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Ehe für alle und jeder mit jedem und allen und wer keine irgendwie-auch-eine-Ehe führt, ist doof?

8. Februar 2019 | Familie | Soziales | Politik | Geo-Politik | Psychologie | Gesellschaft | connectiv.events

Die Ehe von Mann und Frau stand einmal unter dem Schutz des Grundgesetzes. Sie stand und steht in jeder Kultur und in jeder Zeit unter besonderem Schutz. Ob im tiefsten Amazonas-Dschungel oder bei den Inuit, in Afrika oder hoch oben in den Anden … bei den alten Ägyptern, Germanen, Inkas, ja selbst unter den Göttern auf dem Olymp gab es die Ehe. Und sie war immer zwischen Mann und Frau. Nun gut, Zeus war nicht der Treuesten einer und der berühmteste Sproß einer seiner Fehltritte war Herkules. Der Zorn Heras, der Gemahlin des Zeus, war auch nicht von Pappe. Die eifersüchtige Ehefrau des griechischen Götterchefs konnte auch mächtig Ärger machen, wie es die Göttersagen erzählen.

 

 

Und immer ist eine Hochzeit ein ganz besonderes Fest. Es gibt drei wirklich wichtige Anlässe für die großen Rituale der Menschen: Geburt, Hochzeit, Tod. Warum? Weil das die drei Stationen des gesamten Lebens sind, auch in der Natur. Es geht immer darum, das neue Leben in der Sippe oder Familie willkommen zu heißen. Das Neugeborene setzt die Kette des Lebens, die ihm seine Vorfahren in die Hand legen, als neues Glied in dieser Kette fort. Dazu wächst das Kind unter der liebevollen Obhut der Eltern in der Familie heran, es lernt die wichtigen Dinge des Lebens. Ist es dann zum jungen Erwachsenen geworden, ist es seine Aufgabe, für die nächste Generation des Lebens zu sorgen. Wie jede Pflanze, jedes Tier auch. Denn wir alle sind Kinder dieser Erde. Wir bekommen das Leben geschenkt und geben es weiter. Und am Ende, wenn unsere Kinder ihre Kinder geboren haben, dann dürfen wir noch das große Glück genießen und unsere Kindeskinder heranwachsen sehen, vielleicht sogar noch deren Babies mal auf dem Arm halten, bevor wir in den Schoß unserer Mutter Erde zurückkehren. Dann ist es ein erfülltes Leben gewesen.

Und darum heiraten Mann und Frau. Und weil nur von ihnen gemeinsam dieses neue Leben gezeugt werden kann, weil nur Mann und Frau dieses Wunder vollbringen können und bedingungslos für ihre Kinder da sind, steht diese Verbindung unter dem besonderen Schutz der Gemeinschaft. Wie singen Tamino und Pamina in Mozarts „Zauberflöte“ als Lobpreis an die Schöpfung: „Mann und Frau und Frau und Mann / reichen an die Gottheit an!“

Am 30. Juni 2017 beschloss der Deutsche Bundestag, dass homosexuelle Paare heiraten dürfen. 226 Abgeordnete waren dagegen, 393 waren dafür, es gab vier Enthaltungen. Man kann die homosexuellen Paare ja gut verstehen. Sie möchten diese Geborgenheit, dieses Gefühl füreinander bestimmt zu sein, ihre große Liebe auch feiern dürfen. Die Idee der eingetragenen Lebensgemeinschaft war dafür eigentlich der richtige Rahmen. Warum wollen sie aber eine echte Ehe, wie Mann und Frau? Wenn man mit solchen Paaren spricht, fühlt man schnell, dass es nicht nur das Nicht-benachteiligt-sein-wollen ist. Nicht nur das füreinander sorgen und verantwortlich sein wollen. Eigentlich geht es auch nicht so richtig um Diskriminierung. Es ist die uralte, heilige Weihe der Verbindung, das archaische Getragenwerden durch die Gemeinschaft, der Schutz einer Hochzeit und Ehe, das „für alle anderen eine Einheit sein“, was sie auch haben wollen und doch fühlen, es ist trotzdem nicht so richtig das „Wahre“. So sehr man einem befreundeten, homosexuellen Paar diese schöne Möglichkeit gönnt – dasselbe ist es auch für sie nicht. Diese beschlossene Institution der Ehe ist hier nicht der gesellschaftliche Ausdruck von etwas tief Archaischem, fast Göttlichem. Diese juristisch als Ehe definierte Beziehung ist ein ziviler Vertrag. Die tiefe Dimension fehlt, und niemand kann sie herstellen.

 

 

Aber, wie gesagt, verstehen kann man es sehr gut und man wünscht diesen liebenden Paaren alles Gute und freut sich mit ihnen, dass sie heutzutage unbeschwert, offen und frei ihr Leben miteinander führen können. Dass sie sich nicht mehr verstecken müssen. Keine Angst vor Verachtung haben müssen, nicht gemieden werden, nicht verfolgt. Einfach glücklich sein dürfen.

Seit dem 30. Juni wird bei den Grünen und bei der FDP laut darüber nachgedacht, wer denn noch alles auch eine Ehe haben können darf.

Die Grünen finden, es müssten doch nicht zwangsläufig immer nur zwei Erwachsene sein. Sie führen die verscheidensten Fälle an, wo Menschen in einer familienähnlichen Gemeinschaft leben. Ein homosexuelles Paar adoptiert ein Kind und die leiblichen Eltern sind ja auch irgendwie noch da … na, dann heiraten wir doch mal alle fröhlich untereinander. Oder ein Mann, der noch konventionell verheiratet ist, outet sich und das einst konventionelle Paar heiratet den neuen Freund des Mannes gleich mit in die Ehe hinein. Die FDP geht sogar noch einen Schritt weiter und reduziert die Ehe auf eine Art Versorgungsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit. Man ist „einander verbunden, hat aber keine Liebesbeziehung“, sorgt aber füreinander und ist aufeínander angewiesen. Na, toll, so ein Verhältnis hat jeder mit seiner Krankenkasse auch.

Ein von der FDP angeführtes Beispiel: „Freunde, die einander pflegen, die Senioren-WG, die zusammen lebt und wirtschaftet, oder die alleinerziehende Mutter, die mit der Ersatz-Oma zusammenzieht“. All diese Arten von Gemeinschaften sollen nun vom Staat als Lebensgemeinschaft anerkannt und respektiert werden, mit allen Privilegien und Pflichten einer Ehe. Sehr interessant: Diese komische Kommunen-Ehe wird von der FDP „Zivilpakt“ genannt. Offenbar ist man sich dann doch bewußt, dass das mit einer Ehe soviel zu tun hat, wie Gustav mit Gasthof.

 

 

Aber, seien wir ehrlich, man riecht den Braten schon meilenweit. Das ist erst der Anfang. wenn die Ehe von der sexuellen Liebesbeziehung, von der Zeugung von Kindern und der Beschränkung auf zwei Personen losgelöst ist, dann ist es keine Ehe mehr sonder eine zivilrechtliche Gesellschaftsform, wie eine Firma, bei der es Anteilseigner gibt. Dann kann jede Menschengruppe sich einfach per Ehe wunderbare Steuervorteile verschaffen, Aussagen verweigern, Gelder verschieben, für die jeweils anderen Geschäfte abschließen … Eine rechtsfreier Raum, in dem jeder Prokura hat, der nach außen aber fast unangreifbar ist. Von daher, keine schlechte Idee. Den Gerichtvollzieher möcht ich sehen, der in so eine WG einreitet, weil Hubert X. Schulden von Zigtausenden angehäuft hat, die er nicht bezahlt, aber in seiner 5 Freunde-Ehe wie Gott in Frankreich lebt. Alles vom Feinsten, von den Zigtausend Euro angeschafft, aber ihm gehört nicht mal seine eigene Unterhose. Und alle anderen grinsen nur und machen von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch, denn sie sind ja verheiratet. Nicht schlecht, Herr Specht.

„Aber wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe“, wie schon Wilhelm Busch reimte. Die Rechtsanwälte werden sich schon die Hände reiben. Denn dass solche Multi-Ehen in der Regel schief gehen werden, liegt leider in der Natur des Menschen. Je mehr Individuen in solchen Ehen herumspringen, desto größer die Chancen für einen mörderischen Krach, aus dem sich dann auch niemand mehr heraushalten kann. Erst geraten zwei aneinander, dann bilden sich Lager und am Ende wird um jede Zahnbürste gekämpft. Solche Konglomerate dann auseinander zu dividieren … viel Spaß.

Wißt Ihr was? Am Ende fliegt der ganze Schamott auseinander, die Leute haben die Nase voll davon und es geht mit ganz besonderer Inbrunst und Überzeugung zurück zur Familie, echten Ehe und ganz konservativen Strukturen, auf die – zumindest in der Regel – Verlaß ist, weil sie von Natur aus auch so funktionieren. Das hat sich nicht ohne Grund in Jahrmillionen so herausgebildet.

 

 

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