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"Kriegselefanten", Antikes Bild, Thailand

Elefanten für den Krieg: Archäologen entdecken 2.300 Jahre alte ägyptische Festung

16. Januar 2019 | Geschichte | Kriege | Revolutionen | Kultur | Kultur | Kunst | Musik | Wissenschaft | Forschung | Epoch Times

Archäologen haben eine 2.300 Jahre alte Festung in Ägypten entdeckt. Sie schützte einst den antiken Hafen von „Berenike“, von dem aus Elefanten in den Krieg geschickt wurden.

Im 4. Jahrhundert v. Chr. herrschte Alexander der Große (356 – 323 v. Chr.), als König des Makedonischen Reiches, über das östliche Mittelmeer, Kleinasien und Teile Ägyptens. Nach seinem Tod wurde das Reich unter vier seiner Feldherren (Diadochen) aufgeteilt, darunter auch Ptolemaios I. Er regierte nun über die Gebiete in Ägypten und machte Alexandria zu seiner Hauptstadt.

 

 

Genau aus dieser Zeit, in der die Ptolemäer über Ägypten regierten, stammt die große Befestigungsanlage, die amerikanische und polnische Archäologen in der antiken Stadt Berenike, heute Baranis, ausgegraben haben.

Eine massive Festung

„Eine doppelte Mauerlinie schützte den westlichen Teil der Festung, während eine Einzige weiter nach Osten und Norden reichte. An den Ecken und an strategischen Stellen, wurden quadratische Türme gebaut“, schrieben die Archäologen Marek Rądkowska und Joanna Rądkowska in einem kürzlich in der Zeitschrift Antiquity veröffentlichten Artikel.

Der am stärksten ausgebaute Teil der Verteidigungsanlage befindet sich westlich im Landesinneren. Dies deute darauf hin, dass die Verteidiger besonders mit einem Angriff aus dieser Richtung rechneten, so Woźniak zu Live Science.

Bei den jüngsten Ausgrabungen identifizierten die Archäologen einen riesigen, mehrphasigen Gebäudekomplex von 160 Meter Länge und 80 m Breite. Er besteht aus drei großen Innenhöfen und mehreren zugehörigen Gebäuden, die einen Komplex aus Werkstätten und Lagern bilden. Der beeindruckendste Aspekt der Festung sei für die Archäologen jedoch die Architektur.

 

Ausgrabungen an der massiven Festung von Berenike.

 

Die Fragmente eines Elefantenschädels

Innerhalb des Torbereiches fanden die Archäologen zudem einen aus dem Stein geschlagenen Brunnen, sowie eine Reihe von Kanälen und Becken. Diese konnten vermutlich sowohl Grundwasser als auch Regenwasser sammeln, speichern und verteilen.

„Die beiden größten Becken hatten vielleicht eine Gesamtkapazität von über 17.000 Litern“, schrieben Rądkowska und Woźniak. Die Tatsache, dass Regenwasser abgelassen und gesammelt wurde, deutet darauf hin, dass Berenike „ein feuchteres Klima hatte als heute“, schlussfolgerten die Forscher.

Besondere Aufmerksamkeit erregten jedoch die Funde aus einer Abfallgrube auf der Südseite der nördlichen Verteidigungsmauer. Hier fanden die Ausgräber neben Terrakotta-Figuren und Münzen auch das Stück eines Elefantenschädels.

 

Die Fragmente eines Elefantenschädels.

 

„Interessanterweise scheint es, dass die Stadtverwalter von Berenike die Befestigungen für unnötig hielten. Einige der Anlagen wurden von ihnen kurz nach ihrem Bestehen wieder abgebaut“, sagte Woźniak. Ebenso gab es keine Beweise für einen Angriff auf die Stadt.

„Die Ptolemäer bauten oft befestigte Städte und Festungen in der Nähe der Grenzen ihres Königreichs“, erklärte Woźniak. Vermutlich waren sie sich nicht sicher, wie die Einheimischen an den Grenzen auf ihre Anwesenheit reagieren würden.

 

 

Alter Handel

Historische Aufzeichnungen deuten darauf hin, dass Berenike Teil einer Kette von Häfen war, die die Ptolemäer entlang des Roten Meeres bauten. Diese Häfen ermöglichten so Lieferungen von Kriegselefanten an ihre Armeen. Eine Untersuchung aus dem Jahr 2014 ergab außerdem, dass die Ptolemäer ihre Elefanten wahrscheinlich aus Eritrea in Ostafrika importierten.

Nachdem Rom 30 v. Chr. Ägypten übernommen hatte, expandierte der Handel auf Berenike. Darüber hinaus wurde die Stadt zu einem wichtigen Handelsknoten für Rom. Vom ersten bis sechsten Jahrhundert n. Chr. reichten die Handelsbeziehungen von Griechenland und Italien über Südarabien und Äthiopien bis nach Indien und Ostafrika.

 

 

Berenike, Ausgrabungen an der Festung

 

 

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Quelle:

Epoch Times

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