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Modell des geplanten 3. Salomonischen Tempels in Jerusalem, Bild: Wikipedia gemeinfrei

Ellen Michels: Die Prophezeiung der Bundeslade (Teil 2)

9. Februar 2018 | Geschichte | Grenzwissenschaften | Politik | Geo-Politik | Ellen Michels

Im letzten Gespräch, des ersten Teils zur Prophezeiung der Bundeslade, ging es um die Geschichte Äthiopiens und sein Kaiserhaus, die enge Verbindung nach Jerusalem und das Judentum, und den mythischen Stammvater Salomon, dessen Sohn Menelik, den er zusammen mit Makeda, der schönen Königin von Saba (Äthiopien) hatte. Auf Menelik, den Sohn König Salomons führt sich das äthiopische Kaiserhaus zurück. Der Bibel nach kam Menelik nach einem Besuch bei seinem Vater in Jerusalem zurück nach Äthiopien, von Salomon mit allen Königswürden ausgestattet.

 

Mit sich brachte er die heilige Bundeslade der Israeliten in sein Land. Nach Aussage des Patriarchen Abuna Pauolos befindet sich diese echte, wahre Bundeslade heute noch in Äthiopien in Axum, in der Kirche Mariam Seyon (Maria von Zion). Auch Prinz Asserate bestätigt dies. Er ist überzeugt, daß Israel nicht daran glaubt, daß die dort aufbewahrte Bundeslade die echte ist, und darüber ist er sehr froh, wie er selbst mehrfach betont.

Warum?
Diese Bundeslade spielt eine äußerst wichtige Rolle in den großen Prophezeiungen. Sie ist das wichtigste Heiligtum der Judenheit und enthält die Tafeln mit den zehn Geboten, die Moses während des Auszuges der Juden aus Ägypten auf dem Berg Sinai von Gott selbst erhielt. Die Bundeslade wurde während des Exodus mitgetragen, wo immer das Volk Israel rastete, wurde das heilige Zelt als Behausung der Bundeslade mitten unter ihnen aufgebaut. Sie ist das Symbol des Bundes Gottes mit dem Volk Israel und war mitten unter seinem Volk ein Beweis, daß er bei ihnen war.

König Salomon baute in Jerusalem einen Tempel als würdigen Aufbewahrungsort für die Bundeslade, der aber 586 vor Christi Geburt zerstört wurde. Hier ein Video, das eine Vorstellung dieses salomonischen Tempels vermittelt.

 

Nach der Bibel wird die Zeit kommen, da der Dritte Tempel in Jerusalem wieder aufgebaut wird, und Jerusalem das Machtzentrum der ganzen Welt wird. Dies wird dem Erscheinen vieler falscher Propheten und des Antichristen vorausgehen, nach dessen Niederlage für die Christen durch Christus, für die Juden durch den Messias, für die Moslems der Mahdi erscheint und das neue Zeitalter einläutet.

Ein Video (einer christlichen Vereinigung) stellt diese Prophezeiung sehr gut bildlich und mit Bibelzitaten und weiteren Zitaten unterlegt, dar:

 

Nun könnte man sagen, daß dies sicher eine sehr spannende Prophezeiung sei, aber vielleicht, wenn überhaupt, irgendwann in tausend Jahren geschehen könnte. Es gibt allerdings einige Anhaltspunkte dafür, daß es unmittelbar bevorstehen könnte. Ja, es gibt sogar sehr konkrete Vorbereitungen zum Bau des Dritten Tempels in Jerusalem, der tatsächlich geplant und betrieben wird. Der bayerische Rundfunk sendete schon im Februar 2011 eine Radiosendung dazu:

 

Im Dezember 2016 machte Google Maps ein Update seines Satellitenbildermaterials. Sehr schnell fiel einigen Surfern auf, daß man auf dem Jerusalemer Tempelberg, wenn man von der Karte auf Satellit wechselt und das Street View Männchen anwählt, einer von drei blauen Punkten schräg oberhalb der Al-Aksa-Moschee überraschenderweise einen virtuellen, Dritten Tempel Jerusalems zeigte, in dessen Vorhof und Säulenhalle man sich umschauen konnte.Schnell kursierten Videos auf Youtube, die genau zeigten, wie man das macht. Die meisten fanden es nur interessant, andere begannen, sich mit den Prophezeiungen rund um den Tempel zu beschäftigen. Doch kurz darauf verschwand der Tempel wieder von Google. Hier ein Youtube Video, das zeigt, wie man den Tempel fand und wie er aussah.

 

 

Weiterhin gibt es Berichte darüber, daß die Vorbereitungen für den Bau dieses Dritten Tempels schon länger betrieben werden. Die Harfen nach altem Vorbild werden gebaut, die silbernen, alten Posaunen, die Gewänder der Hohenpriester. Auch der riesige, siebenarmige Leuchter aus reinem Gold, die Menorah, ist schon fertig. Man bedenkt alle Details. Begleiten wir einen Berichterstatter durch die Handwerkergassen Jerusalems.

 

Das Jerusalemer Tempel-Institut wirbt öffentlich um Spenden, um diesen Dritten Tempel aufzubauen. Es gibt bereits Architektenpläne und ein Modell. Der Direktor des Instituts ist Rabbi Chaim Richman. Dieses Institut scheut weder Kosten noch Mühen, um seine Hauptaufgabe wahrzunehmen: die detailgetreue Herstellung aller für den Tempeldienst notwendige Utensilien. Zur Zeit arbeitet das Institut an der Herstellung der komplexen priesterlichen Gewänder nach Exodus 28,6ff., wobei die für den Hohenpriester vorgeschriebenen Ephod (liturgisches Gewand), Hoshen (mit Juwelen besetztes Brustschild) und Tzitz (goldenes Stirnblatt) bereits fertiggestellt sind. Ebenfalls vorhanden ist eine eigens angefertigte Harfe, die der Überlieferung zufolge der Messias bei seinem Kommen spielen wird.

Eine Voraussetzung für das vorgeschriebene, alttestamentlichen Tieropfer war nach Numeri 19,1-22 und dem Mischnatraktat Parah („Kuh“) die parah adumah, „eine rötliche Kuh ohne Fehler, an der kein Gebrechen ist und auf die noch nie ein Joch gekommen ist“ (Num 19,2). Einer solchen Kuh gelten umfangreiche Anstrengungen des Tempel-Instituts, wie auf dessen Internetseite nachzulesen ist. Da die Asche dieser Kuh für das Reinigungsritual des Tempels das letzte fehlende Element für die Wiederherstellung des Tempeldienstes sei, so ist dort zu lesen, hänge davon das Schicksal der Welt ab: „But in truth, the fate of the entire world depends on the red heifer.“ Mit dieser roten Kuh „Heifer“ steht und fällt der Bau des dritten Tempels – auch, weil der Lehre zufolge bisher nur neun solcher Kühe geopfert wurden. Die zehnte und letzte rote Kuh wird der Messias selbst opfern. Im März 2010 jedoch gab der Direktor des Tempel-Instituts bekannt, daß man eine Kuh gefunden habe, die alle Kriterien erfülle.

Hier ein Video des Jerusalemer Tempel-Instituts, in dem diese Kuh gezeigt wird und auch (auf Englisch) erklärt wird, welche Bedeutung  das Tier hat:

 

Es gibt ein für die Öffentlichkeit zugänglichen Museum des Tempelinstitutes im jüdischen Altstadtviertel Jerusalems, wo seit einiger Zeit die drei wichtigsten Mobiliarstücke für den neuen Tempel – exakt nach biblischen Vorgaben und in den verlangten Materialien hergestellt – zu bewundern sind: den goldenen Räucheraltar und Schaubrottisch sowie die Menorah aus 24-karätigem Gold. Sie wiegt 45 kg und ist in einer gläsernen Vitrine auf einem öffentlichen Platz in der Nähe des Instituts ausgestellt.

Der Nachbau der heiligen Menorah aus 24karätigem Gold, ausgestellt am Tempelberg. Bild: Wikimedi Commons, David Shankbone, Bildlizenz Creative Commons, Attribution 3.0

 

All seine Vorbereitungen betreibt das Tempelistitut keineswegs heimlich und im Verborgenen. Es läd ein, sich all diese Dinge anzuschauen und stellt sie in seinem Museum auch aus:

 

Wie wir in diesem Video sehen, gibt es auch eine Neuanfertigung der Bundeslade, die hinter dem roten Vorhang zu sehen ist. Es ist allerdings etwas seltsam, daß das zentrale Heiligtum, die Manifestation des Bundes Gottes mit dem Volk Israel – denn darum heißt die Bundeslade so – , von Gott selbst gegeben, ganz pragmatisch durch einen menschengemachten Nachbau ersetzt werden soll – einschließlich der darin aufbewahrten Gesetzestafeln, die dem Volk Israel von Gott selbst gegeben wurden. Bei allen anderen Dingen ist das vorstellbar, bei der Bundeslade eigentlich nicht. Schon gar nicht dürfte sie den Blicken von Hinz und Kunz ausgesetzt werden. Man hat eher den Eindruck, als stehe hinter dem roten Vorhang nur so eine Art Schaustück als Platzhalter, das die Ausstellung komplettiert. Auf der ganzen Webseite des Tempelinstitutes wird seltsamerweise gar kein Wort über die Bundeslade verloren. Man bekommt den Eindruck, als würde das Thema Bundeslade ausgeklammert, obwohl sie auf dem Banner oben auf der Seite dominant gezeigt wird. Gibt es, was dieses zentrale Heiligtum betrifft, Pläne, die nicht offengelegt werden?

Das Aufstellen der goldenen Menorah direkt am Tempelberg geschah in einer großen Feier. Nun steht sie dort in einer machtvollen Ankündigung dessen, was kommen wird.

Unter den Gelehrten des Judentums ist allerdings umstritten, von wem der Dritte jüdische Tempel erbaut wird – durch Menschen- oder Gotteshand. Die Anhänger des Tempel-Instituts berufen sich dabei die Schriften des bekannten jüdischen Gelehrten Maimonides aus dem 12. Jahrhundert. Diese legen sie dahingehend aus, daß es eine jüdische Pflicht (Mizwa) sei, den Tempel zu errichten. Andere, wie Rabbi Yom Tov Lipman Heller aus dem 17. Jahrhundert, verstehen Maimonides so, daß ausschließlich der Messias den Tempel errichten könne.

 

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Quelle:

Ellen Michels

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