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Ein Sieg für die Bienen!

28. April 2018 | Gesundheit | Ernährung | Natur | Umwelt | Politik | Geo-Politik | connectiv.events

 

Schon lange ist bekannt, dass bestimmte Schädlingsbekämpfungsmittel die Bienen töten. Der Film „Summ mir das Lied vom Tod“ erschütterte viele, die ihn gesehen haben. Die Imker wissen, dass es die drei Wirkstoffe Clothianidin, Thiamethoxam und Imidacloprid sind, die die Bienen massenhaft schädigen. Doch die Medien halfen immer noch dabei, alle möglichen anderen Verursacher zu finden. Beispielsweise die Varroa-Milbe, die ganze Bienenvölker dahinraffen kann. Das ist richtig, aber wahrscheinlich deshalb so massiv, weil die Bienen schon geschwächt sind.

Natürlich ist es richtig, dass auch Mobilfunk, Klimaveränderungen oder Schädlinge, wie die Milben zum Bienensterben beitragen – alles musste herhalten, um das Phänomen des Massensterbens zu erklären. Sicherlich reagiert die Biene als sensibelstes Geschöpf in der Natur auf alle die Einflüsse negativ. Doch es ist vor allem ein Faktor, welcher sich zunehmend als Hauptverantwortlicher bestätigt. Die von den Chemiekonzernen mit hohen Profiten in der Landwirtschaft eingesetzten „Saatgut-Beizen“ zeichnen verantwortlich für den Tod von Millionen Bienen.

Das hauptsächlich von den Chemiekonzernen finanzierte „Bienenmonitoring“ kommt aber Jahr für Jahr zu dem Ergebnis, dass die in den 70er Jahren eingeschleppte Varroa-Milbe der alleinige Verursacher für das Bienensterben sei. Und so gibt es seit mehreren Jahren nun eine Debatte über die eigentliche Ursache des millionenfachen Insektentods, während es in der Natur zunehmend ruhiger wird. NuoViso Filmproduktion besuchte Imker vor Ort, um sich ein eigenes Bild der Situation zu verschaffen. Dabei stellte sich heraus, dass die Imker das Problem mit der Varroa-Milbe eigentlich gut im Griff haben und in Wahrheit ein ganz anderer Bienenkiller existiert: Hochgiftige Neonicotinoide, die neuerdings als Pflanzenschutzmittel in Saatgut-Beizen eingesetzt werden, wirken wie ein Nervengift auf die Bienen und alle anderen Insekten in der Natur. Kaum jemand ist sich der Dramatik dieser Entwicklung bewusst. Die jährliche Bestäubungsleistung allein durch die Honigbiene wird von der EU auf über 150 Mrd. Euro geschätzt. Ein Faktor, ohne den es schlecht um unsere eigene Nahrungsversorgung aussieht.

 

Nun ist diese Einsicht mittlerweile überall verbreitet und bei jedem angekommen. Es gab viele Petitionen, Unterschriften, Artikel und Filmbeiträge darüber und Organisationen und viele ganz Normale Bürger in ganz Europa haben Druck auf die Regierungen gemacht. Noch am Freitagmorgen, vor der Beschlussfassung zum Thema Nikotinoide sagte Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) im ZDF-„Morgenmagazin“ über die Folgen dieser Gifte: „Das Insektensterben ist jetzt wirklich dramatisch“.

All diese Proteste hatten Erfolg: Am gestrigen Freitag haben die EU-Staaten ein Verbot für die Schädlingebekäpfungsmittel ausgesprochen, die für das Bienensterben verantwortlich gemacht werden, nämlich die drei Stoffe Clothianidin, Thiamethoxam und Imidacloprid, die alle drei zu der Gruppe der Neonikotinoide gehören und das breite Bienen und Insektensterben herbeigeführt haben. In Gewächshäusern dürfen diese Wirkstofe noch ausgebracht werden, im Freiland nicht.

EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis sagte hierzu: „Die Gesundheit der Bienen bleibt für mich von größter Bedeutung, weil sie Artenvielfalt, Lebensmittelproduktion und Umwelt betrifft“.

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