0 Die Wiederauferstehung der Indianischen Kultur: Eine Freundschaftsinitiative und Zusammenarbeit von Künstlern der Kanadischen Ureinwohner | connectiv.events
Seite auswählen

Die Mehrheit der Werke in der Einrichtung zeigt Harmonie, Freundschaft, Liebe und Familie, aber die Kunst der First Nations zeigt auch die dunkle Seite ihres Lebens: Die hohe Kinderselbstmordrate und die erschreckende Zahl vermisster und ermordeter indigenen Frauen. (Bild: Steinskulptur, Kopf eines Kriegers. Künstler: David Maracle, Irokese. Bild via "Friends United")

Die Wiederauferstehung der Indianischen Kultur: Eine Freundschaftsinitiative und Zusammenarbeit von Künstlern der Kanadischen Ureinwohner

4. April 2019 | Autarkie | Freies Leben | Bewusstsein | Spiritualität | Geschichte | Kultur | Kultur | Kunst | Musik | connectiv.events

Die kanadische Initiative „Friends United“ spielt eine wichtige Rolle in der künstlerischen und kulturellen Gemeinschaft der südostkanadischen Halbinsel und Provinz Nova Scotia (Neuschottland). Hier hat sich ein bemerkenswertes Projekt entwickelt, das immer mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht und mittlerweile auch seinen verdienten Platz in den Medien gefunden hat. Diese private und von öffentlichen Geldern unabhängige Initiative hat eine Schallmauer durchbrochen. Es geht dabei um das wunderbare und wertvolle Erbe der kanadischen Ureinwohner, die seit der Besiedelung Kanadas durch die Einwanderer aus Europa immer weiter verdrängt wurden und marginalisiert worden war. Sehr viele leben von staatlicher Unterstützung, haben kaum Aussichten auf eine berufliche Existenz und lebten bisher mehr oder weniger am Rande der kanadischen Gesellschaft. Diese Menschen, denen das ganze Land einst gehörte und deren zutiefst spirituelle und naturverbundene Kultur unterzugehen und vergessen zu werden drohte, erleben rund um die Initiative „Friends United“ neue Beachtung, Aufmerksamkeit, Belebung und Hilfe zur Selbsthilfe. Hier finden sie sich zusammen als Freunde, Pläne werden geschmiedet und Existenzen gegründet. Die Kultur der Native Canadians und das großartige Erbe der Stämme werden gezeigt, gewürdigt und wiederbelebt.

 

Rolf Bouman, der Manager des „Friends United Zentrums“ begutachtet einige der vielen Kunstwerke in der Einrichtung. (Bild via Friends United)

 

Mittelpunkt dieser hoffnungsgebenden Bewegung ist das „Friends United Convention Centre“ auf Cape Breton, dem oberen Teil Nova Scotias, nicht weit von der Stadt Hawkesbury, die über einen Flugplatz verfügt. Die hochmoderne, lichtdurchflutete Ausstellungs-, Kongress- und Begegnungsanlage in der Kempt Road wurde von der Canadian Pioneer Estates erbaut. Der Gründer und Präsident von Canadian Pioneer Estates Ltd., Rolf Bouman, gleichzeitig Manager der Kempt Road-Anlage, schuf dort helle, freundliche Ausstellungsräume, in denen Künstler ihre Kreationen ausstellen, aber auch gemeinsam arbeiten und sich gegenseitig helfen und inspitrieren können. Seit Bouman 1986 von Deutschland nach Kanada eingewandert ist, setzt er sich für die Native Canadians ein und hilft, Vorurteile abzubauen und die Aufmerksamkeit der Welt auf die Menschen, die Spiritualität, Kunst und Kultur der First Nations zu lenken.

Nachdem er lange Jahre recherchiert hatte und eine langfristiger Finanzierung auf die Beine stellen konnte, gründete Bouman 2009 ein Projekt, was schlussendlich die Initiative Friends United wurde. Die Idee, ein Kongresszentrum hinzuzufügen kam nicht lange danach auf, als Bouman und andere Landentwickler sich überlegten, wie sie für die Allgemeinheit etwas beitragen und mit ihren Gewinnen etwas sozial Gutes bewirken können. Die Initiative und der Kongresszentrumkomplex werden finanziert und unterstützt von der Bouman Group, zu der die Unternehmen Canadian Pioneer Estates Ltd., Canec Land Developments Inc., Kelly Robertson Consulting Inc. und (Ad) Venture Canada Publishing Inc. gehören. In den Anfängen des Kulturzentrums, so erzählt Bouman, war sein eigentliches Anliegen, Geschichte und Geschichten der Ureinwohner zu erzählen und ihren Communities zu helfen und auch die Bedeutung ihrer Kultur aufzuzeigen. Doch die ganze Sache entwickelte sich bald zu etwas deutlich Größerem.

 

Die Eingangshalle in das „Friends United“ Zentrum. Eine lichtdurchflutete, großzügige Raumgestaltung lässt die Werke der Künstler gut zur Geltung kommen. (Bild via Friends United)

 

Ich hab damals nicht geahnt, dass das so gut ankommen würde, dass so viele Leute so großes Interesse zeigen würden und dass es so weit gehen würde“ erinnert sich Bouman. „Und ich hoffe sehr, dass die Medien und die Politik sich der Sache hier mehr annehmen, denn hier findet man Freundschaft.“ Beide Organisationen, das „Friends United Kongresszentrum“ und die „Friends United Initiative“ zielen darauf ab, indianische Künstler so auszubilden, dass sie durch ihre künstlerische Arbeit unabhängige Unternehmer werden und so genügend Einkommen erzielen.

Neben dem Bau des Zentrums gründeten die Landentwickler auch ein Verlagshaus, durch das die Gewinne an die First Nations-Gemeinschaften zurückfließen. Bouman sagte, die Landentwickler hätten auch ein Programm initiiert, bei dem indianische Künstler ihre Arbeiten gegen Land tauschen, das ihnen im Gegenzug für die Kunstwerke von den Landentwicklern übertragen wird. Außerdem wurde ein Business-Mentorship-Programm für die Künstler ins Leben gerufen, das ihnen hilft, sich als Unternehmer zu etablieren.

 

In der großen Halle des Kultur- und Kongresszentrums. Mit Vitrinen und Regalwänden können kleine, behagliche Inseln für Gespräche und kleine Seminare gestaltet werden, aber auch die gesamte Halle für größere Events genutzt. (Bild via Friends United)

 

Da in diesem indianischen Kulturzentrum viele Seminare mit internationalem Publikum stattfinden, ermöglicht das den einheimischen Künstlern von der Initiative „Friends United“, ihre Werke einem weltweiten Publikum zu präsentieren. Die Initiative „Friends United“ ist auf diese Weise mittlerweile vielen Menschen weltweit bekannt und hat ihren Teil dazu beigetragen, dass die Künstler der Ureinwohner Kanadas spirituelle und kulturelle Botschafter für Kanada wurden.

Rolf Bouman erklärt, dass das Zentrum zusätzlich zu denen der Mi’kmaw-Künstlern auch die Werke anderer First Nations-Künstler ausstellt. Etwa 40 Menschen schaffen und präsentieren in dem Kulturzentrum Kunstwerke und bewahren und erneuern so die indianische Kunst, auch, um zukünftige Generationen zu inspirieren. Das „United Friends“ Kultur- und Kongresszentrum zeigt die größte private Sammlung des atlantikseitigen Kanadas mit einheimischer Kunst, einschließlich Inuit-Schnitzereien. „Sie arbeiten sehr eng zusammen“, sagte Bouman. „Ich sehe, dass viele unserer Künstler, die jetzt malen, nicht nur ihren Lebensunterhalt für ihre Familie bestreiten, sie geben den Kindern Stolz und Selbstbewusstsein, die ganze Familie arbeitet zusammen, es gibt der ganze Gemeinschaft Selbsbewusstsein und Stolz. So können sie auch den Kindern deutlich zeigen, dass es einen Weg zur Selbständigkeit gibt und wie das auch möglich ist.“

 

Für etwa vierzig indianische Künstler ist das Kultur- und Kongresszentrum eine Heimat und Mittelpunkt, Atelier, Showroom, Verkausfsraum und Werkstatt. Überdies kann es als Kongress- und Seminargebäude mit besonderem Flair gemietet werden.

 

Die Mehrheit der Werke in der Einrichtung zeigt Harmonie, Freundschaft, Liebe und Familie, aber Bouman sagte, dass die Kunst auch die dunkle Seite ihrer Erfahrungen darstellt, wie beispielsweise die hohe Kinderselbstmordrate in First-Nation-Gemeinschaften, die erschreckende Rate von vermissten und ermordeten indigenen Frauen und die mehrgenerationenübergreifenden Schäden, die durch das Schulsystem in Wohngebieten verursacht wurden, wo Kinder aus ihren Familien gerissen und ihnen verboten wurde, die eigene Sprache zu sprechen, die alten „heidnischen“ Kinderspiele zu spielen und sie mit harten Maßnahmen diszipliniert wurden.

„Ich denke, die kanadischen Ureinwohner können besser als jeder andere diese Geschichten erzählen“, bemerkt Bouman. „… Und sie schaffen sehr kraftvolle Gemälde mit machtvollen, tiefen Bedeutungen und sehr farbstarken Szenerien. Daher halte ich es für wichtig, dass wir mit diesen großartigen Bildern auch ihre Geschichten erzählen können. Wir müssen unseren zukünftigen Generationen diese Tatsachen bewusst machen, und auch der heutigen Generation.“

Einige der Werke enthalten auch eindringliche Umweltbotschaften mit den traditionellen First Nation Elementen wie Luft, Wasser, Sonne und Pflanzen. „Wir können Mutter Erde nicht antun, was wir getan haben“, sagte Bouman. „Irgendwo in der Bibel steht, dass wir Mutter Erde nur für unsere Kinder geliehen haben, ja, also sollten wir sie in halbwegs guter Form zurückgeben, hoffentlich besser, als wir sie vorgefunden haben.“

 

Rolf Bouman, der Manager des Zentrums, vor einigen Bildern der Ausstellung. Mit dem Künstler Jay Bell Redbird vom Adlerclan verbindet ihn eine lange, besondere Freundschaft.

 

Kontakt:

(Ad)venture Canada Publishing Inc.
13149 Highway 104 Aulds Cove
Nova Scotia BoH 1Po, Canada

Telefon: 902-747-2750 oder 902-747-2733
Fax: 902-747-2755

Webseite: www.friends-united.ca
E-Mail: info@friends-united.ca

 

 

https://baden.jungbrunnen.tips

 

Eure Spenden helfen uns, Euch noch bessere Artikel zu bieten.

Unterstützt uns bitte mit einer Spende unter
https://www.paypal.me/connectiv

oder via Überweisung:

Konto Inhaber: CONNECTIV EVENTS S.L.
IBAN: ES95 001901 82564 01001 4565
BIC: DEUTESBBXXX

Bitte immer Spende als Zweck angeben!
DANKE!

________________________________________________________________________

Die Plattform von connectiv.events bietet Dir vielfältige und effektive Möglichkeiten, Dich, Deine Arbeit und/oder Dein Unternehmen bei einem thematisch breitgefächerten Publikum vorzustellen. Die Bekanntheit und auch die Beliebtheit von connectiv.events wächst von Tag zu Tag.

Im digitalen Zeitalter ist es besonders wichtig, einander real zu begegnen. Die Gelegenheit dazu hast Du bei unseren Events. Eine Termin-Übersicht findest Du im Event-Kalender.
Abonniere doch gleich unseren Youtube-Kanal. Damit unterstützt Du unseren Bekanntheitsgrad und verpasst keine neuen Produktionen mit spannenden Themen und Gästen.
Verpasse auch keine Informationen über kommende Events, sowie interessante Artikel, Beiträge und Menschen und melde Dich ebenfalls für unseren Newsletter an.
Wir entwickeln unsere Plattform ständig weiter und wünschen Dir viel Freude beim Stöbern auf connectiv.events

____________________________________________________________________________

Weiter lesen auf:

Bildredakteur:

YouTube Unser Planet Qi-Technologies Niki Vogt Guido Grandt Eva Maria Griese connectiv.event Anti Spiegel

Textredakteur:

Zentrum für neuroregenerative Medizin Zentrum der Gesundheit YouTube Wolfgang H. Meyer Wolfgang Eggert Walter Häge Uta Faerber Unsere Kur Unser Planet Tina Knabe Thomas Röper Tagesdosis sternenlichterblog2 Selbstheilung Online Russia Beyond RT Rainer Taufertshöfer Qi Technologies Pressetext Pravda TV Pierre Kranz Peter Andres Oliver Janich Niki Vogt NADH NachdenkSeiten Mikro Dosus Martin Strübin Martin Auerswald Kopp Jasinna Jakob Brand Impfen nein Danke HeilKräuterInfos Guido Grandt Gottfried Glöckner Giuseppe Nardi genesis pro life Freie Medien Eva Maria Griese Erich Hambach Eric Epenberger Dr. Reinhard Kobelt Dr. Rath Dr. med. Maria Iliadou-Maubach Dr. Marcel Polte DAS HANFBLATT Daniel Prinz connectiv.events caltech ARTE Anna Maria August Andreas Humbert  Andreas Beutel Ali Erhan Airnergy

Quelle:

connectiv.events

WP Twitter Auto Publish Powered By : XYZScripts.com

Pin It on Pinterest

Share This