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Die Wintersonnenwende, die Rauhnächte & der Jul-Kranz

21. Dezember 2020 | Allgemein | Bewusstsein | Spiritualität | Familie | Soziales | Kultur | Kunst | Musik | Natur | Umwelt | Psychologie | Gesellschaft | connectiv.events

 

Viele der uns heute bekannten weihnachtlichen Bräuche, können auf Traditionen zurückgeführt werden, die weder mit dem Leben Jesu Christi noch mit den Praktiken der frühen Kirche oder wenig mit dem Inhalt der Bibel zu tun haben.

Das Einzige, was Weihnachten mit der Bibel gemeinsam hat, ist die Tatsache, daß Jesus Christus geboren wurde.

Weihnachten geht ursprünglich auf die Heidnischen Bräuche zurück, die von der Kirche verboten wurden. Aufgrund des Widerstandes im Volke, sah die Kirche jedoch keinen anderen Ausweg, als einige Bräuche „christlich umzuwandeln“.

Es wurde deshalb statt der Neugeburt der Sonne die Geburt Jesu erfunden.

In alten deutschen Urkunden über Ratsverordnungen finden wir Verbote für den Weihnachtsbaum, das Ausputzen der Stuben mit Tannengrün und Bäumen. Auch die Weihnachts-Kekse sollten verboten werden, da die Formen des Gebäcks die alten heidnischen Götter darstellten.

Nach ca. 300 Jahren und vielen Kämpfen zwischen Volk und Kirche etablierte sich jedoch das Weihnachtsfest mit vielen heidnischen Elementen ungehindert in Europa und ersetzte in den meisten Ländern den Namen und die Bedeutung des heidnischen Julfestes.

 

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Nach dem 21. Dezember, fanden die 12 Rauh-Nächte statt. In dieser Zeit stand das Haus für Gäste offen, die mit feinen Köstlichkeiten reich bewirtet wurden.

Es war die einzige Zeit im Jahr, in der (fast) nicht gearbeitet wurde, sondern ganz und gar die Familie im Mittelpunkt stand. Man holte sich ein paar Tannenzweige ins Haus, und schmückte alles damit und räucherte mit getrocknetem Wachholder die Räume aus.

Mit einem brennenden Ast, der am Jul-Feuer entzündet wurde, wurde zu Hause das eigene vor der Feier verlöschte Herdfeuer, wieder entzündet.

Ein heiliger, symbolischer Akt für das niemals verlöschende Feuer und der Sonne.

Die Asche des Jul-Feuers war ebenso heilig und wurde im Frühjahr auf den Feldern ausgebracht.

Für die Germanen hatten die zwölf Rauh-Nächte eine große Bedeutung. Sie standen symbolisch für je einen Monat des folgenden Jahres.

Sie galten als eine magische, bedrohliche und besonders wilde Zeit. Allerlei Dämonen und Geister sollten sich herum treiben. Odin/Wodan und sein Gefolge rauschten als „wilde Jagd“ durch die Lüfte.

Für die Germanen blieben das Jahresrad und damit auch die Zeit während der Wintersonnenwende zwölf Tage lang stehen. Die Kräfte, die das Rad des Jahres antreiben, manifestierten sich in dieser Zeit neu.

Altes ist noch nicht ganz gegangen, das Neue ist noch nicht stark genug.
Alles wird durcheinander gewirbelt.
In den Rauh-Nächten sind die Nächte am längsten und hoch im Norden herrscht sogar die Polarnacht mit völliger Dunkelheit.

Symbolisch nehmen die „Geister“ der Rauh-Nächte alles mit, was die Menschen „über Bord“ geworfen haben. In dieser Zeit wurden deshalb gute Vorsätze für das nächste Jahr gemacht.

Erst danach, am 3. Januar, begann für unsere Ahnen das neue Jahr.

Die christliche Auffassung lässt die Rauh-Nächte nach dem Heiligen Abend am 25. Dezember beginnen und am 6. Januar, zum Dreikönigstag enden.

Mit dem 6ten Jul am 6.Dezember begann die eigentliche Vorbereitungszeit auf das Jul-Fest.

Wodan zog durch die Orte und brachte den Kindern Geschenke, um die Wartezeit auf das Wiederkommen des Lichtes zu versüßen. Jedoch bekammen nur die Kinder Geschenke, die alte Äpfel für sein Pferd vor die Tür stellten.

 

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Weitere Weihnachtstraditionen

Der Jul-Kranz wurde aus immergrünen Zweigen wie Buchsbaum, Eibe, Fichte, Tanne, Stechpalme, Kiefer, Efeu oder Wacholder geflochten, denn einigen dieser Pflanzen wurden schützende und heilende Kräfte zugeschrieben.

Beim Julkranz wurden alle vier Kerzen angezündet, um Licht in die dunkelste Jahreszeit zu bringen. Dann wurde bis zum 21 Dezember jede Woche eine Kerze weniger angezündet, analog zum abnehmenden Sonnenlicht.

Am 21. Dezember, am Tag der Wintersonnenwende, wurde ein Jul-Feuer als Symbol der wiederkehrenden Sonne entzündet.

Wenn das Feuer am stärksten brannte, übergab jeder aus der Gemeinschaft seinen Jul-Kranz dem Feuer.

 

Immergrün symbolisiert Unsterblichkeit und die Fortsetzung des Lebens.

Zur auffälligsten Kleinpflanzen des Weihnachtsfestes gehört die Mistel. Historisch gesehen wird der Mistel Magie und Fruchtbarkeit zugeschrieben.

Es wird allgemein davon ausgegangen, daß der Weihnachtsbaum aus der nordeuropäischen Tradition stammt. Tatsächlich liegen seine Ursprünge noch viel früher bei den alten Ägyptern. Sie sahen den immergrünen Baum ebenfalls als Fruchtbarkeitssymbol an. Zur Wintersonnenwende dekorierten sie ihre Häuser mit Palmenzweigen. Auch die Römer schmückten ihre Häuser und öffentlichen Plätze zur Zeit der Sonnenwende im Winter mit Immergrün.

 

Über die Wintersonnenwende

Heute ist der kürzeste Tag des Jahres, Tag der Wintersonnenwende. Diesen Kult finden wir bei Germanen, Kelten, Galliern und Slawen wieder, aber auch in Indien und in den fernöstlichen Kulturen. In abgewandter (und leider ad hoc hingebogener) Form gibt es Elemente davon auch im Weihnachtsfest. Mißbräuche durch Diktaturen und Vorwürfe eines dunklen, blutrünstigen Kultes sind auch dabei. Was ist wahr und was ist zugedichtet? Darüber hinaus wird die philosophische Betrachtung kaum beachtet… fataler Fehler!

Hier ein toller Beitrag dazu:     Wintersonnenwende, Tradition, Heidentum, Sein und Werden, Gralsfrage

 

Inspiration zur Wintersonnenwende:

 

 

Anleitung: 12 Rauhnächte

 

 

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