bis sie eventuell freigegeben werden, werden noch bis zu zwei Jahre Zeit ins Land gehen.

Diese jetzt vorgenommene Klassifizierung von Cannabidiol (CBD) als „Novel Food“ und das daraus folgende Handelsverbot wurde durch eine Arbeitsgruppe der Europäischen Kommission bewirkt. Dasselbe geschah vorher in Großbritannien. Dort sind im Vorlauf ganz ähnliche Spielchen betrieben worden: Die britische Food Standards Agency (FSA) hatte für CBD ein Großhandelsverbot gefordert. In beiden Fällen erforderte die offizielle Einordnung von CBD als ein neuartiges und noch nicht zugelassenes Lebensmittel – entsprechend dem EU-Katalog für Novel Food – die vorgeschriebenen Überprüfungen.

Wie immer und zum Beispiel auch, wie bei der Reform des EU-Urheberrechtsgesetzes, hat der europäische Gesetzgeber überhaupt keine Vorstellung von dem Flurschaden, den er zusammen mit den nicht weniger sachunkundigen Regierungen anrichtet. Die Folge einer rücksichtslosen Durchsetzung der EU-Novel-Food-Verordnung wäre – oder wird – desaströs. Wird die CBD-Branche jetzt für zwei Jahre einfach vor die Wand gefahren, sind viele Jobs und auch einiges an Steuereinnahmen, die an dem neuen Wirtschaftszweig hängen, verloren.

Dazu kommt, dass es mittlerweile sehr viele Patienten und Anwender gibt, die sich an eine ganz andere Lebensqualität durch Cannabidiol gewöhnt haben und ihre Erkrankungen damit behandeln. Für diese Menschen hieße das ein Zurückfallen in Entzündungen, Krankheit, Depressionen und gesundheitsschädliche Psychopharmaka.

 

 

Die Cannabis Trade Association UK geht nach den ihr vorliegenden Statistiken aktuell von etwa einer viertel Millionen Nutzern von CBD-haltigen Produkten nur in Großbritannien aus. Aus Deutschland gibt es zwar keine belastbaren Zahlen, man geht aber davon aus, dass in der gesamten EU CBD ein unglaublicher Erfolg, ein Durchbruch für die Gesundheit für Millionen und ein Schub für Wirtschaft und Handel ist. Österreich und Spanien haben sofort der Novel Food-Verordnung Folge geleistet und den Verkauf von CBD-Extrakten und ähnlichen Produkten verboten.

Die europäischen Normen subsummieren unter  Novel Food solche Lebensmittel, die vor dem Stichtag 15. Mai 1997 von den EU-Bürgern nicht „in erheblichem Maße“ konsumiert worden sind. Am 15. Mai 1997 trat die besagte Novel Food Verordnung in Kraft. Die Verordnung gilt für alle erdenklichen Nahrungsmittel, seien sie tierischer, pflanzlicher oder synthetisch-chemischer Herkunft. Alle Lebensmittel, die nach diesem Datum in Europa auf den Markt kamen und kommen, müssen die in der Verordnung festgelegten, speziellen Zulassungsverfahren durchlaufen und werden in diversen Untersuchungen getestet. EIn Teil der Verfahren besteht in der Überprüfung der auf der Verpackung angegebenen Inhalts- und Zusatzstoff-Angaben sowie auf mögliche, gesundheitlicher Nachteile.

 

 

Die Lebensmittelindustrie ist nicht sehr glücklich mit den EU-Verordnungen, insbesondere nicht mit der zu Novel-Food. Die EU hat in Bezug auf CBD, aber auch auf andere Lebensmittel, die unter diese Novel Food Verordnung fallen, eine mehr als schwer nachvollziehbare Einstellung. Wenn ein Hamburger oder eine Pizza von einer der großen Fast Food Ketten heute die gleichen Zulassungsverfahren durchlaufen müsste, wie es jetzt für Cannabidiol verlangt wird, gäbe es mit ziemlicher Sicherheit keine neuen Fast -Food-Produkte mehr. Die CBD-Branche ist verständlicherweise sehr aufgebracht wegen des EU-Beschlusses. Wenn es nicht nur reine Bürokratie und mangelndes Sachverständnids sein sollte,  dann wäre es nur noch durch Lobbyarbeit der Pharmaindustrie gegen CBD zu erklären. Mit gesundem Menschenverstand jedenfalls nicht. Verschiedene Firmen in Österreich und Spanien, die mit CBD-Produkten handeln, haben schon angekündigt, gegen die Verbote vorgehen zu wollen.

 

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