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Bild von Nika Suchá auf Pixabay

EPSTEIN SPECIAL: Beisetzung in Florida – Tanzstudios als Ort der Rekrutierung

11. September 2019 | Allgemein | connectiv.events

von Pierre Kranz

Nun soll er sich nach offizieller Lesart am frühen Morgen des 10. August im Metropolitan Correctional Center das Leben genommen haben. So sollen die Gefängniswärter in der besagten Nacht, man halte sich fest, geschlafen und Protokolleinträge gefälscht haben,berichtenunisono unsere Leitmedien. Jeder, der Fragen stellt, gilt laut dem Spiegel selbstverständlich als Verschwörungstheoretiker.

Die Ungereimtheiten rund um den angeblichen Tod von Jeffrey Epstein nehmen kein Ende.

Während die deutsche Medienlandschaft einen weiten Bogen um die Strippenzieher macht, Hintergründe ausblendet und den US-Mainstream ungefragt und unkritisch übernimmt, so lassen sich die berechtigten Zweifel an der Selbstmordtheorie nicht von der Hand weisen.

Eine Woche nach der Beerdigung in New York, wurde der Leichnam des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein auf einem noblen Friedhof in Florida begraben. So soll er neben seinen Eltern beigesetzt worden sein. Interessant ist, dass Berichtenzufolge die Grabsteine durch leere Platten ersetzt und somit unkenntlich gemacht wurden. Epsteins Grab ist nur eine halbe Autostunde von seiner Villa in Palm Beach entfernt.

https://connectiv.events/referent/arthur-traenkle/

Rekrutierung aus Tanzstudios – Nadia Wostrikow

Mehreren Quellen zufolge nutze Epstein Tanzstudios in der näheren Umgebung dazu, seine Rekrutierer dort einzuschleusen, um potenzielle Opfer zu rekrutieren.

Demnach suchten diese Tanzstudios in New York auf, um eine Vertrauensbasis mit jungen Mädchen aufzubauen, sie quasi gefügig zu machen, um Epstein in seiner New Yorker Villa zu besuchen. Das geht aus zwei Anklagen hervor, die Anfang dieses Monats eingereicht wurden, wie die New York Times berichtet.

Zahlreiche Frauen haben detailliert beschrieben, wie sie davon überzeugt wurden, unter dem Deckmantel des Tanzunterrichts oder des persönlichen Trainings für Epstein, in seine Villa zu kommen.

Die ehemalige Tänzerin Nadia Wostrikow gibt an, 2013 von einer Frau in einem Stadtstudio rekrutiert worden zu sein. Sie selber war 26 Jahre alt, als ihr die Frau anbot, Privatunterricht zur Epstein zu geben. Spontan stimmte sie dem Angebot zu und telefonierte daraufhin via Skype mit Epsteins Mitarbeitern, um Einzelheiten zu besprechen. Zu ihrer eigenen Überraschung stellte sie fest, dass sie mit Epstein persönlich sprach. Dieser sagte ihr, sie solle nach Florida fliegen, dort hielt er sich auf.

Kurioserweise sagt Wostrikow aus, Epstein habe ihr gegenüber erwähnt ein registrierter Sexualstraftäter zu sein. Daraufhin habe sie nie wieder mit ihm gesprochen.

Lisa Doe

Darüber hinaus tauchten mindestens drei weitere Opfer auf, darunter eine Frau namens Lisa Doe, die 2002 im Alter von 17 Jahren von einer Tänzerin angesprochen wurde. Auch sie wurde unter dem Vorwand Tanzunterricht zu geben in die Manhattan Villa gelockt.

Also besuchte Lisa das Hochhaus in der Upper East Side im Glauben, Trainingskurse für Epstein leiten zu können. Stattdessen zeigte er wenig Interesse am Tanzen, sein Bedürfnis war ein anderes. Epstein fragte Lisa aus, wollte ihre Lebensgeschichte kennenlernen. Später, bei ihrem dritten Besuch in der Villa, ließ er sich massieren. Nähere Details sind mir zu wider, um sie hier niederzuschreiben, einen Artikel habe ich hier für Sie verlinkt. Der Missbrauch soll acht Jahre gedauert haben.

In der Anklage sagt Lisa Doe aus:

„Er deutete auch an, dass er meine Tanzkarriere beenden könnte, wenn ich nicht damit einverstanden wäre.“

Die Verteidigung von Epstein hat die erneuten Anschuldigungen nicht kommentiert. Vor Gericht wiesen sie darauf hin, dass ihn nach seiner Verurteilung 2008 niemand beschuldigt hat minderjährige Mädchen missbraucht zu haben.

 

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Bildredakteur:

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Textredakteur:

Pierre Kranz

Quelle:

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