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Economic Hitman - Wie töte ich eine Volkswirtschaft? Bild: Gemeinfrei

Economic Hitman – Auftragskiller für Volkswirtschaften im Sold der USA

15. Februar 2019 | Geschichte | Kriege | Revolutionen | Politik | Geo-Politik | Wirtschaft | Finanzen | YouTube

 

John Perkins ist der Autor eines Enthüllungsbuches, „Bekenntnisse eines Economic Hit Man“, in dem er seine Arbeit als „ökonomischer Auftragsmörder“ der USA beschreibt: Er sollte Dritte-Welt-Staaten ruinieren und so politisch gefügig machen. DIe darauf basierte Doku „Economic Hitman“ ist einer der wichtigsten Filme, um zu verstehen, warum Weltpolitik so verläuft, wie sie verläuft.
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Er hat eine seltsame, unheimliche Geschichte zu erzählen. Von 1971 bis 1981 war Perkins im Auftrag der USA als verdeckter „Economic Hit Man“ in der Welt unterwegs. Seine Strategie: „Mit viel Geld Regierungen von Dritte-Welt-Ländern in ein Netzwerk aus US-Interessen hineinzuziehen und sie in eine finanzielle Abhängigkeit zu befördern, die sie für die USA wirtschaftlich und politisch steuerbar macht.“ Kurz: Volkswirtschaften zu ruinieren.

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Wie führt man einen Mordanschlag auf eine Volkswirtschaft durch? „Vor allem mit Großkrediten“, sagt Perkins. Seine Aufgabe sei es gewesen, den Ziel-Ländern völlig überzogene Milliardenkredite für neue Infrastruktur zu vermitteln: „Wasserkraftwerke in Ecuador, Elektrifizierungsprojekte in Indonesien, Flughäfen in Mittelamerika“. Dazu wurden für die traditionell US-geführte Weltbank und die US-Entwicklungshilfebehörde manipulierte Finanzpläne aufgestellt, um diese Kredite zu legitimieren: „Es ist gar nicht schwer, einen vermeintlich immensen Anstieg des Bruttosozialprodukts vorzugaukeln, wenn man mit den Daten geschickt trickst.“
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Die den Zielländern vermittelten Milliardenkredite seien dann aber in Mega-Aufträge für US-Großkonzerne wie Bechtel und Halliburton geflossen. Oder an eine internationale Consultingfirma, für die Perkins als Chefvolkswirt arbeitete und deren Hauptkunde die Weltbank war. „Letztlich verlässt das meiste Geld die USA nie. Es wird nur von den Banken in Washington zu den Konzernzentralen in Houston, New York oder San Francisco verschoben.“ Nur das kreditnehmende Land verblutet daran. Am Ende ist es ruiniert und politisch und wirtschaftlich abhängig von den USA.

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Dann kommen die eigentlichen Forderungen, auf die es die USA angelegt haben: Die Kontrolle über Uno-Voten dieser Länder, Errichtung von US-Militärbasen, Ausplündern der nationalen Ressourcen und Rohstoffe.
Und wie bekommt man die Regierungen der „Zielländer“ dazu, das eigene Land zu ruinieren? Die Antwort ist einfach: „Bestechung, persönliche Bereicherung, Wahlmanipulation“. Oder Erpressung.
Und wenn sich doch eine Regierung oder ein Präsident nicht einkaufen oder erpressen lässt? Nun, auch da gibt es Mittel.
Da gibt es denn fast schon vergessenen Fall der „United Fruit Company“, heute „Chiquita“: Als 1953 der Präsident von Guatemala einen Teil der riesigen Plantagen des US-Konzerns „United Fruit Company“ in dem lateinamerikanischen Land enteignete und an Kleinbauern verteilte, wurde er wenig später mit CIA-Unterstützung aus dem Amt geputscht, und amerikanische Piloten bombardierten die Hauptstadt. Der damalige CIA-Direktor Allen Dulles und sein Bruder, Außenminister John Foster Dulles, waren die Firmenanwälte, der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Henry Cabot Lodge, war United-Fruit-Großaktionär. So etwas nennt man Teamwork.

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